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Benutzer:Spreekaribik/Stadtentwicklung
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Berlin & (seine)Stadtentwicklung
- Berlin krankt es derzeitig an vielen Ecken. Dazu gehört der Mangel an bezahlbarem Wohnraum sowohl für Familien und Lebensgemeinschaften in denen beide Partner verdienen, als auch für sozial schwächergestellte Menschen. Dazu gehört eine grandiose Fehlerserie, was den Städtebau angeht. Dazu gehört das Ignorieren der Realität im Bezug auf den Personalabbau. Dazu gehören die immernoch undurchsichtigen,geheimen und damit prinzipiell argwöhnisch betrachteten Geschäftsgebarren rund um die Wasserbetriebe und die Neuausschreibung des Stromnetzes.Dazu gehört die heruntergewirtschaftete S-Bahn. (wobei die Bürger hier die Fehler der DB ausbaden dürfen)
- Die Liegenschaftspolitik muss an neuen Prinzipien wie Gemeinnützigkeit und Funktionalität (im Sinne von: Funktioniert etwas an diesem Standort? Funktioniert etwas bei dieser Bevölkerung? Funktioniert das für Berlin?) ausgerichtet werden. Der maximale und für Investoren immer ein Schnäppchen bleibende Verkaufspreis, darf nicht mehr der leitende Gedanke eines Verkaufs der Berliner Flächen sein.
- Im Bezirk gewachsene Gewerbe und Kulturstrukturen gehören geschützt. Gerade Berlin benötigt Kulturflächen. Deshalb wäre eine Erweiterung der BauNVO um den Punkt Kulturflächen eine sinnvolle Tätigkeit im Bundestag, der ich mich annehmen würde.
- Clubkultur ist ein mir am Herzen liegendes Thema. Das ist als Berliner auch erstmal nicht ungewöhnlich. Jedoch ist die hier agierende Szene eine weltweit einmalige, die auch noch in einem einmaligem Klima (Wendezeit) explodiert ist und auf der Tanzfläche für eine Wiedervereinigung und eine Berührung von Ost und West gesorgt hat. Die daraus erwachsenen Strukturen ziehen Heute tausende Menschen aus aller Welt zum Tanzen und Feiern in die Stadt und diese drücken hier somit Freude am Leben aus. Ich finde das großartig udn unbedingt erhaltenswert. Deshalb gehört die GEMA demokratisiert und modernisiert. Deshalb muss die Stadt Clubs und Veranstaltern die Möglichkeit zur langfristigen Nutzung bieten, anstatt weiterhin auf Zwischennutzungsmöglichkeiten zu setzen. Deshalb müssen wir als Berliner miteinander in Dialog treten, wenn usn etwas nicht passt, anstatt uns zu verklagen. Ein Verlust dieses erst neugewonnennen Identitätsmerkmales dieser Stadt, ist nicht akzeptabel und dem werde ich mich entgegenstellen.
- Förderung von Freizeiteinrichtungen für Kinder und Jugendliche. a) Wer mit anderen spielt, Sport macht, oder Demoplakate bemalt, der geht auch nicht prügeln oder klauen. b) Bringen derartige Einrichtungen Jugendliche zusammen. c) Brauchen Kinder und Jugendliche Rückzugsorte, an denne sie sich abseits von zu Hause geborgen und willkommen fühlen können. d) Prevention statt Sanktion.
- Ich unterstütze das Prinzip des ökosozialen Stadtumbaus und bin mir sicher, dass ein umlagefinanzierter Nahverkehr in Berlin nicht nur realisierbar ist, sondern er langfristig für eine Verbesserung des Angebotes des ÖPNV sorgen wird. Zuverlässigkeit ist eines der zentralen Argumente für die Benutzung von ÖPNV.