<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=SH%3ALPT2013.2%2FAntr%C3%A4ge%2FW0801_Landwirtschaft</id>
	<title>SH:LPT2013.2/Anträge/W0801 Landwirtschaft - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=SH%3ALPT2013.2%2FAntr%C3%A4ge%2FW0801_Landwirtschaft"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=SH:LPT2013.2/Antr%C3%A4ge/W0801_Landwirtschaft&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-07T21:46:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.35.14</generator>
	<entry>
		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=SH:LPT2013.2/Antr%C3%A4ge/W0801_Landwirtschaft&amp;diff=55896061&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Darkstar: hat „SH:LPT2013.2/Anträge/Landwirtschaft“ nach „SH:LPT2013.2/Anträge/W0801 Landwirtschaft“ verschoben: AK Nr vergeben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=SH:LPT2013.2/Antr%C3%A4ge/W0801_Landwirtschaft&amp;diff=55896061&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2013-06-17T19:11:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;hat „&lt;a href=&quot;/SH:LPT2013.2/Antr%C3%A4ge/Landwirtschaft&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;SH:LPT2013.2/Anträge/Landwirtschaft&quot;&gt;SH:LPT2013.2/Anträge/Landwirtschaft&lt;/a&gt;“ nach „&lt;a href=&quot;/SH:LPT2013.2/Antr%C3%A4ge/W0801_Landwirtschaft&quot; title=&quot;SH:LPT2013.2/Anträge/W0801 Landwirtschaft&quot;&gt;SH:LPT2013.2/Anträge/W0801 Landwirtschaft&lt;/a&gt;“ verschoben: AK Nr vergeben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Vorlage:SH:AntragLPT&lt;br /&gt;
|Landesparteitag=2013.2&lt;br /&gt;
|Antragsart=Programmänderung&lt;br /&gt;
|Titel=Landwirtschaft&lt;br /&gt;
|Antragsteller=Hekate für die AG Landwirtschaft&lt;br /&gt;
|Kapitel=Landwirtschaft&lt;br /&gt;
|Antragstext=Es wird beantragt (im Wahlprogramm an geeigneter Stelle) das Kapitel Landwirtschaft mit folgendem Inhalt einzufügen &lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
=Landwirtschaft=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft spielt im traditionell strukturschwachen Schleswig-Holstein eine große Rolle, nicht nur in der räumlichen Gestaltung, sondern auch als ein Wirtschaftsfaktor. Nur eine nachhaltige Landwirtschaft wird der gesellschaftlichen Verantwortung und den damit verbundenen Anforderungen gerecht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stärkung der Landwirtschaft==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen eine leistungsfähige, regional angepasste Landwirtschaft, an der auch Kleinbetriebe gleichberechtigt teilnehmen können und die unter den Voraussetzungen von nachhaltigem Wirtschaften und ökologischem Verbraucherbewusstsein wettbewerbsfähig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erfordert, dass Landwirte und deren Verbände zusammen mit dem Lebensmittelhandel, Qualitätssiegeln, Naturschutz- und Tierschutzverbänden, aber auch die Vertreter der Politik und die Verbraucher vernetzt und transparent die Bedingungen, Möglichkeiten und deren Umsetzung gemeinsam aushandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbraucherwille==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen erreichen, dass die landwirtschaftlichen Betriebe nicht wie bisher unter dem Preisdruck der Lebensmittelkonzerne und der verarbeitenden Industrie stehen. Wir wollen keine Landwirtschaftspolitik, die ausschließlich auf Wachstum abzielt, dabei aber weder die Nachhaltigkeit noch den Verbraucherwillen berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Industrielle Tierproduktion==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir lehnen eine industrielle Massentierhaltung ab. Sie beeinträchtigt unser aller Lebensqualität besonders in den ländlichen Räumen, geht in der Regel mit unakzeptablen Standards in der Nutztierhaltung einher und gefährdet die traditionelle bäuerliche Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir setzen uns für eine artgerechte Haltungsform aller Nutztiere ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Standards der Legehennenhaltung wollen wir für die gesamte Geflügelhaltung erreichen. Wir halten die derzeitige Stallfläche für Masthähnchen und Puten am Mastende für zu klein. Der Platzbedarf ist mit entsprechenden Fachleuten zu überprüfen und gegebenenfalls konsequent nachzubessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haltung von Paarhufern ist über den Schlüssel der Großvieheinheiten (GVE) pro Hektar der landwirtschaftlichen Nutzfläche in der Region anzupassen. Nur so ist sichergestellt, dass eine ökologisch sinnvolle und nachhaltige Tierhaltung gewährleistet ist, da sowohl die Erzeugung von Futter als auch die umweltschonende Verwertung der Exkremente im Einklang mit der verfügbaren Fläche stehen und die Nährstoffkreisläufe geschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits bestehende Gesetze und Verordnungen müssen konsequent angewendet und deren Einhaltung strenger als bislang kontrolliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Natürliche Ressourcen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir bekennen uns zu einer Landwirtschaft, die langfristig die natürlichen Ressourcen schont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saatgut, ob gentechnisch oder konventionell resistent gegen Pflanzenschutzmittel gezüchtet, kann durch Auskreuzung in bestehende Ökosysteme eine besondere Gefährdung der Umwelt darstellen. Resistent gezüchtete Pflanzen funktionieren in der Landwirtschaft nur durch den gleichzeitigen Einsatz von speziell darauf abgestimmten Pflanzenschutzmitteln. Hierdurch wird die Landwirtschaft gezwungen, spezifische Mittel bestimmter Hersteller zum Einsatz zu bringen. Dieser Produktionszwang führt die Landwirtschaft in die direkte Abhängigkeit von den Rechteinhabern an Saatgut und Pflanzenschutzmitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kombination von Saatgut mit Pflanzenschutzmitteln und deren Schutz durch Patente lehnen wir grundsätzlich ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Agrarsubventionen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Piratenpartei Deutschland setzt sich auf EU- und Bundesebene dafür ein, dass künftig keine öffentlichen Gelder in Form von Agrarsubventionen ohne Gegenleistung in den Bereichen Klima, Umwelt, Natur sowie Tier- und Artenschutz vergeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu bedarf es einer laufenden Neubewertung dieser Leistungen im Hinblick auf ihren Nutzen für die Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langfristiges Ziel ist ein Abbau der Agrarsubventionen. Um die landwirtschaftlichen Betriebe vor den Folgen des plötzlichen Wegfalls der Subventionen zu schützen, sollen diese in der Übergangsphase degressiv ausgerichtet und ab einer zu bestimmenden einzelbetrieblichen Auszahlungshöhe gekappt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biodiversität==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir setzen uns für die Erhaltung und Förderung der biologischen Vielfalt ein. Dazu wollen wir die Biotopvernetzung fördern. Durch eine entsprechende Gestaltung der Flächennutzung werden isolierte Biotope durch Grünbrücken (z.B. Knicks und Redder), Wassernetze oder zusätzliche Wege für Pflanzen und Tiere verbunden. Dabei soll auf landschaftliche Vielfalt statt auf monokulturelle Nutzung gesetzt werden. Die Knicks sind landschaftsprägend für Schleswig-Holstein und damit als Kulturgut anzusehen. Der Schadstoffeintrag aus Industrie, Verkehr und Landwirtschaft in natürliche Lebensräume muss reduziert werden. Gerade in Schleswig-Holstein kommt dem Schadstoffeintrag aus der Landwirtschaft eine besondere Bedeutung zu.&lt;br /&gt;
|Vorher=im neuen Wahlprogramm noch nicht enthalten&lt;br /&gt;
|Nachher=Landwirtschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Landwirtschaft=&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft spielt im traditionell strukturschwachen Schleswig-Holstein eine große Rolle, nicht nur in der räumlichen Gestaltung, sondern auch als ein Wirtschaftsfaktor. Nur eine nachhaltige Landwirtschaft wird der gesellschaftlichen Verantwortung und den damit verbundenen Anforderungen gerecht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stärkung der Landwirtschaft==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen eine leistungsfähige, regional angepasste Landwirtschaft, an der auch Kleinbetriebe gleichberechtigt teilnehmen können und die unter den Voraussetzungen von nachhaltigem Wirtschaften und ökologischem Verbraucherbewusstsein wettbewerbsfähig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erfordert, dass Landwirte und deren Verbände zusammen mit dem Lebensmittelhandel, Qualitätssiegeln, Naturschutz- und Tierschutzverbänden, aber auch die Vertreter der Politik und die Verbraucher vernetzt und transparent die Bedingungen, Möglichkeiten und deren Umsetzung gemeinsam aushandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbraucherwille==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen erreichen, dass die landwirtschaftlichen Betriebe nicht wie bisher unter dem Preisdruck der Lebensmittelkonzerne und der verarbeitenden Industrie stehen. Wir wollen keine Landwirtschaftspolitik, die ausschließlich auf Wachstum abzielt, dabei aber weder die Nachhaltigkeit noch den Verbraucherwillen berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Industrielle Tierproduktion==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir lehnen eine industrielle Massentierhaltung ab. Sie beeinträchtigt unser aller Lebensqualität besonders in den ländlichen Räumen, geht in der Regel mit unakzeptablen Standards in der Nutztierhaltung einher und gefährdet die traditionelle bäuerliche Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir setzen uns für eine artgerechte Haltungsform aller Nutztiere ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Standards der Legehennenhaltung wollen wir für die gesamte Geflügelhaltung erreichen. Wir halten die derzeitige Stallfläche für Masthähnchen und Puten am Mastende für zu klein. Der Platzbedarf ist mit entsprechenden Fachleuten zu überprüfen und gegebenenfalls konsequent nachzubessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haltung von Paarhufern ist über den Schlüssel der Großvieheinheiten (GVE) pro Hektar der landwirtschaftlichen Nutzfläche in der Region anzupassen. Nur so ist sichergestellt, dass eine ökologisch sinnvolle und nachhaltige Tierhaltung gewährleistet ist, da sowohl die Erzeugung von Futter als auch die umweltschonende Verwertung der Exkremente im Einklang mit der verfügbaren Fläche stehen und die Nährstoffkreisläufe geschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits bestehende Gesetze und Verordnungen müssen konsequent angewendet und deren Einhaltung strenger als bislang kontrolliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Natürliche Ressourcen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir bekennen uns zu einer Landwirtschaft, die langfristig die natürlichen Ressourcen schont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saatgut, ob gentechnisch oder konventionell resistent gegen Pflanzenschutzmittel gezüchtet, kann durch Auskreuzung in bestehende Ökosysteme eine besondere Gefährdung der Umwelt darstellen. Resistent gezüchtete Pflanzen funktionieren in der Landwirtschaft nur durch den gleichzeitigen Einsatz von speziell darauf abgestimmten Pflanzenschutzmitteln. Hierdurch wird die Landwirtschaft gezwungen, spezifische Mittel bestimmter Hersteller zum Einsatz zu bringen. Dieser Produktionszwang führt die Landwirtschaft in die direkte Abhängigkeit von den Rechteinhabern an Saatgut und Pflanzenschutzmitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kombination von Saatgut mit Pflanzenschutzmitteln und deren Schutz durch Patente lehnen wir grundsätzlich ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Agrarsubventionen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Piratenpartei Deutschland setzt sich auf EU- und Bundesebene dafür ein, dass künftig keine öffentlichen Gelder in Form von Agrarsubventionen ohne Gegenleistung in den Bereichen Klima, Umwelt, Natur sowie Tier- und Artenschutz vergeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu bedarf es einer laufenden Neubewertung dieser Leistungen im Hinblick auf ihren Nutzen für die Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langfristiges Ziel ist ein Abbau der Agrarsubventionen. Um die landwirtschaftlichen Betriebe vor den Folgen des plötzlichen Wegfalls der Subventionen zu schützen, sollen diese in der Übergangsphase degressiv ausgerichtet und ab einer zu bestimmenden einzelbetrieblichen Auszahlungshöhe gekappt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biodiversität==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir setzen uns für die Erhaltung und Förderung der biologischen Vielfalt ein. Dazu wollen wir die Biotopvernetzung fördern. Durch eine entsprechende Gestaltung der Flächennutzung werden isolierte Biotope durch Grünbrücken (z.B. Knicks und Redder), Wassernetze oder zusätzliche Wege für Pflanzen und Tiere verbunden. Dabei soll auf landschaftliche Vielfalt statt auf monokulturelle Nutzung gesetzt werden. Die Knicks sind landschaftsprägend für Schleswig-Holstein und damit als Kulturgut anzusehen. Der Schadstoffeintrag aus Industrie, Verkehr und Landwirtschaft in natürliche Lebensräume muss reduziert werden. Gerade in Schleswig-Holstein kommt dem Schadstoffeintrag aus der Landwirtschaft eine besondere Bedeutung zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hinweis: der Antrag kann bei Bedarf modular abgestimmt werden'''&lt;br /&gt;
|Begründung=Schleswig-Holstein ist ein Agrarland.&lt;br /&gt;
|Nummer=W0801&lt;br /&gt;
|AKEmpfehlung=formal OK &lt;br /&gt;
|AKHinweise=&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Darkstar</name></author>
	</entry>
</feed>