<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wachstum</id>
	<title>Wachstum - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wachstum"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=Wachstum&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-08T09:00:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.35.14</generator>
	<entry>
		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=Wachstum&amp;diff=55634589&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;LynX: Kapitalismus in der Reichtumsfalle?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=Wachstum&amp;diff=55634589&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2011-11-14T19:59:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kapitalismus in der Reichtumsfalle?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Essay|&amp;lt;small&amp;gt;[[User:lynX|&amp;amp;mdash;lynX]]&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stehplatz für Milliarden? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es nach der [[CDU]]/CSU oder [[FDP]] geht, ist '''Wachstum''' mal wieder die Lösung um allgemeinen Wohlstand zu erreichen. Dadurch, dass die Wirtschaft insgesamt mehr produziert, mehr verkauft, mehr an die immerzu wachsende Erdbevölkerung exportiert, umso mehr Geld fließt in die Staatskassen und irgendwie werden automatisch auch die Armen wieder wohlhabender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mag zum Teil sogar stimmen, aber dann sollte man sich mal [http://www.albartlett.org/presentations/arithmetic_population_energy_video1.html die Vorlesung] von [http://www.ixquick.com/do/metasearch.pl?query=arithmetic+population+energy Dr. Albert Bartlett] ansehen, ob Wachstum wirklich so ein wünschenswerter ''Zustand'' ist. Aktueller noch ist dieser Artikel, wonach wir es im Jahre 2050 selbst erleben werden:&lt;br /&gt;
* [http://www.breitbart.com/article.php?id=CNG.506b7104e85d35fc4f8355e566ab5fad.261&amp;amp;show_article=1 Breitbart/AFP: Population growth driving climate change &amp;amp; poverty].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem steht dieser gegenüber, welcher die reichen Gruppierungen der Erdbevölkerung in der Verantwortung sieht, nicht das Bevölkerungswachstum per se:&lt;br /&gt;
* http://www.monbiot.com/archives/2009/09/29/the-population-myth/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der in letzterem Artikel verlinkte Bericht des ''Department of Economic and Social Affairs'' der [[UN]] aus dem Jahre 2005 bestätigt letztere Position:&lt;br /&gt;
* http://www.un.org/esa/population/publications/sixbillion/sixbilpart1.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der UN-ESA rechnet mit einer Stagnierung der Erdbevölkerung irgendwo zwischen 10 und 11 Milliarden Menschen im Jahre 2200. Beim jetzigen Stand von 6,7 Milliarden bedeutet das keine weitere Verdoppelung der Menschheit. Diese Zahlen sind zwar wahrscheinlich zu optimistisch, aber dennoch scheint die Entwicklung nicht so dramatisch, wie es Professor Bartlett darstellt.&lt;br /&gt;
In Anbetracht der Freiräume, die der Planet noch bietet, würde ich mal wagen zu schließen, dass wir geographisch betrachtet damit leben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ökologisch betrachtet ist das natürlich eine große Herausforderung &amp;amp;mdash; [[Nachhaltigkeit]] muss so schnell wie möglich erreicht werden, wenn die Erde eine Quasiverdoppelung der Bevölkerung mit allen Wünschen an Wohlstand erreichen soll. Das Leben soll auch in [[Afrika]] und [[Asien]] lebenswert sein. Da die Beobachtung von Monbiot vermutlich zutreffend ist, dass die größten Umweltschäden von einer Minderheit an Wohlhabenden verursacht wird, ist an der Stelle drastische weltweite ökologische Politik nötig, welche sich nicht darauf beschränkt, Umweltsünder finanziell zu sanktionieren, denn genau an Geld mangelt es diesen ja offensichtlich nicht. Gewisse Arten von Schiffe, Autos, Flugzeuge, dürften gar nicht erst gebaut werden, wenn deren Nutzen in keinem Verhältnis zur Umweltbelastung &amp;amp;mdash; man könnte eigentlich von ''Weltbelastung'' sprechen &amp;amp;mdash; steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß UN-Bericht wird das Wachstum hauptsächlich in ärmeren Regionen stattfinden, weswegen eines Tages 90% der Bevölkerung dort leben werden, sofern die wohlhabenden Regionen der Erde ihre [[Immigration]]sfirewalls beibehalten. Für [[Europa]] bedeutet das kurioserweise, dass die Bevölkerung stagniert und in Zukunft zurück gehen wird. Da sieht man wie realitätsfern Parteien und Politiker sind, die eine ''Überfremdung'' auf sie zukommen sehen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wirtschaft]]lich betrachtet heisst das einerseits, dass Wachstum weltweit zurückgeht, da die Bevölkerung langsamer wächst als bisher, aber weiterhin stattfindet. Ganz wichtig ist dabei aber zu erkennen, dass es nicht in Europa so ist, hier ist mit schrumpfenden Märkten zu rechnen! Wenn die Politik also auf ''Wachstum'' spekuliert, rechnet sie fest damit, dass die ärmsten Bevölkerungen der Erde noch mehr Geld an die reichen Länder abtreten &amp;amp;mdash; etwa durch den Kauf von Autos oder Mobiltelefonen. Mehr Menschen, mehr Wünsche, mehr Export in die ''dritte Welt''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch gesehen erscheint mir drastisches Bevölkerungswachstum eine große Gefahr für die [[Demokratie]]: Mehr Menschen, mehr Neid, mehr Ungerechtigkeit, mehr Kriminalität, mehr Wunsch nach innerer [[Sicherheit]], Abbau der [[Bürgerrechte]], Einschränkungen der [[Privatsphäre]], Kriege, Rückkehr zu theokratischen und faschistischen Systemen. In Europa sollte dieser Spuk dank Bevölkerungsstagnierung eigentlich zurück gehen, aber selbst wenn die Vernunft hierzulande noch Einkehr halten wird (weswegen die [[Piratenpartei]] sich langfristig in Europa und [[Nordamerika]] auf Erfolgskurs wiederfinden sollte), ist es nicht akzeptabel den Rest der Weltbevölkerung im Regen stehen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um stattdessen demokratische Entwicklungen in der Welt zu stärken, müssen wir gezielter und bewusster den [[Wohlstand]] mit den armen Regionen der Welt teilen und das Konzept der Nachhaltigkeit auch bei der Wirtschaftspolitik ankommen lassen: Die deutsche und europäische Wirtschaft muss auch als geschlossener Kreis funktionsfähig sein, und nicht vom kontinuierlichem Entstehen von Absatzmärkten in der dritten Welt abhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit muss der Politik ''auf Pump'' und dem Lebensstil über unseren Verhältnissen Einhalt geboten werden, um einer Weltentdemokratisierung entgegen zu wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde man zudem den Missbrauch des [[Schweröl]]s global ahnden, wäre mit einem Rückgang der [[Globalisierung]] zu rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Update:'''&lt;br /&gt;
* [http://www.ted.com/talks/hans_rosling_asia_s_rise_how_and_when.html China und Indien holen die westliche Welt 2048 ein?]&lt;br /&gt;
* http://bevoelkerungswachstum.als.motor.der.weltwirtschaft.at.german.pages.de/&lt;br /&gt;
* http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/1084244/&lt;br /&gt;
* http://ist.wachstum.weiterhin.moeglich.at.german.pages.de/&lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2011/46/Kapitalismus/komplettansicht?print=true Kapitalismus in der Reichtumsfalle]? – Wolfgang Uchatius, die ZEIT.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskussion? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Stand Up to Poverty]]&lt;br /&gt;
* Essay: [[Wirtschaftswachstum was bringt es uns]]?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informationen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie und Umwelt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftspolitik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;LynX</name></author>
	</entry>
</feed>