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	<title>MV:Ordentliche KMV VR 2014.2/Antragsbuch/PA01: Kommunalprogramm - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-12T05:22:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
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		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=MV:Ordentliche_KMV_VR_2014.2/Antragsbuch/PA01:_Kommunalprogramm&amp;diff=55919531&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bernsteinhexe am 9. April 2014 um 17:12 Uhr</title>
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		<updated>2014-04-09T17:12:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;==Beteiligung und Demokratie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir PIRATEN fordern, dass die Hürden, sich in die aktive Politik unseres Kreise einzubringen, für die BürgerInnen möglichst niedrig angesetzt werden und das Interesse für Politik möglichst frühzeitig geweckt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Senkung der Beteiligungshürde für Bürgerentscheide&lt;br /&gt;
Der Bürgerentscheid ist ein wichtiges Mittel um die BürgerInnen in die Entscheidungsprozesse einzubinden. Deswegen fordern wir die Herabsetzung der Beteiligungshürde auf 5%. Generell sollen Bürgerentscheide als politisches Entscheidungsmittel eingesetzt werden, gerade bei kommunalen Projekten mit erheblichen Einfluss auf das Leben in der Stadt, wie es bei der geplanten Stadthalle oder der Umgestaltung des Alten Marktes der Fall gewesen wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Liberale Fragestunden===&lt;br /&gt;
Die Fragestunde in den Gemeindevertreter und Bürgerschaftssitzungen ist eine Möglichkeit, ein schnelles Feedback von den BürgerInnen zu erhalten. In unseren Augen ist  es aber fatal, dass Fragen vor Sitzungsbeginn eingereicht werden  müssen, die maximale Anzahl der Nachfragen begrenzt ist oder dass  Fragen  zu Themen, die auf der Sitzung aktuell behandelt  werden  nicht zugelassen sind. Um einen ernsthaften Dialog mit dem  Bürger  herzustellen, fordern wir das Abstellen dieser restriktiven Regularien zugunsten einer öffentlichen Debattenkultur auf Augenhöhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einführung eines Bürgerhaushalts===&lt;br /&gt;
Die  PIRATEN setzen sich für mehr Mitspracherechte bei der Gestaltung der  Haushalte ein. Seitens der Gemeinden und der Kommune ist daher ein Bürgerhaushalt  einzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beteiligung===&lt;br /&gt;
Wir  PIRATEN sorgen dafür, dass weitreichende Entscheidungen gemeinsam  mit  den Bürgern getroffen werden. Ein erster Schritt ist eine  Bürgerbefragung bei allen wichtigen  Entscheidungen. Digitale  Kommunikation bietet dazu neue Möglichkeiten Rückmeldungen einzuholen. Diese Möglichkeiten werden wir ausbauen, neu  gestalten und nutzen. Als existierendes Beispiel unterstützen wir Openantrag (openantrag.de).  Gleichzeitig muss allen Menschen, die an einer  Internet-Plattform nicht  teilnehmen wollen oder können, eine  alternative Teilhabe ermöglicht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erfahrungsschatz der BürgerInnen nutzen===&lt;br /&gt;
Niemand kennt unsere Gemeinden und Städte besser als die BürgerInnen, die dort wohnen. Deswegen müssen wir die Möglichkeit schaffen, dass Bürger sich aktiv einbringen können.  Hierzu  halten wir es für unausweichlich, dass wir in den Gemeinden und der Hansestadt Stralsund  ein Bürgerbeteiligungssystem etablieren, auch um eingebrachtes Wissen und Erfahrung bei Bedarf abrufen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transparenz auf allen Ebenen==&lt;br /&gt;
Entscheidungen brauchen Grundlagen. Deshalb muss sich jeder umfassend informieren können. Wir Piraten treten seit jeher für Transparenz und Informationsfreiheit ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufzeichnung von Bürgerschaftssitzungen===&lt;br /&gt;
Bürgerschaftssitzungen müssen auch nach Sitzungsschluss  nachvollziehbar  bleiben. Ein Protokoll ist hierfür nicht ausreichend.  Deswegen fordern  wir die Aufzeichnung der Bürgerschaftssitzungen auf  Video und die Veröffentlichung dieser Aufzeichnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ausschüsse müssen öffentlich tagen===&lt;br /&gt;
Das nicht öffentliche Tagen von Ausschüssen stellt in unseren Augen einen Vertrauensbuch dar. Wir fordern, dass die Ausschüsse öffentlich  tagen und sie somit von allen BürgerInnen besucht werden können. Ebenso  darf  der Punkt &amp;quot;Vergabe von Verträgen&amp;quot; zukünftig nicht mehr auf der  &amp;quot;nicht öffentlichen&amp;quot; Liste der Gemeindevertreter- und Bürgerschaftssitzungen stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umsetzung des Verhaltenskodex für eine verantwortungsvolle Unternehmensführung===&lt;br /&gt;
Der vom Innenministerium übergebene Verhaltenskodex für eine gute und verantwortungsvolle Unternehmensführung von öffentlich finanzierten Unternehmen muss von der Stralsunder Bürgerschaft konsequent umgesetzt werden. Durch die dadurch entstehende Transparenz kann schnell auf fehlerhaftes Verhalten von Aufsichtsratmitgliedern hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===transparente Darstellung des Haushalts===&lt;br /&gt;
Damit die BürgerInnen sich über den Haushalt informieren  können, ist es wichtig, dass dieser frei zur Verfügung steht und auch leicht verständlich und übersichtlich dargestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==öffentliche digitale Infrastruktur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir PIRATEN fordern die Schaffung einer öffentlichen  digitalen Infrastruktur und sehen darin enorme Chancen sowie die Möglichkeit die Gefahren der digitalen  Spaltung zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Digitales Rathaus===&lt;br /&gt;
Wir  Piraten setzen uns dafür ein, dass alle Daten, alle Formulare, und alle  Geschäfte, welche nur des Schriftverkehres bedürfen, vom Rathaus auch digital  angeboten werden. Wir setzen uns dafür ein, dass dieser bereits gestartete Prozess stärker forciert wird. Sowohl Mitarbeiter, als auch Stadtvertreter müssen für  die Bürger auch auf dem elektronischen Wege vollwertig erreichbar sein. Nur so rechtfertigen sich die hohen  Investitionssummen in die IT des Rathauses und der Bürgerschaft. Die Bürgerschafts- und Gemeindevertretersitzungen werden auf den jeweiligen Webseiten veröffentlicht. Der Haushalt der Hansestadt Stralsund und der Gemeinden wird nach  dem Vorbild der Plattform &amp;quot;http://www.offenerhaushalt.de&amp;quot; ebenfalls auf den Webseiten veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===freies Internet im öffentlichen Raum===&lt;br /&gt;
Das  Internet ist mehr als ein reines Kommunikationsmedium. Es kann Menschen in vielerlei Hinsicht unterstützen und ihnen helfen, sich unabhängig  zu informieren. Umso wichtiger ist es, dass wir den  Bürgern des Kreises  im öffentlichen Raum die Möglichkeit  einräumen, dass  sie  über ein  offenes WLAN-Netzwerk das Internet frei  nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===freie Verfügbar- und Nutzbarkeit von öffentlichen Daten===&lt;br /&gt;
Damit alle BürgerInnen sich zu öffentlich behandelten Themen informieren können, fordern wir, dass alle Daten, die als &amp;quot;öffentlich&amp;quot; gekennzeichnet sind, auf der Website der Städte und Gemeinden für mindestens 5 Jahre frei, benutzerfreundlich, permanent, maschinenlesbar und durchsuchbar veröffentlicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Offene Standards aller Daten und Medienprodukte===&lt;br /&gt;
Alle  Daten und Medienprodukte, die von den Gemeinden und Städten auf den jeweiligen Websites veröffentlicht werden, sollen unter einer  freien Lizenz veröffentlicht werden, sodass jeder Bürger ohne  Einschränkung Zugriff auf diese Daten hat, sie weitergeben und    bearbeiten kann. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Quelloffene Software===&lt;br /&gt;
Quelloffene Software spart Lizenzkosten und sichert Unabhängigkeit von Anbietern und Systemsoftware. Die Kosten für die kommunale IT können langfristig gesenkt werden. Bereits vorhandene Software kann im Gegensatz zu kommerziellen Lösungen weiterentwickelt und den eigenen Bedürfnissen angepasst  werden ohne jedes Mal umgestellt oder neu eingekauft zu werden. Zugleich stehen steuerfinanzierte quelloffene Lösungen wiederum der Allgemeinheit zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Toleranz und Integration==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir PIRATEN glauben an ein von Pluralismus und gegenseitiger Verantwortung statt Verantwortlichkeit geprägtes Zusammenleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Barrierefreiheit===&lt;br /&gt;
Insbesondere in der Altstadt von Stralsund sind viele Wege für Menschen, die auf Rollen unterwegs sind nicht passierbar - hier muss Abhilfe geschaffen werden, z.B. indem barrierefreie Wege über die Kopfsteinpflaster geschaffen werden. Auf Formularen in Ämtern  müssen Erklärungen in so genannter »leichter Sprache« beiliegen, und  die  Formulare müssen in möglichst vielen Sprachen zur Verfügung  stehen.  Wir wollen Inklusion an  Bildungseinrichtungen ermöglichen und  fördern, so dass Menschen mit und ohne Behinderung selbstverständlich  zusammenleben. Online-Angebote und  andere Informations- und Bürgerbeteiligungsmöglichkeiten müssen möglichst barrierefrei sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===dezentrales Asyl===&lt;br /&gt;
Die  Piratenpartei Vorpommern-Rügen fordert die Abschaffung der Asylbewerberheime und strebt die dezentrale Unterbringung aller Flüchtlinge und geduldeten Migranten an. Getrennte Unterbringung von Familien lehnen wir grundsätzlich ab. Anstelle von gemeinschaftlichen Heimen soll die Unterbringung in einer eigenen Wohnung der zukünftige Unterkunftsstandard sein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Engagement gegen Radikalismus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Piraten des Kreises Vorpommern-Rügen sind gegen jegliche Form politischen oder religiösen Radikalismus. Wir glauben an eine gesellschaftliche Vielfalt und den Pluralismus des Zusammenlebens. Deswegen möchten wir das zivilgesellschaftliche Engagement zum Widerstand gegen Radikalismus sowie die Förderung von Initiativen zur Stärkung der freien Selbstbestimmung, der Integration und der Gleichberechtigung fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==In Stralsunds wirtschaftliche Zukunft investieren==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weichenstellung für einen fahrscheinlosen Nahverkehr===&lt;br /&gt;
Wir PIRATEN sind davon überzeugt, dass ein fahrscheinfreier ÖPNV nicht nur  für die Gesellschaft, sondern auch für die Wirtschaft langfristig einen Gewinn darstellt. Diese Maßnahme hat zum Vorteil, dass der motorisierte Individualverkehr abnimmt, die Natur geschont und der Tourismus gefördert wird. Wir wollen in der Stralsunder Bürgerschaft einer Kommission dieses Thema übergeben, so dass sie konkrete Vorschläge dazu erarbeiten kann. Die Finanzierung erfolgt über eine allgemeine Bürgerabgabe. Die endgültige Entscheidung über einen fahrscheinlosen Nahverkehr sollen die Bürger mithilfe eines Bürgerentscheids treffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erhalt der Volkswerft in Stralsund===&lt;br /&gt;
Wir bekennen uns ganz klar zum Erhalt des Werftstandortes Stralsund. Sie ist ein ausschlaggebender Wirtschaftsmotor in unserer Stadt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bernsteinhexe</name></author>
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