<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=LSA%3ALandesverband%2FOrganisation%2FMitgliederversammlung%2F2012.1%2FBeschlossene_Antraege</id>
	<title>LSA:Landesverband/Organisation/Mitgliederversammlung/2012.1/Beschlossene Antraege - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=LSA%3ALandesverband%2FOrganisation%2FMitgliederversammlung%2F2012.1%2FBeschlossene_Antraege"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=LSA:Landesverband/Organisation/Mitgliederversammlung/2012.1/Beschlossene_Antraege&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-09T13:17:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.35.14</generator>
	<entry>
		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=LSA:Landesverband/Organisation/Mitgliederversammlung/2012.1/Beschlossene_Antraege&amp;diff=55823119&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;T P: /* =WPA 30 - Fachärztemangel */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=LSA:Landesverband/Organisation/Mitgliederversammlung/2012.1/Beschlossene_Antraege&amp;diff=55823119&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2013-03-26T20:04:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;=WPA 30 - Fachärztemangel&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;padding: 15px; background:#F6CECE;margin-bottom: 15px; border: 1px solid #FF0000;-moz-border-radius: 12px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Achtung! Das ist eine vorläufige Version, Endfassung folgt nach Freigabe des Protokolls!'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschlossene Anträge LPT LSA 2012.1 ==&lt;br /&gt;
=== Satzungsänderungen ===&lt;br /&gt;
==== SÄA 1 - § 2 (2) - Mitgliedschaft (Änderung)====&lt;br /&gt;
{{Feld Hellblau|Antragstext:&lt;br /&gt;
Der Landesparteitag möge beschließen folgende Änderung des §2 (2) der Satzung des LV Sachsen-Anhalt zu vollziehen:&lt;br /&gt;
(2) Der Landesverband und jede untergeordnete Gliederung führt ein Piratenverzeichnis auf entsprechender Ebene.&lt;br /&gt;
Alte Fassung:&lt;br /&gt;
(2) Der Landesverband und jede niedere Gliederung führt ein Piratenverzeichnis auf entsprechender Ebene.}}  &lt;br /&gt;
====SÄA 4 - Umlage PartFin ====&lt;br /&gt;
{{Feld Hellblau|Antragstext:&lt;br /&gt;
Der Landesparteitag möge beschließen, folgenden Abschnitt in die Landesfinanzordnung aufzunehmen:&lt;br /&gt;
§XX - Umlage Parteienfinanzierung&lt;br /&gt;
Die Gelder aus der Parteienfinanzierung werden auf Landesebene nach folgendem Schlüssel umgelegt:&lt;br /&gt;
(1) 10% der Parteienfinanzierung verbleibt bis zur nächsten Abschlagszahlung, mindestens jedoch für ein Jahr, als Rücklage&lt;br /&gt;
beim Landesverband. Aufgelöste Rücklagen werden zur aktuellen Abschlagszahlung addiert und entsprechend diesem&lt;br /&gt;
Schüssel umgelegt.&lt;br /&gt;
(2) Vom verbleibenden Betrag gehen 50%, mindestens jedoch ein Sockelbetrag von 3600 EUR per anno, an den Landesverband.&lt;br /&gt;
Der Restbetrag geht an die untergliederten Kreisverbände.&lt;br /&gt;
(3) Die Verteilung des Anteils der Kreisverbände erfolgt zu je einem Drittel nach Sockel, nach Einwohner und nach Fläche&lt;br /&gt;
der Kreisverbände.&lt;br /&gt;
(3a) Der Sockelanteil eines Kreisverbandes berechnet sich aus dem Verhältnis Anzahl der politischen Kreise des Kreisverbandes&lt;br /&gt;
zu Anzahl der politischen Kreise des Landes.&lt;br /&gt;
(3b) Der Anteil nach Einwohner berechnet sich aus dem Verhältnis Einwohnerzahl des Gebietes des Kreisverbandes zu&lt;br /&gt;
Einwohnerzahl des Landes.&lt;br /&gt;
(3c) Der Anteil nach Fläche berechnet sich aus dem Verhältnis Fläche des Gebietes des Kreisverbandes zu Fläche des&lt;br /&gt;
Landes.&lt;br /&gt;
(4) Sofern in einem politischen Kreis noch kein Kreisverband existiert, wird der entsprechende Betrag gegen ein virtuelles&lt;br /&gt;
Unterkonto des Landesverbandes gebucht. Von diesem Unterkonto sollen primär Aktionen in dem jeweiligen Gebiet&lt;br /&gt;
finanziert werden. Der Landesvorstand ist berechtigt diesen Betrag begründet anderweitig zu verwenden.&lt;br /&gt;
(5) Anspruch auf Auszahlung aus der Parteienfinanzierung besteht ab dem Monat der Gründung eines Kreisverbandes.}} &lt;br /&gt;
====SÄA 7 - Finanzrat ====&lt;br /&gt;
{{Feld Hellblau|Antragstext:&lt;br /&gt;
Der Landesparteitag möge beschließen, folgenden Abschnitt in die Landesfinanzordnung aufzunehmen:&lt;br /&gt;
§X - Finanzrat&lt;br /&gt;
(1) Der Landesparteitag wählt einmal jährlich zwei Piraten des Landesverbandes in den Finanzrat der Piratenpartei&lt;br /&gt;
Deutschland.}} &lt;br /&gt;
====SÄA 9 - Gliederungen (Alternative mit Gründungsklausel)====&lt;br /&gt;
{{Feld Hellblau|Antragstext:&lt;br /&gt;
Der Landesparteitag möge beschließen, §7 (Gliederung) der Landessatzung wie folgt zu ändern&lt;br /&gt;
(1) Der Landesverband Sachsen-Anhalt gliedert sich in Orts-, Kreis- und Regionalverbände.&lt;br /&gt;
(2) Regionalverbände sind Kreisverbände im Sinne der Bundessatzung, deren Gebiet sich über mehr als einen politischen&lt;br /&gt;
Kreis erstreckt. Eine Koexistenz von Kreis- und Regionalverband auf dem selben Gebiet ist nicht zulässig.&lt;br /&gt;
(3) Der Gründung eines Kreisverbandes müssen mindestens drei akkreditierte Piraten aus jedem politischen Kreis mehrheitlich&lt;br /&gt;
zustimmen. Insgesamt müssen der Gründung mindestens zehn akkreditierte Piraten mehrheitlich zustimmen.&lt;br /&gt;
(4) Sofern der zuständige Kreisverband keine anderen Regelungen getroffen hat, gilt für die Gründung von Ortsverbänden&lt;br /&gt;
Absatz (3) Satz 2.&lt;br /&gt;
(5) Gründet sich eine Untergliederung oder ändert ihre Satzung, so muss dem Landesvorstand die aktuelle Satzung vorgelegt&lt;br /&gt;
werden.&lt;br /&gt;
(6) Die Geschäftsordnung des Vorstandes einer Untergliederung ist von allen Vorstandsmitgliedern zu unterschreiben und&lt;br /&gt;
dem Landesvorstand in Kopie vorzulegen. Die Geschäftsordnung ist an geeigneter Stelle online zu stellen. Änderungen an&lt;br /&gt;
der Geschäftsordnung sind dem Landesvorstand unverzüglich zu melden sowie in der Onlineversion zu aktualisieren.&lt;br /&gt;
Alte Fassung:&lt;br /&gt;
(1) Die Gliederung des Landesverbands regelt die Bundessatzung.}} &lt;br /&gt;
====SÄA 10 - § 11 - Satzungs- und Programmänderung (3)====&lt;br /&gt;
{{Feld Hellblau|Antragstext:&lt;br /&gt;
Die Landesmitgliederversammlung möge beschließen, §11 (3) der Landessatzung wie folgt zu ändern:&lt;br /&gt;
(3) Vom Landesparteitag kann ein eigenes Grundsatzprogramm für den Landesverband sowieWahlprogramme für Kommunalund&lt;br /&gt;
Landtagswahlen verabschiedet werden. Diese dürfen dem Grundsatzprogramm der Piratenpartei Deutschland nicht&lt;br /&gt;
widersprechen.&lt;br /&gt;
Alte Fassung:&lt;br /&gt;
(3) Das Grundsatzprogramm der Piratenpartei Deutschland wird vom Landesverband übernommen. Ein eigenesWahlprogramm&lt;br /&gt;
basierend auf den Werten des Grundsatzprogrammes kann auf Landesebene für Kommunal- und Landtagswahlen&lt;br /&gt;
bei Bedarf vom Landesparteitag verabschiedet werden.}} &lt;br /&gt;
====SÄA 12 - Liquid Democracy====&lt;br /&gt;
{{Feld Hellblau|Antragstext:&lt;br /&gt;
Der Landesparteitag möge beschließen den folgenden Abschnitt an passender Stelle in die Satzung des Landesverbandes&lt;br /&gt;
Sachsen-Anhalt einzufügen.&lt;br /&gt;
Liquid Democracy&lt;br /&gt;
(1) Die Piratenpartei Deutschland Sachsen-Anhalt nutzt zur Willensbildung über das Internet eine geeignete Software.&lt;br /&gt;
Diese muss die “Anforderungen für den Liquid Democracy Systembetrieb” erfüllen, welche vom Vorstand beschlossen&lt;br /&gt;
werden.&lt;br /&gt;
Die Mindestanforderungen sind:&lt;br /&gt;
a) Jedes Mitglied muss die Möglichkeit haben, Anträge im System zu stellen. Zulassungsquoren und Antragskontingente&lt;br /&gt;
sind zulässig, müssen jedoch für alle Mitglieder gleich sein.&lt;br /&gt;
b) Das System muss ohne Moderatoren auskommen.&lt;br /&gt;
c) In das System eingebrachte Anträge dürfen nicht gegen den Willen des Antragstellers von anderen Mitgliedern verändert&lt;br /&gt;
oder gelöscht werden können.&lt;br /&gt;
d) Jedem Mitglied muss es innerhalb eines bestimmten Zeitraums möglich sein, Alternativanträge einzubringen.&lt;br /&gt;
e) Das eingesetzte Abstimmungsverfahren darf Anträge, zu denen es ähnliche Alternativanträge gibt, nicht prinzipbedingt&lt;br /&gt;
bevorzugen oder benachteiligen. Mitgliedern muss es möglich sein, mehreren konkurrierenden Anträgen gleichzeitig zuzustimmen.&lt;br /&gt;
Der Einsatz eines Präferenzwahlverfahrens ist hierbei zulässig.&lt;br /&gt;
f) Es muss möglich sein, die eigene Stimme mindestens themenbereichsbezogen durch Delegation an ein anderes Mitglied&lt;br /&gt;
zu übertragen. Diese Delegationen müssen jederzeit widerrufbar sein und übertragenes Stimmgewicht muss weiter übertragen&lt;br /&gt;
werden können. Selbstgenutztes Stimmgewicht darf nicht weiter übertragen werden.&lt;br /&gt;
(2) Der Vorstand stellt den dauerhaften und ordnungsgemäßen Betrieb des Systems sicher.&lt;br /&gt;
(3) Jedem Mitglied ist Einsicht in den abstimmungsrelevanten Datenbestand des Systems zu gewähren. Während einer&lt;br /&gt;
Abstimmung darf der Zugriff auf die jeweiligen Abstimmdaten anderer Mitglieder vorübergehend gesperrt werden.&lt;br /&gt;
(4) Die Organe sind gehalten, das Liquid Democracy System zur Einholung von Empfehlungen zur Grundlage ihrer&lt;br /&gt;
Beschlüsse zu nutzen und vom diesen Empfehlungen abweichende Entscheidungen zu begründen. Das Schiedsgericht ist&lt;br /&gt;
davon ausgenommen.&lt;br /&gt;
(5) Die Organe der Partei sind angehalten, die Anträge, die im Liquid Democracy System positiv beschieden wurden,&lt;br /&gt;
vorrangig zu behandeln.&lt;br /&gt;
(6) Teilnahmeberechtigt ist jeder Pirat, der nach der Satzung Mitglied der Piratenpartei Sachsen-Anhalt ist. Jeder Pirat&lt;br /&gt;
erhält genau einen persönlichen Zugang, der nur von ihm genutzt werden darf.&lt;br /&gt;
(7) Verstößt ein Nutzer wiederholt und in erheblichem Maße gegen die Nutzungsbedingungen des Systems, so kann der&lt;br /&gt;
Vorstand als Ordnungsmaßnahme dem Nutzer auf Zeit das Recht entziehen, Anträge oder andere Texte in das System&lt;br /&gt;
einzustellen. Im Falle technischer Angriffe auf das System, die von einem angemeldeten Benutzer ausgehen, kann dieses&lt;br /&gt;
Benutzerkonto durch Administratoren vorübergehend gesperrt werden.}}  &lt;br /&gt;
=== Wahlprogramm===&lt;br /&gt;
====WPA 7 - Herabsetzung der 5%-Hürde bzw.Sperrklausel auf 3% auf Landesebene====&lt;br /&gt;
{{Feld Hellblau|Antragstext:&lt;br /&gt;
Der Landesparteitag möge folgenden Punkt an geeigneter Stelle im Wahlprogramm einfügen:&lt;br /&gt;
Die Piratenpartei Sachsen-Anhalt fordert die Herabsetzung der Sperrklausel in Sachsen-Anhalt bei Landtagswahlen auf&lt;br /&gt;
3%.}} &lt;br /&gt;
====WPA 11 - Herabsetzung des aktiven Wahlalters bei Landtagswahlen auf 12 Jahre====&lt;br /&gt;
{{Feld Hellblau|Antragstext:&lt;br /&gt;
Es wird beantragt ins Wahlprogramm folgende Forderung einzufügen:&lt;br /&gt;
Die Piratenpartei fordert die Senkung des notwendigen Alters zur Wahrnehmung des aktiven Wahlrechts bei Landtagswahlen&lt;br /&gt;
auf 12 Jahre und damit eine Anpassung des § 42 Abs. 2 der Verfassung des Landes Sachsen-Anhalt. Die erstmalige&lt;br /&gt;
Ausübung dieses Wahlrechts erfordert für Unter-16-Jährige die selbständige Eintragung in eine Wählerliste. Eine Stellvertreterwahl&lt;br /&gt;
durch Erziehungsberechtigte lehnen wir ab.}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====WPA14 - Verbandsklagerecht====&lt;br /&gt;
{{Feld Hellblau| Antragstext:&lt;br /&gt;
Wir setzen uns für die Einführung eines Verbandsklagerechtes für anerkannte Tierschutzorganisationen im Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
ein. Tiere können als Lebewesen nicht selbst für ihre Rechte eintreten bzw. diese verteidigen. Daher sind sie auf Vertreter&lt;br /&gt;
in Form von Verbänden angewiesen. Obwohl Tier- und Umweltschutz nach Art. 20a GG denselben Verfassungsrang haben,&lt;br /&gt;
werden die beiden Staatsziele ungleich behandelt, wenn es um das Verbandsklagerecht geht. Erfahrungen in Bremen, wo es die&lt;br /&gt;
Tierschutzverbandsklage inzwischen gibt, zeigen zudem, dass die von den Gegnern der Verbandsklage befürchtete Klageflut&lt;br /&gt;
ausgeblieben ist. Da auf Bundesebene keine Lösung in Sicht ist, ist die Einführung des Verbandsklagerechts auf Landesebene&lt;br /&gt;
geboten.}} &lt;br /&gt;
====WPA 17 - Mehr und besser ausgestatte Polizeibeamte statt mehr Überwachung====&lt;br /&gt;
{{Feld Hellblau|Antragstext:&lt;br /&gt;
Statt den Bürgern Sicherheit durch mehr Überwachungsmaßnahmen vorzuspiegeln, sollten die Gelder dafür in die Beschäftigung&lt;br /&gt;
von mehr Polizeibeamten investiert werden. Eine Kamera kann - sofern sie überhaupt von einem Beamten überwacht&lt;br /&gt;
wird - keine Hilfe leisten oder herbeirufen. Ein vor Ort patrouillierender Polizist erhöht die subjektive und die tatsächliche&lt;br /&gt;
Sicherheit, er kennt die Bewohner „seines“ Stadtteiles und kann, noch vor der Notwendigkeit von Sanktionen, auf Mitglieder&lt;br /&gt;
der Gesellschaft einwirken, die auf die schiefe Bahn zu geraten drohen.&lt;br /&gt;
Allerdings lehnen wir einen Polizeistaat ab. Mehr Personal sollte lediglich in problematischen Regionen, Orten bzw. Plätzen&lt;br /&gt;
bereit gestellt werden, oder dort, wo laufende Ermittlungen durch mangelndes Personal behindert oder gar unmöglich gemacht&lt;br /&gt;
werden.&lt;br /&gt;
Um der Polizei die Erfüllung ihrer Aufgaben in einem vernünftigen Maße zu ermöglichen, muss die materielle und personelle&lt;br /&gt;
Ausstattung verbessert werden. Die Anschaffung von Ausrüstung wie z. B. Schutzwesten darf nicht dem einzelnen Polizisten&lt;br /&gt;
aufgebürdet werden.}} &lt;br /&gt;
==== WPA 18 - Flächendeckendes barrierefreies Notruf- und Informationssystem per Mobilfunk (SMS-Notruf) - Zielgruppe präzisiert====&lt;br /&gt;
{{Feld Hellblau|Antragstext:&lt;br /&gt;
Der Landesparteitag möge beschließen, in das Wahlprogramm für die kommende Landtagswahl an geeigneter Stelle aufzunehmen:&lt;br /&gt;
Die Piratenpartei Sachsen-Anhalt setzt sich für die zeitnahe Einführung eines flächendeckenden barrierefreien Notrufund&lt;br /&gt;
Informationssystem per Mobilfunk in Sachsen-Anhalt ein. Davon profitieren insbesondere gehörlose und schwerhörige&lt;br /&gt;
Menschen in Gefahrensituationen. Weiterhin unterstützen wir nach Möglichkeit alle Bemühungen für eine bundesweite&lt;br /&gt;
Umsetzung.}} &lt;br /&gt;
====WPA 19 - Klare Trennung von Kirche und Staat====&lt;br /&gt;
{{Feld Hellblau|Antragstext:&lt;br /&gt;
Die Piratenpartei setzt sich für eine klare Trennung von Kirche und Staat ein. Die Piratenpartei ist für Religionsfreiheit&lt;br /&gt;
und Gleichberechtigung aller Religionen. Jeder Mensch hat das Recht eine Religion auszuüben, aber jede Religion ist reine&lt;br /&gt;
Privatsache jedes Menschen. Die Piratenpartei ist gegen weitere Alimentierung der Kirchen und Religionsgemeinschaften&lt;br /&gt;
vom Staat, gegen das Eintreiben der Kirchensteuer durch den Staat, gegen vom Staat alimentierte kirchliche Hochschulen,&lt;br /&gt;
gegen finanzielle Zuschüsse an Kirchen und Religionsgemeinschaften, gegen Religionsunterricht an staatlichen Schulen, gegen&lt;br /&gt;
religiöse Zeichen in Schulen. Im Sinne eines evolutionären Humanismus dürfen Menschen ohne Religionsbindung nicht&lt;br /&gt;
gegenüber anderen Menschen benachteiligt werden und umgekehrt. Die Piratenpartei setzt sich insbesondere auch für die&lt;br /&gt;
Ablösung der historisch bedingten Finanztransfers an die Kirchen ein.}} &lt;br /&gt;
====WPA 22 - Geschlechter- und Familienpolitik====&lt;br /&gt;
{{Feld Hellblau|Antragstext:&lt;br /&gt;
Der Landesparteitag möge beschließen folgenden Abschnitt im Wahlprogramm unter dem Punkt „Geschlechter- und Familienpolitik“&lt;br /&gt;
einzufügen:&lt;br /&gt;
Die Piratenpartei steht für eine zeitgemäße Geschlechter- und Familienpolitik. Diese basiert auf dem Prinzip der freien&lt;br /&gt;
Selbstbestimmung über Angelegenheiten des persönlichen Lebens. Die Piraten setzen sich dafür ein, dass Politik der&lt;br /&gt;
Vielfalt der Lebensstile gerecht wird. Jeder Mensch muß sich frei für den selbstgewählten Lebensentwurf und für die&lt;br /&gt;
individuell von ihm gewünschte Form gleichberechtigten Zusammenlebens entscheiden können. Das Zusammenleben von&lt;br /&gt;
Menschen darf nicht auf der Vorteilnahme oder Ausbeutung Einzelner gründen.&lt;br /&gt;
Freie Selbstbestimmung von geschlechtlicher und sexueller Identität bzw. Orientierung&lt;br /&gt;
Die Piratenpartei steht für eine Politik, die die freie Selbstbestimmung von geschlechtlicher und sexueller Identität bzw.&lt;br /&gt;
Orientierung respektiert und fördert. Fremdbestimmte Zuordnungen zu einem Geschlecht oder zu Geschlechterrollen&lt;br /&gt;
lehnen wir ab. Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, der Geschlechterrolle, der sexuellen Identität oder Orientierung&lt;br /&gt;
ist Unrecht. Gesellschaftsstrukturen, die sich aus Geschlechterrollenbildern ergeben, werden dem Individuum nicht gerecht&lt;br /&gt;
und sind zu überwinden.&lt;br /&gt;
Die Piratenpartei lehnt die Erfassung des Merkmals “Geschlecht” durch staatliche Behörden ab. Übergangsweise kann die&lt;br /&gt;
Erfassung seitens des Staates durch eine von den Individuen selbst vorgenommene Einordnung erfolgen.&lt;br /&gt;
Freie Selbstbestimmung des Zusammenlebens&lt;br /&gt;
Die Piraten bekennen sich zum Pluralismus des Zusammenlebens. Politik muss der Vielfalt der Lebensstile gerecht werden&lt;br /&gt;
und eine wirklich freie Entscheidung für die individuell gewünschte Form des Zusammenlebens ermöglichen. Eine bloß&lt;br /&gt;
historisch gewachsene strukturelle und finanzielle Bevorzugung ausgewählter Modelle lehnen wir ab.&lt;br /&gt;
Freie Selbstbestimmung und Familienförderung&lt;br /&gt;
Die Piratenpartei setzt sich für die gleichwertige Anerkennung von Lebensmodellen ein, in denen Menschen füreinander&lt;br /&gt;
Verantwortung übernehmen. Unabhängig vom gewählten Lebensmodell genießen Lebensgemeinschaften, in denen Kinder&lt;br /&gt;
aufwachsen oder schwache Menschen versorgt werden, einen besonderen Schutz. Unsere Familienpolitik ist dadurch&lt;br /&gt;
bestimmt, dass solche Lebensgemeinschaften als gleichwertig und als vor dem Gesetz gleich angesehen werden müssen.}} &lt;br /&gt;
====WPA 23 - Ablehnung von Fracking====&lt;br /&gt;
{{Feld Hellblau|Antragstext:&lt;br /&gt;
Der Landesparteitag möge beschließen folgenden Abschnitt an geeigneter Stelle in das Wahlprogramm aufzunehmen:&lt;br /&gt;
Ablehnung von Fracking&lt;br /&gt;
Die Piratenpartei Sachsen-Anhalt lehnt Hydraulic Fracturing, auch Fracking genannt, als Gasfördermethode ab. Durch&lt;br /&gt;
diese Methode werden wir und zukünftige Generationen einem kaum kalkulierbaren Risiko ausgesetzt. Das Einbringen&lt;br /&gt;
zahlreicher, zum Teil hochtoxischer Stoffe mit unkontrollierter Ausbreitung ist abzulehnen. Daher setzen wir uns für&lt;br /&gt;
ein Verbot von Fracking auf allen politischen Ebenen ein. Um den Energiebedarf zu decken, setzen wir stattdessen&lt;br /&gt;
auf Effizienzverbesserungen, Einsparungen und generative Energien mit modernen Speichertechniken zum Ausgleich von&lt;br /&gt;
Fluktuationen bei Energieproduktion und -verbrauch.}} &lt;br /&gt;
====WPA 24 - Kulturerhalt und -förderung (inkl. kulturelle Vielfalt vs. Prestigeobjekte)====&lt;br /&gt;
{{Feld Hellblau|Antragstext:&lt;br /&gt;
Der Landesparteitag möge beschließen folgenden Abschnitt in das Wahlprogramm aufzunehmen:&lt;br /&gt;
Kulturerhalt und -förderung&lt;br /&gt;
Wie ein demokratisches Gemeinwesen verfasst ist, wird treffend durch dieWorte Friedrich Schillers beschrieben: „Die Kunst&lt;br /&gt;
ist eine Tochter der Freiheit.“ Durch die Kulturförderung werden nicht nur die Kreativen geschützt, sondern auch unsere&lt;br /&gt;
Haltung und Freiheitsrechte. Eine verantwortliche, transparente, anregende und nachhaltig gestaltende Kulturpolitik kräftigt&lt;br /&gt;
eine zukunftsorientierte, vielfältige und humane Gesellschaft. Diese Politik muss die notwendigen Rahmenbedingungen&lt;br /&gt;
für eine freie Entfaltung von Kunst und Kultur schaffen - sie darf diese nicht bewerten oder vereinnahmen.&lt;br /&gt;
Die kulturelle Freizügigkeit und Vielfalt sollen durch geförderten Freiraum und unter Berücksichtigung der Rechte der&lt;br /&gt;
Anwohner verteidigt werden. Behörden sollen ihre Ermessensspielräume nutzen, um zugunsten von Kunst- und Kulturinitiativen&lt;br /&gt;
zu entscheiden. Das Kulturleben soll sich auch als Wirtschaftsfaktor und Vernetzungsplattform lebendig weiterentwickeln.&lt;br /&gt;
Kulturentwicklungsplanung ist vielschichtig und muss die kulturelle Bildung, Betätigung und Mitwirkung&lt;br /&gt;
des Bürgers sowie die Künste und die Kulturwirtschaft aufeinander abstimmen und die dafür notwendigen Ressourcen&lt;br /&gt;
und Verfahren definieren. Die Piratenpartei ist bestrebt, die Förderstruktur von Kunst und Kultur möglichst stabil zu&lt;br /&gt;
halten. Bei einzelnen Sparten sollte auch in Wirtschaftskrisen nicht so stark gekürzt werden, dass ihre jeweilige Existenz&lt;br /&gt;
gefährdet ist, denn im Gegensatz zu materiellen Werten kann eine verlorene kulturelle Infrastruktur nur langsam wieder&lt;br /&gt;
aufgebaut werden.&lt;br /&gt;
Für die PIRATEN steht die Förderung kultureller Vielfalt über der einzelner Prestigeobjekte. Kleine Kulturprojekte sind&lt;br /&gt;
meist ehrenamtlich organisiert, erreichen und beziehen in ihrer Gesamtheit aber deutlich mehr Menschen mit ein.&lt;br /&gt;
Der Zugang zu Kultureinrichtungen muss für alle Gesellschaftsschichten offen gehalten werden, damit diese Institutionen&lt;br /&gt;
gesellschaftlich verankert sind. Des Weiteren müssen größtenteils öffentlich finanzierte Einrichtungen auch für die gesamte&lt;br /&gt;
Bevölkerung zugänglich sein.}} &lt;br /&gt;
====WPA 26 - Aufhebung von §§5,11 FeiertG LSA (Veranstaltungsverbot und Einschränkung der Versammlungsfreiheit an christlichen Feiertagen)(überarbeitet)====&lt;br /&gt;
{{Feld Hellblau|Antragstext:&lt;br /&gt;
Der Landesparteitag möge beschließen, folgenden Abschnitt an geeigneter Stelle in das Wahlprogramm aufzunehmen:&lt;br /&gt;
Aufhebung des Veranstaltungsverbots und der Einschränkung der Versammlungsfreiheit an christlichen&lt;br /&gt;
Feiertagen durch Abschaffung der §§ 5, 11 FeiertG LSA&lt;br /&gt;
Die Piratenpartei Sachsen-Anhalt strebt die Aufhebung der §§ 5 (Erhöhter Schutz) und 11 (Einschränkung von Grundrechten)&lt;br /&gt;
des Gesetzes über die Sonn- und Feiertage (FeiertG LSA) an. Das Verbot von öffentlichen Veranstaltungen, die&lt;br /&gt;
nicht der Würdigung des Feiertages oder der Kunst, Wissenschaft oder Volksbildung dienen ist abzuschaffen. Weiterhin&lt;br /&gt;
ist die Einschränkung des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit an religiösen Feiertagen aufzuheben. Die Trennung von&lt;br /&gt;
Religion und Staat bzw. die Selbstbestimmung des Individuums ist höher zu bewerten, als der erhöhte Schutz religiöser&lt;br /&gt;
Bräuche. Durch Beibehalten von § 4 (Schutz der Gottesdienste) bleibt der besondere Schutz von Gottesdiensten jedoch&lt;br /&gt;
bestehen.}} &lt;br /&gt;
====WPA 27 - Ungehinderter Zugang zu Verwaltungsdaten====&lt;br /&gt;
{{Feld Hellblau|Antragstext:&lt;br /&gt;
Der Landesparteitag möge folgenden Abschnitt an geeigneter Stelle in das Wahlprogramm einfügen:&lt;br /&gt;
Ungehinderter Zugang zu Verwaltungsdaten&lt;br /&gt;
Die PIRATEN setzen sich für den ungehinderten Zugang zu Protokollen und allen entscheidungsrelevanten Unterlagen&lt;br /&gt;
aller Gremien auf kommunaler Ebene ein. Dies umfasst auch öffentlich-rechtliche Körperschaften wie die kommunalen&lt;br /&gt;
Zweckverbände sowie Verträge zwischen staatlichen Stellen und privaten Unternehmen.&lt;br /&gt;
Hierzu soll das Land Sachsen-Anhalt eine geeignete Infrastruktur bzw. Software bereitstellen, die die unkomplizierte&lt;br /&gt;
Veröffentlichung der öffentlichen Daten im Internet ermöglicht. Die Daten müssen auch maschinenlesbar in freien Formaten&lt;br /&gt;
unter freien Lizenzen zur Verfügung gestellt werden. Die Weiterverarbeitung, Aufbereitung und Auswertung durch Dritte&lt;br /&gt;
ist ausdrücklich erwünscht. Auf einen barrierefreien Zugang muss besonderer Wert gelegt werden. Die Erstellung einer&lt;br /&gt;
freien Software zur Veröffentlichung soll geprüft werden.&lt;br /&gt;
Das Informationszugangsgesetz und das Verwaltungskostengesetz des Landes sollen so erweitert werden, dass die kostenlose&lt;br /&gt;
Erstellung und Versendung von Kopien vorgeschrieben werden, wenn die Daten nicht auf die beschriebene Weise&lt;br /&gt;
veröffentlicht werden.}} &lt;br /&gt;
====WPA 28 - Flüchtlinge und Migranten_innen - Asylpolitik====&lt;br /&gt;
{{Feld Hellblau|Antragstext:&lt;br /&gt;
Der Landesparteitag möge beschließen folgenden Text mit dem neuen Bereich „Asylpolitik“ in das Parteiprogramm aufzunehmen:&lt;br /&gt;
Bleiberecht&lt;br /&gt;
Es muss eine umfassende Bleiberechtsregelung mit realistischen Erteilungsvoraussetzungen geben. Das aktive Bemühen&lt;br /&gt;
von Menschen mit prekärem Aufenthalt muss durch die Behörden anerkannt werden. Außerdem müssen die Fristen zur&lt;br /&gt;
Beantragung von acht Jahren Aufenthalt in Deutschland gesenkt werden um mehr Menschen neue Möglichkeiten zur&lt;br /&gt;
selbständigen Lebensunterhaltssicherung zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
Arbeit&lt;br /&gt;
Um eine gesellschaftliche Teilhabe aller Flüchtlinge und Migranten zu ermöglichen, sollen alle in Deutschland lebenden&lt;br /&gt;
Menschen eine Arbeitserlaubnis erteilt bekommen. Dieses ermöglicht eine selbstständige Lebensunterhaltssicherung und&lt;br /&gt;
bereichert den Arbeitsmarkt durch die bisher ungenutzten Qualifikationen der Menschen ohne Arbeitserlaubnis.&lt;br /&gt;
Ausbildung / Studium&lt;br /&gt;
Der Zugang zu Ausbildung und Studium für Flüchtlinge und Migranten muss gleichberechtigt ermöglicht werden um&lt;br /&gt;
gerade in einer alternden Gesellschaft wie der Deutschlands die Chancen durch Migration zu nutzen und Perspektiven für&lt;br /&gt;
alle zu entwickeln. Außerdem müssen ausländische Schulabschlüsse einfacher anerkannt werden. Im Schulbereich müssen&lt;br /&gt;
bundesweit verbindliche Strukturen und Kapazitäten für Flüchtlingskinder geschaffen werden. Hierzu zählt auch die&lt;br /&gt;
Sprachförderung und die Einschulung bis zum 18. Geburtstag.&lt;br /&gt;
Residenzpflicht&lt;br /&gt;
Diese in Europa einzigartige Regelung muss bundesweit für alle Menschen abgeschafft werden. Niemand soll in seinem&lt;br /&gt;
Recht auf freie Bewegungsfreiheit beschränkt werden. Die Kriminalisierung und Diskriminierung von Flüchtlingen und&lt;br /&gt;
Migranten muss aufhören.&lt;br /&gt;
Medizinische Versorgung&lt;br /&gt;
Der Zugang zu umfassender, unbürokratischer medizinischer Versorgung muss ermöglicht werden. Das diskriminierende&lt;br /&gt;
Asylbewerberleitungsgesetz muss abgeschafft werden und die Menschen müssen Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse&lt;br /&gt;
werden. Ein erfolgreiches Modell findet sich in Bremen.&lt;br /&gt;
Unterbringung&lt;br /&gt;
Unbürokratische Zusicherungen der Mietkostenübernahme durch das Sozialamt in Verbindung mit einer generellen Übernahme&lt;br /&gt;
der Mietkaution als zinslosem Kredit.&lt;br /&gt;
Ausländerbehörde&lt;br /&gt;
Die soziale, fachliche und sprachliche Kompetenzen der Sachbearbeitern muss ausgebaut werden. Die ABH soll nicht nur&lt;br /&gt;
restriktiv agieren, sondern die Menschen fördern und Teilhabe ermöglichen.}} &lt;br /&gt;
====WPA 30 - Fachärztemangel====&lt;br /&gt;
{{Feld Hellblau|Antragstext:&lt;br /&gt;
Der Landesparteitag möge beschließen, folgenden Text in ein dafür geeignetes Programm aufzunehmen:&lt;br /&gt;
Der Landesverband Sachsen-Anhalt setzt sich dafür ein, dem Landärztemangel gegenzusteuern. Seit Jahren ist die Zahl&lt;br /&gt;
der praktizierenden Ärzte auf dem Land rückläufig. Das führt zu einer gravierenden Unterversorgung der gesundheitlichen&lt;br /&gt;
Betreuung in ländlichen Regionen. Um diesem Mangel an Ärzten entgegenzusteuern, bedarf es umfangreicher struktureller&lt;br /&gt;
Maßnahmen. Dazu gehört:&lt;br /&gt;
*der Beruf Praktischer Arzt muss wieder eingeführt werden&lt;br /&gt;
*der bürokratische Aufwand für Hausärzte muss erheblich erleichtert werden&lt;br /&gt;
*die angehenden Landärzte erfahren finanzielle und materielle Unterstützung bei der Einrichtung einer Praxis und&lt;br /&gt;
erhalten ein permanentes Grundgehalt, welches gleich oder höher des regionalen Durchschnittsgehaltes eines Facharztes&lt;br /&gt;
ist.&lt;br /&gt;
*der ärztliche Leistungskatalog muss zugunsten der ärztlichen Grundversorgung überarbeitet werden&lt;br /&gt;
Zur Umsetzung dieser Maßnahmen sind umgehend Kommissionen einzusetzen, bestehend aus Fachleuten vom KVSA,&lt;br /&gt;
dem Hausärzteverband Sachsen-Anhalt e.V., sowie dem Hartmannbund, die die anstehenden Probleme benennen, damit&lt;br /&gt;
die Politik die zeitnahe Behebung auf den Weg bringen kann.&lt;br /&gt;
Als weitere Maßnahmen wird empfohlen:&lt;br /&gt;
*die Einführung eines nichtrückzahlbaren Zusatzstipendiums. Dieses geht einher mit der Verpflichtung, für die Dauer&lt;br /&gt;
der Zahlung anschließend auf dem Land zu arbeiten.&lt;br /&gt;
*die Neuordnung des Bereitschaftsdienstes sowie&lt;br /&gt;
*die Unterstützung von Familienmitgliedern bei der Erwerbstätigkeit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====WPA 33 - Bildungspolitik ist Bundespolitik====&lt;br /&gt;
{{Feld Hellblau|Antragstext:&lt;br /&gt;
Die Piratenpartei Sachsen Anhalt setzt sich dafür ein, dass das Land Sachsen Anhalt in der Kultusministerkonferenz für eine&lt;br /&gt;
einheitliche Bildungspolitik auf Bundesebene eintritt, und das Kooperationsverbot aufgehoben wird.}} &lt;br /&gt;
====WPA 36 - Ablehnung Leistungsorientierte Mittelvergabe an Hochschulen====&lt;br /&gt;
{{Feld Hellblau|Antragstext:&lt;br /&gt;
Der Landesverband möge folgenden Abschnitt an geeigneter Stelle in das Wahlprogramm einfügen:&lt;br /&gt;
In Sachsen-Anhalt werden die Hochschulen derzeit in Wettbewerben untereinander gemessen. Diese Wettbewerbe orientieren&lt;br /&gt;
sich an verschiedenen Zielvereinbarungen&lt;br /&gt;
Diese Zielvereinbarungen enthalten Punkte zur Messung der „Leistung“ einer Hochschule wie z.B.:&lt;br /&gt;
*Abbrecher- &amp;amp; Absolventenquoten&lt;br /&gt;
*Kooperation Wirtschaft / Wissenschaft&lt;br /&gt;
*Profilbildung&lt;br /&gt;
*Gleichberechtigung (Anzahl der Absolventinnen, Professorinnen und Mitarbeiterinnen)&lt;br /&gt;
Damit die Hochschulen „motiviert“ werden, an diesem Wettbewerb teilzunehmen, wird die Teil-Auszahlung der jeweiligen&lt;br /&gt;
Hochschulbudgets von bestimmten &amp;quot;Leistungenäbhängig gemacht. Der Anteil des betreffenden Budgets steigt aktuell an,&lt;br /&gt;
von 5% in 2011, über 2012 10% bis ins Jahr 2013 auf 15% des Gesamtbudgets der jeweiligen Hochschule (abzüglich der&lt;br /&gt;
Mittel für Investitionen)&lt;br /&gt;
Wir sind der Meinung, dass diese Art der Leistungsorientierten Mittelvergabe die Universitäten in ihrer Aufgabe als&lt;br /&gt;
unabhängige Institution für die Bildung und Forschung stark einschränken. Aus solch ein Wettbewerb profitieren vor&lt;br /&gt;
allem die ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtungen.&lt;br /&gt;
Die Hochschulen in Sachsen-Anhalt sollen 100% ihrer Finanzierung erhalten, ohne in einen Wettbewerb treten zu müssen.&lt;br /&gt;
Die Piratenpartei Sachsen-Anhalt lehnt die Leistungsorientierte Mittelvergabe als eine Finanzierungsart für die Hochschulen&lt;br /&gt;
im Land grundsätzlich ab.}} &lt;br /&gt;
====WPA 37 - Neofaschismus Alternative====&lt;br /&gt;
{{Feld Hellblau|Antragstext:&lt;br /&gt;
Der Landesparteitag möge beschließen den folgenden Text an passender Stelle in das Parteiprogramm aufzunehmen:&lt;br /&gt;
Die Piratenpartei Sachsen-Anhalt strebt eine vielfältige Gesellschaft an, in der sich alle Menschen im Rahmen eines&lt;br /&gt;
friedlichen Zusammenlebens frei nach ihren eigenen Bedürfnissen entfalten können. Daher beziehen wir explizit Stellung&lt;br /&gt;
gegen menschenverachtende Weltanschauungen in organisierter, nicht organisierter als auch in alltäglicher Form.}} &lt;br /&gt;
===Grundsatzprogramm===&lt;br /&gt;
====GP 1 - Öffentliche Infrastruktur====&lt;br /&gt;
{{Feld Hellblau|Antragstext:&lt;br /&gt;
Der Landesparteitag möge in sein Grundsatzprogramm folgenden Abschnitt einfügen:&lt;br /&gt;
Die Piratenpartei Sachsen-Anhalt setzt sich für die Erhaltung und Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur ein.&lt;br /&gt;
Erreichbarkeit öffentlicher Verwaltung&lt;br /&gt;
Die Verwaltung einzelner Gebietsgliederungen soll für den Bürger möglichst barrierefrei erreichbar sein. Neben der persönlichen&lt;br /&gt;
Erreichbarkeit, beinhaltet dies auch die Bereistellung von Dienstleistungen auf elektronischem Weg.&lt;br /&gt;
Gesundheitswesen&lt;br /&gt;
Die medizinische Grundversorgung ist von zentralen öffentlichem Interesse. Daher darf es nicht durch Gewinnstreben dominiert&lt;br /&gt;
werden. Sie soll und muss daher durch die öffentliche Hand flächendeckend sichergestellt werden. Privatisierungen&lt;br /&gt;
von Kliniken oder Universitätskliniken lehnen wir ab.&lt;br /&gt;
Strom-, Gas-, Wasser-, Abwasser- und Telekommunikationsversorgung, Straßen- und Schienennetz&lt;br /&gt;
Jeder Bürger und jedes Unternehmen muss gleichberechtigten Zugang zu den Versorgungs-, Entsorgungs- und Verkehrsnetzen&lt;br /&gt;
erhalten. Dazu soll die um sich greifende Privatisierung gestoppt und wenn möglich privatisierte Netze in die&lt;br /&gt;
öffentliche Hand zurückgeführt werden.&lt;br /&gt;
ÖPNV&lt;br /&gt;
Da der freie Zugang zu Bildung, Wissen, Information, Kultur und Verwaltung gewährleistet sein muss, setzt sich die&lt;br /&gt;
Piratenpartei Sachsen-Anhalt für einen flächendeckenden ÖPNV ein.&lt;br /&gt;
Bildung&lt;br /&gt;
Der freie Zugang zu Bildung ist den Piraten ein essentielles Anliegen. Die Qualität und Quantität von Bildungseinrichtungen&lt;br /&gt;
muss flächendeckend sichergestellt werden.}} &lt;br /&gt;
====GP 2 - Grundsatz Position zum Wettbewerb zwischen Hochschulen====&lt;br /&gt;
{{Feld Hellblau|Antragstext:&lt;br /&gt;
Der Landesverband möge folgenden Abschnitt an geeigneter Stelle in das Grundsatzprogramm einfügen:&lt;br /&gt;
Es gibt immer wieder Bestrebungen Hochschulen „effizienter“, „leistungsstärker“ und „wettbewerbsfähiger“ zu gestalten.&lt;br /&gt;
Dabei wird betont, Hochschulen sollen sich am vorgehen von Unternehmen orientieren. Ziel dieser Bestrebungen: Es&lt;br /&gt;
sollen immer mehr Studenten in immer kürzerer Zeit „ausgebildet“ werden. Es sollen immer mehr (in der Wirtschaft&lt;br /&gt;
direkt verwertbare) Forschungsergebnisse erzeugt werden.&lt;br /&gt;
Unsere Position: Wir lehnen diese Bestrebungen ab. Hochschulen und vor allem Universitäten sollen sich frei entfalten&lt;br /&gt;
können. Diese Wettbewerbsorientierung führt von Bildung der Studenten zu einer reinen Ausbildung der Studenten. Studium&lt;br /&gt;
ist mehr als fachliche Inhalte lernen. Diese Wettbewerbsfähigkeit führt zu einer reinen Erarbeitung von verwertbaren&lt;br /&gt;
(meist ingeneurswissenschaftlichen / für Firmen erarbeiteten) Forschungsergebnissen und schränkt Grundlagenforschung&lt;br /&gt;
und geisteswissenschaftliches vordenken ein.}} &lt;br /&gt;
===Positionspapier===&lt;br /&gt;
====PP 2 - Geldreformen als Schlüssel gegen die Finanzkrise====&lt;br /&gt;
{{Feld Hellblau|Antragstext:&lt;br /&gt;
Die Piratenpartei Sachsen-Anhalt setzt sich für Reformen im Geldsystem ein. Insbesondere sollen durch parallele umlaufgesicherte&lt;br /&gt;
Geldsysteme alternative Finanzierungsmöglichkeiten für die Kommunen geschaffen werden, regionale Wirtschaftskreisläufe&lt;br /&gt;
unterstützt werden und insgesamt damit die Umverteilung von Arm zu Reich durch unser Geldsystem unterbrochen&lt;br /&gt;
und schrittweise abgelöst werden.}} &lt;br /&gt;
===Geschäftsordnung===&lt;br /&gt;
====GOA 1 - Reduzierung der Stimmkarten von zwei auf eine====&lt;br /&gt;
{{Feld Hellblau|Antragstext:&lt;br /&gt;
Der LPT möge beschließen, § 5 Abs. (2) der Geschäftsordnung wie folgt zu ändern:&lt;br /&gt;
(2) Für offene Wahlen und Abstimmungen erhält jeder Stimmberechtigte eine Stimmkarte. Bei Abstimmungen wird in einer Abfrage nacheinander nach &lt;br /&gt;
Ja- und Nein-Stimmen gefragt, bei Zustimmung ist die Stimmkarte zu zeigen. Enthaltungen werden nicht gezählt.&lt;br /&gt;
Alte Fassung:&lt;br /&gt;
(2) Für offene Wahlen und Abstimmungen erhält jeder Stimmberechtigte zwei Stimmkarten, die durch Farbe, Symbol und Beschriftung als »Ja« und&lt;br /&gt;
»Nein« gekennzeichnet sind. Bei Abstimmungen wird in einer Abfrage gleichzeitig nach Ja- und Nein-Stimmen gefragt, es ist die jeweils gewünschte&lt;br /&gt;
Stimmkarte zu zeigen. Enthaltungen werden nicht gezählt.}} &lt;br /&gt;
====GOA 2 - Einführung von GO-Antrag auf Wiedereröffnung der Redeliste====&lt;br /&gt;
{{Feld Hellblau|Antragstext:&lt;br /&gt;
Der LPT möge folgenden Punkt in die Geschäftsordnung §13 (7) hinzufügen:&lt;br /&gt;
15. GO-Antrag auf Wiedereröffnung der Redeliste&lt;br /&gt;
Weiterhin möge in §14 folgender Absatz hinzugefügt werden:&lt;br /&gt;
(4) Jeder Pirat kann ein Antrag auf Wiedereröffnung der Redeliste stellen. &lt;br /&gt;
{GO-Antrag auf Wiedereröffung der Redeliste} Dieser Antrag hebt bei Annahme das Ende der Redeliste auf.}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;T P</name></author>
	</entry>
</feed>