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	<title>SL:Landesschiedsgericht/Geschäftsordnung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-12T00:38:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
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		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=SL:Landesschiedsgericht/Gesch%C3%A4ftsordnung&amp;diff=55804740&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Woogpirat: /* Geschäftsverteilungsplan */ neue Richter in ABC-Folge eingetragen</title>
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		<updated>2019-09-30T07:56:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschäftsverteilungsplan: &lt;/span&gt; neue Richter in ABC-Folge eingetragen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Diese Geschäftsordnung des Landesschiedsgerichts Saarland wurde am&lt;br /&gt;
08.07.2013 beschlossen und letztmalig am 25.06.2017 einstimmig geändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sitzungen ==&lt;br /&gt;
Das Landesschiedsgericht berät sich fernmündlich oder bei persönlichen&lt;br /&gt;
Treffen in geschlossenen Sitzungen. Das Schiedsgericht tritt bei Bedarf&lt;br /&gt;
zusammen. Zu Sitzungen sowie zu Anhörungen kann mit einer Frist von 5&lt;br /&gt;
Tagen auf der Mailingliste eingeladen werden. In dringenden Fällen kann&lt;br /&gt;
die Frist verkürzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sitzung ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Richter anwesend sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tagesordnung wird in einem geschlossenen Pad gehalten und während&lt;br /&gt;
der Sitzung zu einem Protokoll ausgearbeitet. Das Protokoll wird nach&lt;br /&gt;
der Sitzung auf die Mailingliste geschickt. Auf der Tagesordnung werden&lt;br /&gt;
alle laufenden Anrufungen und Verfahren geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anrufungen ==&lt;br /&gt;
Die Anrufung des Schiedsgerichts erfolgt per E-Mail. Schriftsätze sind&lt;br /&gt;
als Klartext, PDF-, Word- oder Openoffice-Dokument beizufügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Anrufung fragt der Vorsitzende Richter beim Landesvorstand den&lt;br /&gt;
Mitgliedschaftsstatus des Anrufenden ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anrufungen erhalten sofort ein Aktenzeichen und werden bei Eingang&lt;br /&gt;
bestätigt. Das Aktenzeichen setzt sich zusammen aus dem Kürzel “LSG-SL”,&lt;br /&gt;
gefolgt von einer Leerstelle, einer laufenden Nummerierung der&lt;br /&gt;
eingegangenen Fälle in diesem Jahr, ein Schrägstrich sowie die letzten&lt;br /&gt;
beiden Ziffern des Jahres, in dem die Anrufung eingegangen ist. Bei&lt;br /&gt;
Bedarf kann das Aktenzeichen in späterer Sitzung geändert werden. Das&lt;br /&gt;
Aktenzeichen wird bei jeder Kommunikation in Vorbereitung und während&lt;br /&gt;
eines Verfahrens verwendet. Bei E-Mails ist es im Betreff zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmt das Schiedsgericht gemäß § 10 Abs. 3 SGO für ein Verfahren einen Berichterstatter, so ist&lt;br /&gt;
dessen Name dem Anrufenden mitzuteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind die der Anrufung beigefügten Dokumente nicht lesbar, nicht in den&lt;br /&gt;
obig angegebenen Formaten oder offensichtlich unvollständig, so wird zur&lt;br /&gt;
Nachbesserung binnen 5 Tagen aufgefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfahren ==&lt;br /&gt;
Auf der öffentlichen Wikiseite des Schiedsgerichts wird eine&lt;br /&gt;
Verfahrensübersicht geführt, auf der für alle Anrufungen und Verfahren&lt;br /&gt;
das Aktenzeichen, der aktuelle Stand und gegebenenfalls der zuständige&lt;br /&gt;
Berichterstatter einsehbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mündliche Verhandlung ==&lt;br /&gt;
Die Streitparteien werden per E-Mail mit einer Frist von 14 Tagen zur&lt;br /&gt;
Verhandlung geladen. Erfolgt von seiten der Parteien kein Widerspruch&lt;br /&gt;
gemäß § 10 Abs. 4 SGO, wird die Verhandlung fernmündlich durchgeführt.&lt;br /&gt;
In dringenden Fällen kann die Frist bis auf drei Tage abgekürzt werden.&lt;br /&gt;
In der Ladung ist darauf hinzuweisen, dass bei unentschuldigtem&lt;br /&gt;
Fernbleiben das Gericht nach Aktenlage entscheiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mündliche Verhandlungen finden im Rahmen einer Telefonkonferenz oder&lt;br /&gt;
alternativ bei einem persönlichen Treffen statt, wenn entsprechend&lt;br /&gt;
geladen wurde. Der Konferenzraum wird für die mündliche Verhandlung&lt;br /&gt;
verschlossen, so dass nur die Verfahrensbeteiligten direkt teilnehmen&lt;br /&gt;
können. Zur Herstellung der Verfahrensöffentlichkeit kann die&lt;br /&gt;
Verhandlung in einen weiteren Telefonkonferenzraum übertragen oder ins&lt;br /&gt;
Internet gestreamt werden. Ein Ausschluss der Öffentlichkeit kann auf&lt;br /&gt;
Antrag eines Verfahrensbeteiligten beschlossen werden. Dem Antrag wird&lt;br /&gt;
stattgegeben, wenn durch die Öffentlichkeit der Verhandlung Rechte des&lt;br /&gt;
Verfahrensbeteiligten eingeschränkt sein können (Schutz des allgemeinen&lt;br /&gt;
Persönlichkeitsrechts, insbesondere bei Ordnungsmaßnahmen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschlüsse ==&lt;br /&gt;
Beschlüsse werden durch absolute Mehrheit der dem Verfahren angehörigen&lt;br /&gt;
Richter getroffen. Beschlüsse können auch im Umlaufverfahren beschlossen&lt;br /&gt;
werden. Eine Mitwirkung aller Richter ist nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Urteile ==&lt;br /&gt;
Urteile werden durch einfache Mehrheit der dem Verfahren angehörigen&lt;br /&gt;
Richter gefällt. Über die Leitsätze kann im Umlaufverfahren entschieden&lt;br /&gt;
werden. Der Vorsitzende Richter oder der dem Verfahren zugeordnete&lt;br /&gt;
Berichterstatter ist für die zeitnahe Erstellung des Urteilstexts&lt;br /&gt;
verantwortlich. Der Urteilstext soll vor dem Beschluss mindestens 3 Tage&lt;br /&gt;
einsehbar und für Änderungen zugänglich sein. Über das Urteil wird auf&lt;br /&gt;
der folgenden Sitzung entschieden. Enthaltungen sind dabei nicht zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Urteil und Beschlüsse haben eine Darstellung des Sachverhalts, die&lt;br /&gt;
gestellten Anträge und eine Begründung zu enthalten (vgl.&lt;br /&gt;
http://bundesrecht.juris.de/zpo/__313.html).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Richter kann dem Urteil oder einem Beschluss eine abweichende&lt;br /&gt;
Meinung anfügen. Der Wunsch nach einer Mindermeinung ist bei der&lt;br /&gt;
Urteilsentscheidung in der Sitzung mitzuteilen. Der Text der&lt;br /&gt;
Mindermeinungen ist dann binnen 14 Tagen zu verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wird das Urteil ausgefertigt, signiert, den Streitparteien&lt;br /&gt;
mit Bitte um Empfangsbestätigung übersandt. Wird der Empfang nicht&lt;br /&gt;
binnen 14 Tagen bestätigt, hat der vorsitzende Richter beziehungsweise&lt;br /&gt;
Berichterstatter des Verfahrens das Urteil per Einschreiben mit&lt;br /&gt;
Rückschein an die Streitparteien zu senden. Der ordnungsgemäße Versand&lt;br /&gt;
muss von 2 unabhängigen Zeugen bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine anonymisierte Fassung des Urteils wird signiert und im öffentlichen&lt;br /&gt;
Wiki hinterlegt. Damit ist das Verfahren abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentation ==&lt;br /&gt;
Während des Verfahrens wird jegliche Kommunikation mit den&lt;br /&gt;
Streitparteien sowie Verlaufsprotokolle von Anhörungen und mündlichen&lt;br /&gt;
Verhandlungen von dem Vorsitzenden Richter oder dem zuständigen&lt;br /&gt;
Berichterstatter gesammelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Verfahrens wird das Urteil und die&lt;br /&gt;
verfahrensbestimmenden Schriftsätze in zwei getrennten Umschlägen&lt;br /&gt;
(Urteil und weitere Schriftstücke) versiegelt, die weiteren&lt;br /&gt;
Schriftstücke mit einem außen angebrachten Verfallsdatum versehen, und&lt;br /&gt;
bis zur Existenz einer Landesgeschäftstelle beim vorsitzenden Richter&lt;br /&gt;
verwahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Eröffnung einer Landesgeschäftsstelle werden alle Dokumente des&lt;br /&gt;
Landesschiedsgerichts in dieser gelagert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Ausscheiden eines vorsitzenden Richters sind von diesem sämtliche&lt;br /&gt;
Dokumente des Landesschiedsgerichts an seinen Amtsnachfolger zu übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vertretung des Vorsitzenden ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte der Vorsitzende Richter in einem Verfahren freigestellt,&lt;br /&gt;
angekündigt verhindert oder beurlaubt sein, so geht die Vertretung für&lt;br /&gt;
das Verfahren auf den gemäß dem Geschäftsverteilungsplan des&lt;br /&gt;
Landesschiedsgericht zuständigen Richter über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschäftsverteilungsplan ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach § 2 Abs. 6 SGO wird der Berichterstatter für&lt;br /&gt;
Anrufungen und Verfahren in folgendem Turnus festgelegt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang Barth,&lt;br /&gt;
Ralf Donath,&lt;br /&gt;
Tobias Stenzel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der nach dem Turnus zuständige Richter freigestellt, angekündigt&lt;br /&gt;
verhindert oder beurlaubt, so wird der betroffene Richter im Turnus&lt;br /&gt;
übergangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschäftsordnung ==&lt;br /&gt;
Die Geschäftsordnung kann auf Sitzungen mit einfacher Mehrheit und im&lt;br /&gt;
Umlaufverfahren mit absoluter Mehrheit der Richter geändert werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Woogpirat</name></author>
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