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Infobroschüre für aktive Piraten

und solche, die es werden wollen

Strukturen in der Piratenpartei, ihre Aufgaben und Befugnisse

Wir verstehen uns als basisdemokratische Partei, deshalb gibt es bei uns keine Hierarchien. Die Vorstände der verschiedenen Gliederungen sollen in erster Linie moderieren und verwalten, haben aber keine Befugnis, politische Positionen oder Kandidaten für Wahlen zu bestimmen.
Das ist einzigartig in der deutschen Parteienlandschaft. Der Vorteil ist, dass alle Basispiraten ein hohes Maß an politischer Gestaltungsfreiheit besitzen. Der Nachteil ist: wenn niemand sich einbringt, passiert auch nichts. Wir sind keine Service-Partei. Damit die Piratenpartei eine Zukunft hat, brauchen wir also viele aktive Mitglieder!

Da die meisten Piraten politische Neulinge sind, erkläre ich dir, auf den nächsten Seiten, wie in der Piratenpartei Politik gemacht wird.

Das Piratige Mandat

Das Piratige Mandat ist ein Auftrag und eine Erlaubnis für jeden Piraten und jede Piratin. Es ist quasi das Herzstück der Basisdemokratie. Begrenzt wird es durch das verabschiedete Grundsatzprogramm der Piratenpartei. Es schließt also Aktionen aus, die den Werten und Positionen der PIRATEN entgegenstehen.

Der Auftrag des Piratigen Mandats lautet: Wenn du eine Idee hast die nichts kostet und und positiv für die Partei ist, setze sie um!
Bevor du aber loslegst, …

  • … überlege dir was du damit erreichen willst.
  • … mach dir bewusst das DU die Verantwortung trägst, im positiven wie im negativen Sinn.
  • … bedenke mögliche Konsequenzen für die Piratenpartei, deine Crew, dein Squad, weitere Beteiligte und für dich selbst.
  • … frage dich, ob du die Aktion auch hinterher noch vertreten und die Konsequenzen tragen kannst.
  • … sprich mit 3 bis 4 anderen Personen oder Piraten auf deren /kritisches/ Urteil du Wert legst und frage sie ob deine Idee wirklich so toll ist wie du denkst.

Wenn du deine Idee umgesetzt hast, …

  • … reflektiere für dich, ob deine Aktion das gewünschte Ziel erfüllt hat.
  • … stehe zu deiner Aktion.
  • … stelle dich den Fragen von anderen Personen und Piraten.
  • … sei offen für positives und negatives Feedback.

Und wenn deine Idee was kostet, dann frag doch beim Kreisverband oder einer anderen geeigneten Gliederung nach, ob die deine Idee finanziell unterstützen können.

Virtuelle Netzwerke

Wie du gerade gelesen hast, wirst du im Piratigen Mandat aufgefordert über deine Idee zu sprechen, Meinungen einzuholen und zu diskutieren. Diese Interaktion ist ein Kernelement des piratischen Politikstils. Damit der Ideenaustausch mit anderen erleichtert wird, bietet die Piratenpartei ihren Mitgliedern, aber auch anderen Interessierten, eine technische Infrastruktur. Das sind:

  • Mailinglisten für bestimmte Regionen oder für bestimmte Themen,
  • ein Forum, in dem die meisten Mailinglisten gespiegelt sind,
  • das sog. Piratenpad, in dem man gemeinsam Texte schreiben kann,
  • den Mumble-Server, der Telefonkonferenzen über das Internet möglich macht
  • ein Wiki, in dem Informationen veröffentlicht und archiviert werden
  • in Bayern einen Raum für Konferenzen über das Telefon.

Für alle diese Werkzeuge gilt, dass die Kommunikation, die dort läuft öffentlich und transparent ist.

Servicegruppen, Arbeitsgemeinschaften, Interessengruppen

Beauftragte

Sprecher

Vorstände

Wie entsteht das Programm der Piratenpartei?

Anträge für Parteitage

Positionspapiere

Wahl- und Grundsatzprogramm