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	<title>Ideen zur Einführung eines Delegated Voting Systems - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-23T01:14:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
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		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=Ideen_zur_Einf%C3%BChrung_eines_Delegated_Voting_Systems&amp;diff=55688967&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Doogie: Eindeutige IDs anstatt Zufallszahlen</title>
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		<updated>2011-10-11T14:02:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eindeutige IDs anstatt Zufallszahlen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Zur Zeit wird innerhalb der Piratenpartei über die Einführung eines Delegiertensystems nach Vorbild des delegated voting nachgedacht. Diese Seite soll diese Gedanken zusammenfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Worum geht es?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Delegated Voting versucht, Basisdemokratie und Repräsentative Demokratie zu verbinden. In diesem System kann jeder Pirat, der will, an einem Parteitag teilnehmen. Wer nicht teilnehmen will, kann seine Stimme an einen anderen Piraten übertragen, der dann in Abstimmungen 2 Stimmen zur Verfügung hat. Es ist auch möglich, einem Piraten mehrere Stimmen zu übertragen. Das System wird derzeit in [[Liquid Feedback]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stimmen Global oder für Themenbereiche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man seine Stimme generell nur einem Piraten übertragen kann, egal für welches Thema, so ist auch dies ein delegated voting Konzept. Nun kann man jedoch auch Elemente des [[Liquid Democracy]] in das System einbinden, in dem Man es erlaubt, dass Stimmen für unterschiedliche Themenbereiche (eventuell sogar einzelne Anträge) an andere Piraten übertragen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Rechtliche Fragen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dieser Abschnitt wurde von einem juristischen Laien verfasst und  sollte von einem Juristen nochmals überarbeitet werden.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß §10 Absatz (2) Parteiengesetz[1] haben alle Mitglieder eines Parteitages gleiches Stimmrecht. Allerdings sagt der § 10 nichts darüber aus, ob nicht ein Mitglied das Stimmrecht eines anderen Mitglieds ausüben kann (z.B. durch Übertragung der Stimme).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist in verschiedenen bestehenden Parteien bereits möglich. Bei der FDP zum Beispiel kann ein Delegierter “seine Stimme [...] auf einen anderen Delegierten oder einen Ersatzdelegierten [...] übertragen” [2] §13 Absatz (5).&lt;br /&gt;
Ein Delegierter kann bei der FDP “neben seiner Stimme nur eine Stimme vertreten”(gemäß Satzung)([2] §13 Absatz (7)). Wenn es also nötig ist, die Vertretung mehrerer Stimmen in der Satzung explizit auszuschließen, dann sollte es rechtlich möglich sein, diese zu erlauben. Ob eine Übertragung Themenspezifisch (Liquid Democracy) möglich ist, muss noch juristisch geklärt werden, jedoch spricht bislang auch nichts dagegen.&lt;br /&gt;
=Technische Umsetzung=&lt;br /&gt;
==Öffentliche Abstimmung==&lt;br /&gt;
===Lösung mit Technik===&lt;br /&gt;
Es ist eine Software zu entwickeln, welche die Abstimmungen namentlich möglich macht. Hierzu könnte z.B. Adhocracy verwendet werden, oder ein komplett neues Programm entwickelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile:&lt;br /&gt;
*Einfach und Schnell&lt;br /&gt;
Nachteile:&lt;br /&gt;
*Abhängig von Technik und Netzwerk&lt;br /&gt;
*Jeder Teilnehmer braucht einen Laptop&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lösung ohne Technik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Teilnehmer erhält so viele Stimmkarten, wie er Stimmen zu vertreten hat. Bei großer Anzahl werden Abstimmungshilfen angeboten, die das hochheben erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile:&lt;br /&gt;
*Ähnlich einfach und Schnell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteile:&lt;br /&gt;
*Erhöhter Aufwand bei Akkreditierung&lt;br /&gt;
*Leichtes „Erschleichen“ von Zusatzstimmen&lt;br /&gt;
*Technische Obergrenze von Delegationen bei ca. 10 Stimmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geheime Abstimmungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Analoge Wahl mit Computerunterstützung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden Computer mit angeschlossenem Spezialdrucker erstellt. Die Abstimmung erfolgt dann folgendermaßen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Der Pirat betritt die Wahlkabine und gibt im Computer seine Wahl ein.&lt;br /&gt;
#Der Computer druckt ihm gemäß seinen Delegationen X Stimmzettel mit ausgeführter Wahl aus (ca. DIN C8)&lt;br /&gt;
#Der Pirat überprüft, ob alle Kärtchen seiner Wahl entsprechen, faltet diese und verlässt die Wahlkabine.&lt;br /&gt;
#Der Pirat wirft seine Wahlzettel in die Wahlurne. Dabei überprüft der Wahlhelfer, ob die Stimmenanzahl stimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile:&lt;br /&gt;
*Hohe Nachvollziehbarkeit, da Analogwahl&lt;br /&gt;
*Hohes Wahlgeheimnis&lt;br /&gt;
*Schwer zu manipulieren&lt;br /&gt;
Nachteile:&lt;br /&gt;
*Aufwändig (Abstimmungen dauern lange)&lt;br /&gt;
*Abhängigkeit von Technik&lt;br /&gt;
*Teuer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wahl mittels Zufallszahlen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden Computer mit angeschlossenem Spezialdrucker erstellt. Die Abstimmung erfolgt dann folgendermaßen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Der Pirat betritt die Wahlkabine und gibt im Computer seine Wahl ein.&lt;br /&gt;
#Der Computer erzeugt Zufallszahlen und speichert die Stimmen.&lt;br /&gt;
#Der Computer druckt dem Piraten eine Liste mit den zu Ihm gehörenden Zufallszahlen aus.&lt;br /&gt;
#Der Computer gibt eine Liste aus, auf der zu jeder Zufallszahl die jeweilige Wahl steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei sähe z.B. ein ausgedruckter Wahlzettel eineswPiraten mit 3 Stimmen wie folgt aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
98237500 29467219 83873417&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der öffentlichen Liste steht dann:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
54678992	Ja&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
21344503	Nein&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
98237500 	Ja&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
27457899	Ja&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
72348901	Nein&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
29467219 	Ja&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
49876545	Nein&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
12495356	Nein&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
83873417	Ja&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
48654685	Ja&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das keine Stimmen dazu gekommen sind, kann leicht durch die Gesamtzahl der Stimmen überprüft werden. Außerdem kann jeder Pirat prüfen, ob seine Stimme korrekt gewertet wurde. Manipulationen sind nahezu ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile:&lt;br /&gt;
*Wahlen sind schnell durchführbar (Computerauswertung)&lt;br /&gt;
*Fehler sind für jeden nachvollziehbar, daher kaum Manipulierbar&lt;br /&gt;
Nachteile:&lt;br /&gt;
*Wahlgeheimnis nicht hundertprozentig gesichert&lt;br /&gt;
*Abhängigkeit von Technik&lt;br /&gt;
*Teuer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;gt; Die Idee ist gut, aber es dürfen keine Zufallszahlen sein, sondern eindeutige ID. Keine Zahl darf zweimal vorkommen. Technisch aber einfach generierbar. (Die IDs sollten zusätzlich auch noch statistisch gleichmäßig/&amp;quot;zufällig&amp;quot; verteilt sein.)  --[[Benutzer:Doogie|Doogie]] 16:02, 11. Okt. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wahlen mittels Lochung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden Stimmzettel erstellt, auf denen die Optionen nicht in der selben Reihenfolge auftauchen. Dabei könnten z.B. 5 verschiedene Wie folgt aussehen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stimmzettel 1:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[ ] Option 4&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[ ] Option 1/Ja&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[ ] Option 6&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[ ] Option 5&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[ ] Option 2/Nein&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[ ] Option 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stimmzettel 2:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[ ] Option 1/Ja&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[ ] Option 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[ ] Option 2/Nein&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[ ] Option 5&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[ ] Option 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[ ] Option 6&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stimmzettel 3:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[ ] Option 2/Nein&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[ ] Option 1/Ja&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[ ] Option 6&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[ ] Option 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[ ] Option 5&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[ ] Option 4&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stimmzettel 4:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[ ] Option 4&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[ ] Option 5&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[ ] Option 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[ ] Option 6&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[ ] Option 1/Ja&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[ ] Option 2/Nein&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stimmzettel 5:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[ ] Option 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[ ] Option 5&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[ ] Option 1/Ja&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[ ] Option 4&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[ ] Option 6&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[ ] Option 2/Nein&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abstimmung erfolgt dann folgendermaßen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Der Pirat erhält X Wahlzettel vom gleichen Typ.&lt;br /&gt;
#Der Pirat betritt die Wahlkabine und nutzt einen Locher, um seine Wahl bei allen Wahlzetteln zu machen.&lt;br /&gt;
#Der Pirat faltet seine Wahlzettel so, dass die Lochung noch zu erkennen ist.&lt;br /&gt;
#Der Wahlhelfer überprüft, ob alle Zettel gleich gelocht sind.&lt;br /&gt;
#Die Auszählung erfolgt analog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile:&lt;br /&gt;
*Hohe Nachvollziehbarkeit, da Analogwahl&lt;br /&gt;
*Hohes Wahlgeheimnis&lt;br /&gt;
*Keine Technik nötig&lt;br /&gt;
Nachteile:&lt;br /&gt;
*Aufwändig (Abstimmungen dauern lange)&lt;br /&gt;
*Hoher Personalbedarf (Wahlhelfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] [[http://www.bundestag.de/dokumente/rechtsgrundlagen/pg_pdf.pdf Gesetz über die politischen Parteien (Parteiengesetz)]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[2] [[http://www.fdp-bundespartei.de/files/363/Bundessatzung-2010.pdf FDP Bundessatung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Idee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liquid Democracy]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Satzung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Doogie</name></author>
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