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	<title>SL:Politik/Arbeitspapiere/Vereinfachung von Volksentscheiden auf Landesebene - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-28T01:14:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
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		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=SL:Politik/Arbeitspapiere/Vereinfachung_von_Volksentscheiden_auf_Landesebene&amp;diff=55836635&amp;oldid=prev</id>
		<title>Anonymous am 3. September 2012 um 13:40 Uhr</title>
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		<updated>2012-09-03T13:40:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{SaarlandArbeitspapier&lt;br /&gt;
|titel=Vereinfachung von Volksentscheiden auf Landesebene&lt;br /&gt;
|text=Die Piratenpartei Deutschland strebt in ihrem Grundsatzprogramm[1] bessere Mitbestimmungsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
für die Bürger an. Das Saarland ist das Bundesland mit den höchsten Hürden für Volksentscheide[5]. Verfassungsänderungen per Volksbegehren und anschließendem Volksentscheid sind&lt;br /&gt;
überhaupt nicht möglich, ebenso sind Referenden (Volksentscheide &amp;quot;von oben&amp;quot;) überhaupt nicht&lt;br /&gt;
möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon gleich der erste Punkt des Grundsatzprogramms[1] der Piratenpartei Deutschland lautet &amp;quot;Mehr&lt;br /&gt;
Demokratie wagen&amp;quot;. Unter &amp;quot;Mehr Teilhabe&amp;quot; wird genauer ausgeführt: &amp;quot;Wir Piraten streben eine&lt;br /&gt;
möglichst hohe demokratische Gleichberechtigung aller Menschen an. Deswegen ist es Ziel der&lt;br /&gt;
Piratenpartei, die direkten und indirekten demokratischen Mitbestimmungsmöglichkeiten jedes&lt;br /&gt;
Einzelnen zu steigern und die Partizipation jedes einzelnen Mitbürgers an der Demokratie zu&lt;br /&gt;
fördern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Saarland ist hierzu noch am Meisten zu tun, denn wir haben die höchsten Hürden für Volksentscheide[&lt;br /&gt;
5]. 5.000 Unterschriften innerhalb von 6 Monaten zur Einreichung eines Antrags[2] auf ein&lt;br /&gt;
Volksbegehren sind wohl noch okay. Doch danach müssen 20% der Wahlberechtigten innerhalb von&lt;br /&gt;
14 Tagen unterschreiben[3]. Dies wird noch dadurch erschwert, dass im Saarland die Amtseintragung[&lt;br /&gt;
2],[ 3] gilt, d.h. man muss auf das dafür zuständige Amt, und das natürlich während dessen&lt;br /&gt;
Öffnungszeiten. Die Kosten für die Verteilung der Formulare auf die Ämter übernimmt übrigens der&lt;br /&gt;
Antragsteller[2]. In Hamburg gelten z.B. 5% in 21 Tagen bei freier Sammlung![3] Die freie Sammlung&lt;br /&gt;
spart natürlich auf beiden Seiten Kosten. Mecklenburg-Vorpommern fordert fix 120.000 Unterschriften,&lt;br /&gt;
was bei ca. 1,6 Mio. Einwohnern aber mehr als die Hamburger 5% sind, dafür setzt&lt;br /&gt;
Mecklenburg-Vorpommern überhaupt keine Frist und erlaubt ebenfalls freie Sammlung. Während&lt;br /&gt;
es kein Land gibt, dass bei allen Aspekten die niedrigsten Hürden hat, so gibt es eines, das bei allen&lt;br /&gt;
die höchsten hat, nämlich das Saarland - und zwar nur das Saarland!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ob das die Bürgerbeteiligung nicht schon genug hemmen würde, sind bestimmte Formen gar&lt;br /&gt;
gänzlich unmöglich. In praktisch allen Ländern sind finanzielle Fragen von Bürgerentscheiden&lt;br /&gt;
ausgenommen, u.A. um zu verhindern, dass sich die Bürger sozusagen legal Geld drucken. Doch im&lt;br /&gt;
Saarland sind zudem auch Verfassungsänderungen ausgenommen[2]. In manchen anderen Bundesländern&lt;br /&gt;
sind Verfassungsänderungen nur mit höherem Quorum möglich, so braucht Berlin z.B. 7%&lt;br /&gt;
bei normalen Volksentscheiden und 20% bei Verfassungsänderungen[3]. Referenden gibt es ebenfalls&lt;br /&gt;
nicht. Referenden sind Volksentscheide &amp;quot;von oben&amp;quot;, sozusagen Beschlüsse, bei denen das Parlament&lt;br /&gt;
das Volk befragt, bzw. entscheiden lässt. Hessen erlaubt z.B. auch keine Verfassungsänderungen per&lt;br /&gt;
Volksbegehren, dafür muss umgekehrt das Volk zustimmen, wenn das Parlament die Verfassung&lt;br /&gt;
ändern will. Im Saarland gibt es keine Referenden, insbesondere auch nicht zu Verfassungsänderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Befürworter der direkten Demokratie fordern wir deshalb niedrigere Hürden für Volksentscheide&lt;br /&gt;
und halten es auch nicht für übertrieben, im Vergleich zum jetzigen, in Bezug auf&lt;br /&gt;
Volksentscheide extrem unfreundlichen Extrem, das gegenteilige Extrem zu fordern, also konkret&lt;br /&gt;
ein niedrigeres Quorum von 5%, längere Sammelfristen von mindestens einem Monat und allein&lt;br /&gt;
schon aus Kostengründen die Möglichkeit der freien Sammlung. Des weiteren sollen Volksentscheide&lt;br /&gt;
zu Verfassungsfragen ermöglicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Referenzen und weiterführende Literatur, Links oder Medien:===&lt;br /&gt;
* [1] http://wiki.piratenpartei.de/wiki/images/0/04/Grundsatzprogramm-Piratenpartei.pdf&lt;br /&gt;
* [2] http://de.wikipedia.org/wiki/Antrag_auf_ein_Volksbegehren&lt;br /&gt;
* [3] http://de.wikipedia.org/wiki/Volksbegehren_%28Deutschland%29&lt;br /&gt;
* [4] http://de.wikipedia.org/wiki/Volksentscheid&lt;br /&gt;
* [5] Otmar Jung, Franz-Ludwig Knemeyer - Im Blickpunkt: Direkte Demokratie, Sonderausgabe der Landeszentralen und der Bundeszentrale für politische Bildung, ISBN 3-7892-8063-1&lt;br /&gt;
* [6] http://www.mehr-demokratie.de/&lt;br /&gt;
* [7] http://de.wikipedia.org/wiki/Volksentscheid&lt;br /&gt;
* [8] Landesverfassung Art. 61, 99 und 100: http://www.landtag-saar.de/de/landtag_entdecken/SVerf.php&lt;br /&gt;
* [9] Volksabstimmungsgesetzes §§ 14–21: http://sl.juris.de/cgi-bin/landesrecht.py?d=http://sl.juris.de/sl/gesamt/VAbstG_SL.htm#VAbstG_SL_G3&lt;br /&gt;
* [10] Volksabstimmungsordnung §§ 8–11: http://sl.juris.de/cgi-bin/landesrecht.py?d=http://sl.juris.de/sl/gesamt/VAbstO_SL.htm#VAbstO_SL_G2&lt;br /&gt;
|lpt=2011.1&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anonymous</name></author>
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