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	<title>NRW:Düsseldorf/Kreismitgliederversammlung/2017.1/Antraege - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-16T14:53:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
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		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=NRW:D%C3%BCsseldorf/Kreismitgliederversammlung/2017.1/Antraege&amp;diff=55943196&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wako: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Sonstiger Antrag |Nummer          = X001 |Antragsteller   = wako |Thema           = Asylpolitik #240083 |Antragstext     = Die Kreismitgliederversammlung mö…“</title>
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		<updated>2017-01-20T23:45:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „{{Sonstiger Antrag |Nummer          = X001 |Antragsteller   = wako |Thema           = Asylpolitik #240083 |Antragstext     = Die Kreismitgliederversammlung mö…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Sonstiger Antrag&lt;br /&gt;
|Nummer          = X001&lt;br /&gt;
|Antragsteller   = wako&lt;br /&gt;
|Thema           = Asylpolitik #240083&lt;br /&gt;
|Antragstext     = Die Kreismitgliederversammlung möge beschließen, den &amp;quot;Appell an die Düsseldorfer Politik &amp;amp; Öffentlichkeit&amp;quot; zu unterstützen.&lt;br /&gt;
|Begründung      = Appell an die Düsseldorfer Politik &amp;amp; Öffentlichkeit&lt;br /&gt;
Keine   Abschiebungen   nach   Afghanistan   -   Düsseldorf   muss   Bleiberecht   garantieren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Dezember wurde die erste Sammelabschiebung aus der Bundesrepublik nach Afghanistan&lt;br /&gt;
vollzogen - trotz 1.600 Toten und mehr als 3.500 verletzten Zivilist*innen allein im ersten Halbjahr&lt;br /&gt;
2016.  Terroranschläge   wie   in   Kabul   (21.   November,   mindestens   27  Tote)   oder   im   von   der&lt;br /&gt;
Regierung zuvor als sicher eingestuften Masar-i-Sharif (10. November, mindestens 4 Tote, 128&lt;br /&gt;
Verletzte, deutsches Konsulat in Trümmern) zeigen ganz klar: Afghanistan ist nicht sicher. Nach&lt;br /&gt;
über 30 Jahren herrscht dort immer noch Krieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Abschiebungen nach Afghanistan gibt es massive Kritik aus der Zivilgesellschaft und der&lt;br /&gt;
Medienlandschaft. Menschen, die aus Afghanistan geflohen sind, gehen seit Wochen, u.a. auch in&lt;br /&gt;
Düsseldorf gegen diese Pläne auf die Straße. Zu Recht: Wenn Innenminister Thomas de Maizière in&lt;br /&gt;
schusssicherer Weste und mit militärischem Begleitschutz in Kabul aus dem Hubschrauber steigt,&lt;br /&gt;
dann ist das der Gipfel des Zynismus für die Betroffenen, die akut von Abschiebung dorthin bedroht&lt;br /&gt;
sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abschiebepraxis der Bundesregierung unterliegt nicht der sorgfältigen Prüfung der Situation&lt;br /&gt;
vor Ort und dem Schicksal der Individuen, sondern willkürlichen politischen Entscheidungen. Ein&lt;br /&gt;
ziviles, sicheres Leben ist in Afghanistan schlicht nicht möglich. Und auch für alleinstehende junge&lt;br /&gt;
Männer   ist   eine   Rückkehr   nach  Afghanistan   konkret   lebensbedrohlich,   da   ihnen   zudem   die&lt;br /&gt;
Zwangsrekrutierung zu einer der militärischen Parteien droht. In Düsseldorf kommt es sogar bereits&lt;br /&gt;
dazu, dass das BAMF mit seinen Asylentscheidungen Familien auseinanderreißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn   eine   Regierung   Menschenrechte   verletzen   will,   indem   sie   Schutzsuchende   in&lt;br /&gt;
Kriegsgebiete zurückschickt, dann müssen Menschen auf anderen Ebenen Verantwortung&lt;br /&gt;
übernehmen - ganz besonders auch vor Ort in den Kommunen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wir fordern den Rat der Stadt Düsseldorf auf: Sprechen Sie sich in einem Beschluss gegen&lt;br /&gt;
Abschiebungen   aus   Düsseldorf   nach   Afghanistan   aus!   Geben   Sie   den   Beschäftigten   der&lt;br /&gt;
Ausländerbehörde, die sich nicht durch die Mitarbeit an den Abschiebungen schuldig machen&lt;br /&gt;
wollen, damit politisch Rückendeckung. Machen Sie deutlich, dass Sie als politisch Verantwortliche&lt;br /&gt;
von der Düsseldorfer Verwaltung erwarten, dass sie Grundsätze der Menschenrechte einhält und&lt;br /&gt;
sich nicht an Abschiebungen in Kriegsgebiete beteiligt.&lt;br /&gt;
*Wir fordern Oberbürgermeister Thomas Geisel und die Flüchtlingsbeauftragte Miriam Koch auf:&lt;br /&gt;
Übernehmen auch Sie Verantwortung! Machen Sie als Chef der Düsseldorfer Verwaltung und&lt;br /&gt;
Flüchtlingsbeauftragte   der   Stadt   deutlich,   dass   Sie   sich   gegen   diese   menschenfeindlichen&lt;br /&gt;
Abschiebungen stellen!&lt;br /&gt;
*Wir fordern die Düsseldorfer Mitglieder der Parteien auf: Machen Sie deutlich, dass Sie von Ihren&lt;br /&gt;
Fraktionen   im   Rat   sowie   von   den   lokalen   Verantwortlichen   in   Ausländerbehörde   und&lt;br /&gt;
Verwaltungsvorstand erwarten, Abschiebungen aus Düsseldorf nach Afghanistan zu verhindern.&lt;br /&gt;
Erklären   Sie   unmissverständlich,   dass   Sie   ein   Wegducken   derjenigen,   die   hier   vor   Ort&lt;br /&gt;
Entscheidungen treffen, nicht akzeptieren. Setzen Sie sich darüber hinaus auf allen Ebenen, auch&lt;br /&gt;
auf Landes- und Bundesebene, für einen Stopp der Abschiebungen ein. Machen Sie Druck, damit&lt;br /&gt;
die erzwungenen und ohne parlamentarische/öffentliche Debatte abgeschlossenen Vereinbarungen&lt;br /&gt;
mit der afghanischen Regierung zur Rücknahme von Geflüchteten rückgängig gemacht werden.&lt;br /&gt;
*Wir fordern die Leitung und die Beschäftigten der Ausländerbehörde der Stadt Düsseldorf auf:&lt;br /&gt;
Machen   Sie   keine   Abschiebungen   aus   Düsseldorf   nach   Afghanistan   möglich!   Es   sind   die&lt;br /&gt;
Beschäftigten der lokalen Ausländerbehörde, die den Prozess der Abschiebungen mit in die Praxis&lt;br /&gt;
umsetzen. Sie entscheiden faktisch, welche Namen auf den Abschiebelisten stehen. Daher können&lt;br /&gt;
auch Sie sich dafür einsetzen, dass kein Mensch aus unserer Stadt in ein Kriegsgebiet abgeschoben&lt;br /&gt;
wird. Auch Sie haben nun die Chance konkret dazu beizutragen Menschenleben zu retten, statt sich&lt;br /&gt;
an der Vorbereitung, Mitarbeit und Ermöglichung der Abschiebungen zu beteiligen.&lt;br /&gt;
*Wir fordern die Leser*innen dieses Appells auf, sich aktiv in Ihren Verantwortungsgebieten und&lt;br /&gt;
Entscheidungsräumen gegen die geplanten Abschiebungen einzusetzen. Positionieren Sie sich in&lt;br /&gt;
ihren Entscheidungen für eine Gesellschaft, in der die eigentlich verfassungsrechtlich geschützten&lt;br /&gt;
Menschenrechte   und   der   konkrete   Schutz   von   Menschenleben   an   oberster   Stelle   stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterzeichnen und verbreiten Sie unseren Appell!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir werden nicht dabei zusehen, wie wir zurück in die Hände der Taliban abgeschoben werden.&lt;br /&gt;
Die   Kämpfe   zwischen   ihnen,   dem   afghanischen   Militär   und   den   unterschiedlichen   Warlords&lt;br /&gt;
innerhalb eines korrupten Systems bedrohen das Leben unserer Familien&amp;quot;&lt;br /&gt;
, erklärt Hr. Ghorbani, ein Sprecher unseres Bündnisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es   ist   nun   an   Ihnen,   als   Düsseldorfer   Verantwortliche,   ebenfalls   nicht   wegzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Afghanistan ist nicht sicher - keine Abschiebungen in Kriegsgebiete!&lt;br /&gt;
Bündnis &amp;quot;Nedaje Afghan - Afghanischer Aufschrei&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Düsseldorf, 21. 12. 2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hintergrundinformationen:&lt;br /&gt;
*http://afghanischer-aufschrei.de/hintergrund/&lt;br /&gt;
*https://www.facebook.com/nedajeafghan/&lt;br /&gt;
|Diskussionslink = &lt;br /&gt;
|Konkurrenz      = Nummer(n) Konkurrenzantrag (optional)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitgliederversammlung Düsseldorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wako</name></author>
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