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	<title>MV:Kreisverband Vorpommern-Greifswald/Kommunalprogramm-HGW - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-27T14:07:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
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		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=MV:Kreisverband_Vorpommern-Greifswald/Kommunalprogramm-HGW&amp;diff=55919960&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mathias81: /* Das kostet alles Geld */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=MV:Kreisverband_Vorpommern-Greifswald/Kommunalprogramm-HGW&amp;diff=55919960&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2014-04-11T07:24:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Das kostet alles Geld&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Logo-KV-VG.png|right|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Kommunalprogramm der Piraten für die Universitäts- und Hansestadt Greifswald (v1.0) '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Herz und Verstand - Greifswald zuliebe &amp;lt;3 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Warum eigentlich nicht? ====&lt;br /&gt;
Liebe Greifswalderin, lieber Greifswalder,&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
schön, dass du einen Blick auf unser Programm zur Bürgerschaftswahl wirfst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir haben uns kurz gefasst, damit du einen Eindruck davon bekommen kannst,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
welche Vorstellungen wir haben. Wenn du denkst, dass unsere Ideen in Ord-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nung sind, dann leih uns einfach am 25. Mai deine Stimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mitdenken, mitreden, mitentscheiden ====&lt;br /&gt;
Wir nehmen die Beteiligung der Greifswalder an politischen Prozessen und&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Entscheidungen ernst. Jedoch sind die Hürden für einfache Bürgerbegehren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
zu hoch. Wir bieten daher mit '''OpenAntrag.de''' ein Online-Instrument an, um&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dein Anliegen direkt in die Bürgerschaft zu bringen, ohne dass du monatelang&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unterschriften sammeln musst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ferner tagen die Ausschüsse unserer Stadt immer noch nicht öffentlich. Es ist&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
den Einwohnern also bloß eingeschränkt möglich, sich in die Politik einzumi-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
schen. Dieser Missstand gehört endlich abgeschafft!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um dich außerdem besser informieren zu können, müssen die Stadt, aber auch&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kommunale Unternehmen ihre öffentlichen Unterlagen und Verträge leicht auf-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
findbar und durchsuchbar präsentieren. Der Haushaltsplan sollte darüber hinaus&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
auf der Internetseite '''OffenerHaushalt.de''' veröffentlicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das kostet alles Geld ====&lt;br /&gt;
Wir wollen Geld in Zukunft lieber für sinnvolle Dinge ausgeben als für Prestige-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
objekte oder einen kaputten Superpoller, über den in Extra 3 berichtet wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem sollten wir überlegen, ob es nicht besser ist, sich über die Grund-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
steuer und die Gewerbesteuer etwas mehr von den Vermögenden zu holen,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
als die Eltern von Kindergartenkindern mit Gebührenerhöhungen zu belasten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Verwaltung kann sparen. Ein Beigeordneter als Vertreter des Ober-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bürgermeisters reicht zum Beispiel völlig aus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über den Finanzausgleich bekommt die Stadt mehr Geld vom Land, wenn sich&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mehr Studentinnen und Studenten hier mit der Hauptwohnung anmelden. Das&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
wollen wir weiter fördern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und du sollst über den Haushaltsplan der Stadt mitreden dürfen. In Wolgast&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gibt es dafür einen Bürgerhaushalt. Das schaffen wir auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verkehr ====&lt;br /&gt;
Greifswald will Fahrradhauptstadt sein. Die Stadtpolitik muss sich darum end-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
lich den Radfahrern zuwenden und verstärkt in ein echtes Radwegenetz inves-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tieren. Von den bisherigen Fahrradstraßen haben Radler keine Vorteile. Vor-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
fahrtsregeln (zum Beispiel an der Pappelallee/Walter-Rathenau-Straße) und&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ampelphasen (zum Beispiel: Pappelalle/Karl-Liebknecht-Ring) könnten auch&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
einfach mal zum Vorteil der Radfahrer gestaltet werden. Andere Verkehrsar-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ten müssen darum nicht unangemessen benachteiligt werden: Man kann den&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Radverkehr auch so organisieren, dass weniger Konfliktpunkte mit Autofahrern&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
und Fußgängern bestehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu diesem Konzept gehört auch die Belebung des Greifswalder Nahverkehrs.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Damit wieder mehr Menschen in den Bus einsteigen, wollen wir sozialverträg-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
liche Preise und einen Kurzstreckentarif. Für Studenten wird der Stadtbus&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
attraktiver, wenn seine Linien und Fahrpläne an Vorlesungszeiten angepasst&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
werden. Nachtschwärmer sollen sicher nach Hause kommen: Wir brauchen eine&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachtbuslinie. Zum sicheren Heimweg gehört auch Licht. Laternen sollten da-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
rum schnellstmöglich auf energieeffiziente LED-Technik umgestellt werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gut fänden wir, wenn man nicht nur Ordnungsgelder für »Radfahren ohne Licht«,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sondern auch eine Erstattung dieses Ordnungsgeldes bekäme, wenn man an-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
schließend eine Lichtanlage nachrüstet. So wollen wir erreichen, dass mehr&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Radler mit Licht unterwegs sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Insgesamt wünschen wir uns eine mutigere Verkehrspolitik, die einfache Lö-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sungen fördert: Mehr Kreisverkehre, mehr und besser sichtbare Fußgängerüber-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
wege (zum Beispiel an der Ecke Soldmannstraße/Osnabrücker Straße und am&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ernst-Thälmann-Ring in Richtung Christuskirche). Im Sommer wäre ein Wasser-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
taxi zwischen Museumhafen und Wiecker Klappbrücke ein interessantes Ange-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bot für Touristen und Einheimische. Kosten und Nutzen sollten nie aus den&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augen verloren werden - das gilt auch für die Diagonalquerung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blitzer sollen klar gekennzeichnet werden. Es geht nicht darum, dass mit ihnen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
viel Geld eingenommen wird, sondern darum, dass die Autos an gefährlichen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stellen langsamer fahren. Eine Parkbedarfsplanung wurde gegen den Baum ge-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
fahren. Die Parkraumsituation in der Innenstadt ist katastrophal. Für Anwohner&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
wollen wir wohnortnahe Parkplätze und für Pendler und Touristen ausreichend&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Park and Ride Möglichkeiten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So schön Greifswald auch ist: Manchmal will man weg - schnell und weit. Darum&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
darf Greifswald nicht vom Bahnfernverkehrsnetz abgehängt werden. Gegen die&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Reduzierungen der Intercity-Verbindungen soll die Stadt Sturm laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== W-LAN für alle! ====&lt;br /&gt;
Ohne Internet geht gar nichts. Die Stadt sollte selbst W-LAN an öffentlichen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Orten anbieten. Die Dächer der WVG und der städtischen Gebäude sollen für&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
lokale Freifunkinitiativen freigegeben werden. Solche Initiativen bauen nicht-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kommerzielle und frei zugängliche Funknetze auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kommunale Einrichtungen stärken ====&lt;br /&gt;
Wir sind gegen die Privatisierung öffentlicher Aufgaben. Städtische Unterneh-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
men wie die Stadtwerke und die WVG wollen wir stärken. Hier muss sich nicht&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
alles um Gewinne drehen. Die öffentliche Kontrolle der Unternehmen muss aber&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
verbessert werden. Mitglieder der Aufsichtsräte brauchen keinen Maulkorb,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sondern sollen über die Probleme berichten, die es dort gibt und die uns alle&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
angehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Freizeitbad soll für alle zugänglich sein. Deswegen fordern wir soziale Ein-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
trittspreise, eine günstigere Familienkarte und intelligentere und flexiblere&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tarife für Zeiten mit geringer Auslastung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Soziale und kulturelle Initiativen sollen unkompliziert Räume in öffentlichen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gebäuden wie dem St. Spiritus oder der Schwalbe erhalten können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Nutzung der Sportstätten der Stadt muss für die Sportvereine finanziell&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
erschwinglich bleiben. Das gilt vor allem dann, wenn die Vereine mit Kindern&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
und Jugendlichen arbeiten. Beim Hochschulsport dürfen die Kursgebühren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nicht durch krasse Nutzungsgebühren in die Höhe getrieben werden. Für hö-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
herklassigen Fußball in Greifswald muss außerdem mal was am Volksstadion&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gemacht werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mieter der WVG haben nicht die Aufgabe, den Haushalt der Stadt zu sanie-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ren. Überschüsse der Wohnungsgesellschaft sollen vor allem genutzt werden,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
um das Wohnumfeld zu verbessern und den Bestand zu sanieren. Wochenlanger&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Legionellenbefall darf nicht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Menschenfreundliche Stadtplanung ====&lt;br /&gt;
Die Fehler in der Greifswalder Stadtplanung wiederholen sich: Gebäude, die&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Menschen ins Herz geschlossen haben, werden an irgendwelche Investoren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
verscherbelt und sollen dann abgerissen und durch Eigentumswohnbunker er-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
setzt werden. So verschwinden soziale Zentren des jeweiligen Wohnumfeldes&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
und die Stadtteile verlieren an Charakter. Die Stadtplanung sollte daher den&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erhalt von kleinen Läden und Kneipen unbedingt einfordern. Der historische&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kern der Stadt muss erhalten bleiben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir wollen lebenswerte Stadtviertel und einen öffentlichen Raum, der Men-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
schen zusammenführt. Für Greifswalds beliebtesten Treffpunkt, den Museums-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
hafen, fordern wir eine bessere Müllentsorgung und öffentliche Feuerstellen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch andere Freiflächen sollten so gestaltet werden, zum Beispiel die Credner-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anlage am Tierpark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bildung ====&lt;br /&gt;
Greifswald ist ein Ort für Bildung. Das soll so bleiben. Die vielfältige Trägerland-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
schaft bei den Kindergärten wollen wir erhalten. Eine Privatisierung der kom-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
munalen Kindertagesstätten lehnen wir ab. Die Kindergartengebühren sind oh-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
nehin zu hoch und dürfen nicht weiter steigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Soziale Bildungseinrichtungen wie die Stadtbibliothek, die Musikschule, die&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kunstwerkstätten und die Computerschule müssen erhalten und gefördert wer-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
den. Dazu gehört auch ein vernünftiger Etat für Neuanschaffungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Greifswald ist ein wichtiger Schulträger. Wir begrüßen Investitionen in diesem&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereich, aber auch die Basics müssen stimmen. Wir brauchen weiter eine gute&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schulsozialarbeit und eine Einbindung der Schulen in das Wohnumfeld. Die&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schulgebäude müssen ausreichend geheizt und gereinigt werden, eigentlich&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
eine Selbstverständlichkeit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stadt muss mit der Universität und den Schulen intensiver zusammenarbei-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ten, um langfristig unsere Stadt für Forschung und Wissenschaft attraktiv zu&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gestalten sowie junge Menschen an die Stadt zu binden. Gemeinsame Projekte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
zwischen den Gymnasien und der Universität können vielen Kindern aus der&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Region einen Zugang zur Wissenschaft ermöglichen. Wir wollen unsere Univer-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sität mit ihrer aktuell angespannten Haushaltssituation unterstützen und klare&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kante gegenüber dem Land zeigen - Greifswald bleibt Unistadt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kultur ====&lt;br /&gt;
Die Greifswalder Kultur ist ein Grund, warum wir hier leben wollen. Es ist gut,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dass die Stadt Geld für das Theater ausgibt. Wir begrüßen, dass sich das Theater&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
auch für die Menschen öffnet, die nicht so viel Geld haben und stark ermäßigte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eintrittskarten anbietet. Der Kultur- und Sozialpass (KuS) soll erhalten bleiben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
und sein Angebot ausgebaut werden, um mehr Menschen den Zugang zu Kunst&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
und Kultur zu ermöglichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber auch die freie Kulturszene braucht Planungssicherheit und deshalb eine&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
verlässliche Basisfinanzierung sowie selbstbestimmte Räume. Die Veranstalter&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sollen mehr Möglichkeiten bekommen, in der Stadt für sich zu werben. Sie brau-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
chen mehr öffentliche Plakatflächen. Außerdem muss nicht jede Litfasssäule&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kommerziell sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die verbissene Kriminalisierung von Street Art wollen wir beenden. Sprayer brau-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
chen legale Flächen. Subkulturen brauchen Freiräume. Die Clubs in Greifswald&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sind ein fester Bestandteil unserer Kulturlandschaft und müssen stärker in das&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wohnumfeld integriert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Jugend- und Sozialarbeit ====&lt;br /&gt;
Greifswald hatte in der Vergangenheit eine gute Jugend- und Sozialarbeit, die&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
in den letzten Jahren schrittweise abgebaut wurde. Als billige Ausrede dient da-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bei die Behauptung, dass dafür jetzt der Landkreis zuständig wäre. Als ob andere&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Städte in Vorpommern-Greifswald keine Jugendclubs hätten! Wir wollen eine&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dauerhafte Basisfinanzierung für Einrichtungen wie das Takt, das Labyrinth, das&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Klex und die Streetworker und nicht jedes Jahr eine neue unwürdige Diskussion&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
über ihren Bestand. Dort findet Präventionsarbeit gegen Rechtsradikalismus und&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kriminalität statt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was gut läuft, muss bleiben. Das gilt auch für die Quartiersbüros in der Fleischer-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
vorstadt und in Schönwalde II.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Greifswald ist eine internationale Stadt, die durch das  Zusammenkommen ver-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
schiedener Kulturen noch lebendiger wird. Wir wollen mit der Unterstützung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
bestehender Projekte wie dem Greifswalder International Students Festival eine&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Willkommenskultur schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die verdammten Mieten sind zu hoch ====&lt;br /&gt;
Die Mieten in Greifswald sind viel zu hoch. Das muss sich schleunigst ändern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir wollen deswegen die WVG zu einer zurückhaltenden Mietpreispolitik veran-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
lassen. Die WVG darf nicht Preistreiber sein, sondern muss den Wohnungsmarkt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
beruhigen und so auch den Mietspiegel senken. Das lässt sich machen - die WVG&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gehört der Stadt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wer Grundsicherung (Hartz IV) oder Sozialhilfe erhält, darf nicht an den Rand&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
der Gesellschaft und der Stadt gedrängt werden. Die Richtwerte für die Kosten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
der Unterkunft müssen den wirklichen Verhältnissen auf dem Wohnungsmarkt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
anpasst und angemessene Mietkosten in voller Höhe erstattet werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um die Mietsituation, insbesondere für die Studenten, zu entspannen, wollen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
wir dem Studentenwerk günstige Baugrundstücke anbieten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Drogenpolitik - Cannabis Social Club für Greifswald ====&lt;br /&gt;
Die Drogenpolitik ist gescheitert. Auf jedem Schulhof gibt es inzwischen alle Ar-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ten von Drogen. Wir wollen die Kriminalisierung von weichen Drogen beenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Schritt in diese Richtung werden wir uns dafür einsetzen, dass die Stadt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
eine Ausnahmegenehmigung vom Betäubungsmittelgesetz einholt, damit ein&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cannabis Social Club eingerichtet werden kann. Dort soll sozial und ärztlich kon-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
trolliert Cannabis an Erwachsene abgegeben werden können. Das würde den&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schwarzmarkt austrocknen und damit auch den Zugang für Jugendliche erschwe-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ren. Das und eine verstärkte Aufklärung über die Gefahren des Drogenkonsums&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sind die beste Prävention für Jugendliche. Das Projekt soll durch die Universität&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
begleitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wirtschaft ====&lt;br /&gt;
Die Idee, in Greifswald bessere Möglichkeiten zur Ausrichtung von Konferenzen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mit mehr als 100 Teilnehmern zu schaffen, begrüßen wir.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir bekennen uns zu Greifswalds Technologiewirtschaft und zur Arbeit am Fu-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sionsexperiment Wendelstein 7-X. Für Unternehmen in unserer Stadt gibt es&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
wichtigere Faktoren als die Höhe der Gewerbesteuer. Für Ausgründungen aus&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
der Universität oder die Ansiedlung von Betrieben ist es entscheidender, einen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verwaltungslotsen anzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'' Dieses Kommunalprogramm wurde am 30.03.2014 auf der [http://wiki.piratenpartei.de/MV:Kreisverband_Vorpommern-Greifswald/KMV2014.2 KMV 2014.2] beschlossen. ''&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mathias81</name></author>
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