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	<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=NRW%3AArbeitsgruppe%2FTechnik%2FDokumentation%2FServer%2FStorage</id>
	<title>NRW:Arbeitsgruppe/Technik/Dokumentation/Server/Storage - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-26T20:47:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
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		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=NRW:Arbeitsgruppe/Technik/Dokumentation/Server/Storage&amp;diff=55855385&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mbraun: /* Erweiterung des Storage */</title>
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		<updated>2012-12-06T08:20:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Erweiterung des Storage&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Kategorie:Skin:NRWBP]]&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste_Technik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Storage Konfiguration =&lt;br /&gt;
[[image:Twilightsparkle_storage_diagram.gif|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Erweiterung des Storage =&lt;br /&gt;
Sobald dem System neue Speichermedien hinzugefügt wurden, erstellt man im IMS Management Interface ggf einen neuen storage-pool mit entsprechender physikalischer Konfiguration. Darin wird ein virtuelles Laufwerk beliebiger Größe angelegt und den gewünschten Maschinen zugewiesen. Bei storage für VM-images sollte er allen Maschinen zugewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man neuen storage ohne Neustart einbinden will, muss man dem storage-controller des Hostsystems nach neuen Geräten suchen lassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ echo &amp;quot;- - -&amp;quot; &amp;gt; /sys/class/scsi_host/host0/scan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Hostsystemen erscheint der storage nach einem rescan (oder Neustart) folgendermaßen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ cat /proc/partitions&lt;br /&gt;
   8       32 1953119601 sdc&lt;br /&gt;
   8       80 1953119601 sdf&lt;br /&gt;
 253        2 1953119601 dm-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist zu beachten, dass der storage zwei mal als SCSI Gerät (sdX) auftaucht und einmal über einen disk-mapper (dm-2). Auf die Geräte (sdX) kann nicht direkt zugegriffen werden. Da das System über einen redundanten storage-controller verfügt, wird dieser disk-mapper zusätzlich über ein multipath &amp;quot;Gerät&amp;quot; geschleift. Anleitungen zu multipath findet man z.B. hier http://sources.redhat.com/lvm2/wiki/MultipathUsageGuide&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Multipath auf Debian basierten Systemen zu nutzen, sind die Pakete 'multipath-tools-initramfs' bzw. 'multipath-tools-boot' nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den aktuellen Status von multipath findet man wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ multipath -l&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 mpath0 (222ea000155897fa8) dm-2 Intel,Multi-Flex&lt;br /&gt;
 size=1.8T features='1 queue_if_no_path' hwhandler='0' wp=rw&lt;br /&gt;
 |-+- policy='round-robin 0' prio=-1 status=active&lt;br /&gt;
 | `- 0:0:0:2 sdc 8:32 active undef running&lt;br /&gt;
 `-+- policy='round-robin 0' prio=-1 status=enabled&lt;br /&gt;
   `- 0:0:1:2 sdf 8:80 active undef running&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die major/minor numbers (z.B. 8:32) und den Gerätenamen (sdX) kann man die angezeigten Geräte der Ausgabe von /proc/partitions zuordnen. Nun konfiguriert man eine neue multipath path-group. Als Parameter wwid nutzt man die geklammerte eindeutige WWID aus der Rückgabe des vorherigen Kommandos, hier &amp;quot;222ea000155897fa8&amp;quot;. Als Alias kann man einen beliebigen Namen wählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ vim /etc/multipath.conf&lt;br /&gt;
 multipaths {&lt;br /&gt;
   […]&lt;br /&gt;
   multipath {&lt;br /&gt;
      wwid 222ea000155897fa8&lt;br /&gt;
      alias nearline-hdd&lt;br /&gt;
   }&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun lässt man die multipath Informationen neu laden.&lt;br /&gt;
 $ multipath -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und erhält die Information inklusive des neuen Alias.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ multipath -l&lt;br /&gt;
 nearline-hdd (222ea000155897fa8) dm-2 Intel,Multi-Flex&lt;br /&gt;
 size=1.8T features='1 queue_if_no_path' hwhandler='0' wp=rw&lt;br /&gt;
 |-+- policy='round-robin 0' prio=-1 status=active&lt;br /&gt;
 | `- 0:0:0:2 sdc 8:32 active undef running&lt;br /&gt;
 `-+- policy='round-robin 0' prio=-1 status=enabled&lt;br /&gt;
   `- 0:0:1:2 sdf 8:80 active undef running&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung! Dieser Schritt ist nur einmal notwendig, dabei werden bestehende Daten überschrieben! Bei der Einbindung des storage in weitere Maschinen muss die Partition nicht erneut angelegt werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der initialen Einrichtung des storage wird eine einfache Linux-Partition auf der nun verfügbaren multipath-group erstellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ cfdisk /dev/mapper/nearline-hdd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Schritte müssen wiederum auf allen Maschinen ausgeführt werden, die das neue storage nutzen sollen. Aus Basis der multipath-group wird nun ein LVM physical volume erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ pvcreate /dev/mapper/nearline-hdd-part1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das physical volume taucht nun in der Systemkonfiguration auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ pvscan&lt;br /&gt;
 PV /dev/disk/by-id/dm-name-nearline-hdd   VG vmdisks-nearline   lvm2 [1.82 TiB / 1.82 TiB free]&lt;br /&gt;
 PV /dev/disk/by-id/dm-name-leeloo         VG vmdisks3           lvm2 [800.00 GiB / 35.00 GiB free]&lt;br /&gt;
 Total: 2 [2.60 TiB] / in use: 2 [2.60 TiB] / in no VG: 0 [0   ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb dieses physical volume wird wiederum eine volume group erstellt die  letztendlich vom Betriebssystem zur Datenablage verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ vgcreate vmdisks-nearline /dev/disk/by-id/dm-name-nearline-hdd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue volume group taucht nun in der entsprechenden Konfiguration auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ vgdisplay&lt;br /&gt;
 --- Volume group ---&lt;br /&gt;
 VG Name               vmdisks-nearline&lt;br /&gt;
 System ID             &lt;br /&gt;
 Format                lvm2&lt;br /&gt;
 Metadata Areas        1&lt;br /&gt;
 Metadata Sequence No  1&lt;br /&gt;
 VG Access             read/write&lt;br /&gt;
 VG Status             resizable&lt;br /&gt;
 MAX LV                0&lt;br /&gt;
 Cur LV                0&lt;br /&gt;
 Open LV               0&lt;br /&gt;
 Max PV                0&lt;br /&gt;
 Cur PV                1&lt;br /&gt;
 Act PV                1&lt;br /&gt;
 VG Size               1.82 TiB&lt;br /&gt;
 PE Size               4.00 MiB&lt;br /&gt;
 Total PE              476835&lt;br /&gt;
 Alloc PE / Size       0 / 0   &lt;br /&gt;
 Free  PE / Size       476835 / 1.82 TiB&lt;br /&gt;
 VG UUID               T1vwzy-w7rM-XBkB-epLH-hpAx-tR0H-qKzpkK&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald die volume group auf allen Maschinen verfügbar ist, kann sie in Proxmox unter &amp;quot;Datacenter&amp;quot; -&amp;gt; &amp;quot;Storage&amp;quot; als LVM Gruppe eingebunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach kurzer Zeit sollten die storage-controller die neuen multipath groups korrekt initialisiert haben, das sieht dann folgendermaßen aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ multipath -l&lt;br /&gt;
 nearline-hdd (222ea000155897fa8) dm-2 Intel,Multi-Flex&lt;br /&gt;
 size=1.8T features='1 queue_if_no_path' hwhandler='0' wp=rw&lt;br /&gt;
 `-+- policy='round-robin 0' prio=-2 status=active&lt;br /&gt;
   |- 0:0:0:2 sdc 8:32 active undef running&lt;br /&gt;
   `- 0:0:1:2 sdf 8:80 active undef running&lt;/div&gt;</summary>
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