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	<title>NRW:Arbeitskreis/Kommunalpolitik Hamm (NRW)/Themen/ÖPNV - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-07T13:54:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
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		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=NRW:Arbeitskreis/Kommunalpolitik_Hamm_(NRW)/Themen/%C3%96PNV&amp;diff=55842654&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hammartin am 6. August 2012 um 21:03 Uhr</title>
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		<updated>2012-08-06T21:03:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;ÖPNV in Hamm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Problem:&lt;br /&gt;
Sternförmig angelegt -&amp;gt; unattraktiv zwischen 2 entfernten STadtteilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überlegungen:&lt;br /&gt;
Wir brauchen Zahlen (es gab mal eine breit angelegte Umfrage, meine ich...)&lt;br /&gt;
Anfrage bei den Stadtwerken machen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diverse Quellen zum stöbern und Ideen suchen:&lt;br /&gt;
http://www.heide-bote.de/index.php?name=News&amp;amp;file=article&amp;amp;sid=22558&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WA 10.07.2012: Sozialticket in Hamm kommt erst 2013:&lt;br /&gt;
-&amp;gt; http://www.wa.de/nachrichten/hamm/stadt-hamm/sozialticket-kommt-hamm-erst-2013-2385843.html&lt;br /&gt;
Das Monats-Ticket soll dann 35€ bzw. 27€ beim 9-Uhr-Ticket und 7€ ein Fun-Ticket für Kinder kosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Text eines Bekannten von Martin B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedanken zur Nahverkehrssituation in Hamm im Jahr 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Robert Grimmell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Grundsätzliches&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nahverkehr in Hamm ist aus dem 1961 stillgelegten Straßenbahnbetrieb&lt;br /&gt;
hervorgegangen. Dieser Betrieb bediente bereits die wichtigsten&lt;br /&gt;
Verkehrsachsen, die es in Hamm so im Grunde noch heute gibt. So gab es&lt;br /&gt;
Linien von der Innenstadt nach Pelkum, Hamm/Süden, Hamm/Osten und&lt;br /&gt;
Bockum-Hövel. Zudem gab es noch die Ruhr-Lippe-Kleinbahnen mit Ihren&lt;br /&gt;
Strecken nach Lippborg (die heute von der Museumseisenbahn befahren&lt;br /&gt;
wird) und nach Werl über Rhynern.&lt;br /&gt;
Die heute am stärksten nachgefragten Abschnitte des Busnetzes sind eben&lt;br /&gt;
diese Strecken, die Linie 3 (Pelkum - Hamm/Osten), 4 (Bockum), 22&lt;br /&gt;
(Hamm/Süden - Rhynern als Nachfolger von Straßenbahn und Kleinbahn).&lt;br /&gt;
Viele Städte in Westdeutschland haben ihre Straßenbahnen seit den 60er&lt;br /&gt;
Jahren des vorigen Jahrhunderts stillgelegt, einige aber nicht. Diese&lt;br /&gt;
Betriebe haben das Potential Ihrer Strecken erkannt und die Strecken zu&lt;br /&gt;
modernen Stadtbahnen ausgebaut, die Ihre Fahrgäste schnell und bequem&lt;br /&gt;
transportieren. Als Beispiel sei hier z.B. Bielefeld genannt.&lt;br /&gt;
Andere Städte haben die Fehler der Vergangenheit sogar revidiert und die&lt;br /&gt;
Straßenbahn wieder eingeführt, hier sei Heilbronn genannt, wo gerade der&lt;br /&gt;
Baubeginn einer zweiten Strecke durch die Stadt ins Umland gefeiert wurde.&lt;br /&gt;
Die Möglichkeit sich im städtischen Bereich schnell und bequem bewegen&lt;br /&gt;
zu können, ohne zwangsweise das Auto zu nutzen, ist ein wichtiger&lt;br /&gt;
Standortfaktor einer Stadt, der in Zukunft eher noch wichtiger werden wird.&lt;br /&gt;
Hamm hat hier eigentlich ideale Ausgangsvoraussetzungen. Die Stadt ist&lt;br /&gt;
optimal ans Schienennetz angebunden und bietet seinen Gästen die Anreise&lt;br /&gt;
mit der Bahn geradezu an. Daher ist es umso wichtiger, dass der&lt;br /&gt;
Bahnreisende dann auch sein Ziel im Stadtgebiet problemlos erreichen kann.&lt;br /&gt;
Leider muss man bei der Verkehrspolitik der Stadt in Bezug auf den ÖPNV&lt;br /&gt;
beklagen, dass das Interesse der Politik an diesem Thema sehr gering&lt;br /&gt;
ist. Man begnügt sich mit dem was man hat. Da wo man Verbesserungen&lt;br /&gt;
vornimmt, sind dies z.T. reine Symbolmaßnahmen, wie die Anbindung des&lt;br /&gt;
Bahnhofs Bockum-Hövel an das Busnetz. Dazu später mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden sind beispielhaft drei Verbesserungsvorschläge am jetzigen&lt;br /&gt;
Netz aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Derzeitige Probleme und mögliche Verbesserungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.1 Bf. Bockum-Hövel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren hat man den Platz am Bahnhof Bockum-Hövel ausgebaut&lt;br /&gt;
und die Parkplätze dort befestigt. Die Parkplatzsituation dort war und&lt;br /&gt;
ist äußerst angespannt, werktäglich stehen dort zahlreiche PKW. Die&lt;br /&gt;
Menschen nutzen nämlich den Bahnhof immer stärker, um von dort&lt;br /&gt;
Arbeitsplätze oder die Hochschulen in Münster zu erreichen. Die&lt;br /&gt;
Fahrgastzahlen sind stark angestiegen, seit dort halbstündlich ein Zug&lt;br /&gt;
nach Münster abfährt.&lt;br /&gt;
Der Bahnhof liegt abseits, nicht gerade fußläufig von Bockum-Hövel aus&lt;br /&gt;
erreichbar. Eine ÖPNV-Anbindung des Bahnhofs ist daher sehr sinnvoll.&lt;br /&gt;
Leider ist er sehr schlecht umgesetzt. Von zwei Fahrten der Linie 2&lt;br /&gt;
fährt nur eine den Bahnhof an, während die andere am Wendeplatz&lt;br /&gt;
Uhlenfeld endet und dort Pause macht.&lt;br /&gt;
Der Bus trifft zur Minute :48 ein, der Zug nach Münster fährt zur Minute&lt;br /&gt;
:54 ab. Leider fährt er dann schon zur Minute :58 wieder ab, drei&lt;br /&gt;
Minuten vor der Ankunft des Zuges aus Münster, vier Minuten nach dem Zug&lt;br /&gt;
aus Hamm.&lt;br /&gt;
Hier haben wir also eine Busverbindung zum Bahnhof, mit der einer der&lt;br /&gt;
beiden Züge pro Stunde erreicht wird, mit dem man aber nicht wieder&lt;br /&gt;
zurück nach Bockum-Hövel fahren kann. Diese Anbindung wirkt so, als&lt;br /&gt;
hätte man mit Gewalt die Anbindung realisieren wollen, aber ohne&lt;br /&gt;
zusätzliche Kosten und ohne Rücksicht auf eine wirkliche praktische&lt;br /&gt;
Nutzbarkeit der Verbindung.&lt;br /&gt;
Hinzu kommt noch, dass die Linie 2 nur Teile Hövels erschließt und&lt;br /&gt;
Bockum nur zu einem kleinen Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbesserungvorschlag:&lt;br /&gt;
Einführung einer Stadtteillinie für Bockum-Hövel, die zumindest in der&lt;br /&gt;
Hauptverkehrszeit morgens und nachmittags eine Runde durch ganz&lt;br /&gt;
Bockum-Hövel dreht und Fahrgäste zu jedem Zug zum Bahnhof fährt und auch&lt;br /&gt;
Fahrgäste wieder vom Zug nach Hause bringt.&lt;br /&gt;
30-Minuten-Takt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.2 Samstagsverkehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man samstags in Hamm unterwegs ist, fällt auf, dass ab morgens bis&lt;br /&gt;
ca. 14 Uhr ähnlich wie montags bis freitags gefahren wird, danach aber&lt;br /&gt;
im Prinzip wie sonntags gefahren wird. Das bedeutet 30-Minuten-Takt auf&lt;br /&gt;
den Hauptachsen. Bei manchen Verbindungen, wie z.B. der 7/17 Richtung&lt;br /&gt;
Nordherringen und Berge wechselt man direkt vom 15-Minuten-Takt in einen&lt;br /&gt;
60-Minuten-Takt. Der Zeitpunkt, ca. 14 Uhr, für den Taktwechsel stammt&lt;br /&gt;
noch aus Zeiten, als der Samstagsverkehr sich auf den Vormittag&lt;br /&gt;
konzentrierte, da die Geschäfte um 14 Uhr schlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbesserungsvorschlag:&lt;br /&gt;
Den Takt in in Vormittagsstunden des Samstags dehnen, dafür diesen&lt;br /&gt;
gedehnten Takt bis abends durchhalten. Beispielsweise könnte auf den&lt;br /&gt;
Hauptachsen im 20-Minuten-Takt verkehrt werden. Für manche Einzellinien&lt;br /&gt;
würde dies zwar einen schlechter merkbaren 40-Minuten-Takt bedeuten,&lt;br /&gt;
aber eine deutlich häufigere Fahrtmöglichkeit, was letztlich attraktiver&lt;br /&gt;
ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.3 Nachtbusverkehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren gibt es in Hamm am Wochenende ein Nachtbus-Angebot.&lt;br /&gt;
Die Nachtbuslinien brechen jeweils um 0, 1 und 2 Uhr vom Hauptbahnhof zu&lt;br /&gt;
einer Runde auf und kehren zum Bahnhof zurück.&lt;br /&gt;
Dieses Angebot soll es Fahrgästen auch ermöglichen mit dem Nachtbus zum&lt;br /&gt;
Bahnhof zu fahren und dort in eine andere Nachtbus-Linie umzusteigen, um&lt;br /&gt;
ihr Ziel zu erreichen.&lt;br /&gt;
Allerdings trifft die erste Nachtbuslinie bereits zur Minute :39 am&lt;br /&gt;
Bahnhof ein (N111 aus/nach Heessen), die letzte zur Minute :49 (N107&lt;br /&gt;
aus/nach Herringen). Fährt man mit der Linie N111, muss man also nachts&lt;br /&gt;
am Bahnhof 21 Minuten warten, bis man weiterfahren kann. Das ist wenig&lt;br /&gt;
attraktiv.&lt;br /&gt;
Leider verkehren die Nachtbuslinien auch nicht vor Wochenfeiertagen,&lt;br /&gt;
sodass an langen Wochenende wie z.B. Pfingsten keine Fahrmöglichkeit&lt;br /&gt;
besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbesserungsvorschlag:&lt;br /&gt;
Optimierung der Nachtbuslinienwege, Nutzung der Zeit um weitere Gebiete&lt;br /&gt;
zu bedienen. Die Nachtbusse kommen dann einheitlich zur Minute :55 am&lt;br /&gt;
Bahnhof an und bieten Umsteigemöglichkeiten untereinander.&lt;br /&gt;
Ausweitung des Angebots auf alle Nächte, auf die allgemeine Feiertage&lt;br /&gt;
folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Zukunftspläne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hammer Nahverkehr braucht zur Attraktivitätssteigerung auch andere&lt;br /&gt;
Perspektiven. Daher sollten die Planungen für eine Stadtbahnlinie&lt;br /&gt;
weiterverfolgt werden. Dabei könnten Bockum-Hövel und Werries über den&lt;br /&gt;
Hauptbahnhof unter Ausnutzung bestehender Zechenbahntrassen verbunden&lt;br /&gt;
werden.&lt;br /&gt;
Diese Strecke kann dann mit der ebenfalls projektierten&lt;br /&gt;
RegionalStadtBahn Dortmund-Bergkamen-Hamm verbunden werden.&lt;br /&gt;
Auch im städteverbindenden Schienenverkehr sollte darüber nachgedacht&lt;br /&gt;
werden, ob man großen Teilen der Bevölkerung nicht Zugang zu den Zügen&lt;br /&gt;
ermöglicht werden soll, wo Züge jetzt ohne Halt durchfahren. Neben dem&lt;br /&gt;
in Planung befindlichen Haltepunkt in Westtünnen sollte man auch über&lt;br /&gt;
Halte in Wiescherhöfen und ggf. über die Wiedereinführung des&lt;br /&gt;
Personenverkehrs auf der Bahnstrecke Hamm-Lünen Süd-Dortmund&lt;br /&gt;
(Hamm-Osterfelder Bahn) mit einem Halt in Pelkum nachdenken.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hammartin</name></author>
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