<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=NDS%3AOsnabr%C3%BCck%2FWahlkampf%2FKommunalwahlen_2011%2FWahlprogramm</id>
	<title>NDS:Osnabrück/Wahlkampf/Kommunalwahlen 2011/Wahlprogramm - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=NDS%3AOsnabr%C3%BCck%2FWahlkampf%2FKommunalwahlen_2011%2FWahlprogramm"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=NDS:Osnabr%C3%BCck/Wahlkampf/Kommunalwahlen_2011/Wahlprogramm&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-17T10:06:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.35.14</generator>
	<entry>
		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=NDS:Osnabr%C3%BCck/Wahlkampf/Kommunalwahlen_2011/Wahlprogramm&amp;diff=55703487&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gas-Gerds Joschka, das Mädchen vom Dicken, ich schrill, das ist toll und mein Porsche ist rot: hat „Osnabrück/Wahlkampf/Kommunalwahlen 2011/Wahlprogramm“ nach „NDS:Osnabrück/Wahlkampf/Kommunalwahlen 2011/Wahlprogramm“ verschoben und dabei eine Weiterleitung überschrieben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=NDS:Osnabr%C3%BCck/Wahlkampf/Kommunalwahlen_2011/Wahlprogramm&amp;diff=55703487&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2011-08-24T15:45:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;hat „&lt;a href=&quot;/Osnabr%C3%BCck/Wahlkampf/Kommunalwahlen_2011/Wahlprogramm&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Osnabrück/Wahlkampf/Kommunalwahlen 2011/Wahlprogramm&quot;&gt;Osnabrück/Wahlkampf/Kommunalwahlen 2011/Wahlprogramm&lt;/a&gt;“ nach „&lt;a href=&quot;/NDS:Osnabr%C3%BCck/Wahlkampf/Kommunalwahlen_2011/Wahlprogramm&quot; title=&quot;NDS:Osnabrück/Wahlkampf/Kommunalwahlen 2011/Wahlprogramm&quot;&gt;NDS:Osnabrück/Wahlkampf/Kommunalwahlen 2011/Wahlprogramm&lt;/a&gt;“ verschoben und dabei eine Weiterleitung überschrieben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Dieses Programm wurde so verabschiedet!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2011==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vorwort'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Piratenpartei ist aus der politischen Landschaft Deutschlands nicht mehr wegzudenken. 31 Sitze bei den hessischen Kommunalwahlen, drei Sitze in den Bezirksversammlungen Hamburg-Mitte und -Bergedorf und nicht zuletzt ein besseres Resultat als bei der Bundestagswahl in einem harten Landtagswahlkampf in Baden-Württemberg belegen die Position der Piratenpartei als erfolgreichste Parteigründung seit dem Ende des Kalten Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Jahr tritt die Piratenpartei zum ersten Mal bei den niedersächsischen Kommunalwahlen an. In Stadt und Landkreis Osnabrück sind wir mit sieben Kandidaten vertreten. Ausgehend von unseren Grundsätzen Datenschutz, Bildung und Bürgerrechte  haben wir für Osnabrück das Wahlprogramm 2011 erarbeitet. Damit stehen wir klar für eine Politik von Bürgern für Bürger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Transparenz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abkehr vom “Prinzip der Geheimhaltung”, der Verwaltungs- und  Politikvorstellung eines überkommenen Staatsbegriffs und die Beto­nung  des “Prinzips der Öffentlichkeit”, das einen mündigen Bürger in den  Mittelpunkt staatlichen Handelns und Gestaltens stellt, schafft nach der  festen Überzeugung der Pira­tenpartei die unabdingbaren  Voraussetzun­gen für eine moderne Wissensgesellschaft in einer  freiheitlichen und demokratischen Ord­nung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bildung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Mensch hat das Recht auf freien Zugang zu Information und  Bildung. Bildungsgebühren jeglicher Art schränken den Zugang zu Bildung  ein und sind deshalb kategorisch abzulehnen. Dies ist notwendig, um  jedem Menschen, unabhängig von seiner sozialen Herkunft, ein  größtmögliches Maß an gesellschaftlicher Teilhabe zu ermöglichen.  Bildung ist eine der wichtigsten Ressourcen der Gesellschaft, da nur durch  den Erhalt, die Weitergabe und die Vermehrung von Wissen Fortschritt  und gesellschaftlicher Wohlstand auf Dauer gesichert werden können. Aus  diesem Grund ist auch die Lehrmittelfreiheit zu befürworten. So ist das  Schaffen freier Werke, die nicht nur kostenfrei im Unterricht einsetzbar  sind, sondern auch von den Lehrkörpern ohne rechtliche Hürden auf den  Unterricht angepasst werden können, ein wichtiger Schritt in diese  Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Privatsphäre und Datenschutz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Recht des Einzelnen, die Nutzung seiner persönlichen Daten zu  kontrollieren, muss gestärkt werden. Dazu müssen insbesondere die  Datenschutzbeauftragten völlig unabhän­gig agieren können. Neue Methoden  wie das Scoring machen es erforderlich, nicht nur die eigenen persönlichen Daten  kontrollieren zu können, sondern auch die Nutzung aller Daten, die zu  einem Urteil über eine Person herange­zogen werden können. Jeder Bürger  muss gegenüber  den Betreibern zentraler Daten­banken einen  durchsetzbaren und unentgeltlichen Anspruch auf Selbstaus­kunft  und gegebenenfalls auf Korrektur, Sperrung oder Löschung der Daten  haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Urheberrecht'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der uralte Traum, alles Wissen und alle Kultur der Menschheit  zusammenzutragen, zu speichern und heute und in der Zukunft verfügbar zu  machen, ist durch die rasante technische Entwicklung der vergangenen  Jahrzehnte in greifbare Nähe gerückt. Wie jede bahnbrechende Neuerung  erfasst diese vielfältige Lebensbereiche und führt zu tief greifenden  Veränderungen. Es ist unser Ziel, die Chancen dieser Situation zu nutzen  und vor möglichen Gefahren zu warnen. Die derzeitigen gesetzlichen  Rahmenbedingungen im Bereich des Urheberrechts beschränken jedoch das  Potential der aktuellen Entwicklung, da sie auf einem veralteten  Verständnis von so genanntem “geistigem Eigentum” basieren, welches der  angestrebten Wissens- oder Informationsgesellschaft entgegen steht.  Deshalb tritt die Piratenpartei für eine Legalisierung der Privatkopie  ein, auch weil es technisch gar nicht möglich ist, Privatkopien zu  unterbinden. Dabei geht es ihr aber nicht darum, das Urheberrecht  vollständig abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Patentwesen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir lehnen Patente auf Lebewesen und Gene, auf Geschäftsmodelle und  auch auf Software einhellig ab, weil sie:&lt;br /&gt;
*unzumutbare und  unver­antwortliche Konsequenzen haben,&lt;br /&gt;
*die Entwicklung der  Wissensgesellschaft be­hindern,&lt;br /&gt;
*gemeine Güter ohne  Gegenleistung und ohne Not privatisieren,&lt;br /&gt;
*kein  Erfindungspotential im ursprünglichen Sinne besitzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gute  Entwicklung klein- und mittelständischer IT-Unternehmen in ganz Europa  hat beispielsweise gezeigt, dass auf dem Softwaresektor Patente  vollkommen un­nötig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Open Access'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Staatshaushalt wird eine Vielzahl schöpferischer Tätigkeiten  finanziert, die als Produkt urheberrechtlich geschützte Werke  hervorbringen. Da diese Werke von der Allgemeinheit finanziert werden,  sollten sie auch der Allgemeinheit kostenlos zur Verfü­gung stehen. Tatsächlich ist dies heute sel­ten der Fall. &lt;br /&gt;
So können auch Institutionen und Einzelpersonen mit geringem Budget an der wissenschaftlichen Entwicklung teilhaben. Arbeiten, die anderen  Wissenschaftlern nicht zugänglich sind, können von diesen auch nicht auf  Fehler überprüft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Atomausstieg'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kernspaltung hat viele Nachteile: Es wird strahlender Müll  produziert, der aufwändig gesichert, transportiert und langfristig  gelagert werden muss. Die Kraftwerke selbst behindern die stärkere Nutzung der erneuerbaren Energiequellen. Atomkraftwerke  werden massiv öffentlich bezuschusst, sowohl durch die kostengünstige Abnahme des Mülls als auch durch effektive Risikoübernahme von Unfällen  durch die Gesellschaft anstatt durch Versicherungen der Konzerne.&lt;br /&gt;
Dementsprechend setzen sich die Piraten für den zügigen Ausstieg aus der Energieerzeugung durch Kernspaltung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einleitung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den folgenden Themen wollen wir unsere gelebte Transparenz und frischen Wind in die kommunale Verwaltung bringen und die Politik im Osnabrücker Land mitgestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schule und Bildung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die  Piratenpartei Osnabrück setztz sich dafür ein, dass jedes Kind ein Recht  auf eine von Ideologien unabhängige, freie und offene Bildung bekommt. Daher ist sowohl das sogenannte Homeschooling als auch die Errichtung  neuer, privat getragener Bildungseinrichtungen mit besonderen  Anforderungen und Bestimmungen zu begleiten und falls nötig zu untersagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freie Bildung&lt;br /&gt;
Die  Piratenpartei Osnabrück tritt für ein freies und demokratisches Bildungswesen ein. Jeder Mensch muss gleichberechtigten Zugang zu Bildungseinrichtungen haben, ungeachtet seiner wirtschaftlichen Lage  oder gesellschaftlichen Herkunft. Bildung gehört zur Existenzsicherung  und gesellschaftlichen Daseinsfürsorge und ist daher eine  gesellschaftliche Aufgabe. &lt;br /&gt;
Die  Piratenpartei setzen sich dafür ein, dass neue Kriterien für die Genehmigung von freien Schulen und Bildungseinrichtungen entwickelt  werden, die dem Wunsch nach innovativen Einrichtungen folgen.&lt;br /&gt;
Lehrmaterialien müssen den Schülern kostenlos zur Verfügung gestellt werden.&lt;br /&gt;
Wo immer es möglich und sinnvoll ist soll im Unterricht auf freie Software zurückgegriffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schule und Bildung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die  Piratenpartei Osnabrück setztz sich dafür ein, dass jedes Kind ein Recht  auf eine von Ideologien unabhängige, freie und offene Bildung bekommt. Daher ist sowohl das sogenannte Homeschooling als auch die Errichtung  neuer, privat getragener Bildungseinrichtungen mit besonderen  Anforderungen und Bestimmungen zu begleiten und falls nötig zu untersagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freie Bildung&lt;br /&gt;
Die  Piratenpartei Osnabrück tritt für ein freies und demokratisches Bildungswesen ein. Jeder Mensch muss gleichberechtigten Zugang zu Bildungseinrichtungen haben, ungeachtet seiner wirtschaftlichen Lage  oder gesellschaftlichen Herkunft. Bildung gehört zur Existenzsicherung  und gesellschaftlichen Daseinsfürsorge und ist daher eine  gesellschaftliche Aufgabe. &lt;br /&gt;
Die  Piratenpartei setzen sich dafür ein, dass neue Kriterien für die Genehmigung von freien Schulen und Bildungseinrichtungen entwickelt  werden, die dem Wunsch nach innovativen Einrichtungen folgen.&lt;br /&gt;
Im Bereich der Bildung möchten wir als Piraten die Medienkompetenz der Lehrer und Schüler erhöhen. Dazu werden wir uns dafür einsetzen, dass Lehrer ständige Fortbildungen im Bereich der neuen Medien erhalten, damit diese unsere Schüler auch in diesem Bereich optimal auf die sich verändernden Arbeitsbedingungen vorbereiten können. Ein weiterer wichtiger Schritt zu diesem Ziel wird sein, dass alle Schulen eine einheitliche Ausrüstung für den Unterricht am PC und Internet erhalten. &lt;br /&gt;
Lehrmaterialien müssen den Schülern kostenlos zur Verfügung gestellt werden.&lt;br /&gt;
Wo immer es möglich und sinnvoll ist soll im Unterricht auf freie Software zurückgegriffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schutz der Persönlichkeit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PIRATEN Niedersachsen setzen sich für den Datenschutz und die Persönlichkeitsrechte der Schülerinnen und Schüler ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schulformen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die angebotenen Schulformen müssen sich nach dem Bedarf der Schüler und dem Willen der Eltern richten. Da sich inzwischen die Haupt- und Realschulen als Auslaufmodelle herausgestellt haben, fordern die Piraten in Osnabrück und Landkreis den zügigen Ausbau der verstärkt nachgefragten Schulformen IGS und Gymnasium. Dieses garantiert die Chancengleichheit auch in ländlichen Bereichen, in denen sich seperare Schulformen aufgrund der Schüleranzahl nicht rentieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bürgerbeteiligung und Verwaltung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwaltungen in Stadt- und Land Osnabrück haben für die Bürger eine hohe Anzahl von Möglichkeiten geschaffen, die Entscheidungsprozesse des öffentlichen Lebens nachzuvollziehen und mitzugestalten. Die Piratenpartei Osnabrück tritt dafür ein, dass diese Möglichkeiten weiter bekannt gemacht werden. Doch dies alleine ist nicht genug. Die Beteiligungsmöglichkeiten der Bürger müssen weiter ausgebaut werden. Wir sind der Meinung, dass nur Entscheidungen, die die breite Mehrheit in der Bevölkerung befürwortet, auch von dieser mitgetragen und -gestaltet werden. Dadurch, dass sich möglichst viele Leute in der Gestaltungs- und Entscheidungsphase mit beteiligen, entstehen Projekte und Leitfäden, die auch der breiten Allgemeinheit dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir als Piraten in Osnabrück setzen uns dafür ein, dass: &lt;br /&gt;
die Rats- und Ausschschusssitzungen in einem Livestream im Internet übertragen und später archiviert werden und öffentlich zugänglich gemacht werden&lt;br /&gt;
jede Rats- und Ausschusssitzungen spätestens 1,5 Wochen vorher und als Erinnerung 1 Tag vor Durchführung im lokalen Radio, WebTV und in der Tageszeitung bekannt gemacht wird&lt;br /&gt;
eine Möglichkeit geschaffen wird, anonym seine Befürwortung einer der gegebenen Möglichkeiten auszudrücken, und sich so daraus ein öffentliches Meinungsbild ergibt &lt;br /&gt;
die Bürgerforen nicht weiter eingeschränkt werden, sondern stärker bekannt gemacht und vierteljährlich durchgeführt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bürgerbeteiligung und Verwaltung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Piratenpartei Osnabrück plädiert für eine Stärkung der Bürgerrechte im Einwohnerregister. Den Bürgern stehen bessere Auskunfts- und Kontrollmöglichkeiten über die behördliche Datenweitergabe zu. Derzeit bleibt es für die Bürger unerkenntlich, welche anderen Behörden oder Privatunternehmen (z.B. GEZ) Einblick in die Meldedaten erhalten. Die Piraten fordern, dass der Bürger auf Antrag von der Meldebehörde erfährt, welchen anderen Stellen eine solche Auskunft erteilt wurde. &lt;br /&gt;
Die bisherige Amtsverschwiegenheit widerspricht dem Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung der Betroffenen. &lt;br /&gt;
Wir setzen uns dafür ein, dass der Bürger künftig bei An- oder Ummeldung entscheiden kann, ob seine Daten von der Meldebehörde an Adressbuchverlage weitergegeben werden und ob sie beispielsweise gedruckt oder elektronisch veröffentlicht werden dürfen. Bislang kann er nur einen pauschalen Widerspruch einlegen. Die Piratenpartei befürwortet hierfür das Opt-In verfahren. Dies bedeutet, dass Daten standardmäßig nicht weitergegegben werden dürfen, wenn diesem nicht explizit zugestimmt wurde. Wenn eine Behörde einen Datensatz weiterleiten möchte, muss der Bürger eindeutig darauf hingewiesen werden und ihm müssen die Gründe für die Weiterleitung benannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus verpflichtet sich die Piratenpartei Osnabrück, keinen Gebrauch von dem Recht zu machen, die Meldedaten von Wahlberechtigten anzufordern, um z. B. gezielten unerwünschten Wahlkampf zu betreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bürgerhaushalt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir setzen uns für die Einführung eines Bürgerhaushalts ein, nach dem Beispiel von Münster und Köln. Dieser führt für den Bürger zu mehr Haushaltstransparenz und lässt ihn über Teile der frei verwendbaren Haushaltsmittel mitbestimmen. Über die Verwendung der zur Verfügung stehenden Mittel verständigen sich die Bürger dabei in einem beratschlagenden Prozess selbstständig, den die Verwaltung vorwiegend moderierend und beratend begleitet. Im Bürgerhaushalt nehmen Bürger ohne politisches Mandat an der Erstellung und/oder Umsetzung öffentlicher Finanzen teil.&lt;br /&gt;
Durch diese Mitbestimmung wird es dem Bürger ermöglicht, eigene Initiativen und Wünsche als Vorschläge einzubringen, durch die etwa Kosten reduziert werden oder die Lebensqualität erhöht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir bezwecken damit:&lt;br /&gt;
*stärkere Beteiligung der Bevölkerung an kommunalen Entscheidungsprozessen,&lt;br /&gt;
*Mittelverschwendung reduzieren,&lt;br /&gt;
*Entscheidungen auf die Ebene der Betroffenen verlagern,&lt;br /&gt;
*stärkere Demokratie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Abfallwirtschaft'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Piratenpartei will die Sperrmüllabfuhr in Osnabrück einfacher und kostengünstiger gestalten. Jährlich soll für jeden Bezirk ein Termin eingeführt werden, an dem Sperrmüll gesammelt wird. Dieser Abholtermin soll dabei für den Bürger kostenlos sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere, individuelle Termine, in der Art wie sie heute umgesetzt sind, sollen bestehen bleiben. So können größere Mengen Sperrmüll, die nicht bis zum Sammeltermin untergebracht werden können, weiterhin unproblematisch entsorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Ersparnissen durch Sammelabholungen soll ein stärkerer Fokus auf Recycling und Verwertung von Elektronikschrott und Edelmetallen die Kassen entlasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Energiepolitik'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kommunalen Verwaltungen des Landkreises und der Stadt Osnabrück, sowie deren öffentliche Einrichtungen, sollen atomsteromfrei werden, um als Vorbild für andere Städte und Genmeinen zu dienen.&lt;br /&gt;
Desweiteren forden die Piraten Osnabrück, dass die kommunaleigenen Energieversorger keinen Atomstrom mehr einkaufen. Die Stadtwerke Osnabrück beziehen zum Beispiel immernoch ungefähr 16% ihres Gesamtbedarfes aus Kernkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kostenloser Personennahverkehr'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PIRATEN möchten den öffentlichen Nahverkehr attraktiver gestalten, um das Fahrgastaufkommen deutlich zu erhöhen und den Individualverkehr zu verringern. Ziel ist eine Belebung des Einzelhandels, die Schaffung einer autofreien und emissionsarmen Innenstadt, die Verbesserung der Parkplatzsituation in Wohngebieten und die erhöhte Mobilität von Menschen mit geringem Einkommen. Diese Ziele sollen durch die Reduzierung des Fahrkartenpreises erreicht werden. Angestrebt ist ein kostenloses Angebot. &lt;br /&gt;
Als Vorbild kann hier die Stadt Hasselt in Belgien gelten, die nach Einführung eines kostenlosen Regionalverkehrs das Fahrgastaufkommen innerhalb von 10 Jahren verdreizehntfacht haben. Das Verkehrskonzept hat dazu geführt, dass bis zu 30 Prozent mehr Menschen in die Stadt kommen und die Umsätze des Einzelhandels seit der Umgestaltung gestiegen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Breitbandausbau'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Breitband-Internetanschluss ist für den freien Zugang zu unabhängigen Informationsquellen unerlässlich. Darüber hinaus stellt er einen wichtigen Standortfaktor für die Wirtschaftsregion Osnabrück dar. &lt;br /&gt;
Deshalb treten wir ein für die Förderung ländlicher Regionen und Unterstützung von Pilotprojekten im Bereich Mobilfunk und Breitbandinternetanbindung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kultur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stadt und Landkreis Osnabrück fördern mit Kulturhaushalten ein großzügiges und vielfältiges Kulturangebot, das jedoch aus Kostengründen beiweitem nicht allen Menschen zugänglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Osnabrücker Piraten haben der 2010 beschlossenen Schließung aller Stadtteilbibliotheken entschieden widersprochen und fordern eine Wiedereröffnung dieser wertvollen Kulturstätten.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Osnabrück]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gas-Gerds Joschka, das Mädchen vom Dicken, ich schrill, das ist toll und mein Porsche ist rot</name></author>
	</entry>
</feed>