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	<title>Offene Solidarische Verschwörung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-12T13:49:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
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		<title>imported&gt;Johannesponader am 14. Mai 2013 um 11:09 Uhr</title>
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		<updated>2013-05-14T11:09:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Wir erklären hiermit, dass wir Teil einer Verschwörung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir  verstehen die Piratenpartei als eine Partei, die durch ihre Vielfalt  lebt. Diese Vielfalt zeigt sich in den verschiedenen Themenfeldern, zu  denen wir Stellung beziehen und in der Vielfalt unserer Mitglieder, die  aus unterschiedlichsten Biographien kommen und vielfältige   Lebensentwürfe leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese  Vielfalt wird lebendig gehalten durch die Toleranz, die wir leben.  Dabei begegnen wir auch Verhaltensweisen, Lebensentwürfen und Meinungen,  die unserer eigenen Meinung widersprechen, mit Respekt. Dieser Respekt  bedeutet jedoch nicht, dass wir nicht um Meinungen streiten oder uns  empören können. Unsere Toleranz endet dort, wo menschenverachtendes  Gedankengut gedacht oder gelebt wird oder Äußerungen den Rahmen von  Demokratie und Menchenwürde verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir  versuchen, in unserer Sprache respektvoll zu sein und keine sprachliche  Gewalt auszuüben. Unterstellungen, Polemik, Beleidigungen und andere  verletzende Äußerungen akzeptieren wir nicht als Argumente in  politischen Diskussionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo  wir wahrnehmen, dass Menschen in unserem Umfeld Diskriminierung,  persönliche Angriffe, Beleidigungen, unsachliche Polemik und andere  Formen sprachlicher, psychischer oder physischer Gewalt erfahren, werden  wir diese Menschen unterstützen und uns schützend vor sie stellen. Das  selbe werden wir tun, wenn sie aufgrund ihrer individuellen   Persönlichkeit, ihrer Herkunft, ihrem Aussehen, Körper, Geschlecht,  Behinderungen, ihrer sexuellen Orientierung oder sonstigen persönlichen  Eigenschaften beleidigt, angegriffen, diskriminiert oder gemobbt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei  werden wir nicht nur die Opfer solcher Übergriffe stärken, sondern vor  allem auch die Angriffe aktiv stoppen, uns den Tätern in den Weg stellen  und so weitere diskriminierende Handlungen nach unseren Möglichkeiten  verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir  verpflichten uns, ansprechbar zu sein und klar und eindeutig zu  widersprechen, wo wir Diskriminierung, persönliche Angriffe oder  Beleidigungen wahrnehmen oder darauf hingewiesen werden. Dabei werden  wir in erster Linie Aussagen und Handlungen zurückweisen und nicht die  handelnden Menschen verurteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir  wissen, dass Inklusion, Barrierefreiheit und das Ende von  Diskriminierungen nicht alleine durch Regeln, Einrichtungen und Gesetze  erreicht werden kann, sondern im täglichen Umgang miteinander durch  viele kleine und oft unscheinbare Handlungen erzeugt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das  erfordert immer wieder Mut und Zivilcourage. Wir erkennen dabei auch  unsere Grenzen. Als Einzelne können wir nicht überall handeln und  eingreifen. Wo wir alleine die Gewalt nicht stoppen können, holen wir  deshalb Hilfe, indem wir andere auf das, was passiert, aufmerksam machen  und sie konkret auffordern, mit uns einzugreifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir  wollen in unserer Partei ein Umfeld entstehen lassen, in dem wir Fehler  machen dürfen und aus Fehlern lernen können. Lernen aus Fehlern  funktioniert mit einer guten Fehlerkultur. Dazu gehört, dass es frei von  Diskriminierung möglich ist, Fehler einzugestehen und um Entschuldigung  zu bitten. Persönliche Konflikte tragen wir nicht über die Medien aus.  Wo persönliche Konflikte sich nicht ohne weiteres lösen lassen, erkennen  wir an, dass externe Unterstützung hilfreich sein kann, sei es in Form  einer neutralen Gesprächsleitung, von Coachings oder einer Mediation.  Solche Unterstützung in Konflikten hinzuzuziehen sehen wir als ein  Zeichen von Stärke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir  schätzen und leben offene Prozesse. Transparenz verstehen wir nicht als  Selbstzweck, sondern als einen Weg, um zu besseren Lösungen zu  gelangen, in dem wir in einem Prozess frühzeitig sinnvolle Informationen  bereitstellen und Vorgänge möglichst gut nachvollziehbar machen, noch  bevor Entscheidungen getroffen werden. Offenheit von Prozessen schützt  uns dabei nicht nur vor Korruption und unbemerkter Einflussnahme durch   Dritte, sondern auch davor, in Gruppen, die Entscheidnungen treffen,  unangemessenen sozialen Druck oder soziale Gewalt auszuüben oder solchen  Ereignissen ausgesetzt zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um  all dies zu leben und gemeinsam zu erreichen, erklären wir uns zu  Teilnehmern an einer offenen solidarischen Verschwörung. Diese  Verschwörung braucht keine Organisation und keine Geheimnisse, sondern Toleranz, Achtsamkeit  und Zivilcourage, um zu funktionieren.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Johannesponader</name></author>
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