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	<title>Repressionen gegen Piratenpartei - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-17T04:16:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
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		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=Repressionen_gegen_Piratenpartei&amp;diff=55610500&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas-BY am 4. Mai 2010 um 23:20 Uhr</title>
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		<updated>2010-05-04T23:20:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
==19. September 2008: Repressionen gegen Piratenpartei werden fortgesetzt==&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall um die Repression von Mitgliedern der Piratenpartei setzt sich&lt;br /&gt;
fort. Nachdem {{https|piratenpartei.de/node/515| Ende vergangener Woche}} ein Durchsuchungskommando beim&lt;br /&gt;
Pressesprecher der Partei, Ralph Hunderlach, anrückte und ein Server des&lt;br /&gt;
ehemaligen politischen Geschäftsführers der Partei, Jan Huwald,&lt;br /&gt;
beschlagnahmt wurde, zieht der Fall nun weitere Kreise. Vorausgegangen&lt;br /&gt;
war eine Veröffentlichung eines internen Dokuments des bayerischen&lt;br /&gt;
Justizministeriums durch die Piratenpartei im Januar. Dieses Dokument&lt;br /&gt;
belegt den damals rechtswidrigen Einsatz von Trojanern, mit deren Hilfe&lt;br /&gt;
die Polizei in der Lage ist, verschlüsselte Telefonate via [[Skype]] und&lt;br /&gt;
SSL-Verbindungen abzuhören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wurde Huwald auch der elektronische Zugang zur Universität gesperrt.&lt;br /&gt;
Da dieser erst nach der Beschlagnahmung seines Server als&lt;br /&gt;
Kommunikationsmittel verwendet wurde, liegt die Vermutung nahe, dass es&lt;br /&gt;
sich um eine weitere Maßnahme der Behörden handelt. Huwald wurde bis&lt;br /&gt;
heute weder über die Beschlagnahmung noch die Sperrung informiert,&lt;br /&gt;
sondern musste diese erst durch eigene Nachforschungen erfahren. Der&lt;br /&gt;
Zugang zu den Dokumenten zur Beschlagnahmung und damit dem Mittel, sich&lt;br /&gt;
juristisch zur Wehr zu setzen, wurde Huwald seitens seines Providers&lt;br /&gt;
verweigert.&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bis vor einer Woche habe ich nur abstrakt gegen die allumfassende&lt;br /&gt;
elektronische Überwachung gekämpft. Jetzt erfahre ich sie am eigenen&lt;br /&gt;
Leib&amp;quot;, so Huwald. &amp;quot;Durch meinen aktuellen Auslandsaufenthalt kann ich&lt;br /&gt;
mich mit meinem Anwalt nur elektronisch in Verbindung setzen. Nachdem&lt;br /&gt;
all meine privaten E-Mail-Adressen gesperrt wurden, musste ich auf einen&lt;br /&gt;
Freemailer ausweichen. Nur sind die in Deutschland zur Vorhaltung aller&lt;br /&gt;
E-Mails an die Polizei verpflichtet. Ein vertrauliches Gespräch mit&lt;br /&gt;
einem Anwalt ist damit unmöglich, und mir bleibt die Möglichkeit zur&lt;br /&gt;
Verteidigung verwehrt.&amp;quot; Huwald und Hunderlach werden trotz der&lt;br /&gt;
erschwerten Bedingungen gegen die Repression ihrer politischen Arbeit&lt;br /&gt;
mit juristischen Mitteln vorgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andreas Popp, Vorsitzender der bayerischen Piraten, meint dazu: &amp;quot;Diese&lt;br /&gt;
Schikanen veranlassen uns nur dazu, uns noch mehr ins Zeug zu legen. Die&lt;br /&gt;
beiden Betroffenen haben die volle Unterstützung der ganzen Partei. Es&lt;br /&gt;
wurde bereits beschlossen, ihnen bei den Kosten für die Verfahren unter&lt;br /&gt;
die Arme zu greifen, und aus ganz Deutschland melden sich&lt;br /&gt;
Parteimitglieder, die ihren Teil dazu beitragen wollen. International&lt;br /&gt;
erregt der Fall großes Aufsehen, weltweit berichten Magazine darüber.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Fall zeigt ein weiteres Mal, dass ein Quellenschutz in Deutschland&lt;br /&gt;
nur noch am Gutdünken der Obrigkeit hängt und dass im bayerischen&lt;br /&gt;
Einparteienstaat Transparenz mit allen Mitteln bekämpft, statt gefördert&lt;br /&gt;
wird. Die PIRATEN fühlen sich nun umso mehr in der Notwendigkeit ihrer&lt;br /&gt;
politischen Arbeit bestärkt. &amp;quot;Wir werden uns trotz dieser&lt;br /&gt;
Einschüchterungsversuche gegen einzelne Mitglieder nicht von unserem Weg&lt;br /&gt;
abbringen lassen, die Bürgerrechte auch im digitalen Zeitalter zu&lt;br /&gt;
bewahren. Diese Vorfälle zeigen umso deutlicher, dass das Thema&lt;br /&gt;
Überwachung keine Lappalie ist und dass es uns alle treffen kann. Die&lt;br /&gt;
Überwacher müssen dringend stärker selbst kontrolliert werden, sonst&lt;br /&gt;
bildet sich ein Staat im Staate&amp;quot;, sagt Jens Seipenbusch,&lt;br /&gt;
stellvertretender Vorsitzender der Piratenpartei Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{https|phpbb.loercks.net/phpbb/local/mp3/20080919-hausdurchsuc-24138.mp3| Interview mit Andreas Popp (Bayrischer Landesvorstandsvorsitzender)}} im FRN.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pressespiegel 2008]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas-BY</name></author>
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