Benutzer:Johannesponader/Blog/Shitstop
Das Original dieses Blogposts ist in meinem Blog zu finden. Hier ist ein Backup, falls der Server down ist:
Ein Aufruf zum Shitstop
Wir haben ein Problem. Unsere Umfragewerte sind auf das dreifache unseres letzten Bundestagswahlergebnisses gefallen und liegen derzeit knapp oberhalb der Fünfprozenthürde. Der Einzug in den Bundestag, von dem wir vor einem guten Jahr noch nicht einmal geträumt haben, ist möglich, aber unsicher. Und wir alle wissen, wer schuld ist: der andere.
Vergleicht man einmal unsere Umfragewerte und die Nachrichtenlage zu unserer Partei, stellt man fest, dass es niemals das Vorpreschen einzelner war, die uns Zustimmung oder Vertrauen in der Bevölkerung gekostet hat. Wir sind eine junge, progressive Partei, und schlimm wäre es, wenn wir bereits jetzt auf Mehrheiten schielen würden, auf massenhafte Zustimmung und darauf, ja nicht anzuecken. Wenn uns 80% für unwählbar halten und uns 20% wählen, machen wir im Moment alles richtig. Es nützt nichts, wenn uns 80% für wählbar halten und 2% uns wählen. Das würde passieren, wenn wir derzeit versuchen würden, eine weichgespülte Partei zu werden. Selbst nach den subjektiv (oder objektiv) verhagelsten Talkshowauftritten blieben unsere Umfragewerte stets stabil oder stiegen, und das nicht erst seit Andreas Baums legendären „vielen, vielen Millionen“. Gesunken sind die Werte immer dann, wenn die Presse darüber berichten konnte, wie wir uns selbst zerfleischen.
Was uns nützt und das Vertrauen der Bevölkerung zu uns trägt, ist die Art, wie wir Politik machen wollen. Was uns schadet, ist die Art, wie wir mit Konflikten umgehen, und damit im Grunde ebenfalls die Art, wie wir Politik machen, genauer: wie wir miteinander streiten.
Wir sind angetreten um zu beweisen, dass es möglich ist, Politik basisdemokratisch und ohne Zugangshürden zu organisieren. Wir sind angetreten um zu beweisen, dass dabei nicht die Trolle gewinnen wie kürzlich in Merkels Zukunftsdialog, deren Output sich vor allem um Waffenrecht und Islamkritik drehte, sondern dass dabei konstruktive Politik entsteht. Dass uns das wieder und wieder überzeugend gelingt, haben wir z. B. hier gezeigt, hier, hier, hier, hier und hier, und wir zeigen es hier und hier.
Die größte Gefahr dabei ist jedoch das, worauf mancher bis heute seltsam stolz ist: Der Shitstorm. Wir sind „shitstormerprobt“ (ist das ein Qualitätsmerkmal?), „shitstormresistent“ und „lassen uns von einem Shitstorm nicht umwerfen“. Es ist jedoch fatal, wenn der Einzelne shitstormresistent ist. Wer resistent wird, schottet sich ab. Nicht der Einzelne muss shitstormresistent sein: wir als Partei müssen es werden.
Zuersteinmal: Es wird immer Menschen geben, die Fehler machen. Das liegt in unserer Natur und ist auch erstmal gut so. Würden wir keine Fehler machen, es nicht wagen, aus einer begrenzten Sichtweise heraus zu handeln, dann würden wir erstarren, bis wir alles wissen und völlig sicher sind, niemals handeln und nichts erreichen.
Es wird auch immer Menschen geben, die sich über unser Handeln empören. Auch das ist gut. Wenn andere uns Feedback geben, uns kritisieren, auch wenn sie sich über unser Handeln aufregen und empören, können wir unsere Sichtweise erweitern, Fehler erkennen und sie korrigieren.
Es wird auch immer Menschen geben, die diese Empörung nutzen und ausfällig werden, beleidigen, Dinge unterstellen, ohne nachzufragen oder genauer hinzusehen, mit sprachlicher Gewalt verletzen und jemand niedermachen, nicht mehr die Sache angreifen, die Handlung, die sie stört, sondern den Menschen, der handelt. Das ist nicht mehr gut. Der Moment, in dem Kritik die Ebene subjektiver, auch kollektiver Empörung und sachlicher Kritik verlässt und den Bereich sprachlicher Gewalt erreicht, ist der Schritt über eine rote Linie, die unserer Partei enorm schadet. Es ist der Schritt in den Shitstorm, in etwas, das weitaus mehr ist als eine „Empörungswelle“, wie der Begriff oft nur sehr unzulänglich übersetzt wird. Wenn Empörung bedeutet, auf die Straße zu gehen und seinem Unmut in Demonstrationszügen, mit Forderungen und auch mit wütenden Reden Ausdruck zu geben - ein wichtiges demokratisches Grundrecht -, dann ist der Shitstorm der Moment, wo Schaufensterscheiben zerschlagen werden und Gewalt ausbricht. Es ist der Volksaufstand, in dem nicht mehr argumentiert, sondern gehandelt wird, ein Mittel, um Menschen zu beschädigen oder zum Rücktritt zu bringen, nicht aber, um Konflikte konstruktiv und in dem Wunsch zu lösen, dass eine gemeinsame Lösung gefunden wird. Ein Shitstorm ist die Unterstellung, dass der andere an einer Lösung nicht interessiert ist, und daher fertiggemacht werden muss.
Er schadet unserer Partei, weil wir als ein Haufen Menschen wahrgenommen werden, die sich menschlich und persönlich zerpflücken statt konstruktiv Lösungen zu erarbeiten. Dabei genügt es, wenn eine Minderheit so handelt. Zu Recht ist ein respektvoller Umgangston eine Grundregel parlamentarischen politischen Handelns. Politik ist Streit, Streit um Wahrheiten, um Deutungen von Phänomenen, um richtige, gute und beste Lösungen für Fragestellungen, bei denen meistens noch nicht einmal Einigkeit über das Problem besteht. Ein Parlament von gut 600 Mitgliedern schafft das so einigermaßen, im politischen Streit einen respektvollen Ton zu behalten. Und wir wollen, dass alle Menschen mitreden dürfen in der Politik? Das kann niemals funktionieren! Das bekommt dann ja Stammtischniveau, so das gängige Vorurteil. Wir widerlegen es täglich, wenn wir zeigen, dass es geht, wenn wir mit ruhigem Kopf und brennenden Herzen Politik machen, die unsere Welt verändern will. Und wir bestätigen es regelmäßig, wenn wir einzelne fertigmachen, deren Meinungen, Handlungen oder Ziele uns nicht gefallen.
Unsere (potentiellen) Wähler sind sehr viel toleranter als wir selbst. Sie kommen damit klar, dass es in unserer Partei einen Bernd Schlömer gibt, einen Matthias Schrade und einen Johannes Ponader. Sie kommen damit klar, dass es eine Julia Schramm gibt und einen Sebastian Nerz, die in manchen Fragen gleicher Meinung sind, in manchen Fragen unterschiedlicher. Sie kommen damit klar, dass wir jubelnde Grundeinkommens-Befürworter in unseren Reihen haben und einen Flügel, der trotz Beschlusslage skeptisch ist, dass das je funktionieren kann; dass wir bodenständige Pragmatiker in unseren Reihen haben und visionäre Utopisten, die nach vorne preschen und dass wir ein paar Spinner haben, die Atomkraftwerke wieder aufbauen wollen.
Unsere Wähler kommen mit all dem klar. Sie kommen damit klar, dass wir Menschen sind, unterschiedliche Menschen, Menschen, die Fehler machen, die sich irren. Ja, sie lieben uns sogar dafür, dass wir so sind, wie wir sind, vielfältig, breit aufgestellt, und dennoch in der Lage, programmatische Beschlüsse mit Zweidrittel-Mehrheiten zu fassen. Doch unsere Wähler kommen nicht damit klar, dass wir uns selbst nicht lieben, dass wir uns bekriegen und fertigmachen, wenn wir uns irren, dass wir uns immer wieder respektlos angreifen, denn das erinnert sie an all das, was wir zu Recht kritisieren, an die 1.0-Politik, die abgehoben von der Bevölkerung in den Parlamenten gemacht wird, und an die Stammtische, an denen abgehoben von der Politik platte Parolen geschwungen werden und die letztlich beides das selbe sind: Orte des gesellschaftlichen Diskurses, die einander Misstrauen schenken und sich verachten, anstatt miteinander zu reden, ein oben und unten, das schreit: Ich bin besser als du, meine Meinung zählt mehr als deine, mein Argument ist besser als deins, und wenn du das nicht glaubst, hau ich dir eine rein.
Der Schritt über die rote Linie schadet auch unserer Partei, weil er regelmäßig Menschen vertreibt, die keine Lust haben, „shitstormresistent“ zu werden. Menschen, die sich aus Ämtern, Arbeitsgruppen oder der Partei zurückziehen, weil sie keinen Sinn darin sehen, „sich ein dickes Fell“ anzulegen. Menschen, deren Talente und sensible Gedanken wir dringend benötigen, wenn wir unser Programm entwickeln, unsere Botschaften visuell und greifbar gestalten und sie von Mensch zu Mensch weitergeben.
Und der Schritt über die rote Linie schadet uns, weil er unser politisches Projekt gefährdet. Wo Shitstormresistenz und ein dickes Fell zur Schlüsselqualifikation eines politischen Menschen wird, schließen wir einen großen Teil der Bevölkerung aus genau diesem politischen Prozess aus. Statt der alten Hierarchien schaffen wir eine neue Zugangsbeschränkung, die der anderen nahezu gleich kommt: Wir stärken damit genau den Typus des Politikers, den wir immer wieder kritisieren, den bürgerfernen Menschen mit den Bodyguards, der Probleme aussitzt, statt sich der Kritik anzunehmen, der Gegner schwächt statt an ihnen zu wachsen, der versucht, persönliche Pfründe und Sicherheit durch Macht zu sichern, statt die Macht aus der Hand zu geben.
Und wir stärken in jedem von uns, der nicht unterwegs aufgibt, diesen Teil unserer Persönlichkeit, den wir alle in uns tragen: den Teil, der sich aus Angst, den nächsten Shitstorm auf sich zu lenken lieber im Hinterzimmer abspricht, anstatt öffentlich laut zu denken, den Teil, der sich fragt, ob seine Meinung mehrheitsfähig ist, bevor er sie äußert, und den Teil, der sich lieber absichert, anstatt mutig nach vorn zu gehen.
Das können wir alle nicht wollen, und doch ist es die Realität. Wir sind Menschen, wir machen Fehler, diese Fehler empören andere, und darunter sind Menschen, die nicht willens oder nicht in der Lage sind, auf sprachliche Gewalt, Beleidigungen und Unterstellungen zu verzichten.
Sich hinzusetzen uns zu sagen: „Sie sollten das nicht tun. Jeder Mensch sollte in der Lage sein, auf sprachliche Gewalt zu verzichten“, hat nicht viel Sinn. Es war noch niemals sehr zielführend zu sagen: Die Welt/die Menschen/der Andere/ich selbst sollte anders sein, als er ist.
Wie eine Art von Resignation hat sich daher in der Netzkultur und bei uns Piraten zum Teil eine Art Stolz entwickelt, der jedoch erschaudern lässt und befremdlich eher an das stolze Herumtragen von Narben in schlagenden Studentenverbindungen als an einer echte Errungenschaft erinnert. Weil sich viele damit nicht zufrieden geben wollten, wurde als weitere Reaktion auf die ausufernde Shitstorm-Kultur die Flausch-Kultur ins Leben gerufen, die alles in Wertschätzung und Liebe einpackt. So wichtig die Flauschkultur zur gegenseitigen Wertschätzung und zum permanenten Aufbau einer respektvollen, angenehmen und konstruktiven Kommunikation ist, so wirkungslos ist sie in dem Anliegen, einen Shitstorm zu verhindern oder einzudämmen. Es bringt nichts, jemanden, der auf einen anderen einprügelt, mit Wattebäuschen zu bewerfen oder ins Bällebad zu schubsen.
Es bringt allerdings auch nichts, jemanden, der im Zentrum der Kritik steht und mit spitzen, giftigen Pfeilen beschossen wird, mit Flausch zu überschütten. Im Zentrum meines größten Shitstorms waren neun von zehn Nachrichten in meinem Twitteraccount Bestärkung und Zuwendung. Was sich eingebrannt hat, sind die zehn Prozent sprachlicher Gewalt, die die Mauer aus Watte nicht abhalten konnte.
Ich habe dazu auf der FlauschCon im Gespräch mit Marina ein Bild entwickelt: Stell dir vor, du gehst mit zwanzig Freunden auf der Straße spazieren. Plötzlich kommen zwei Gestalten, ziehen dich raus und prügeln auf dich ein. In dem Moment bringt es dir nichts, wenn deine Freunde zu dir kommen, dir über den Arm streichen und dir sagen, was für ein toller Mensch du bist. Das einzige, was dir hilft, ist, wenn deine Freunde sich schützend vor dich stellen und die Gewalt stoppen.
In so einem Moment sind wir alle auf unser soziales Umfeld angewiesen. Die Person, die direkt angegriffen wird, ist in dem Moment in der schwächsten Position. Sie ahnt, dass sie vielleicht etwas falsch gemacht hat. Sie würde vielleicht gerne etwas korrigieren oder sich selbst kritisch hinterfragen. Aber sie kommt gar nicht dazu, nachzudenken, weil sie so beschäftigt ist, sich den Angriffen zu stellen oder wegzuducken. Also braucht sie andere, die sie schützen, damit sie selbst sich in Ruhe klären kann.
Das hat nichts mit Fanboy*girltum zu tun und nichts mit Sympathie. Es bedeutet, eine Shitstop-Kultur aufzubauen, einen Konsens, dass Pöbeleien, Beleidigungen, polemisches Gebashe und Unterstellungen keinen Raum haben sollen in unserer Diskussionskultur. Es bedeutet auch, dass man jeden vor solcher sprachlicher Gewalt schützt, ob man ihn mag oder nicht.
Schnell ertappt man sich als neutraler Beobachter eines Shitstorm dabei, so etwas zu denken wie: „Naja, aber er*sie hat sich ja wirklich ungeschickt verhalten.“ „Ich selbst hätte auch nicht so gehandelt.“ „Irgendwie hat er*sie den Shitstorm ja auch verdient, er*sie hat sich ja in letzter Zeit wirklich arg aus dem Fenster gelehnt.“ Egal. Stop it. Geh dazwischen. Wo Gewalt stattfindet, ist kein Raum für Argumente, nicht für Argumente, die die Gewalt rechtfertigen sollen, und auch nicht für Argumente, die dem Angreifer klarmachen sollen, dass er im Unrecht ist. Jemanden gegen sprachliche Gewalt zu verteidigen ist kein inhaltliches Statement, egal, ob es der polGF, ein Parteifreund oder die Nuklearia ist, vor die man sich stellt. Es ist eine Frage der Zivilcourage. Es ist das Statement, dass sprachliche Gewalt kein akzeptiertes Mittel in einer politischen Debatte ist, nicht mehr, und nicht weniger. Und es ist ein Statement, dass unsere Partei Vielfalt verträgt. Eine Vielfalt von Menschen, die jeder für sich für andere eine Tür zu unserer Art von Politik ist. Und dass wir, wenn wir uns gemeinsam in unserer Vielfalt stärken und uns sachlich streiten, statt in Glaubenskriege zu verfallen, uns gegenseitig stärken und damit viele, viele Türen zu unserer Partei öffnen, egal, ob der Einzelne gerade eine Mehrheitsmeinung vertritt oder in unseren Augen gerade „total daneben“ handelt.
Schließlich kann jeder von uns in die Rolle des Angreifers geraten. Auch ich habe schon Shitstorms losgetreten. Wenn ich das tue, brauche auch ich als Angreifer das soziale Feld, das mich stoppt. Der der angreift, und der der sich verteidigt, haben meistens gerade keinen klaren Blick. Umso mehr müssen die, die drum herum stehen, klar hinsehen, und die Gewalt stoppen.
Erst wenn das soziale Feld die Gewalt stoppt, wenn es klar sagt: „Komm mit Argumenten, komme sachlich, aber lass die Gewalt stecken“, öffnet sich der Raum für eine echte politische Debatte. Denn das ist die größte Gefahr, die hinter dem Shitstorm lauert: Die Massivität der Angriffe hat das Potenzial, die sachlich vorgetragenen Argumente und berechtigte Kritik komplett zu übertönen. Statt eines konstruktiven politischen Dialogs findet ein Kampfgeschehen statt, das nicht Lösungen produziert, sondern Gewinner und Verlierer. Entweder der Angriff war erfolgreich und der Angegriffene rudert zurück, oder er scheitert. Ganz abgesehen davon, dass die Zersplitterung und Fraktionierung in Teilgruppen an sich politisch bereits fragwürdig ist, müssen dabei die Gewinner nicht unbedingt die mit den besseren Argumenten sein. Ist der Kampf vorbei, hat keiner mehr ein großes Interesse an einer echten Klärung des Konflikts. Lösungen, die in der Mitte liegen, werden selten gefunden.
Wir müssen daher dringend eine Shitstop-Kultur etablieren, in der wir uns angewöhnen, sofort dazwischen zu gehen, wenn jemand auf unangemessene Weise angegriffen wird. Wir dürfen dabei nicht ins Argumentieren verfallen, sondern müssen zuerst die Gewalt stoppen, damit sich der Raum für eine argumentative Debatte überhaupt wieder öffnet. Wenn ich zu einer Szene dazu stoße, in der ein Mensch einen anderen verprügelt und dabei mit Vorwürfen überhäuft, fange ich schließlich auch nicht an, ihn argumentativ zu verteidigen, sondern stoppe als erstes die Gewalt.
Ich bitte euch alle, dabei mitzumachen. Ich wünsche mir eine Partei, die jeden zu Wort kommen lässt, und in der die besten Argumente gewinnen, nicht der, der am besten mit Scheiße um sich wirft. Das ist meine Vision.
Danke.
P.S. Julia Schramm hat sich dankenswerterweise bereiterklärt, aus Anlass dieses Blogposts am Montag ihr Buch auf den Markt zu bringen. Sie gibt uns damit die Gelegenheit, das oben beschriebene zu einem definierten Zeitpunkt übend anzuwenden.
Ich vermute vorsichtig, dass folgendes passiert: Einige werden Julias Buch lesen. Vielen wird es sicherlich gefallen. Der ein oder andere wird in dem Buch oder in dem, was andere über das Buch sagen, etwas finden, das ihm nicht gefällt. Vielleicht wird der ein oder andere darin sogar etwas finden, das ihn empört. Es wird viele Menschen geben, die das Buch sachlich kommentieren, es loben oder konstruktive Kritik üben. Es könnte jedoch sein, dass es auch Menschen geben wird, die irgendwelche Textfetzen oder Aussagen zum Anlass nehmen, um ausfällig zu werden und sprachliche Gewalt einzusetzen, egal ob sie das Buch gelesen haben oder nicht. Ich bin gespannt wie wir dann - alle gemeinsam - reagieren.