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	<title>Innere Sicherheit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T16:43:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
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		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=Innere_Sicherheit&amp;diff=55630199&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Trias am 2. Oktober 2009 um 19:48 Uhr</title>
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		<updated>2009-10-02T19:48:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Imho|[[Benutzer:Kritische masse|Kritische masse]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wird der Begriff &amp;quot;Innere Sicherheit&amp;quot; überhaupt definiert und welchen Einschränkungen unter liegt dieser Begriff? &lt;br /&gt;
Reglementierungen, Überwachung, vorauseilende Selbstzensur und -Kontrolle ... werden immer wieder politisch mit diesem Schlagwort gerechtfertigt, hergestellt und durchgesetzt. Der Grundfragen der Anti-Überwachungs-Bewegung rund um die Piraten richten sich auch gegen die Legitimationskonzepte, mit denen der Begriff &amp;quot;Innere Sicherheit&amp;quot; verbunden ist. Gesellschaftliche Problem müssen offen und demokratisch gelöst werden. Der Diskurs einer „Inneren Sicherheit“ dagegen zielt auf Behauptung von „Ausnahmesituationen“, mit denen demokratische und gesellschaftliche Debatten ausgehebelt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für kritische Positionen zu dem Konzept &amp;quot;Innere Sicherheit&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Keine Einschränkungen der Grundrechte und Bürgerrechte durch das Konzept &amp;quot;Innere Sicherheit&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kritik an der Stigmatisierung und Ausgrenzung von Gruppen und Einzelpersonen durch die Überwachung und Kriminalisierung sog. abweichenden Verhaltens. Vgl. z.B. labeling-approach. Ein Beispiel sind rassistische Fahndungstechniken, wie das [http://en.wikipedia.org/wiki/Racial_profiling Racial profiling].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontrolle der Nachrichtendienste, der Polizei, der Sammlung von Daten (durch öffentliche wie durch private Einrichtungen) ... (Siehe die Tradition &amp;quot;Bürger/innen kontrollieren die Polizei&amp;quot; etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kritik an der Einschränkung von demokratischen Rechten - z.B. bei Demonstrationen. (Abfilmverbot der Polizei durchsetzten etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kritik an demokratisch nicht oder unzureichend legitimierten Ausnahmezuständen. Mit dem schwammigen Konzept der &amp;quot;Inneren Sicherheit&amp;quot; lässt sich seitens der Politik auch willkürlich, schnell und wirkungsvoll sog. Notstandssituationen ausrufen, die zu weitgehenden Überschreitungen demokratischer Entscheidungsprozesse führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sensibilisierung der Gesellschaft gegenüber sog. &amp;quot;Sicherheitsdiskursen&amp;quot;, in denen von eigentlichen Problemen in der Gesellschaft (Ungleichheit, strukturelle Formen der Ausgrenzung ...) abgelenkt wird. Einem zweifelhaften Sicherheitsdiskurs setzen Kritiker/innen die Forderung nach Demokratisierung, Partizipation und Gleichberechtigung entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kritik und Aufklärung gegenüber den in den Medien beliebten Angst- und Sicherheitsdiskursen (Z.B. gegenüber Jugendlichen, nicht-weißen Menschen). Aufklärung über die Anti-Terror-Kampagnen und Anti-Drogen-Kampagnen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kritik an der Privatisierung von &amp;quot;Sicherheit&amp;quot;. Diese Privatfirmen unterliegen so kaum mehr einer öffentlichen und demokratischen Kontrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aufklärung über falsch verstandene Übernahme von Sicherheitsdiskursen. Das Konzept der &amp;quot;Inneren Sicherheit&amp;quot; führt auch zu einer Verinnerlichung dieser Konzept: Verunsicherung, Selbstzensur, Fremdenfeindlichkeit, Law-and-order- Mentalität ... Probleme werden nicht mehr gesellschaftlich analysiert, sondern - z.B. im Präventionsgedanken - auf sich selbst zurückgeführt (&amp;quot;Wenn ich mich nicht normal verhalte ... wenn ich nicht gesund lebe ... etc. bin ich das Problem und nicht die gesellschaftlichen Umstände der Arbeit, der Umwelt, der Verteilung ...&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Wichtige Literatur: Tobias Singelnstein, Peer Stolle: Die Sicherheitsgesellschaft. Soziale Kontrolle im 21. Jahrhundert. VS Verlag für Sozialwissenschaften (Wiesbaden) 2006. [http://www.socialnet.de/rezensionen/3656.php Rezension] / KONTROLL VERLUSTE. Interventionen gegen Überwachung - Das Weblog zum Buch der Leipziger Kamera (Hrsg.) [http://kontrollverluste.twoday.net/topics/01+-+Inhalt/ Inhalt] )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade die Piraten brauchen hier überzeugende Argumente im Umgang mit dem Konzept „Innere Sicherheit“, wenn die Haltung gegen Überwachung nicht als oberflächlich erscheinen soll!&lt;br /&gt;
Bei einem kritischen Umgang mit dem Thema zeigt sich auch, dass Kritik an einer Überwachungs(Sicherheits)-Gesellschaft keines Wegs nur punktuell die Problem der Gesellschaft betreffen (Stichwort „Themen-Partei“) . &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit als Anregung für eine Diskussion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-- [[Benutzer:Kritische masse|Kritische masse]] 17:24, 5. Sep. 2009 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innenpolitik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Trias</name></author>
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