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	<title>NDS:AG Bildung/LPTNDS11 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T16:47:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
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		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=NDS:AG_Bildung/LPTNDS11&amp;diff=55692941&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PiratJoerg: /* Die ersten Schuljahre */</title>
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		<updated>2011-10-25T18:09:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Die ersten Schuljahre&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;=Neues Programm=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lebenslanges Lernen ermöglichen - der Weg in die Zukunft==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstausbildung soll in den Prozess des Lebenslangen Lernens eingebettet werden,  denn bewusstes und systematisches Lernen findet nicht nur in der Kindheits- und  Jugendphase (Schule und Ausbildung) statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das  Zeitbudget und auch die Mittelverteilung muss entsprechend flexibel  eingerichtet werden. Ein lebenslanger Bildungsnachweis wird mit Eintritt in das  Schulalter angelegt.  Freistellungen für Bildungszeiten / Sabbatjahre müssen gesetzlich ermöglicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lerninhalte  sollen in Zukunft in &amp;quot;Bildungsbausteine&amp;quot; gefasst  werden. Dieser modulare Aufbau ermöglicht individuelle Lernwege.  Frühes (schnelleres) Absolvieren und  (späteres) Nachholen und Zusammenführen von Qualifikationen ist  konstitutives Element des neuen  Bildungswesens. Einrichtungen für  Bildungsberatung zu Begleitung des lebenslangen Lernens werden eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildungseinrichtungen können unterschiedlich und individuell gewählt werden. Nicht ein gesamter Ausbildungs- oder Studiengang wird harmonisiert oder zentral festgelegt, sondern Module und die Kombination  von Modulen. Eine Bildungskommission (auf regionaler Ebene)  bewertet die Modulkombinationen und formuliert die Qualifikationsebene, bzw. den Abschluss. Die Abgrenzung der beruflichen Bildung von der schulischen  Bildung wird aufgehoben zugunsten einer starken Vernetzung. Zentrale Qualifikationsmerkmale in Kernfächern werden auf überregionaler Ebene festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vom Jetzt zum Morgen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Ungeduld angebracht wäre angesichts der Mängelzustände im derzeitigen Pädagogischen Betrieb, sollten Wege gefunden werden, wie wir die Bestehenden Institutionen und Einrichtungen so schrittweise umbauen, dass die Kinder, Schüler und Jugendlichen nicht unter den Veränderungen leiden müssen, sondern neue Chancen der Entwicklung eröffnet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vor der Schule==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühkindliche Bildung hat für die Ziele der Piratenpartei zentrale Bedeutung. Ihre Aufgabe ist es dafür zu sorgen, dass alle Kinder mit möglichst guten Grundvoraussetzungen ihre Schullaufbahn beginnen. Trotz bestehender Unterschiede in den persönlichen Kompetenzen sind Kinder so zu fördern, dass sie unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft sowie ungeachtet möglicher körperlich oder seelisch bedingter Nachteile oder  Entwicklungsverzögerungen die Voraussetzungen zur Entwicklung ihres Potentials vermittelt bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel  der Piraten Niedersachsen ist die Anerkennung eines konkreten  Bildungsauftrags an Kindertagesstätten und die Finanzierung entsprechend  der Regelung für Schulen.&lt;br /&gt;
Die Zeit des Krippenbereichs (bis zum 3. Geburtstag) gehört nicht zum Bildungsauftrag - es muss aber bei Bedarf eine qualifizierte Betreuung - in finanzierbarem Rahmen - gewährleistet werden, als Voraussetzung für eine sozial abgesicherte und gesunde Entwicklung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell soll jedes Kind die Möglichkeit erhalten, in eine Kindertagesstätte zu gehen, wenn es die Eltern wünschen. Der Zugang dazu darf nicht am Finanziellen scheitern. Die Piraten Niedersachsen setzen sich deshalb für eine kostenlose (inklusive Verpflegung) ein. Auf Wunsch soll auch eine ganztägige Betreuung in wohnortnahen (oder wahlweise arbeitsplatznahen) Kindertagesstätten mit sinnvollen Öffnungszeiten für Kinder (ab dem dritten Geburtstag) möglich sein. Eltern sollen die Kindertagesstätte für ihre Kinder frei wählen dürfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel der Kindertagesstättenpädagogik ist es, einen guten Einstieg in die Schule zu ermöglichen. Eine Zusammenarbeit zwischen örtlichen Schule/Vorschulen ist ausdrücklich erwünscht. Die vorbereitende Förderung individueller Potentiale steht im Mittelpunkt der vorschulischen Pädagogik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Kinder sind im Alter von vier Jahren durch entsprechend  geschultes Personal in ihren Entwicklungsfortschritten zu einzuschätzen. Förderungsbedürftige Kinder müssen eine intensive sprachlich-motorische  Förderung erhalten, um Defizite bis zum sechsten Lebensjahr  auszugleichen. Die Zusammenarbeit mit den Eltern muss dabei aktiv gefördert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die ersten Schuljahre==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anfang steht eine Schule/Schulstufe für Alle. Da die Lehrkräfte  ausreichend Spielraum zu pädagogischer Arbeit benötigen, müssen sie durch ErzieherInnen in ihrem Auftrag unterstützt werden. Die ersten Schuljahre dienen dazu die grundlegenden Kulturtechniken, Sozialverhalten in Gruppen und das Lernen zu lernen. Ziel ist es, Grundlagen für ein großes Allgemeinwissen und spezielle Fertigkeiten zu legen. Polytechnische und künstlerische Elemente stehen neben intellektuellen gleichberechtigt nebeneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Computer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer gehören zum Lebensalltag der Kinder. Es soll behutsam an den Computer als ein mögliches Arbeitsmittel herangeführt werden. Die Lehrkräfte  begleiten die Schüler bei ihren ersten Erfahrungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Schulbildung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die Grundjahre muss es mehrere flexible und durchlässige Möglichkeiten zur weiteren Beschulung im Sinne des modularen Aufbaus der Bildung geben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Bildungsmodule können in einem gegliederten Schulwesen stattfinden, müssen es aber nicht. Somit steht einer parallelen Existenz von Haupt-, Real-, und berufsbildenden Schulen, sowie Gymnasien und alternativen Schulkonzepten nichts entgegen. Lehrkräfte sollen für die jeweilige Schulform besonders geschult sein, um den jeweiligen besonderen Bedürfnissen der Schüler gerecht werden zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochgradige Differenzierung ermöglicht individuelle Geschwindigkeiten beim Ablegen von Abschlüssen. Schüler sollen jederzeit die nächst höhere Abschlussstufe an einer Schule oder Bildungseinrichtung ihrer Wahl ablegen  können. Unterbrechungen durch Praktika, Auszeiten oder Berufstätigkeit sind zulässig und haben keine nachteilige Wirkung auf den Bildungsgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Schulkonzepte sollen nicht ausschließlich den privaten Schuleinrichtungen überlassen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chancengleichheit, Hochbegabung und Lernbehinderung &amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chancengleichheit wird immer wieder im Bereich der  Bildung gefordert. Allen Lernenden sollte, unabhängig von sozialer  und ethnischer Herkunft sowie körperlichen und seelischen  Benachteiligungen, ermöglicht werden, einen Bildungsstand zu erreichen, der ihren Möglichkeiten entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benachteiligungen auf Grund sozialer oder ethnischer Herkunft  wird am besten schon in der frühkindlichen Bildung begegnet Dazu ist das Erkennen von Schwächen (z.B. Sprachschwäche), sowie ein kostenfreies Bildungsangebot vom Kindergarten bis zur Hochschule ein zentraler Punkt. Flankierende Maßnahmen, wie z.B. Erzieher an  Grundschulen, Nachmittagsbetreuung in Kindergärten sowie Hortbetreuung, die an die entsprechenden Schulen angeschlossen ist, können das gut  ergänzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere Studiengebühren schrecken Kinder ärmerer Familien vom Studium ab. Dementsprechend lehnen die Piraten jede Form von an das Studium gebundenen Abgaben ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Kinder mit Lernstörungen, sogenannten Verhaltensauffälligkeiten und Hochbegabungen haben ein Recht auf  Förderung. Die Bildung von gesonderten Klassen zur intensiven Betreuung von Kindern mit Behinderungen sollen bei Bedarf möglich sein. Nur in Ausnahmefällen sind getrennte Einrichtungen zulässig. Ebenso können Hochbegabungen durch die Bildung von Sonderklassen gefördert und gefordert werden. Eine Integration innerhalb der Klasse bedarf immer zusätzlicher pädagogischer Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lernziele statt Lehrpläne==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Unterricht hat das Ziel, den Lernenden etwas ihnen bisher Unbekanntes bekannt zu machen oder etwas bereits Bekanntes durch Wiederholung im Gedächtnis zu festigen.  &lt;br /&gt;
Dies geschieht entweder durch bewusste Beschäftigung der Lernenden mit einem Thema oder durch Erlernen von Verhaltensweisen und  Verfahren während der Beschäftigung mit einem anderen Thema. Sofern die Wahl von Themen oder Verfahrensweisen für das Lernziel nicht von  besonderer Bedeutung ist, wird sie von den Lernenden getroffen.  &lt;br /&gt;
Den Lernenden soll bekannt sein, welches Lernziel jeweils verfolgt wird. Die Lernziele ergeben sich so, dass die allgemeinen Ziele  der Bildung ausgehend vom jeweiligen Kenntnisstand, den Fähigkeiten und  den Interessen der Lernenden möglichst weitgehend erreicht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Alter Text, Wolfenbütteler Bildungspapier=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühkindliche Bildung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die  fachliche Qualifikation der Erzieherinnen und  Erzieher soll verbessert  werden, indem die Ausbildung durch Einbeziehung  von Hochschulen in  dualen Ausbildungsmöglichkeiten verbessert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Recht darauf ist gesetzlich festzuschreiben. Die Jugendämter sollen alle Eltern vor dem dritten  Geburtstag des Kindes durch verständliche Informationen über die  Vorteile des Kita-Besuchs aufklären.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bei  überzähligen Anmeldungen in einer Einrichtung entscheiden  Geschwisterbonus und wahlweise Nähe zu Wohnort oder Arbeitsort der  Erziehenden. Konfessionelle, soziale, kulturelle oder sonstige  Zugangsbeschränkungen dürfen in ganz oder teilweise öffentlich  finanzierten Einrichtungen nicht zulässig sein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer in der Grundschule &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt  Unterrichtsstoffe, die sich am Computer leichter (da interaktiver) nahe bringen lassen. Allerdings darf der Computereinsatz nicht dazu führen, dass wichtige  Grundfähigkeiten wie Schreiben und Rechnen nur noch mit dem Computer ausgeübt werden  können. Obwohl viele Aufgabentypen, gerade in der  Grundschule, mit Computern sehr viel schneller gelöst werden können, geht es primär um die Vermittlung eines intuitiven Verständnisses von  Zusammenhängen. Dieses unterbleibt, wenn Schüler hauptsächlich  automatisierte  Lösungswege verwenden. Auch gesundheitliche Aspekte dürfen nicht außer Acht gelassen werden.  Eine Vermittlung von einseitigen motorischen Fertigkeiten ist zu  vermeiden. Entsprechende Studien über die gesundheitlichen Aspekte der  Arbeit vor dem Bildschirm für Schüler müssen berücksichtigt bzw. in Auftrag gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gegliederte Schulsystem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptschule &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lauf der Zeit ist der Anteil der Schüler eines Jahrgangs, welche  die Hauptschule besuchen, sehr stark gesunken. Zudem wird die  Hauptschule als Abschiebemöglichkeit für verhaltensauffällige Schüler  missbraucht, ohne deren Potential zu berücksichtigen. Dadurch ist das  allgemeine Niveau der Hauptschulen erschreckend gesunken. Diesen  Problemen ist entgegenzuwirken durch z. B.:  - Stärkung der Hauptschulen (geringere Klassenstärken) oder  - Zusammenlegung mit Realschulen oder  - Ersetzen durch Gesamtschulen  Einige Hauptschulen haben einen hohen Anteil integrationsbedürftiger  Kinder. Ist dies der Fall, muss mehr und ggf. besonders qualifiziertes  Personal eingesetzt werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Realschule &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Realschule hat in den letzten Jahren der Hauptschule den Rang der  Volksschule abgelaufen. Die Realschule hat einerseits das Ziel, die  Schüler zu einem Abschluss zu führen, der ihnen eine möglichst gute  Ausbildung ermöglicht, andererseits die Schüler, die das Potential dazu  haben, zum Abitur zu führen; dies sollte üblicherweise durch einen  frühzeitigen Wechsel aufs Gymnasium erfolgen.  &lt;br /&gt;
Als Problem der Realschule könnte sich besonders das sogenannte  G8-Abitur (12jähriges Abitur) erweisen. Durch den entstehenden  Selektionsdruck an den Gymnasien kommen Schüler auf die Realschule, die  prinzipiell in der Lage wären, ein Abitur zu bestehen, aber mit der  Geschwindigkeit der Wissensvermittlung überfordert sind. Es entsteht ein  unnötiger Konkurrenzdruck durch Schüler, die mit den Anforderungen der  Realschule unterfordert sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gymnasium &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ausschließliche Ziel des Gymnasium ist es, die Schüler zu einer  Hochschulreife zu führen und auf ein Hochschulstudium vorzubereiten. Da  in der Zukunft Bildung und Wissen Schlüsselfaktoren für das Wohlergehen  der Gesellschaft sind, ist es unser Ziel, möglichst viele Schüler zu  einem Abitur zu führen, das international anerkannt ist. Durch die  Festlegung auf das G8-Abitur als einzige Möglichkeit wird das  verhindert.  &lt;br /&gt;
Demgegenüber stehen die Nachteile einer Abschaffung des  G8-Abiturs, insbesondere die weitere Entfernung von internationalen  Standards und ein erneutes Chaos, wie es die Abschaffung des G9-Abiturs  nach sich zog. Die Lösung ist eine Koexistenz von G8 und G9. Diese  ermöglicht Schülern nach nur 12 Jahren Schule ein Hochschulstudium zu  beginnen. Trotzdem können die Schüler, die das zusätzliche Jahr  benötigen, ein G9-Abitur auf dem ersten Bildungsweg abschließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesamtschule &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtschule ist für immer mehr Eltern die Schule der Wahl für  Ihre Kinder. Nach Möglichkeit sollten die Gesamtschulen ausreichende  Kapazitäten besitzen, um alle angemeldeten Kinder aufzunehmen. Es gibt  Gesamtschulen in verschiedenen Ausprägungen. Allen gemein ist, dass alle  Abschlüsse des klassischen dreigliedrigen Schulsystems auch an  Gesamtschulen erreicht werden können. Wichtig ist insbesondere, dass die  Ausbildung an Gesamtschulen nicht einseitig auf die Schüler  ausgerichtet ist, die dort das Abitur erlangen wollen, sondern dass auch  die anderen Schüler gut gefördert werden. Dazu gehört, dass in den  Klassen üblicherweise der Anteil Schüler mit einer Empfehlung für die  Realschule mindestens 20 aber höchstens 50 Prozent betragen sollte.  Bei alternativen Konzepten wie KGS oder Kurssystem gilt das natürlich  nicht. Die Piratenpartei bekennt sich ausdrücklich auch zu kleineren  Gesamtschulen, die dreizügig oder wenn organisatorisch möglich, zum  Beispiel in Kooperation mit anderen Schulen, auch ein- oder zweizügig  geführt werden können. Der Unterricht an Gesamtschulen erfolgt häufig im  klassischen oft &amp;quot;Frontalunterricht&amp;quot; genannten Stil, getrennt nach  Jahrgängen, einige oder alle Fächer nach Leistung in Kurse unterteilt.  Denkbar und ausdrücklich erwünscht sind alternative Konzepte, die z. B.  Kurse jahrgangsübergreifend gestalten oder sich vom Frontalunterricht  lösen und alle Schüler mittels differenzierendem Lehrmaterial im  Klassenverbund unterrichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Schulkonzepte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Momentan sind Schulen vielen Zwängen unterworfen. Ein Umsetzen  alternativer Bildungskonzepte ist häufig nur an nichtstaatlichen Schulen  möglich.  Selbst bei der Umsetzung von Konzepten wie Projektarbeit oder  Arbeitsgemeinschaften werden Schulen allein gelassen, wenn nicht sogar  durch Überregulierung und starre Lehrpläne  behindert.  &lt;br /&gt;
Ein möglicher Weg das zu ändern ist eine Stärkung der  Schulautonomie. Damit die Qualität der Bildung trotzdem gesichert wird,  sind Evaluierungen unumgänglich. Die Evaluierung muss einerseits von  einer neutralen Stelle vorgenommen werden, die Art der Evaluierungen  muss dabei landes- oder sogar bundesweit gleich sein. Auch innerhalb der  Schule sollten regelmäßige Evaluierungen erfolgen, die Art der  Evaluierung bleibt hier aber der Schule selbst überlassen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit einhergehen sollte auch eine gewisse Wahlfreiheit. Eltern  dürfen nicht auf Schulbezirke eingeschränkt werden, sondern müssen die  Schule wählen können (z. B. arbeitsortnah oder nach Schulkonzept).  Sollten in einer Schule zu viele Anmeldungen vorliegen, sollte  normalerweise - nach Berücksichtigung von Wohnortnähe und  Geschwisterbonus - ein Losverfahren entscheiden. Bei weiterführenden  Schulen können außerdem Kinder mit Empfehlungen zu einer bestimmten  Gliederung bevorzugt  werden, z. B. um an Gesamtschulen eine Ausgewogenheit herzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Medienkompetenz &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Finden, Verstehen, Bewerten und Verbreiten von Informationen in  unterschiedlichsten Darstellungen wird in Zukunft immer wichtiger. Die  Menge der frei verfügbaren Information ist bereits seit einigen Jahren  größer, als sie ein einzelner Mensch vernünftig verarbeiten kann.  Dementsprechend kommt der halbautomatischen Auswahl von Information -  und dadurch dem Verständnis derselben - eine zunehmende Bedeutung zu.  Das Verständnis der gefundenen Information wird einerseits durch die  größere kulturelle Entfernung zu einigen der Autoren erschwert,  gleichzeitig ergibt sich durch schnelle und umfangreiche  Online-Nachschlagewerke die Möglichkeit, unbekannte Termini in  Sekundenbruchteilen nachzuschlagen. Ein immer größerer Teil des zum  Verständnis nötigen Wissens wird also nicht durch Allgemeinbildung  geliefert, sondern bei Bedarf erworben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bewertung von Informationen kommt in einer Zeit, da die  Verbreitung derselben faktisch kostenlos ist, eine große Bedeutung zu.  Jede fähige  Interessengruppe ist bemüht, ihre eigene Sicht der Welt auf so vielen  Informationskanälen wie möglich zu verbreiten. Durch die  vernachlässigbaren Kosten gelingt dies in einem viel größeren Maße als  früher. Gleichzeitig wandelt sich die klassische journalistische  Medienlandschaft, so dass einige der Aufgaben, die früher von  professionellen Journalisten erledigt wurden, nun von jedem einzelnen  Leser geleistet werden müssen. Noch dazu kommt, dass die natürliche  Heuristik, einigen Darreichungsformen von Informationen mehr zu  vertrauen als anderen, inzwischen durch Fortschritte in der Bild- und  Videobearbeitung fast nutzlos geworden ist. Die (Werbe-)Psychologie  arbeitet aktiv daran, Menschen auch unterbewusst zu beeinflussen. Hier  muss Medienkompetenz auch für Musik sowie olfaktorische Reize geübt  werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praktisch alle diese Entwicklungen geschahen in den letzten 15  Jahren. Dementsprechend wenig ausgeprägt ist die Schulbildung in diesem  Bereich. In der Bildung muss die Arbeit mit verschiedenen Medien Einzug  in alle Bildungsbereiche und alle Fächer finden. Weiterbildungsangebote  für interessierte Lehr- und Erziehungskräfte müssen angeboten werden.  Natürlich kann das Fach Medienkompetenz auch als eigenes Fach angeboten  werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forderung nach gemeinsamem  Unterricht allein greift jedoch viel zu kurz.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen ist das Ziel eine Integration benachteiligter  Kinder in den normalen Schulunterricht, wobei bei der Frage der  Integration die Interessen der Kinder im Vordergrund stehen müssen. Da  der normale Unterricht unter Umständen erschwert ist, wenn  Integrationskinder mit unterrichtet werden, ist ein Ausgleich durch  zusätzliche Lehrkräfte oder Pädagogen zwingend erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentrale Prüfungen, Quantifizierbarkeit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl zentrale Prüfungen momentan massive Probleme bei der Umsetzung  haben, stellen sie ein sinnvolles Instrument zum Vergleich von Schulen  und Schulformen dar. Ein weiterer Punkt ist, dass Schüler bei zentralen  Prüfungen die eigenen Leistungen besser einschätzen können. Besonders in  der Wirtschaft werden an verschiedenen Stellen quantifizierbare Belege  für die Bildung nachgefragt. Trotzdem sind zentrale Prüfungen nicht in  allen Fächern und Schulformen sinnvoll.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopfnoten sind nur zulässig, wenn sichergestellt ist, dass eine  objektive Bewertung stattfindet. Insbesondere Fehlzeiten auf Grund von  Krankheiten dürfen auf einem Zeugnis nur auf Wunsch des Schülers  erscheinen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PiratJoerg</name></author>
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