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	<title>Liquid Democracy/Vortrag 2009-12-11 Darmstadt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T01:58:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
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		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=Liquid_Democracy/Vortrag_2009-12-11_Darmstadt&amp;diff=55651860&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Flobg: Kategorie:Liquid Democracy hinzugefügt (mit HotCat)</title>
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		<updated>2009-12-19T22:45:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/Kategorie:Liquid_Democracy&quot; title=&quot;Kategorie:Liquid Democracy&quot;&gt;Kategorie:Liquid Democracy&lt;/a&gt; hinzugefügt (mit &lt;a href=&quot;/MediaWiki:Gadget-HotCat&quot; title=&quot;MediaWiki:Gadget-HotCat&quot;&gt;HotCat&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;== Liquid Democracy ==&lt;br /&gt;
Vortrag am 11.12.2009 an der TU Darmstadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammenfassung ===&lt;br /&gt;
*	Delegated Voting nur relativ kleines Element&lt;br /&gt;
*	Bündnisse innerhalb einer Partei formieren sich für Ideen (einzelne oder Pakete)&lt;br /&gt;
**	teilweise für einzelnes PFP, teilweise für mehrere (wenn für die Idee mehrere Gesetze geändert werden müssen)&lt;br /&gt;
*** '' '''PFP = Politikfeldparalament''' diskutiert Änderungsmöglichkeiten für ein konkretes Gesetz''&lt;br /&gt;
**	meist nur für eine Idee – kein Grund für Ideenpaket-Bündnisse, nur Potential für Streit&lt;br /&gt;
** '' '''Bündnisse''' versuchen, konkrete Verbesserungsvorschläge zu einem Thema zu produzieren''&lt;br /&gt;
*	PFPs entstehen innerhalb einer Partei für einzelne Gesetze&lt;br /&gt;
** Mehrere Bündnisse pro PFP, ein Bündnis ggf. in mehreren PFPs&lt;br /&gt;
** Mehrere Gesetzesvorschläge (einer pro Bündnis) im PFP&lt;br /&gt;
*	Bündnisse erstellen mit Delegated Voting innerhalb des Bündnisses Gesetzestextvorschläge für PFPs&lt;br /&gt;
**	Fachleute (ggf. Abgeordnete) helfen natürlich mit&lt;br /&gt;
*	PFPs geben alle Empfehlungen inkl. Minderheitenmeinung (prozentuale Wahlempfehlung und Gesetzestextvorschläge) an Parlamentarier dieser Partei im Bundestag weiter&lt;br /&gt;
** Nach Anteil der Bündnis-Mitgliederanzahlen&lt;br /&gt;
*	Parlamentarier machen daraus einen Kompromiss der mit anderen Parteien umsetzbar ist&lt;br /&gt;
*	Parlamentarier stimmen hoffentlich nach der Verteilung der Empfehlung ab (Gewissensfreiheit gilt!)&lt;br /&gt;
**	würden sich absprechen, damit das Verhältnis aus der LiqD auch im Parlament reflektiert wird&lt;br /&gt;
**	Wenn nicht – die Abgeordneten nicht neu wählen (z. B. via Kandidatenaufstellung)&lt;br /&gt;
***  setzt Basis voraus, die Abgeordnete dann wiederwählt, wenn sie sich an LiqD richten, egal wie diese Abstimmung ausfällt&lt;br /&gt;
***  Wenn 20/80-Verteilung das Ziel ist und 40/60 rauskommt – wen genau muss man jetzt abwählen?&lt;br /&gt;
***	hier liegt ein großer Schwachpunkt – allerdings Fraktionszwang schon heute existent, Verhältnis nur andere Form von Fraktionszwang&lt;br /&gt;
***	Dient auch als Kontroll- und Schutzmechanismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vortragsnotizen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*	Repräsentative Demokratie als Notlösung, weil direkte Partizipation früher nicht möglich&lt;br /&gt;
*	Immer weniger Partizipation&lt;br /&gt;
**	Nicht wegen Politikverdrossenheit, sondern aufgrund Mangel an Möglichkeiten, sich wirklich zu beteiligen&lt;br /&gt;
*	Direktdemokratische Elemente&lt;br /&gt;
**	Diskurs im Hintergrund, primär ja/nein-Entscheidung über einen von wenigen Initiatoren erstellten Vorschlag&lt;br /&gt;
*	Bedingungen (für neue Formen)&lt;br /&gt;
**	offen&lt;br /&gt;
**	vielfältig&lt;br /&gt;
**	diskursiv&lt;br /&gt;
**	dynamisch (Meinung/Stimme änderbar) &lt;br /&gt;
**	transparent&lt;br /&gt;
**	evolutionär (Erweiterung und langsame Verbesserung des bestehenden Systems statt schlagartiger Abschaffung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*	Delegated Voting&lt;br /&gt;
**	Stimme kann delegiert werden&lt;br /&gt;
**	ggf. nach Politikfeldern&lt;br /&gt;
***	Politikfelder schwer abtrennbar!&lt;br /&gt;
**	reicht nicht um politisches System (komplex!) abzubilden&lt;br /&gt;
*** daher direkter Parlamentarismus&lt;br /&gt;
**	nur Grundidee vorgestellt, viele Gedanken dazu existieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*	Direkter Parlamentarismus&lt;br /&gt;
**	Änderungen beziehen sich nur auf Parlament, nicht Exekutive/Judikative&lt;br /&gt;
**	Frage: Problem direkter Demokratie in Kalifornien – Bürger haben sich Steuern gesenkt, Kalifornien jetzt Pleite&lt;br /&gt;
***	Kein Problem, weil in .de Exekutive den Haushalt ausdenkt, Parlament genehmigt nur als Ganzes&lt;br /&gt;
**	Zu jedem Politikfeld kann sich ein Parlament (Politikfeldparlament, PFP) gründen&lt;br /&gt;
***	PFP aufgeteilt nach den zu ändernden Gesetzen&lt;br /&gt;
***	erstmal parteiintern!&lt;br /&gt;
***	Abstimmungen können (teils über Dynamik) von anderen abhängig gemacht werden&lt;br /&gt;
**	BEISPIEL:&lt;br /&gt;
***	Bündnis für BGE will BGE einführen und dafür Bafög abschaffen&lt;br /&gt;
***	hat 40% in den zwei betroffenen PFP&lt;br /&gt;
***	für „Bafög abschaffen“ stimmen aber noch weitere 20% (Bündnis „Bildung nur für Reiche“)&lt;br /&gt;
***	BGE-Bündnis könnte (und müsste) Stimmen schnell zurückziehen&lt;br /&gt;
****	Oder kaputtes Gesetz nachträglich ändern, dafür größere Mehrheit nötig als vorher, um Stabilität zu erreichen&lt;br /&gt;
**	Separat davon Bündnisse („Ein-Themen-Parteien in der Partei“ – ein B. kann theoretisch auch mehr machen, wird es aber i.d.r. nicht)&lt;br /&gt;
**	Bündnisse diskutieren intern, Meinungen werden nach Verhältnissen als Empfehlung (unverbindlich) ins Staatsparlament abgebildet&lt;br /&gt;
*** kein klassischer Fraktionszwang, keine Koalitionen&lt;br /&gt;
*	Ziele der PFP: Diskurs&lt;br /&gt;
**	Kennenlernen &amp;amp; Berücksichtigen unterschiedlicher Standpunkte&lt;br /&gt;
**	Diskurs innerhalb und zwischen Bündnissen&lt;br /&gt;
**	Diskurs zwischen PFP&lt;br /&gt;
**	Delegated Voting nur in Bündnissen für Texte/Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*	Für parteiinterne Entscheidungen, wo etwas abgestimmt werden muss&lt;br /&gt;
**	Wahlplakate auswählen – direkt machbar, direkt (delegated) voting&lt;br /&gt;
**	Satzungsänderung – geheime Wahl nötig, LiqD nur zur Vorbereitung&lt;br /&gt;
**	und natürlich oben genannte Abstimmungsempfehlungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*	Großer Vorteil: Initiativrecht wird auf größere Personengruppe (alle) erweitert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*	wenn nur eine Partei das Konzept umsetzt:&lt;br /&gt;
**	Partei schwächt Position nach außen (Koalitionsunfähig!)&lt;br /&gt;
***	in EU auch kein Problem&lt;br /&gt;
**	Dafür mehr Mitglieder, Druck auf andere Parteien&lt;br /&gt;
**	Welche Auswirkungen das haben wird (welcher Effekt stärker ist) ist Spekulation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wahlgeheimnis: NICHT durchsetzbar!&lt;br /&gt;
** sicheres E-Voting bei nichtgeheimen Abstimmungen möglich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liquid Democracy]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Flobg</name></author>
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