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	<title>NDS:Presseteam/Entwuerfe2010/PM 2010-21 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
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		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=NDS:Presseteam/Entwuerfe2010/PM_2010-21&amp;diff=55672652&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;--. .- ... -: hat „Landesverband Niedersachsen/Presseteam/Entwuerfe2010/PM 2010-21“ nach „NDS:Presseteam/Entwuerfe2010/PM 2010-21“ verschoben</title>
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		<updated>2011-08-02T19:00:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;hat „&lt;a href=&quot;/Landesverband_Niedersachsen/Presseteam/Entwuerfe2010/PM_2010-21&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Landesverband Niedersachsen/Presseteam/Entwuerfe2010/PM 2010-21&quot;&gt;Landesverband Niedersachsen/Presseteam/Entwuerfe2010/PM 2010-21&lt;/a&gt;“ nach „&lt;a href=&quot;/NDS:Presseteam/Entwuerfe2010/PM_2010-21&quot; title=&quot;NDS:Presseteam/Entwuerfe2010/PM 2010-21&quot;&gt;NDS:Presseteam/Entwuerfe2010/PM 2010-21&lt;/a&gt;“ verschoben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Landesverband_Niedersachsen/Presseteam/PM&lt;br /&gt;
|Thema=&lt;br /&gt;
PM 128 - Offener Brief an den niedersächsischen Ministerpräsidenten &lt;br /&gt;
|Ersteller= [[Benutzer:Fellbaerchen|Michael Leukert]], Christopher Lang&lt;br /&gt;
|Status= Versandt&lt;br /&gt;
|Redakteur=  &lt;br /&gt;
|Lektoren= &lt;br /&gt;
|Landesverband = Niedersachsen&lt;br /&gt;
|Std=09&lt;br /&gt;
|Min=00&lt;br /&gt;
|TT=14&lt;br /&gt;
|MM=02&lt;br /&gt;
|JJJJ=2010&lt;br /&gt;
|Text=&lt;br /&gt;
'''Offener Brief an den niedersächsischen Ministerpräsidenten '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr geehrter Herr Wulff,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Sorge sehen wir, der Landesverband Niedersachsen der Piratenpartei,&lt;br /&gt;
wie eine alte Kulturlandschaft zerstört werden soll, ausgelöst durch den&lt;br /&gt;
geplanten Bau einer Hühnerschlachtanlage der Firma Emsland&lt;br /&gt;
Frischgeflügel GmbH in Wietze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlachthof Wietze in Zahlen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    *   27.000 Tiere in einer Stunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    *   432.000 Tiere am Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    *   2.592.000 Tiere in der Woche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    *   134.784.000 Tiere im Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    *   Grundwasserverbrauch ca. 3.3 Mio. Liter pro Tag!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    *   200 LKW pro Tag für An- und Abfahrt, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die voraussichtliche Schlachtkapazität dieser Geflügelschlachtanlage&lt;br /&gt;
mit einer Kapazität von 2,59 Mio. Hühnern pro Woche zu decken, sind ca.&lt;br /&gt;
420 Hühnermastanlagen notwendig, die im Umkreis von 100 km der&lt;br /&gt;
Schlachtanlage errichtet werden sollen. Da auf Grund der günstigeren&lt;br /&gt;
Verkehrswege bevorzugt an der Autobahn Mastställe entstehen sollen, wird&lt;br /&gt;
die A7 bereits spaßhaft als &amp;quot;Hähnchen-Highway&amp;quot; bezeichnet. Nachdem sich&lt;br /&gt;
im Emsland schon Maststall an Maststall reiht, soll nun auch das&lt;br /&gt;
östliche Niedersachsen mit weiteren Anlagen übersät werden; eine&lt;br /&gt;
Landschaft, in der die bäuerliche Gemeinschaft weitestgehend vom Anbau&lt;br /&gt;
von Feldfrüchten lebt.&lt;br /&gt;
Es ist untragbar, dass die Bürger der betroffenen Gemeinden nicht in die&lt;br /&gt;
Entscheidungsprozesse für die Genehmigung der zur Zeit beantragten&lt;br /&gt;
Hühnermastanlagen einbezogen werden, geschweige denn, dass die Bürger zu&lt;br /&gt;
diesem Problem gehört werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir fordern:&lt;br /&gt;
    * ein Ende der Privilegierung von Baumaßnahmen im Außenbereich nach&lt;br /&gt;
dem Baugesetzbuch für Landwirte. Dieses Privileg ist nicht mehr&lt;br /&gt;
zeitgemäß und beschneidet die Einspruchsrechte der Gemeinden und&lt;br /&gt;
für der Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * den Einsatz von Filteranlagen auch für Stellanlagen mit einem&lt;br /&gt;
Geflügelbesatz unter 40.000 Tieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * Beanstandung von Umgehungen der Schutzbestimmungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * Kein Bau von Geflügelmastställen in Naturschutzgebieten oder&lt;br /&gt;
entlang der Vogelfluglinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * Umweltfreundliche Kot-Verwertung in modernen Biogasanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * Entfernung von Wohngebieten von mindestens 1 km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * Regelmäßige Kontrollen zur Sicherstellung des Tierschutzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * Regelmäßige Kontrollen von Boden und Grundwasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * Hinterlegung einer Kaution für späteren Rückbau und Entsorgung der&lt;br /&gt;
      Mastställe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * Verbot des Einsatzes von Qualzuchten (Hybridhühner).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die industrielle Landwirtschaft, insbesondere die industrielle&lt;br /&gt;
Viehhaltung, gilt als eine der zentralen Bereiche, die umgebaut werden&lt;br /&gt;
müssen, wenn die Welt ihr Klimaziel -- minus 80 bis 90 Prozent&lt;br /&gt;
Kohlendioxid bis 2050 -- erreichen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versetzen Sie sich bitte in die Lage der Bürger, die berechtigterweise&lt;br /&gt;
Bedenken und Vorbehalte gegen die massiven Einschnitte in ihre&lt;br /&gt;
Lebensqualität vorbringen. Für viele, der in den betroffenen Gebieten&lt;br /&gt;
wohnenden Menschen, haben schon Windparks, eine geplante&lt;br /&gt;
Starkstromtrasse oder das Atommülllager in der Asse zu erheblichen&lt;br /&gt;
Wertverlusten der Immobilien und Wohnqualität geführt. Die Befürchtungen&lt;br /&gt;
vieler Gemeinden, dass die nachwachsende Generation diese Gebiete&lt;br /&gt;
künftig meidet und ihren Lebensmittelpunkt woanders sucht, sind nicht&lt;br /&gt;
von der Hand zu weisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist der jungen Landbevölkerung auch nicht zu verdenken, Herr&lt;br /&gt;
Minister! Landwirte dürfen über das Baurecht eine &amp;quot;privilegierte&lt;br /&gt;
Baumaßnahme&amp;quot; auch außerhalb der Bebauungspläne errichten. Diese Option&lt;br /&gt;
ist im Grundsatz für Weideschuppen, Ställe oder Maschinenhallen gedacht&lt;br /&gt;
und sei ursprünglich eine Ausnahme gewesen, um Landwirten mit Höfen in&lt;br /&gt;
ortsnaher Lage eine Entwicklung zu ermöglichen. &amp;quot;Heute ist das&lt;br /&gt;
selbstverständlich geworden.&amp;quot; so der O-Ton der Zuständigen und&lt;br /&gt;
ermöglicht jetzt die, von uns kritisierte, Massentierhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die teurere Alternative könnte &amp;quot;Negativplanung&amp;quot; heißen -- wie sie im&lt;br /&gt;
Emsland bereits betrieben wird. Dabei wird mit jedem Landwirt&lt;br /&gt;
abgesprochen, wie er die Entwicklung seines Hofes plant. Entsprechende&lt;br /&gt;
Baufenster werden dann festgelegt. Eine Variante, die auch Kreislandwirt&lt;br /&gt;
Heiner Beermann befürwortet. &amp;quot;Das könnte auch zu mehr Verständnis&lt;br /&gt;
zwischen Bürgern und Landwirten beitragen.&amp;quot; [1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang können wir die Ernennung von Astrid Grotelüschen&lt;br /&gt;
(CDU) zur Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz&lt;br /&gt;
und Landesentwicklung nicht gutheißen. Eine Politikerin, die Leiterin&lt;br /&gt;
der zweitgrößten Mastputen-Brüterei Deutschlands ist, außerdem Beraterin&lt;br /&gt;
des Stammunternehmens ist, kann nicht unvoreingenommen und unabhängig&lt;br /&gt;
agieren. Wir befürchten, dass hier eindeutig Lobbypolitik zu Gunsten der&lt;br /&gt;
Massentierhalter betrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die immer wieder von den Massentierhaltern vorgebrachte Behauptung, dass&lt;br /&gt;
eine steigende Nachfrage nach Hähnchenfleisch bestehe, wird durch neuste&lt;br /&gt;
Statistiken widerlegt, die besagen, dass zur Zeit mit den bestehenden&lt;br /&gt;
Mastanlagen ein Produktionsergebnis von 102 % des Bedarfs in Deutschland&lt;br /&gt;
gedeckt ist (Quelle: &amp;quot;Land und Forst&amp;quot;, 01.07.09). Daraus lässt sich&lt;br /&gt;
schließen, dass das nunmehr zusätzlich zu produzierende Fleisch&lt;br /&gt;
ausschließlich für den Export gedacht ist und außerdem dazu dienen soll,&lt;br /&gt;
unliebsame Konkurrenten auf dem heimischen Markt durch Preiskampf zu&lt;br /&gt;
verdrängen. Seit Jahrzehnten verdrängen europäische Agrarexporte&lt;br /&gt;
afrikanische Kleinbauern von ihren Märkten. In Zeiten der globalen&lt;br /&gt;
Hungerkrise ist dies ein Skandal, der nicht etwa durch weitere&lt;br /&gt;
Mastanlagen gelöst wird. [2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede neue gewerbliche Mastanlage gefährdet zudem die traditionelle&lt;br /&gt;
bäuerliche Landwirtschaft. Es gibt daher keinen einzigen Grund, weitere&lt;br /&gt;
Mastställe zu bauen, nur viele gute Gründe dagegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Der niedersächsische Landesvorstand der Piratenpartei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verweise ins Internet:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Quellen=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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