Benutzer:Canoodle/Krankenkasse

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AOK - Loch ohne Boden?

> Sehr geehrter Priatenvorstand, > > ich bin seit 2011 Mitglied der Piraten Bayern. > > ... es wird schon lange vermutet dass eine Krankenkasse ein Loch ohne Boden ist in welcher Geld in alle möglichen Kanäle versickert. > > Die Piratenpartei steht für Transparenz evtl. sollte man es in das > Parteiprogramm aufnehmen dass das auch für Krankenkassen gilt. > > Ich kenne einen Zahnarzt. > > Er bekommt von der AOK 12.95€ für das Ziehen eines Backenzahnes, c.a. 8€ bekommt er für einen Front-Zahn. > > Sie können sich selbst ausrechnen wie viel Zeit er für diese Behandlung maximal verwenden darf, wenn sich seine Praxis rechnen soll. > > Bei einem geschätz durchschnittlichen AOK-Versicherten mit einem > durchschnittlichen Gehalt von 1000€ Netto sind 17 Prozent Beitrag fällig und > Zusatzbeiträge in der Höhe von 100 Euro. > > Das wären 270€ pro Monat. Das mal 40 Millionen Erwerbstätige.... > > WO VERSICKERT UNSER GELD?

Das ist eine berechtigte Frage. Die Piraten setzen sich derzeit für Transparenz im Staatswesen ein. Meines Erachtens sollte das, da gebe ich Dir recht, auch für Krankenkassen gelten.

Hast Du dir dazu schon überlegt dazu mal auf einer Mailingliste das Thema hervorzubringen und ggf. an einem der kommenden Landesparteitage als Positionspapier einzubringen?

Wenn Du Hilfe brauchst, dann stelle einfach eine Anfrage dazu auf der BY-misc oder BY-politik Mailingliste - ich bin mir sicher Du findest jemanden der Dich unterstützt.

Hier der Link zu den Mailinglisten:

https://lists.piratenpartei-bayern.de/mailman/listinfo/by-misc https://lists.piratenpartei-bayern.de/mailman/listinfo/by-politik

Viele Grüße

-- Dominique Schramm

alternative Familienkassen

Es wäre theoretisch möglich, ein internet gestütztes Krankenkassensystem (eigentlich einfach nur ein gemeinsames Konto, auf dem alle einen fixen Betrag monatlich einzahlen müssen) aufzubauen, welches Basisdemokratisch funktioniert und bei dem kein Geld "verloren" geht.

Vorteil: Familienmitglieder kennen sich, wissen um die Bedürfnisse und Nöte des anderen und haben einen besseren direkten Kontakt bzw. normalerweise auch ein ausgeprägteres Vertrauensverhältnis als zu Anonymen, unbekannten, unverwandten AOK-Sachbearbeitern.

Prinzip: Alle zahlen (zuerst viel 400€ dann immer weniger) monatlich auf ein gemeinsames Konto.

Solange dieses keine 100.000 pro Versicherter Person aufweist muss zusätzlich eine gesetzliche minimal-Krankenversicherung für 50€ pro Person pro Monat geführt werden.

Kleines Rechenbeispiel: Vater 50 Jahre Mutter 50 Kind1 12 Kind2 14 Opa 80 Oma 80

6x Personen = 600.000

Beitrag im ersten Jahr: 400€ Ergebnis: 28800€ Beitrag im zweiten Jahr: 390€ + 3% Schmalz vom letzten Jahr 864.00€ Ergebnis: 57024.00€ Beitrag im dritten Jahr: 380€ + 3% Ergebnis 86094.72€ Beitrag im vierten Jahr: 370€ + 3% Ergebnis 115317.56€ (ein Mitglied kann jetzt bereits die Pflicht-Mitgliedschaft der Minimal-Versicherung Kündigen) Beitrag im fünften Jahr: 350€ + 3% Ergebnis 143977.08€ Beitrag im sechsten Jahr: 340€ + 3% Ergebnis 172776.39€ Beitrag im siebten Jahr: 330€ + 3% Ergebnis 172776.39€ ... usw.

Wenn jetzt jemand AKUT erkrankt (bei einem Notfall ist ja klar) zahlt er alles bar.

Ist es nicht AKUT d.h. man war bei seinem jährlichen routine Besuch beim (privaten) Hautarzt und stellt eine bösartige Veränderung fest welche demnächst Operiert werden muss, dann muss der erkrankte die anderen um Erlaubnis bitten.

Es wird quasi darüber abgestimmt, ob Oma noch eine neue Hüfte braucht oder nicht.

Ich habe keinerlei praktische Erfahrung ob so ein System funktionieren würde und ob es Leistungsfähig ist.

Vorteil liegt auf der Hand: Beim Wechsel der Krankenkasse oder bei Kündigung (garnicht mehr möglich, danke auch!) ist das einbezahlte Geld "weg".

Bei der Familienkasse nicht.

Jeder kann jederzeit wieder aussteigen und sich seinen Anteil auszahlen lassen.

Beispiel: Mutter will nicht dass Kind1 sich die Brust vergrößern/verkleinern lässt, Sie verweigert mit ihrem Veto die Freigabe der Mittel für die Operation.

Kind1 ist erboßt, tritt aus der Kasse aus, nimmt das Geld und bezahlt die OP mit seinem Anteil. Anschließend muss sich Kind1 aber wieder gesetzlich versichern. (Oder hat im Abstimmungsprozess jetzt weniger gewicht? Weiß auch noch nicht was die bessere idee ist, HELP! STATT SCHELLP!)