Benutzer:Smithsonian1974

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Tätigkeitsbericht Oktober 2012


06.10.2012

Teilnahme am „NRW:LiquidBarcamps/2012-10-06“

Hier findet ihr weitere Informationen sowie Protokolle über die einzelnen Slots die stattgefunden haben.

https://wiki.piratenpartei.de/NRW:LiquidBarcamps:2012-10-06

Das Pad zur Veranstaltung

http://piratenpad.de/p/libaca


Gut das ich dort hingefahren bin.

War ein sehr Informatives und interessantes Barcamp zum Thema Liquid Feedback.

An folgenden Slots habe ich teilgenommen.


1.0 Schulung von @_Jenny_Lou .Sie lieferte eine Überblick über die Funktionen von LQFB was mir als zu dem Zeitpunkt sehr zu Gute kam, da ich bis dahin LQFB nur ein zweimal aufgerufen hatte und immer nach kurzer Zeit aufgegeben hatte.

2.0 Liquidfeedback in der Kommunalpolitik

Es wurde unter anderem Beispiele genannt wo LQFB bereits im Kreisverband oder sogar Kommune genutzt werden.

Beispiele findet ihr hier

http://piratenpad.de/p/libaca_Kommunalpolitik

3.0 Letzten Minuten am beim Slot Delegationen Kettendelegationen und Superdelegierte 

4.0 Techniktalk Ich bin so froh *gg das ich an dem noch teilgenommen habe.

Großen Dank an dieser Stelle an https://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Wastl , dass er mich auf dem Rückweg mitgenommen hat bis Bahnhof Unna.Ohne ihn hätte ich schon früher zurückfahren müssen.Inhalt des Slots waren vor allem technische Themen. Im folgenden Kurzinfos und meine Schlüsse daraus :Verbindlichkeit. Nutzung von LQFB für Beschlüssen und ständige Mitgliederversammlung.

Schwierigster Punkt in dieser immer wieder aufkommenden Frage ist die Entscheidung wie man sich im LQFB anmeldet. Dabei gibt es 3 Möglichkeiten

Anonym. Bietet keinerlei Kontrolle und ist nicht geeignet für Beschlüsse

Pseudonym: Einigermaßen nachvollziehbar . Es kann jedoch nie ausgeschlossen werden, das jemand mehrere Pseudonyme verwendet und somit mehrfach seine Stimme abgeben kann.

Mit Klarnamen: Einzige Möglichkeit LQFB beschlussfähig zu machen. Ist allerdings Datenschutztechnisch schwer umzusetzen.

Des weiteren wird es dann wieder schwierig mit Minderheitenschutz innerhalb der Partei und jeder kann von außen als Gast ins LQFB gucken. Es könnte hypothetischer Weise dann der Fall auftreten, dass jemand im LQFB für die „Homoehe“ stimmt. Dieses der kirchliche Arbeitgeber mitbekommt und es somit berufliche Konsequenzen für denjenigen hat.

Mögliche Manipulation :

Ein weiterer Punkt ist, dass man bei elektronischen Abstimmungsverfahren Manipulationen nie 100% ausschließen kann. Dieses hat z.B. der Chaos-Computer-Club mehrfach ausgeführt und dargestellt.Somit dürfte es in naher Zukunft nicht möglich sein LQFB z.B. für Landesparteitage und Bundesparteitage zu nutzen.

Hier ist es , meiner Meinung nach, eher notwendig die Möglichkeit von dezentralen Parteitagen etc. voranzutreiben.

Diese würden dann in Etwa z.B. ähnlich wie der Eurovision Song Contest stattfinden.

Es gibt z.b. einen LPT an dem dann KV's zugeschaltet werden und dann die Auszählungen parallel laufen und dann die Ergebnisse ( nicht elektronisch ) übermittelt werden z.B. Fizz deux Points :-) .Teilweise nicht für Laien nachvollziehbare AbstimmungsergebnisseAufgrund der Art und Weise wie LQFB die Abstimmungsergebnisse errechnet kann es zu Ergebnissen führen, die nicht immer leicht nachvollziehbar sind. Dieses hängt damit zusammen dass es oft nicht nur „Ja/Nein“-Abstimmungen sind sondern man Stimmen auch abhängig davon machen kann ob Anregungen mit berücksichtigt werden. Näher ins Detail will ich hier nicht gehen. Weitere Infos zu dem Problem finden sich unter folgenden Links

http://pastebin.com/ugphQUSjhttp://news.piratenpartei.de/showthread.php?tid=230219Das kann natürlich dazu führen, dass entweder alle Entscheidungen des LQFB oder einzelne angefochten werden können.

Im Laufe dieses Slots habe ich dann deutlich zur Sprache gebracht, dass dann die Darstellung von LQFB in Medien und Öffentlichkeit deutlich geändert werden muss.Zur Zeit, wird meiner Meinung, nach, deutlich nach außen kommuniziert, dass LQFB „unser“ Tool für Basisdemokratie ist über das es möglich ist jedes Mitglied stimmfähig zu machen. Dieses muss sich meiner Meinung nach klar ändern da es sonst zu sehr zu Missverständnissen in der Öffentlichkeit und unter Mitgliedern führen kann.


Mein Fazit

Bis zu diesem Barcamp war ich fest der Überzeugung, das man LQFB wirklich soweit ausbauen kann, dass jedes Mitglied unserer basisdemokratischen Partei bei jeglichen Abstimmungen mitmachen kann ohne z.B. auf

KV-Sitzungen

Landesparteitagen

Bundesparteitagen

persönlich anwesend sein zu müssen.

Dieses ist für mich existentiell, wenn es um Basisdemokratie geht. Jedes Mitglied muss seine eigene Stimme abgeben können ohne unbedingt vor Ort bei Beschlüssen persönlich anwesend sein zu müssen. Nicht jeder ist befähigt lange Anfahrten in kauf zu nehmen oder ein Wochenende von der Arbeit und/oder Familie fernzubleiben um an einem Beschluss teilnehmen zu können.

Ein Mittel dazu wären dezentrale Veranstaltungen die teilweise in „kleinen“ Beispielen stattgefunden haben .

Wie oben bereits erwähnt läuft das ungefähr so ab wie die Ergebnisübermittlung beim „Eurovision Song Contest“ .

Es finden an mehren Orten Veranstaltungen statt und die Ergebnisse werden dann auf nicht elektronischen Wege übermittelt.

Wie schon erwähnt ist jede elektronische Abstimmung immer anfällig für Manipulationen.


Sonstige Aktivitäten


Verstärkt Liquid Feedback genutzt.

Lasse mir jetzt immer die aktuellen Ereignisse schicken. Wenn alles gut läuft bin ich maximal eine halbe Stunde damit beschäftigt mit aktuelle Initiativen und Abstimmungen anzusehen.


Mein Fazit daraus ist das für LQFB noch eine Menge getan werden muss. Es ist ja schon fast „peinlich“ das selbst wichtige Abstimmungen maximal mit 100 – 400 Teilnehmern laufen. Und dabei ist es oft noch so, dass die meisten Stimmen von Delegierten oder den sogenannten Superdelegierten kommen. Also sind es noch weniger aktive Nutzer die mitmachen.


Somit ist LQFB neben den Punkten, die ich beim oben beschriebenen Barcamp gelernt haben erst recht nicht geeignet um Beschlüsse darüber laufen zu lassen.

Auch die so viel beschworenen Meinungsbilder sind dann wohl eigentlich „null und nichtig“.

Bei einer Partei mit derzeit diesen Mitgliederzahlen http://wiki.piratenpartei.de/Mitglieder

ist das sehr unrepräsentativ.


Organisation Infostand Innenstadt Lippstadt


Habe mal beim Ordnungsamt Lippstadt angefragt wie man einen Standplatz für einen Infostand reservieren kann.

Ist Gott sei Dank alles sehr einfach. Einfach eine Email an den zuständigen Mitarbeiter. Als Regel gilt „Wer zuerst kommt malt zuerst“ .

Habe dann mal versucht als erster den Pinsel anzusetzen und mir für die nächsten 14 Monate versucht den besten Platz zu sichern.

Folgende Termine habe ich dazu auserkoren :

https://www.google.com/calendar/embed?src=7tvtp47lqmooinqqaksbra5820%40group.calendar.google.com&ctz=Europe/Berlin

Email dazu ist dieses Wochenende an die Stadt Lippstadt rausgegangen. Ist zwar vielleicht ein wenig voreilig aber ich hätte an den Terminen noch nichts vor.

Deshalb wollte ich als erster reservieren da der von mir als erste Wahl auserkorene Standplatz auch sehr gerne von anderen Parteien genutzt wird da er an einem der Knotenpunkte in der Innenstadt liegt.


Da ich nicht gerne alleine da rumstehen will würde es mich sehr freuen wenn sich pro Termin mindestens eine weitere Person findet, die den Stand mit mir zusammen macht.


Meiner Meinung nach müssen wir speziell im Hinblick auf die angehenden 2 Jahre


2013 Wahlkampf Bundestagswahl

2014 Kommunalwahl


noch mehr aktive Mitglieder bekommen. Und auch für den Wahlkampf ist dieser Stand perfekt und auch um Kontakt zu anderen Parteien zu knüpfen. Wenn man sich sowieso nebeneinander steht kann auch gleich Kontakte knüpfen.


Daher würde ich halt gerne regelmäßig vorm Stammtischtermin und vor der KV-Sitzung einen Infostand veranstalten.

Vielen Leuten in Lippstadt ist es gar nicht bekannt das wir uns in Lippstadt regelmäßig treffen.

Ich poste zwar regelmäßig auf in zwei bis zu 5000 Mitglieder zählenden Lippstädter Facebook-Gruppen aber nicht alle Interessierten sind bei Facebook.