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	<title>Diskussion:AG Außenpolitik/Grundsatzprogramm/Antrag R2P - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-08T02:17:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
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		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=Diskussion:AG_Au%C3%9Fenpolitik/Grundsatzprogramm/Antrag_R2P&amp;diff=55829621&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;CeCe: Mail über ML eingestellt</title>
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		<updated>2012-05-10T09:39:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mail über ML eingestellt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Von ''Otla Pinnow'' am 10.05.12 über die Mailingliste:'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mein Vorschlag zusätzlich aufzunehmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiative (am besten über EU) für einen völkerrechtlich wirksamen&lt;br /&gt;
UNO-Beschluss, wonach Kriegswaffen nicht gegen das eigene Staatsvolk&lt;br /&gt;
gerichtet werden dürfen.&lt;br /&gt;
Ich denke, es ist nicht chancenlos, das auf diplomatischem Weg&lt;br /&gt;
durchzukriegen.&lt;br /&gt;
Das hätte die Konsequenz der Rechtsklarheit: wer Kriegswaffen gegen sein&lt;br /&gt;
eigenes Volk richtet, ist fällig und provoziert damit Eingreifen.&lt;br /&gt;
Könnte schon mal abschrecken.&lt;br /&gt;
Dann würde es unter solchen Umständen einer Veto-Macht sehr schwer&lt;br /&gt;
fallen, ihr Veto gegen eine Intervention einzulegen.&lt;br /&gt;
Schließlich - denkt mal an unser eigenes Land. Da gibt es auch den einen&lt;br /&gt;
oder anderen, der daran denkt, das Grundgesetz zu ändern und&lt;br /&gt;
militärische Operationen - also keine Katastrophenhilfe - zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ich glaube nicht, dass uns das gefällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsichtlich UN-Mandat zur Intervention: ich neige dazu, das&lt;br /&gt;
vorauszusetzen. Nicht nur, um ein sicheres Mandat zu haben. Viele&lt;br /&gt;
Staaten haben Kolonialismus und Imperialismus noch in sehr unguter&lt;br /&gt;
Erinnerung. Ich weiß, dass die Mehrheit der Libyer eine Intervention&lt;br /&gt;
einiger Westmächte deswegen nicht gewollt hätte, aus Furcht, dann wieder&lt;br /&gt;
zu einer Art Kolonie zu werden. Bei einem UN-Mandat besteht diese Furcht&lt;br /&gt;
nicht, deswegen haben die libyschen UNO-Diplomaten ja auch von Anfang an&lt;br /&gt;
den UNO-Kurs eingeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum zweiten möchte natürlich nach so einem Krieg jeder seine Pfoten in&lt;br /&gt;
das betroffene Land stecken, im Falle Libyen nicht nur der Westen,&lt;br /&gt;
sondern auch arabische Staaten. Da bildet die UNO einen Schutzschirm,&lt;br /&gt;
der diverse unzüchtige Bestrebungen anderer doch ganz erheblich&lt;br /&gt;
reduziert, so weit, dass die Bürger damit fertig werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langzeitschäden hingegen sind imho nicht so dramatisch.&lt;br /&gt;
Da wird vor allem von Seiten der Linken und Pazifisten ganz gewaltig&lt;br /&gt;
übertrieben. Bisher habe ich noch keinen Beweis dafür gefunden, dass&lt;br /&gt;
entgegen den Zusicherungen der Nato die z.B. in Falloudja verwendete&lt;br /&gt;
Uran-Munition überhaupt zum Einsatz kam - es sei denn vielleicht bei&lt;br /&gt;
Waddan, wo tagelang ein Waffenlager bombardiert wurde. Nur, Uranmunition&lt;br /&gt;
verliert meines Wissens ihre Gesundheitsschädlichkeit ziemlich schnell&lt;br /&gt;
und die Umgebung des Waffenlagers war unbewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür gibt es ein anderes Problem: in Libyen wurde Munition von hoher&lt;br /&gt;
Präzision verwandt, mit der man z.B. ganz gezielt ein Haus in einer&lt;br /&gt;
Häuserwand zerbomben kann. Das führte zu wahrer Begeisterung darüber,&lt;br /&gt;
dass das Nebenhaus mit Kommandozentrale zerstört war, das eigene aber&lt;br /&gt;
vollkommen heil und ganz geblieben war. Problem: davon gab es zu wenig.&lt;br /&gt;
Die ist den Europäern ausgegangen. Die mussten bei den USA betteln&lt;br /&gt;
gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das, denke ich, sollte man vielleicht auch ansprechen: nämlich, dass&lt;br /&gt;
man nicht die dicken Hämmer vorrangig produziert, die alles rund herum&lt;br /&gt;
platt machen und Feuerstürme erzeugen, Bomben für Flächenbombardements,&lt;br /&gt;
die man einfach so wahllos über einer Fläche ausklinkt oder eben besagte&lt;br /&gt;
Uranbomben, sondern sich auf solche Präzisionsmunition konzentriert, die&lt;br /&gt;
die Zivilbevölkerung doch weitestgehend ungeschoren lässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ganze Waffenindustrie inklusive Werbung ist auf platt machen und&lt;br /&gt;
niederwalzen abgestellt. Aber - Libyen hat bewiesen, es geht auch&lt;br /&gt;
anders. Nicht so schnell und nicht so einfach, aber es geht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CeCe</name></author>
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