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Benutzer:Didiman/Wahlkampf

Aus Piratenwiki Mirror
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Zweck des Wahlkampfs:
- Öffentlichkeit für die Ziele der Piraten herstellen
- Die Kandidaten Bekannt machen
- letztendlich Wähler überzeugen, für die Piraten zu stimmen.

Formen des Wahlkampfs:
- Infostände
- Hausbesuche, Blumen an die Besuchten verteilen (piratige Blumen wären z.B. Studentenblume, Mittagsgold http://wiki.piratenpartei.de/Datei:Poster8-heilpflanzen-fdf.png )
- Leserbriefe schreiben
- Zeitungsanzeigen in der Woche vor der Wahl
- Veranstaltungen (z.B. Open Music Night, Parteitag in Delmenhorst)
- Kneipentouren
- Info-Stände bei Veranstaltungen wie Flohmärkte, Stadtteilfeste, Messen etc.
- Öffentliche Einrichtungen besuchen, z.B. die Tafel, Sozialstationen, Gilde, Lions Club, etc, etc.
- Pressearbeit
- aktuelle Webinhalte, Twitter, Facebook, MeinVZ, XING etc.
- besondere Aktionen am Infostand, z.B Kinder schminken, Kulturtankstelle etc.
- Demonstrationen sind eher keine Wahlkampfform, es sei denn es gibt aktuelle Anlässe.

Materialien für den Wahlkampf
- Piraten-Flyer
- Kandidaten-Flyer
- Plakate
- gedruckte Wahlprogramme
- Give-aways wie z.B. Luftballons, Kugelschreiber, Ahoi-Brause, Aufkleber etc. - Kundenstopper

Do's
- positive Messages verbreiten (FÜR etwas sein, nicht nur DAGEGEN )
- ordentliches, sauberes, gepflegtes Auftreten ( es sei denn, das Zielpublikum honoriert etwas anderes, z.B. Punks oder Alternative )
- Die Bürger ernst nehmen und dieses den Bürgern auch vermitteln.
- Fundierte Sachkenntnisse über unsere Kernthemen und -Aussagen haben.
- Keine Ahnung von einem Thema – kein Problem, Ehrlich wärt am längsten.
- Am besten im Piraten CD auftreten, einheitlicher Look.
- Bürger guckt explizit weg, sucht keinen Blickkontakt – nicht ansprechen!
- Plakate zu erlaubten Terminen aushängen – und am Tag nach der Wahl wieder abhängen.
- Einladungen grundsätzlich annehmen, pünktlich und gut vorbereitet zu der Veranstaltung erscheinen. Die anderen Parteien immer ausreden lassen, egal wie bescheuert die Argumente sind.
- Höfliche Umgangsformen mit den Vertretern der anderen Parteien pflegen.
- Verbindliche, verständliche und fundierte Aussagen treffen – und hinterher dazu stehen!
- Bei Gesprächen Blickkontakt suchen und dem Gegenüber offen in die Augen sehen. Dem Blickkontakt auszuweichen wird häufig als „Lügen“ oder Unsicherheit interpretiert.

Don'ts
- Anzug mit Krawatte bez. Kostüm o.ä. am Infostand oder bei den Hausbesuchen tragen.
- Politikersprache verwenden – viel reden, wenig sagen.
- Bürgern das Gefühl geben, dass man ihr Anliegen nicht ernst nimmt.
- Interessenten bedrängen.
- Schlecht über den Mitbewerber reden – stattdessen herausarbeiten was WIR anders und besser gemacht hätten bzw. machen würden.
- Essen oder Trinken während eines Gespräches, es sei denn, man sitzt in der Gastwirtschaft am Tisch.
- Aufkleber oder ähnliches in einer Form verwenden, die der Sachbeschädigung nahe kommt.
- Wilder Wahlkampf – Beschädigen oder Beschmieren von Plakaten oder sonstigen Materialien der anderen Parteien.
- Sprengen von Veranstaltungen anderer Parteien. Demokratie ist der faire Wettkampf der Argumente – zumindest für uns.

Verhalten der Kandidaten
Als Kandidat für den Stadtrat steht man über 1/2-3/4 Jahr im besonderen Licht der Öffentlichkeit. Dieses muss und wird sich im Normalfall nicht besonders äußern, ist aber im Hinterkopf zu behalten. Wenn die Flyer mit den Bildern der Kandidaten verteilt worden sind und u.U. Plakate mit den Bildern der Kandidaten aufgehängt worden sind, ist damit zu rechnen das man angesprochen wird. Hier auf keinen Fall unwillig oder genervt erscheinen. Am besten nimmt man sich 2-3 Minuten Zeit, macht sich ggf. ein paar Notizen und beendet höflich das Gespräch indem man z.B. auf unsere Website hinweist.In einzelnen Fällen wird man auch einfach nur „angemacht“. Hier einfach lächeln und denjenigen einfach abblitzen lassen, auch wenn es schwer fällt. Kandidaten haben möglichst alles zu vermeiden, was negativ aufgefasst werden könnte, so ist es z.B. kein guter Plan, morgens um 05:00 Uhr total bekifft einem Journalisten der Delmenhorster Zeitung in die Arme zu laufen.

Umgang mit der Presse
Voraussichtlich wird sich die Presse nicht sonderlich für uns interessieren. Es kann aber sein, das Teile der städtischen Journaille Kontakt zu einigen Piraten suchen, um an Interna zu kommen. Hier ist zu beachten: Der Journalist ist NIE dein Freund, er macht seinen Job. Dem Journalisten ist es egal, ob er gut oder schlecht über die Piraten schreibt, er wird nach Zeilen bezahlt. Da wir als Partei sowieso für Transparenz stehen, sind alle Informationen frei zugänglich, es gibt also keinen Grund, irgendwelche Dinge direkt zu erfragen. Man muss auch immer im Hinterkopf behalten, das Zitate gerne außerhalb des Kontext benutzt werden, daher zur Sicherheit darauf bestehen, dass der Artikel von dem Piraten freigegeben wird, der befragt wurde. Es ist natürlich zu bevorzugen, dass der Vorstand den Kontakt mit der Presse hält, aber natürlich darf und soll jeder Pirat das auch können. Hierbei auf jeden Fall immer die Do's und Don'ts beachten.