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	<title>SN:Saxnpresse/PM/2012-11-01-Protest gegen Residenzpflicht - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-07-29T08:25:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
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		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=SN:Saxnpresse/PM/2012-11-01-Protest_gegen_Residenzpflicht&amp;diff=55870521&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Florange am 14. November 2012 um 20:05 Uhr</title>
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		<updated>2012-11-14T20:05:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;=Sächsische PIRATEN frieren mit Flüchtlingen aus Protest gegen&lt;br /&gt;
Residenzpflicht=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sächsische Piraten sind am Montag- und Dienstagabend aufgebrochen, um&lt;br /&gt;
die 20 seit dem 24. Oktober protestierenden Flüchtlinge vor dem&lt;br /&gt;
Brandenburger Tor zu unterstützen.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedingungen, unter denen die Asylsuchenden demonstrieren, sind hart.&lt;br /&gt;
Trotz nächtlicher Minusgrade wurden ihnen Isomatten und Schlafsäcke&lt;br /&gt;
entzogen. Sie dürfen ihre Taschen nicht als Sitzunterlage auf den Boden&lt;br /&gt;
stellen. Alles, was dem &amp;quot;Witterungsschutz&amp;quot; dient, ist mittlerweile&lt;br /&gt;
verboten. Obwohl sich 14 Protestierende im Hungerstreik befinden, sind&lt;br /&gt;
die Möglichkeiten medizinischer Behandlung vor Ort massiv eingeschränkt.&lt;br /&gt;
Rollstühle sind nicht mehr erlaubt. Die Polizei begründet diese&lt;br /&gt;
Maßnahmen damit, dass die Veranstaltung nur als Mahnwache angemeldet&lt;br /&gt;
wurde. Eine weitergehende Genehmigung wurde durch das zuständige&lt;br /&gt;
Bezirksamt Berlin-Mitte nicht erteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Landesvorsitzende der PIRATEN Sachsen, Florian André Unterburger,&lt;br /&gt;
äußert sich kritisch zum Vorgehen der Berliner Polizei: &amp;quot;Behörden&lt;br /&gt;
verfügen in solchen Fällen durchaus über einen gewissen&lt;br /&gt;
Ermessensspielraum. So wie die Lage aussieht, sind sie aber offenbar&lt;br /&gt;
nicht willens, diesen auch auszuschöpfen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Protest der Asylsuchenden richtet sich gegen die unhaltbaren&lt;br /&gt;
Bedingungen, die ihnen seit ihrem Aufenthalt in Deutschland auferlegt&lt;br /&gt;
sind. Die bestehende Residenzpflicht hindert Asylsuchende und Geduldete&lt;br /&gt;
daran, sich über bestimmte Gebietsgrenzen (meist die Grenzen der&lt;br /&gt;
Kommune) hinweg zu bewegen. Dieses Prinzip der restriktiven&lt;br /&gt;
Einschränkung der Bewegungsfreiheit existiert innerhalb der europäischen&lt;br /&gt;
Union nur in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Piratenpartei Sachsen setzt sich seit geraumer Zeit für die&lt;br /&gt;
Abschaffung der Residenzpflicht ein und hat dieses Thema auch in ihrem&lt;br /&gt;
Programm verankert. &amp;quot;Ein Verstoß gegen die Residenzpflicht stellt im&lt;br /&gt;
deutschen Recht eine opferlose Straftat dar.&amp;quot; erklärt Carolin&lt;br /&gt;
Mahn-Gauseweg, Beisitzer im Landesvorstand Sachsen. &amp;quot;Es wird also ein&lt;br /&gt;
Verhalten unter Strafe gestellt, obwohl es keine Verletzung eines&lt;br /&gt;
Rechtsguts zur Folge hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mahn-Gauseweg fährt fort: &amp;quot;Die Erteilung von nötigen&lt;br /&gt;
Sondergenehmigungen, um die festgelegten Gebietsgrenze zu überschreiten,&lt;br /&gt;
grenzt in einigen Fällen an reine Willkür. Mit dem Artikel 1 des&lt;br /&gt;
Grundgesetzes - die Würde des Menschen ist unantastbar - hat dieses&lt;br /&gt;
Vorgehen nichts mehr zu tun.&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Florange</name></author>
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