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	<title>Initiative gemeinsames Wahlprogramm/G-67 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-20T00:15:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
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		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=Initiative_gemeinsames_Wahlprogramm/G-67&amp;diff=55890381&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Moonopool: /* Forderung nach einem allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=Initiative_gemeinsames_Wahlprogramm/G-67&amp;diff=55890381&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2013-04-08T16:50:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Forderung nach einem allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Textbox-Orange variabel|breite=&amp;quot;100&amp;quot;&lt;br /&gt;
|textposition=&amp;quot;center&amp;quot;|titel='''G-67'''|inhalt=&lt;br /&gt;
Hier wird der Text zum [[Antrag:Bundesparteitag_2013.1/Antragsportal/WPXXX|Sammelantrag &amp;quot;G-67&amp;quot; der Initiative gemeinsames Wahlprogramm]] erarbeitet, also der Antrag, der alle Antragstexte zusammenfasst, die Zweidrittelmehrheit, aber keine 70% Zustimmung in der zweiten Umfrage der Initiative gemeinsames Wahlprogramm erreicht haben. Der Antrag wird zur modularisierten Abstimmung vorgelegt. Zusätzlich gibt es zur Korrektur von Ostereiern einen Sammel-Korrekturantrag K-67, der parallel angelegt und dann hier verlinkt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeitsteilig wird der endgültige Antragstext von einem einzelnen Wikigärtner betreut. Bei Hinweisen und Änderungswünschen bitte einfach mail an [[Benutzer:Moonopool|Dirk]] oder die [[Diskussion:Initiative_gemeinsames_Wahlprogramm/G-70|Diskussionsseite]] benutzen. Danke :)}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Bundesparteitag möge, gegebenenfalls modular, beschließen, die folgenden Textbausteine an der durch die Gliederung angezeigten Stelle ins Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2013 einzuarbeiten.''&lt;br /&gt;
* ''Hinweis: Die Anordnung der Textbausteine entspricht der in Bochum beschlossenen Gliederung des Wahlprogramm ([[Antrag:Bundesparteitag_2012.2/Antragsportal/PA378|PA378]]). Hinweise zu sinnvollen Einfügeorten sind bei den einzelnen Abschnitten angegeben. Ebenso sind neu ins Wahlprogramm einzufügende Abschnitte auf Gliederungsebene 2 besonders gekennzeichnet.''&lt;br /&gt;
* ''Hinweis: Dieser Antrag mimmt alle Antragstexte auf, die in der zweiten Umfrage der Initiative gemeinsames Wahlprogramm eine Zustimmung von 70%, aber keine 75% erreicht haben. Um die Überprüfung zu erleichtern, ist bei den einzelnen Abschnitten der Originaltext verlinkt und und die erreichte Zustimmung vermerkt.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Inhalt'''&lt;br /&gt;
* [[#Modul_1|Modul 1: Umwelt und Verbraucherschutz]]&lt;br /&gt;
* [[#Modul_2|Modul 2: Arbeit und Soziales]]&lt;br /&gt;
* [[#Modul_3|Modul 3: Gesundheitspolitik]]&lt;br /&gt;
* [[#Modul_4|Modul 4: Europa]]&lt;br /&gt;
* [[#Modul_5|Modul 5: Aussenpolitik]]&lt;br /&gt;
* [[#Modul 6|Modul 6: Wirtschaft und Finanzen]]&lt;br /&gt;
* [[#Modul 7|Modul 7: Innen- und Rechtspolitik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Modul 1 =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Umwelt und Verbraucherschutz=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirtschaftsfaktor Energie== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Dieser Abschnitt ist neu auf Stufe 2 in der Gliederung des Wahlprogramms und möge hinter dem Abschnitt &amp;quot;Energieversorgung&amp;quot; eingefügt werden.''&lt;br /&gt;
* ''Hinweis: Dieser Textbaustein entspricht  [[Initiative gemeinsames Wahlprogramm/Anträge für die Umfrage 2013/Wahlprogramm BPT - 194|G194]] (69,7%)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Energie stellt  die überragende Produktivkraft in der modernen Wirtschaft  dar.  Während  der Einfluss des Faktors Arbeit in den letzten Jahrzehnten  kontinuierlich gesunken ist, nimmt Energie einen immer  höheren  Stellenwert ein. &lt;br /&gt;
Da  jedoch Energie bei ihrer Gewinnung mit externen Kosten belegt ist,   führt eine immer höherer Energieverbrauch zu immer höheren Kosten für   Umwelt und Allgemeinheit. Der Raubbau natürlicher Ressourcen,   Umweltverschmutzung und Klimaverschmutzung sind die Folge eines stetig   wachsenden weltweiten Energiehungers.  &lt;br /&gt;
Aus  diesen Gründen möchte die Piratenpartei eine höhere Energie-  und  Ressourceneffizienz sowie Suffizienz (geringerer Verbrauch)  erreichen.  Für dieses Ziel möchten wir vornehmlich mit  marktwirtschaftlichen  Instrumenten wirtschaftliche Anreize für  ressourcenschonendes und  umweltfreundliches Verhalten setzen. &lt;br /&gt;
Dazu  gehört, dass die wirtschaftliche Nutzung von natürlichen  Ressourcen so  bepreist ist, dass eine Ausbeutung auf Kosten der  Allgemeinheit nicht  möglich ist.  Als weiterer Ansatz gilt es, fragwürdige Subventionierung  im Verkehrs-  und Energiesektor zu abzubauen, welche Entwicklung  dienen,  die den  notwenigen Strukturwandel verhindern und damit  langfristig verschärfen. &lt;br /&gt;
Voraussetzung  dafür sind verständliche, transparente und vor  allem gerechte Steuer-,  Gebühren-, und Umlagesysteme auf den  Energiemärkten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbraucherschutz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ausdehnung der Eierkennzeichnung auch auf verarbeitete Eiprodukte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Hinweis: Dieser Textbaustein entspricht  [[Initiative gemeinsames Wahlprogramm/Anträge für die Umfrage   2013/Wahlprogramm BPT - 188|G188]] (69,8% Zustimmung)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Piratenpartei setzt sich zu einer Verbesserung des Verbraucher- und  des Tierschutzes für eine Ausdehnung der Eierkennzeichnung auf  verarbeitete Eiprodukte ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Modul 2 =&lt;br /&gt;
=Arbeit und Soziales=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedingungsloses Grundeinkommen und Mindestlohn ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forderung nach einem allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn===&lt;br /&gt;
* ''Hinweis: Der folgende Textbaustein entspricht dem [[Initiative gemeinsames Wahlprogramm/Anträge für die  Umfrage 2013/Wahlprogramm BPT - 162|G162]] (68,9% Zustimmung) und möge dem vorhandenen Text angefügt werden''&lt;br /&gt;
* ''Hinweis: Der Antragstext steht in Konkurrenz mit dem Punkt &amp;quot;Expertenkommission&amp;quot; im Antragstext [[Initiative gemeinsames Wahlprogramm/Anträge für die  Umfrage 2013/Wahlprogramm BPT - 008|G008]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Piratenpartei fordert kurzfristig die Einführung eines allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns, der sich wie folgt berechnet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(60% vom durchschnittlichen Jahresarbeitslohn in Deutschland + 1000 Euro Werbekostenpauschale) geteilt durch 2080 Stunden (52 Wochen a 40 Wochenstunden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zeitverträgen soll dieser Mindestlohn um 8,33% erhöht werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Jahr 2013 bedeutet dies: 9,02 Euro für unbefristete und 9,77 Euro für befristete Arbeitsverhältnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Modul 3 =&lt;br /&gt;
=Gesundheitspolitik=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ablehnung der elektronischen Gesundheitskarte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Hinweis: Dieser Textbaustein entspricht  [[Initiative gemeinsames Wahlprogramm/Anträge für die Umfrage   2013/Wahlprogramm BPT - 099|G099 ]] (68,9% Zustimmung)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die   Piratenpartei lehnt in Übereinstimmung mit den Grundsätzen und der   Position der Piratenpartei Deutschland die Einführung bzw. Fortsetzung   des Rollouts der elektronischen Gesundheitskarte ab. Die elektronische   Gesundheitskarte verursacht hohe Kosten und birgt große Risiken für den   Schutz hochsensibler Gesundheitsdaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inklusion und Barrierefreiheit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Hinweis: Dieser Textbaustein entspricht  [[Initiative gemeinsames Wahlprogramm/Anträge für die Umfrage  2013/Wahlprogramm BPT - 118|G118]] (66,7% Zustimmung)''&lt;br /&gt;
* ''Hinweis: Diese Abschnittsüberschrift ist neu in die Gliederung des Wahlprogramms aufzunehmen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Inklusives Schulsystem ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inklusion ist ein Menschenrecht. Sie darf und soll nicht bei der Bildung unserer Kinder aufhören, denn Bildung ist die Vorraussetzung für eine vollumfängliche Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Die Piratenpartei setzt sich dafür ein, dass jedes Kind, egal ob mit oder ohne Behinderung bzw. sonderpädagogischer Förderbedarf, wohnortnah einen Lernort bzw. eine Schule besuchen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Lernorte bzw. Schulen müssen über barrierefreie Zugänge für alle Kinder verfügen, die nicht nur auf die baulichen Vorraussetzungen beschränkt werden dürfen. Weiterhin müssen diese über eine adäquate Ausstattung und Qualifizierung an Personal, Assistenzleistungen, Lehr-, und Lernmitteln sowie sonstige Hilfsmittel für jedes Kind verfügen. Wir setzen uns dafür ein, dass kein Kind wegen fehlenden Zugangsvorraussetzungen und Ressourcen an dem Lernort bzw. der Schule ihrer Wahl abgewiesen wird. Das Wunsch- und Wahlrecht des Kindes und dessen Erziehungsberechtigten über den Lernort bzw. die Schule (Regelschule vs. Förderzentrum) muss in allen Bundesländern gesetzlich festgeschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vermittlung von Gebärdensprache an Schulen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir setzen uns dafür ein, dass an Schulen Kurse zum Erlernen der deutschen Gebärdensprache (DGS) wenigstens als freiwillige Arbeitsgruppe, besser jedoch als reguläres Wahlpflichtfach angeboten werden. Darüber hinaus sollen an Schwerhörigen- und Gehörlosenschulen noch existierende Lücken in den Lehrplänen geschlossen und die DGS als Pflichtfach eingeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flächendeckendes barrierefreies Notruf- und Informationssystem per Mobilfunk ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir setzen uns für die zeitnahe Einführung eines flächendeckenden barrierefreien Notruf- und Informationssystem per Mobilfunk ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutsche Gebärdensprache als Amts- und Gerichtssprache ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Mehrheit der mehr als 80.000 Gehörlosen in Deutschland ist die Deutsche Gebärdensprache (DGS) das bevorzugte oder sogar einzige Kommunikationsmittel. Der DGS kommt damit eine entscheidende Rolle bei der Sicherstellung einer Teilhabe von Gehörlosen an gesellschaftlichen Prozessen zu. Die Piratenpartei setzt sich deshalb dafür ein, die Deutsche Gebärdensprache als Amts- und Gerichtssprache anzuerkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Satz „Die Amtssprache/Gerichtssprache ist Deutsch“ ist in allen betreffenden Gesetzen zu ändern in „Die Amtssprachen/Gerichtssprachen sind Deutsch und Deutsche Gebärdensprache.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergänzung des § 3 der Schwerbehindertenausweisverordnung &amp;quot;Tbl&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Piratenpartei setzt sich dafür ein, im Rahmen des Sozialgesetzbuchs Neuntes Buch (SGB IX) in die Schwerbehindertenausweisverordnung (SchwbAwV) § 3 das Merkzeichen &amp;quot;Tbl&amp;quot; für taubblinde bzw. hörsehbehinderte Menschen aufzunehmen und im SGB IX Teil 1 Kapitel 7 Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft das Recht auf umfassende &amp;quot;Assistenz&amp;quot; für taubblinde bzw. hörsehbehinderte Menschen festschreiben. Menschen die von Taubblindheit betroffen sind, haben andere Bedürfnisse und Bedarfe als blinde oder gehörlose Menschen. Die Kombination der aktuell vorhandenen Merkzeichen &amp;quot;Gl&amp;quot; für gehörlos und &amp;quot;Bl&amp;quot; für blind, reicht unserer Meinung nach nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir fordern dazu eine vorhergehende, umfassende Prüfung, welche Leistungen mit diesem neuen Merkzeichen verbunden sein sollen. Dazu ist zwingend die Einbeziehung von Betroffenen sowie den Angehörigen von Betroffenen sicherzustellen. Weiterhin müssen vor allem die Interessensvertretungen von taubblinden und hörsehbehinderten Menschen involviert werden, die keine finanziellen Interessen an einem neuen Merkzeichen hegen. Bestehende Nachteilsausgleiche müssen allerdings weiterhin Bestandsschutz haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inklusives Wahlrecht für Menschen mit Behinderung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Piratenpartei setzet sich für ein uneingeschränktes aktives und passives Wahlrecht für alle Menschen mit Behinderung ein. Dazu sollen in allen Parlamenten in Bund und Ländern die §§ 13 Nrn. 2 und 3 BWG (Bundeswahlgesetz) sowie 6a Abs. 1 Nrn. 2 und 3 EuWG (Gesetz über die Wahl der Abgeordneten des Europäischen Parlaments aus der Bundesrepublik Deutschland) beziehungsweise die entsprechenden landesrechtlichen Vorschriften ersatzlos gestrichen werden. Wir unterstützen damit vollumfänglich die Forderungen des Deutschen Behindertenrates, des Instituts für Menschenrechte und des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung zur Umsetzung eines inklusiven Wahlrechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davon betroffen sind Menschen, denen ein Betreuer oder eine Betreuerin für alle Angelegenheiten bestellt worden ist oder die eine Straftat im Zustand der Schuldunfähigkeit begangen haben und wegen befürchteter Allgemeingefährlichkeit in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht sind. Es widerspricht den demokratischen Grundregeln, eine Menschen ein Recht deshalb zu versagen, weil dieser das Recht aus bestimmten tatsächlichen Gründen aller Voraussicht nach nicht oder nur stark eingeschränkt wahrnehmen kann. Beide Ausschlussvorschriften basieren auf historisch tradierten Vorurteilen, die überholt und mit dem heutigen Menschenrechtsverständnis nicht vereinbar sind. Sie führen stattdessen zu einer Ungleichbehandlung, für deren Rechtfertigung es keine plausiblen Argumente gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesetz zur Sozialen Teilhabe unterstützen und umsetzen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Piratenpartei unterstützt den Entwurf des Forums behinderter Juristinnen und Juristen zum „Gesetz zur Sozialen Teilhabe und zur Änderung des SGB IX und anderer Gesetze“ zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies beinhaltet z. B.&lt;br /&gt;
*einen anderen Behinderungsbegriff als Aktivitätseinschränkung im Kontext der Umgebung&lt;br /&gt;
*Wunsch- und Wahlrecht für Teilhabeleistungen ermöglichen, das heute strukturell erheblich eingeschränkt ist&lt;br /&gt;
*Recht auf leichte Sprache&lt;br /&gt;
*Leistungen für behinderte Kinder ausschließlich über das Jugendamt&lt;br /&gt;
*Integrationsamt wird Rehabilitationsträger für alle erwachsene behinderte Menschen (Finanzierung über den Bund)&lt;br /&gt;
*Trägerübergreifende Begutachtung aller Leistungen&lt;br /&gt;
*Leistungen zum Trägerübergreifenden Budget bleiben weitgehend bestehen&lt;br /&gt;
*neue Leistungsform: Persönliche Assistenz sowohl im Arbeitgebermodell als auch genossenschaftlich oder selbst organisiert.&lt;br /&gt;
Die Piratenpartei wird den Gesetzentwurf nach ihrer Wahl in den 18. Deutschen Bundestag nach Möglichkeit umsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Barrierefreiheit von öffentlichen Einrichtungen gewährleisten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir setzen uns für die Umsetzung und Einhaltung der Barrierefreiheit in allen öffentlichen Einrichtungen ein. Neubauten müssen zwingend den gesetzlichen Mindeststandards für Barriefreiheit entsprechen. Alte Gebäude sind nach Möglichkeit barrierefrei umzubauen. Dabei fordern wir mehr Einbeziehung von betroffenen Menschen zum Abbau von Barrieren als Grundvoraussetzung für eine inklusive Gesellschaft. Wir werden geeignete Sanktionen bei Missachtung bestehender Gesetze entwickeln. Zusätzlich wollen wir bundesweite Fördermaßnahmen als finanzielle Anreize für den Um- und Neubau schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Barrierefreiheit geht vor Denkmalschutz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Interessen von Barrierefreiheit und Denkmalschutz stehen sich häufig gegenüber. Nach unserer Meinung und der, von Deutschland unterschriebenen, UN-Behindertenrechtskonvention dürfen Menschen mit Behinderung nicht vom kulturellen Leben ausgeschlossen werden. Häufig beinhaltet Denkmalschutz verschiedene Vorstellungen von &amp;quot;Authentizität&amp;quot; (Echtheit), welche immer Kompromisse wie zeitgemäße Nutzungsanforderungen mit sich ziehen. Wir werden daher kreative Lösungen zur Vereinbarkeit fördern, uns jedoch vorrangig für Teilhabe und Barrierefreiheit einsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sich die Interessen von Barrierefreiheit und Denkmalschutz gegenüber stehen, ist sowohl der Denkmalschutzbeauftrage als auch der Beauftrage für Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt in die Lösung des bestehenden Konflikts einzubeziehen. Das Ergebnis soll auf jeden Fall eine Verbesserung der Barrierefreiheit sein. Damit im zukünftigen Denkmalschutz die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung berücksichtigt werden, ist es notwendig den Verantwortlichen der Denkmalpflege entsprechende Kenntnisse und Grundlagen für eine barrierefreie Gestaltung von Lebensräumen zu vermitteln. Auf Seiten der Politik für Menschen mit Behinderung muss aber auch das Wissen um den Wert und die Bedeutung des Erhalts &amp;quot;originaler&amp;quot; Bausubstanz und Baugestaltung erweitert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Modul 4 =&lt;br /&gt;
=Europa=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Europa wagen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mehr direkte Demokratie für Europa: Direktdemokratische Verfahren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Hinweis: Dieser Textbaustein entspricht [[Initiative gemeinsames Wahlprogramm/Anträge für die Umfrage  2013/Wahlprogramm BPT - 158|G158]] (67,2% Zustimmung)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bürgerinnen und Bürger   sollen in EU-weiten Abstimmungen direkt über europäische Gesetze   entscheiden können.  Dabei befürworten wir drei Verfahren: &lt;br /&gt;
*Bürgerinnen und Bürger   machen eigene Vorschläge für neue EU-Gesetze: Die  Europäische   Bürgerinitiative  (EBI) wird so umgestaltet, dass sie eine  vollwertige   Gesetzesinitiative darstellt. Sie soll in der Praxis leicht  anwendbar   sein und ohne Gebührenerhebung  auskommen.  &lt;br /&gt;
*Bürgerinnen und Bürger  stoppen EU-Gesetze: Eine EBI kann auch ein Gesetz ablehnen oder abschaffen. &lt;br /&gt;
*Bürgerinnen und Bürger   werden gefragt: Eine Änderung der EU-Verträge bzw. einer   EU-Verfassung  tritt nur dann in Kraft, wenn die Bürger sie in einer   EU-weiten,  zeitgleichen Abstimmung befürworten. Diese wird automatisch   angesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vision für Europa==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Europäischer Verfassungskonvent===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Hinweis: Dieser Textbaustein entspricht  [[Initiative gemeinsames Wahlprogramm/Anträge für die Umfrage 2013/Wahlprogramm BPT - 128|G128]]  (69,7% Zustimmung)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die    Piratenpartei Deutschland fordert die Einberufung einer   verfassungsgebenden Versammlung (Verfassungskonvent) für die Europäische  Union.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel  des Verfassungskonventes ist es, das politische System der EU  und ihre  Beziehung zu den Mitgliedstaaten und Regionen neu zu  strukturieren und  auf eine demokratische Basis zu stellen.  Der Prozess der Ausarbeitung  einer europäischen Verfassung muss  transparent sein und die  europäischen Bürgerinnen und Bürger umfassend  beteiligen. Die  Mitglieder dieser Versammlung sollen demokratisch gewählt werden und   gleichzeitig die Vielfalt innerhalb der Union repräsentieren.   Über den  erarbeiteten Verfassungsentwurf stimmen die Bürgerinnen und  Bürger  unionsweit und zeitgleich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Modul 5 =&lt;br /&gt;
=Aussenpolitik=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedenslogik statt Sicherheitslogik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Hinweis: Dieser Abschnitt entspricht [[Initiative gemeinsames Wahlprogramm/Anträge für die Umfrage 2013/Wahlprogramm BPT - 093|G093]] (68,6% Zustimmung)''&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- G093 - Friedenslogik statt Sicherheitslogik, Präambel-Vorschlag (68,6%) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Beginn des 21. Jahrhunderts steht die Welt vor einem immensen Ausmaß an Gewalt, insbesondere bei innerstaatlichen Konflikten. Die  Reduzierung und Überwindung dieser Gewalt erfordern zunehmend eine Entfaltung vielfältiger Ansätze ziviler Konfliktbearbeitung. Eine  friedenspolitische Wertorientierung der Außen- und Verteidigungspolitik, wie auch der Entwicklungspolitik bis hin zur Innenpolitik ist verloren  gegangen. Stattdessen steht die Idee der &amp;quot;vernetzten Sicherheit&amp;quot; als Synonym für diesen Prozess. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Piratenpartei fordert daher, das Primat des Zivilen als Leitmotiv deutscher Friedenspolitik wieder ernst zu nehmen und in Politik und Gesellschaft konkret umzusetzen. Nicht-Regierungsorganisationen sollten sich vermehrt engagieren können und die Fähigkeit in der Gesellschaft zur konstruktiven Konfliktbearbeitung soll insgesamt gestärkt werden. Dafür benennen wir ausdrücklich die Eckpfeiler, an denen Politik und Praxis im Sinne einer Friedenslogik bemessen werden müssen: &lt;br /&gt;
* die Befriedigung menschlicher Grundbedürfnisse &lt;br /&gt;
* die Menschenrechte &lt;br /&gt;
* die Reduktion von Gewalt &lt;br /&gt;
* die Förderung dauerhafter Gerechtigkeit &lt;br /&gt;
* die Förderung emanzipatorischer Entwicklungsprozesse &lt;br /&gt;
* der Vorrang ziviler Konfliktbearbeitung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind auch Teil der europäischen Zivilgesellschaft, deshalb sind  die Möglichkeiten von Europa aus Frieden zu gestalten, weiterzuentwickeln. Die Frage der Öffnung der Grenzen Europas für Flüchtlinge ist ein Gradmesser für das &amp;quot;Friedensprojekt Europa&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gefahr eines Atomkrieges reduzieren==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Hinweis: Dieser Abschnitt entspricht [[Initiative gemeinsames Wahlprogramm/Anträge für die Umfrage 2013/Wahlprogramm BPT - 079|G079]] (67,9% Zustimmung)''&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- G079 - Gefahr eines Atomkrieges reduzieren (67,9%)  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Piratenpartei setzt sich für den unilateralen Abzug der amerikanischen Kernwaffen aus allen europäischen Staaten ein. Dies wäre eine vertrauensbildende Maßnahme, mit der weitere nukleare Abrüstung  erleichtert werden soll. Darüber hinaus fordern wir den unilateralen Abzug aller Kernwaffen aus Deutschland. Die Piratenpartei lehnt die &amp;quot;nukleare Teilhabe&amp;quot; ab und setzt sich für ihre Abschaffung innerhalb der NATO ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Verbesserung der Transparenz der atomaren Massenvernichtungsmittel, setzt sich die Piratenpartei für die Publikation der Bestände von militärischen Nuklearmaterial und Sprengkopfzahlen durch alle Kernwaffenmächte ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg zu einer kernwaffenfreien Welt (&amp;quot;Global Zero&amp;quot;)  unterstützt die Piratenpartei die Schaffung einer  &amp;quot;Kernwaffenfreien Zone in Mitteleuropa&amp;quot; und anderen Regionen weltweit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Piratenpartei unterstützt außerdem alle  Bemühungen, die das Inkrafttreten des CTBT (Comprehensive Test Ban  Treaty / Teststoppvertrag) fördern. Wir unterstützen auch alle  Bemühungen, mit den Verhandlungen zum FM(C)T (Fissile Material Cutoff Treaty) zu beginnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Piratenpartei sieht außerdem den bedingungslosen Verzicht auf den Ersteinsatz von Kernwaffen seitens der NATO als notwendige Vertrauen bildende Maßnahme an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Modul 6 =&lt;br /&gt;
=Wirtschaft und Finanzen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Finanzmarktregulierung - Too-big-to-fail und Too-interconnected-to-fail verhindern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  ''Hinweis: Dieser Abschnitt entspricht [[Initiative gemeinsames Wahlprogramm/Anträge für die Umfrage 2013/Wahlprogramm BPT - 024|G024]] (68,9% Zustimmung)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Banken  und Finanzinstitute sollen zu jedem Zeitpunkt ihre Verluste  selber  tragen können(!) ohne  andere Marktteilnehmer in Mitleidenschaft  zu  ziehen. Dadurch verlieren sie ihr Erpressungspotenzial gegenüber dem   Staat durch ihre Größe oder Vernetzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  wesentliche Ansatzpunkt, dies zu erreichen, ist den riskanten   Vermögensbestandteilen der Bank (Kreditforderungen, Aktien, Papiere   etc.) zu jeder Zeit ausreichend Eigenkapital gegenüber zu stellen. Es   werden verschiedene Umsetzungsvorschläge zur Diskussion gestellt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Jedes Finanzprodukt, Aktie, Kredit etc. muss vollständig mit   Eigenkapital  hinterlegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)  Für die Bestimmung der Solvenz einer Bank soll ihr Vermögen   &amp;quot;konservativ&amp;quot; und nicht mit dem aktuellen Marktpreis bewertet werden.   Dies kann z.b. dadurch geschehen, dass der Wert eines   Vermögensbestandteils mit dem niedrigsten Handelspreis der letzten 15   Jahre angesetzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Wie b), nur dass der Wert über ein öffentliches transparentes Rating  geschieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Möglichkeit zur Etablierung unabhängiger Ratingagenturen nutzen. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  ''Hinweis: Dieser Abschnitt entspricht [[Initiative gemeinsames  Wahlprogramm/Anträge für die Umfrage   2013/Wahlprogramm BPT - 045|G045 -  Die Möglichkeit zur Etablierung   unabhängiger Ratingagenturen nutzen.  ]] (69,3% Zustimmung)'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die  Macht der drei Ratingagenturen ist zu stark. Unabhängige Ratings  sind  sehr schwer zu etablieren. Es gilt diese Monopolstellung  aufzubrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft, Finanzen und Soziales - freiheitlich, gerecht und nachhaltig (Wahlprogrammversion des PA444) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  ''Hinweis: Dieser Abschnitt entspricht  [[Initiative gemeinsames  Wahlprogramm/Anträge für die Umfrage 2013/Wahlprogramm BPT - 174|G174]]  (67,4% Zustimmung)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die  Wirtschafts-, Finanz- und Sozialordnung soll allen Menschen und der   Gemeinschaft dienen. Traditionelle Maßstäbe, wie etwa das   Bruttoinlandsprodukt (BIP) oder die Wachstumsrate, die nur bedingt mit   dem Wohlstand der Menschen und der Nachhaltigkeit des Wirtschaftens   verknüpft sind, sollen daher nicht mehr alleinige Orientierungsgrößen   für die Wirtschaftspolitik sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leitbild der Piratenpartei ist eine Ordnung, die sowohl '''freiheitlich''' als auch '''gerecht''' als auch '''nachhaltig''' gestaltet ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da  Freiheit, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit universelle  Grundwerte  sind, wollen wir auch über den nationalen Rahmen hinaus auf  die  Berücksichtigung dieser Werte hinwirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Freiheit, Verantwortung und Transparenz====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter '''freiheitlich'''  verstehen die Piratenpartei eine Wirtschafts- und  Gesellschaftsordnung, in  der die individuelle Entfaltung des Menschen  im Mittelpunkt steht. Sie  wird durch das Gemeinwohl sowohl gestärkt als  auch beschränkt. Deshalb  sind Freiheit und Verantwortung untrennbar  miteinander verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Umsetzung dieser Ziele spielt die '''Transparenz'''  eine  besondere Rolle. Wir wollen den transparenten Staat, eine  transparente  Politik und eine transparente Wirtschaft, aber nicht den  transparenten  Bürger. Der Datenschutz und die informationellen  Selbstbestimmung der Bürgerinnen und Bürger sind zu gewährleisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsichtlich  der Transparenz in der Wirtschaft sind berechtigte  Interessen der  Unternehmen zu wahren, sofern diese Interessen nicht im  Widerspruch zum  Gemeinwohl und dem Wohl der Bürgerinnen und Bürger stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Regulierende Maßnahmen'''  sind nur gerechtfertigt, wenn sie  notwendig sind, um gesellschaftliche  Ziele zu verwirklichen. Bestehende  Regulierungen sind auf ihre  Notwendigkeit und Wirkung hin zu überprüfen.  Alle Regelungen sind so  einfach wie möglich zu gestalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesellschaftliche Ziele umfassen, sind aber nicht beschränkt auf: &lt;br /&gt;
*Verbraucher umfassend und wahrheitsgetreu zu informieren, &lt;br /&gt;
*menschenwürdige Arbeitsbedingungen mit angemessener Bezahlung sicher zu stellen, &lt;br /&gt;
*Gesundheit und Umwelt zu schützen,  &lt;br /&gt;
*artgerechte Tierhaltung sicher zu stellen,  &lt;br /&gt;
*fairen Wettbewerb durch Bewertung und Berücksichtigung ökologischer und sozialer Kosten sicher zu stellen,  &lt;br /&gt;
*gesellschaftsschädigende Fehlentwicklungen zu verhindern.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Teilhabe'''  am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben  ist ein wesentlicher  Aspekt der Freiheit und persönlichen Entfaltung.  Entscheidend hierfür  ist der umfassende Zugang zu notwendigen  Infrastrukturen für alle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Alle wirtschaftliche Tätigkeit'''  dient dem Gemeinwohl und  dem Einzelnen. Eigentum verpflichtet zum  verantwortungsvollen Umgang mit  Mensch und Umwelt. Wirtschaftliche  Fehlentwicklungen gefährden die  Freiheit des Einzelnen und der  Gemeinschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gerechtigkeit====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gerecht'''  bedeutet, dass die Rahmenbedingungen in Wirtschaft und  Gesellschaft so  gestaltet sind, dass sowohl eine Teilhabe als auch ein  angemessenes  Leben grundsätzlich gewährleistet werden. &lt;br /&gt;
* '''Leistungsgerecht:'''  In einer leistungsgerechten  Gesellschaft müssen Einkommen in einem  nachvollziehbaren Verhältnis  sowohl zur Leistung als auch zum  gesellschaftlichen Beitrag stehen. Zu  diesem Beitrag gehören  ausdrücklich auch Aufgaben wie etwa die  Kindererziehung oder die Pflege  und Betreuung von Alten und Kranken.  Einkommen und Vermögen, sowie die  Leistungsfähigkeit der Bürger und  Unternehmen müssen ausgewogen zur  Finanzierung der Gesellschaft  herangezogen werden.  &lt;br /&gt;
* '''Verteilungsgerecht:'''  Zu große Wohlstandsunterschiede  zwischen den Menschen gefährden den  Zusammenhalt in unserer  Gesellschaft. Deshalb muss der Staat  Rahmenbedingungen setzen, die einer  zu starken Konzentration von  Einkünften und Vermögen entgegenwirken.  Eine verteilungsgerechte  Gesellschaft ermöglicht eine gesellschaftliche  Teilhabe und  gewährleistet einen angemessenen Lebensstandard für Alle.  &lt;br /&gt;
* '''Chancengerecht:'''  Eine chancengerechte Gesellschaft  erschließt die brachliegenden  Potentiale von Kindern, Jugendlichen und  auch Erwachsenen zu deren  eigenen Nutzen und zum Nutzen der  Gesellschaft. Dieses Ziel soll nicht  nur durch Bildungsmaßnahmen allein  angestrebt werden. Es müssen  geeignete Rahmenbedingungen geschaffen  werden, die es den Menschen erst  ermöglichen, ihre Chancen wahrzunehmen.  Entwicklungschancen müssen  unabhängig von der gesellschaftlichen  Stellung des Einzelnen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachhaltigkeit====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachhaltig'''  ist ist ein auf Dauer angelegter,  verantwortungsvoller Umgang mit  Ressourcen und der Umwelt. Die  Haushalts- und Subventionspolitik, sowie  das Finanzsystem, müssen dem  Menschen und der Realwirtschaft  langfristig dienen. &lt;br /&gt;
* '''Nachhaltiger Umgang mit Ressourcen:'''  Die Rahmenbedingungen  für wirtschaftliches Handeln sind so  auszugestalten, dass  Fehlentwicklungen für die Allgemeinheit und Umwelt  zu wirtschaftlichen  Konsequenzen für die verantwortlichen Akteure  führen. &lt;br /&gt;
* '''Nachhaltige Haushaltspolitik:'''  Steuern sind Ausdruck  kooperativen Verhaltens einer Gesellschaft.  Steuern sollen im Ergebnis  mehr Wohlstand und Selbstverwirklichung für  alle bewirken.  Die  Aufnahme sowie der Abbau von Staatsschulden dienen der  Erreichung  gesellschaftlicher Ziele. Dabei müssen wirtschaftliche,  ökologische und  soziale Interessen unter Berücksichtigung des  gesamtwirtschaftlichen  Gleichgewichts in Einklang gebracht werden.  Schulden sind nur auf  Grundlage transparenter Entscheidungsprozesse  aufzunehmen oder  abzubauen.  &lt;br /&gt;
* '''Nachhaltige Subventionspolitik:'''  Subventionen dienen  ausschließlich der Erreichung gesellschaftlicher  Ziele, etwa dem Anschub  von Entwicklungen oder der Entfaltung von  wirtschaftlichen,  ökologischen oder sozialen Lenkungswirkungen. Alle  Subventionen müssen  transparent vergeben und mit klaren Ziel- und  Zeitvorgaben verknüpft  werden. Auch bestehende Subventionen müssen  zeitlich befristet und bei  Verlängerung begründet werden. Die  Wirksamkeit aller  Subventionsprogramme muss fortlaufend geprüft  werden.  &lt;br /&gt;
* '''Nachhaltiges Finanzsystem:'''  Das Finanz- und  Währungssystem ist so umzugestalten, dass es den  Menschen und der  Realwirtschaft dient. Ein nachhaltiges Finanzsystem  stellt sicher, dass  gemeinschaftsschädigende Systemkrisen nicht  auftreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haushalt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transparente Haushaltspolitik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  ''Hinweis: Dieser Abschnitt entspricht [[Initiative gemeinsames Wahlprogramm/Anträge für die Umfrage 2013/Wahlprogramm BPT - 205|G205]]    (67,3% Zustimmung)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transparenz ist die absolute Mindestforderung von der Piratenpartei an die Haushaltspolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgaben   in Bildung und Infrastruktur im weiteren Sinne sind  Investitionen in    die Zukunft und sollten als solche nicht mit anderen  Schulden    gleichbehandelt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Steuern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Steuerfreiheit des individuellen Existenzminimums ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  ''Hinweis: Dieser Abschnitt entspricht  [[Initiative gemeinsames Wahlprogramm/Anträge für die Umfrage 2013/Wahlprogramm BPT - 018|G018]] (67,6% Zustimmung)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es   muss sichergestellt werden, dass das individuelle Existenzminimum     grundsätzlich steuerfrei ist. Neben dem pauschal ermittelten    Existenzminimum soll daher allen Steuerpflichtigen der Rechtsanspruch    eingeräumt werden, in besonderen Lebenslagen für sich und Angehörige   ein  persönliches Existenzminimum bestimmen zu lassen. Das   Existenzminimum  als Freibetrag soll frei übertragbar sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erhöhung des Kindergeldes statt Kinderfreibetrag ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  ''Hinweis: Dieser Abschnitt entspricht   [[Initiative  gemeinsames Wahlprogramm/Anträge für die Umfrage 2013/Wahlprogramm BPT - 169|G169]]  (66,9% Zustimmung)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund   des progressiven Steuertarifs bedeuten die Kinderfreibeträge  für   Besserverdienende einen größeren Vorteil als für Geringverdienende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir  sind der Meinung, dass alle in Deutschland lebenden Kinder  unabhängig  vom Einkommen der Eltern in gleicher Weise staatlich  gefördert werden  müssen. Diese Ungleichbehandlung wollen wir durch  Abschaffung der  Kinderfreibeträge bei gleichzeitiger aufkommensneutraler  Erhöhung des  Kindergeldes beenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Modul 7 =&lt;br /&gt;
=Innen- und Rechtspolitik=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltung== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abschaffung von elektronischem Personalausweis und Reisepass ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Hinweis: Dieser Textbaustein entspricht [[Initiative gemeinsames Wahlprogramm/Anträge für die Umfrage 2013/Wahlprogramm BPT - 111|G111]] (69,7% Zustimmung)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Piratenpartei setzt sich für die Abschaffung der elektronischen Funktionen des Personalausweises und des Reisepasses ein. Die Gefahren welche die Systeme beherbergen, überwiegen die Möglichkeiten. So kann der elektronische Personalausweis unter anderem in der Zukunft vom Staat  dazu genutzt werden, dass sich Internetnutzende vor Benutzung des Netzes ausweisen müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Counter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Initiative gemeinsames Wahlprogramm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Moonopool</name></author>
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