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	<title>SN:Treffen/Landesparteitag/2012.1/Programm/WA05 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T18:44:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
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		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=SN:Treffen/Landesparteitag/2012.1/Programm/WA05&amp;diff=55809036&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Haibaer: /* Hinweis des Antragstellers */</title>
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		<updated>2012-02-24T20:23:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Hinweis des Antragstellers&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;* Antragsteller: Dr. Thomas Walter, eingereicht am 21.02.2012, 08:50 Uhr per Email&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== WA05 : Sächsisches Transparenzgesetz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinweis des Antragstellers ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Antrag soll erst behandelt werden, nachdem der Antrag [[SN:Treffen/Landesparteitag/2012.1/Programm/PP04|TRANSPARENZGESETZ und GLÄSERNE VERWALTUNG]] behandelt wurde. Ist dieser zuvor zur Abstimmung gestellte Antrag abgelehnt&lt;br /&gt;
worden, ist hilfsweise der hier gestellte Antrag nach eventueller Ablehnung&lt;br /&gt;
als Bestandteil des Wahlprogrammes als Positionspapier zur Abstimmung zu&lt;br /&gt;
stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Antragstext ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Landesparteitag mögen als Bestandteil des Wahlprogrammes folgendes&lt;br /&gt;
beschließen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SÄCHSISCHES TRANSPARENZGESETZ ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gewählten Landtage von Sachsen haben es wegen der konservativen&lt;br /&gt;
Mehrheiten bis heute noch nicht einmal geschafft, ein&lt;br /&gt;
Informationsfreiheitsgesetz nach dem Vorbild des Bundes und 11 anderer&lt;br /&gt;
Länder zu verabschieden, mit dem jeder das Recht auf Information gegenüber&lt;br /&gt;
Behörden und Verwaltung hat. Wir PIRATEN fordern ein Ende dieses gesetzlosen&lt;br /&gt;
Zustandes und die Begründung einer Informationspflicht und eines&lt;br /&gt;
Informationsanspruches, somit die Abkehr vom Prinzip der&lt;br /&gt;
Amtsverschwiegenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Intransparenz staatlicher Strukturen in Sachsen erschwert es den&lt;br /&gt;
Bürgern, sich zu beteiligen oder die Politik zu überprüfen. Dabei ist für&lt;br /&gt;
effektive politische Teilhabe dringend ein zeitgemäß gestalteter Zugang zu&lt;br /&gt;
Fakten notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die derzeitige Praxis der Ablehnung von Auskunftsansprüchen unter dem&lt;br /&gt;
Vorwand von Geschäfts- oder Amtsgeheimnissen sowie die Verschleppung und&lt;br /&gt;
Verhinderung solcher Ansprüche durch langsame Bearbeitung, hohe Gebühren und&lt;br /&gt;
Auslageerstattungen halten wir für bürgerfeindlich. Wir fordern daher eine&lt;br /&gt;
Deckelung der Gebühren und Auslagen sowie Fristen für die Auskunftserfüllung&lt;br /&gt;
ein, verbunden mit Sanktionen bei Nichterfüllung. Schon beim Anlegen neuer&lt;br /&gt;
Akten muss die Verwaltung deren mögliche Veröffentlichung mit&lt;br /&gt;
berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch das gegen den Widerstand der CDU/CSU verabschiedete&lt;br /&gt;
Informationsfreiheitsgesetz des Bundes von 2005 und der anderen Ländern ist&lt;br /&gt;
unzureichend, hat sich doch in der Praxis herausgestellt, dass mehr als&lt;br /&gt;
doppelt so viele Auskunftsersuchen abgelehnt als bewilligt wurden. Zudem&lt;br /&gt;
legen die Verwaltungen die Ausnahmetatbestände zum angeblichen Schutz von&lt;br /&gt;
übergeordneten öffentlichen Interessen und dritter Personen zu weit aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Anlehnung an die Volksinitiative in Hamburg fordern wir PIRATEN in&lt;br /&gt;
Sachsen die Schaffung eines TRANSPARENZGESETZES das weit über die&lt;br /&gt;
herkömmlichen und zu schwachen Informationsfreiheitsgesetze von Bund und&lt;br /&gt;
anderen Ländern hinausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit soll mit Hilfe eines Zentralen Informationsregisters das Prinzip&lt;br /&gt;
umgekehrt werden, dass der Bürger erst einen Antrag mit Gebührenfolgen&lt;br /&gt;
stellen muss. Dies ist aus der Sicht des Bürgers unnötig mühselig und teuer.&lt;br /&gt;
Damit wird zugleich dem Gedanken an OPEN DATA Rechnung getragen. Offene&lt;br /&gt;
Daten sind sämtliche Datenbestände, die im Interesse der Allgemeinheit der&lt;br /&gt;
Gesellschaft ohne jedwede Einschränkung zur freien Nutzung, zur&lt;br /&gt;
Weiterverbreitung und zur freien Weiterverwendung frei zugänglich gemacht&lt;br /&gt;
werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses von den PIRATEN geforderte Transparenzgesetz definiert, was an&lt;br /&gt;
Datenmaterial im zentralen Informationsregister zu veröffentlichen ist und&lt;br /&gt;
gibt im Übrigen dem Bürger einen klaren Informations- und Auskunftsanspruch.&lt;br /&gt;
Hierbei ist durch eine Ausweitung des Behördenbegriffs der&lt;br /&gt;
Informationsanspruch auch gegen Unternehmen des Privatrechtes zu begründen,&lt;br /&gt;
wenn öffentliche Körperschaften mitbestimmend hieran beteiligt sind und/oder&lt;br /&gt;
diese Unternehmen öffentliche Aufgaben oder eine vom Staat verliehene&lt;br /&gt;
Monopolstellung wahrnehmen. Es wird nicht nur ein INFORMATIONANSPRUCH&lt;br /&gt;
begründet, sondern zusätzlich auch eine antragsunabhängige&lt;br /&gt;
INFORMATIONSPFLICHT. Mit den eng umrissenen Ausnahmetatbeständen im Falle&lt;br /&gt;
höherwertig zu beurteilenden öffentlichen Interessen und Belange Dritter&lt;br /&gt;
(Angelegenheiten des Petitionsauschusses, der Kontroll- und&lt;br /&gt;
Untersuchungsausschüsse des Landtages, Organe der Rechtspflege, des&lt;br /&gt;
Rechnungshofes, Verfassungsschutzes und der Steuerbehörden, Fragen der&lt;br /&gt;
Landesverteidigung und internationaler Beziehungen, Gefährdung von Straf-&lt;br /&gt;
,Ordnungs- und Disziplinarverfahren, Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen)&lt;br /&gt;
werden die informations- und auskunftspflichtige Stellen gehindert, mit&lt;br /&gt;
pauschalen Behauptungen das Informationsbegehren und die Informationspflicht&lt;br /&gt;
zu umgehen. Zudem sind staatliche Stellen gehalten, das&lt;br /&gt;
Informationsinteresse in jeder Phase ihres Handelns rechtzeitig zu&lt;br /&gt;
berücksichtigen, z.B. dass Verträge mit staatlichen Stellen vorab zu&lt;br /&gt;
veröffentlichen sind und Vertragspartner mit Abschluss des Vertrages auch in&lt;br /&gt;
die Veröffentlichung einzuwilligen haben. Sogenannte Privat- und&lt;br /&gt;
Betriebsgeheimnisse sind von Anfang an gesondert kenntlich zu machen und zu&lt;br /&gt;
begründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Verwaltungsrechtsweg haben die Bürger auch das Recht den&lt;br /&gt;
sächsischen Datenschutzbeauftragten, der auch die Einhaltung dieses Gesetzes&lt;br /&gt;
zusätzlich zu überwachen hat, anzurufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Gesetz wird &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Korruption erschwert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Steuerverschwendung vorgebeugt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-der Verwaltungsablauf vereinfacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-dem Bürger und den Volksvertretern mehr Mitbestimmung ermöglicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-die Pressefreiheit durch bessere Recherchemöglichkeiten gestärkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-das Vertrauen in Politik und Verwaltung gestärkt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und damit die DEMOKRATIE durch mehr Transparenz und Vertrauen erheblich&lt;br /&gt;
gestärkt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Bundesrat wollen die sächsischen PIRATEN auch eine entsprechende&lt;br /&gt;
Reform des Bundesinformationsfreiheitsgesetzes anstoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begründung: Ergibt sich aus dem Antrag selbst!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Haibaer</name></author>
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