BW:Arbeitsgruppen/Landespolitik/Bildung/Neue Medien im Kulturbetrieb

Verstärkte Aufnahme neuer Medien in den staatlich unterstützten Kulturbetrieb

  • Titel: Verstärkte Aufnahme neuer Medien in den staatlich unterstützten Kulturbetrieb
  • SortKey: BGB
  • Status: Angenommen2010.1
  • Ansprechpartner: Incredibul, Cruel
  • Sub-AG: Bildung
  • Ausarbeitung: erfolgt via Pad
  • Dieser Vorschlag ist eine offizielle Aussage der Piratenpartei Baden-Württemberg. Inhaltliche Änderungen sind nur mit Zustimmung des Landesparteitags möglich. Redaktionelle Änderungen sind nur mit Zustimmung der Programmkommission erlaubt.
Offizielle Aussage der Piratenpartei

Dieser Text ist eine offizielle Aussage der Piratenpartei Baden-Württemberg, abgestimmt auf dem Landesparteitag. Inhaltliche Änderungen sind nur mit Zustimmung des Landesparteitags möglich. Redaktionelle Änderungen sind nur mit Zustimmung der Programmkommission erlaubt.

Textvorschlag

Verstärkte Aufnahme neuer Kunstformen in den staatlich unterstützten Kulturbetrieb

Staatlich geförderte Kultureinrichtungen sollen verstärkt Comics, Street-Art, Computerspielen und anderen neuen Kunstformen Raum geben. Die Höhe der staatlichen Förderung soll auch von der Bereitschaft, sich mit neuen Kunstformen auseinanderzusetzen, abhängen. Dies soll dazu führen, dass Kultureinrichtungen sich öffnen und lokal nach Kulturschaffenden in den Bereichen der neuen Künste suchen.


 

Textvorschlag Wahlprogramm

Schon lange vorhandene, eigenständige Kunstrichtungen wie z.B. Comics und Street-Art sowie neu entstehende Kunstformen (z.B. Independent Games) werden in ganz Deutschland von Seiten der Politik noch nicht ausreichend anerkannt. Verglichen mit anderen Ländern herrscht in Deutschland von staatlicher Seite ein Kulturanachronismus, mittlerweile schon lange existierende Kunstformen wie Comics und Computerspiele finden immer noch keinen Raum im deutschen Kulturbetrieb. Baden-Württemberg sollte hier eine Vorreiterrolle einnehmen und vorhandene Einrichtungen zusätzlich fördern, die sich mit neuen Kunstformen auseinandersetzen und diesen ein Forum bieten.

Der Bruch zwischen dem Angebot staatlich stark unterstützter Kultureinrichtungen – Gallerien, Theater, Ballett, Oper – und dem kulturellen Umfeld von jungen Menschen – Film, Computerspiele, Street-Art, Comics etc. – ist eklatant. Dies führt zu einer Lagerbildung zwischen „alten“ und „neuen“ Künsten. Oftmals werden neue Ausdrucksformen gar nicht als Kunst und Kultur anerkannt und dem freien Markt überlassen.

Staatliche Kultureinrichtungen haben in unseren Augen die Verpflichtung, neue Kunstformen der breiten Bevölkerung zugänglich zu machen. Sie sollten verstärkt Comics, Street-Art, Computerspielen und anderen neuen Kunstformen Raum geben. Von der Bereitschaft, sich mit neuen Kunstformen auseinanderzusetzen, soll die Höhe der staatlichen Förderung abhängig gemacht werden. Dies soll im besten Falle dazu führen, dass Kultureinrichtungen sich öffnen und lokal nach Kulturschaffenden in den Bereichen der neuen Künste suchen.

Bearbeiter

Vorschlag

[…]

Ist-Zustand

Schon lange vorhandene, eigenständige Kunstrichtungen wie z.B. Comics und Street-Art sowie neu entstehende Kunstformen (z.B. Independent Games) werden in ganz Deutschland von Seiten der Politik noch nicht ausreichend anerkannt. Verglichen mit anderen Ländern herrscht in Deutschland von staatlicher Seite ein Kulturanachronismus, mittlerweile schon alte Kunstformen wie Comics und Computerspiele finden immer noch keinen Raum im deutschen Kulturbetrieb.

Warum die Änderung notwendig ist

Der Bruch zwischen dem Angebot staatlich stark unterstützter Kultureinrichtungen – Gallerien, Theater, Ballett, Oper – und dem kulturellen Umfeld von jungen Menschen – Film, Computerspiele, Street-Art, Comics etc. – ist eklatant. Dies führt zu einer Lagerbildung zwischen „alten“ und „neuen“ Künsten. Oftmals werden neue Ausdrucksformen gar nicht als Kunst und Kultur anerkannt und dem freien Markt überlassen.

Soll-Zustand

Staatliche Kultureinrichtungen haben in unseren Augen die Verpflichtung, neue Kunstformen der breiten Bevölkerung zugänglich zu machen. Baden-Württemberg sollte hier eine Vorreiterrolle einnehmen und vorhandene Einrichtungen zusätzlich fördern, die sich mit neuen Kunstformen auseinandersetzen und diesen ein Forum bieten.

Kosten

Zuersteinmal nein, da man die Förderung existierender staatlicher Institutionen, d.h. Museen, Theater etc., davon abhängig machen, inwiefern sie sich mit Neuen (oder älteren, bisher vernachlässigten) Kunstformen auseinandersetzen.

Langfristig kann man über Pilotprojekte wie Comicbibliotheken nachdenken. Für den Bereich Medienkunst existiert mit dem ZKM in Karlsruhe bereits eine renomierte Institution, hier sollten andere Städte folgen.

Alternativen

Gibt es Alternativen?

Quellen

Spiegel Online über Comics in Deutschland

Ein differenzierter Blick von Amnesty International zu kommerziellen Computerspielen

Publikation des Deutschen Kulturrats zu Computerspielen

Washington Post: Games Are Not Art, Are They?

Haltungen anderer Parteien

[text]

Historie

Jedes Mal, wenn der Status geändert wird, hier bitte Eintragen.

Datum Status Begründung
[30.03.2010] In Arbeit Aus dem Pad kopiert, Finanzierung nochmal ergänzt
05.04.2010 Ostern Ostermumble