<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Crew%3AAG%2FAG_Europa</id>
	<title>Crew:AG/AG Europa - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Crew%3AAG%2FAG_Europa"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=Crew:AG/AG_Europa&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-11T13:43:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.35.14</generator>
	<entry>
		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=Crew:AG/AG_Europa&amp;diff=55835290&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sebi: removed Category:Europapolitik using HotCat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=Crew:AG/AG_Europa&amp;diff=55835290&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2012-06-02T15:22:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;removed &lt;a href=&quot;/Kategorie:Europapolitik&quot; title=&quot;Kategorie:Europapolitik&quot;&gt;Category:Europapolitik&lt;/a&gt; using &lt;a href=&quot;/Hilfe:Gadget-HotCat&quot; title=&quot;Hilfe:Gadget-HotCat&quot;&gt;HotCat&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Navigationsleiste&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
|TITEL={{box orange|width:100%|'''Squad Europa systemisch'''}}&lt;br /&gt;
|INHALT=&amp;lt;!-- &lt;br /&gt;
--&amp;gt;  [[Europa Systemisch|Demokratie]]&amp;lt;!-- &lt;br /&gt;
--&amp;gt;  [[AG Europa/Programm| |QO65]]&amp;lt;!-- &lt;br /&gt;
--&amp;gt;  [[AG Europa/Mitmachen| | Alles Verschwoerung !]]&amp;lt;!-- &lt;br /&gt;
--&amp;gt;  [[AG Europa/Protokolle| | Protokolle]]&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
--&amp;gt;  [[AG Europa/links| | Links]]&amp;lt;!--  &lt;br /&gt;
--&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;{{box orange|none|&lt;br /&gt;
Wikiseiten und thematische Aussagen sind in der Entstehung und ändern sich noch ständig. Wir bitten dies zu beachten.&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Diskusionsseite der AG Europa / Squad Europa systemisch=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgangspunkt: angenommener Antrag Q065 auf BTP 2011.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Programmatische Erweiterung (vorlaeufiger Strukturvorschlag):== &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
===1. PIRATEN für den Erhalt europäischer Bürgerrechte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gegen  den Abbau der europäischen Demokratie====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Krise der europäischen Demokratie als auch die europäische&lt;br /&gt;
Finanz- und Schuldenkrise sehen wir nicht als bloß&lt;br /&gt;
ökonomisch-technisches Problem.&lt;br /&gt;
Beide Krisen begreifen wir als Folge einer systemischen Entwicklung.&lt;br /&gt;
Wir haben dabei die Umwälzungen der wirtschaftlichen und politischen&lt;br /&gt;
Machtverhältnisse durch die Globalisierung im Blick.&lt;br /&gt;
Die Herausbildung eines global starken Finanzsektors stellt die reale&lt;br /&gt;
Wirtschaft vor große Probleme.&lt;br /&gt;
Zugleich verlagert sie politische Macht von der nationalen auf die&lt;br /&gt;
europäische und die globale Ebene. Der Europäischen Union werden immer&lt;br /&gt;
bedeutendere Teile nationaler Souveränität übertragen. 84 % der&lt;br /&gt;
Rechtsakte haben wir bereits an die EU abgegeben; wir haben die&lt;br /&gt;
Währung an die Euro-Zone übertragen; und wir stehen inmitten eines&lt;br /&gt;
Prozesses, die Königsdisziplin des Bundestages, die Budgethoheit,&lt;br /&gt;
ebenfalls dorthin abzutreten.&lt;br /&gt;
Da die Europäische Union lediglich völkerrechtlich, also nicht&lt;br /&gt;
demokratisch basiert ist, drohen die Demokratie und mit ihr die&lt;br /&gt;
europäische Einigung als zentrale kulturelle Errungenschaften&lt;br /&gt;
schleichend abhanden zu kommen. Schon jetzt ist nicht mehr viel&lt;br /&gt;
Substanz von unserer demokratischen Verfasstheit übrig.&lt;br /&gt;
Diese Verfasstheit - das Grundgesetz in Deutschland, die Verfassungen&lt;br /&gt;
in den anderen europäischen Staaten -  hängt historisch am&lt;br /&gt;
Nationalstaat. Sie hängt nicht an Regionen. Der Odenwald, das Allgäu,&lt;br /&gt;
die Holsteinische Schweiz - sie haben keine Verfassung.&lt;br /&gt;
Der Abbau des Nationalstaates ohne gleichzeitigen Aufbau eines&lt;br /&gt;
demokratisch verfassten Europas beseitigt mithin das demokratische&lt;br /&gt;
Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für einen demokratischen  europäischen Rechtsstaat====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in den letzten Jahrzehnten übernommene systemische Führungsrolle&lt;br /&gt;
nimmt der globale Finanzsektor vor allem von der globalen Ebene aus&lt;br /&gt;
wahr. Zu diesem Zwecke ist parallel zum Abbau der demokratischen&lt;br /&gt;
Politikregulierung ein globales Steuerungssystem aufgebaut worden&lt;br /&gt;
(Governance).&lt;br /&gt;
Demokratie ist die Wahrnehmung der Interessen von unten nach oben.&lt;br /&gt;
Governance ist das Gegenkonzept, nämlich die Steuerung von oben nach unten.&lt;br /&gt;
Die Bundesregierung unterstützt diese Entwicklung zur&lt;br /&gt;
„Postdemokratie“. BM Schäuble hat es mehrfach explizit betont: Die&lt;br /&gt;
Regelungskompetenz des alten Nationalstaates sei überholt, für das 21.&lt;br /&gt;
Jahrhundert müsse etwas völlig Neues her, nämlich „Governance“. Zu&lt;br /&gt;
einer Zwischenebene dieses Steuerungskonzeptes sind die Institutionen&lt;br /&gt;
der EU entwickelt worden.&lt;br /&gt;
Governance verfolgt den Hauptzweck, die demokratische Steuerung des&lt;br /&gt;
Staates durch die Steuerung über den Markt zu ersetzen. Deshalb wird&lt;br /&gt;
der Staat Schritt für Schritt abgebaut. Steuergelder werden direkt&lt;br /&gt;
(Bankenrettung) oder indirekt (Absaugen über die Zwischenstation&lt;br /&gt;
Peripherie) abgeschöpft. Staatliches Vermögen wird direkt oder&lt;br /&gt;
indirekt (über Public Private Partnership) privatisiert.&lt;br /&gt;
Die Folgen:&lt;br /&gt;
Immer größere Vermögen und Einkommen werden oben konzentriert.&lt;br /&gt;
Bürgerinnen und Bürger droht der Verlust ihrer kleinen Vermögen, ihrer&lt;br /&gt;
Alterssicherung.&lt;br /&gt;
Die Arbeitsmärkte werden immer weiter prekarisiert.&lt;br /&gt;
Die Systeme der Sozialen Sicherung und die Schutzsysteme für&lt;br /&gt;
Erwerbstätige werden unterminiert.&lt;br /&gt;
Schritt für Schritt bewegt sich das Gesamtsystem seit dem Beginn der&lt;br /&gt;
großen Deregulierung des Finanzsektors (ab 1973) in diese Richtung.&lt;br /&gt;
Und das ist das Neue an der Entwicklung: Nahm der&lt;br /&gt;
Industriekapitalismus wenigstens das Bürgertum noch mit - das&lt;br /&gt;
Finanzkapital lässt auch dieses nun im Regen stehen („we are the 99&lt;br /&gt;
%“). Der Schirm wird für das 1 % aufgespannt.&lt;br /&gt;
Wir PIRATEN widersetzen uns dieser Entwicklung. Ein zentraler&lt;br /&gt;
Ansatzpunkt dafür ist die Europäische Union. Wir appellieren an alle&lt;br /&gt;
europäischen Piratenparteien und Piraten, an alle europäischen&lt;br /&gt;
Parteien und mit besonderem Nachdruck an alle Europäer, mit uns ein&lt;br /&gt;
neues institutionelles Europa aufzubauen. Dafür brauchen wir einen&lt;br /&gt;
durch eine gemeinsame Verfassung konstituierten, demokratischen&lt;br /&gt;
europäischen Rechtsstaat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. PIRATEN für eine multipolare Positionierung Europas===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Keinen Rückfall in ein national organisiertes Europa====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Rückfall in ein national organisiertes Europa würden wir als&lt;br /&gt;
einen Rückschritt sehen. Es könnte einer zeitgemäßen Stellung in der&lt;br /&gt;
globalisierten Welt nicht mehr gerecht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Den europäischen Nebel lichten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gegenrichtung jedoch ist das heutige Europa ebenfalls in eine&lt;br /&gt;
Sackgasse geraten. Das gilt sowohl für die EU als für die Euro-Zone.&lt;br /&gt;
Die politischen Führungskräfte haben in den letzten 50 Jahren alles&lt;br /&gt;
getan, sowohl die systemische europäische Entwicklung als auch die&lt;br /&gt;
sich daraus ergebenden Fragen und Antworten zu vernebeln. Codes wie&lt;br /&gt;
die Formeln vom „Einigen Europa“, von der „Vertiefung der EU“ oder&lt;br /&gt;
neuerdings das  „Mehr Europa durch eine Politische Union“ haben&lt;br /&gt;
Qualität und Richtung der Entwicklung im Dunkeln gelassen. Selbst die&lt;br /&gt;
Durchsetzung eines „Common Market“ wurde als europäische Vereinigung&lt;br /&gt;
gefeiert. Vermaledeit auch der Trick, den Europäern eine von&lt;br /&gt;
vornherein lediglich völkerrechtlich angelegte Konstruktion als&lt;br /&gt;
„Verfassung“ zu verkaufen.Wir Piraten werden diesen europäischen Nebel lichten.&lt;br /&gt;
Wir treten für die Vereinigung Europas ein. Wir widersetzen uns jedoch&lt;br /&gt;
allen Bestrebungen, für den Eintritt in ein vereintes Europa die&lt;br /&gt;
Rechte der Bürgerinnen und Bürger an der Garderobe abgeben zu müssen.&lt;br /&gt;
Der Erhalt dieser Rechte muss unverzichtbarer Ausgangspunkt jeder&lt;br /&gt;
europäischen Lösung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einzige Partei treten wir deshalb aktiv für ein vereintes Europa&lt;br /&gt;
mit einer demokratischen Verfassung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zwei Ausgangspunkte einer demokratischen Verfassung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ausgangspunkt-1:  PIRATEN stehen für ein multipolares  Europa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwärtig weist die Welt einen multipolaren Zuschnitt auf. Dieser&lt;br /&gt;
Multipolarität wird von mächtigen Playern jedoch lediglich ein&lt;br /&gt;
historischer  Übergangscharakter beigemessen. Weltbank und&lt;br /&gt;
Internationaler Währungsfonds (IWF) verfolgen vielmehr eine monopolare&lt;br /&gt;
Weltmachtstruktur. Explizites Ziel ist eine Weltwährung mit&lt;br /&gt;
Weltzentralbank.&lt;br /&gt;
Wir PIRATEN werden uns kompromisslos dafür einsetzen, diese&lt;br /&gt;
Monopolarität zu verhindern. Eine Lizenz für ein Weltmonopol zum&lt;br /&gt;
Gelddrucken würde ein geldpolitisches Diktat öffnen, bei dem&lt;br /&gt;
Bürgerinnen und Bürger zu Leibeigenen in der Post-Demokratie&lt;br /&gt;
herabgestuft werden.&lt;br /&gt;
Was bedeutet dies für den Pol Europa?&lt;br /&gt;
Die EU ist kein eigenständiger und unabhängiger Machtpol. Sie ist&lt;br /&gt;
European Governance – das Gegenteil eines multipolaren Kraftfeldes.&lt;br /&gt;
Die Eurozone ist zwar eine wirtschaftliche Bündelung innerhalb der EU,&lt;br /&gt;
weist aber grundlegende Konstruktionsmängel auf. Die von Anfang an&lt;br /&gt;
eingebaute Inhomogenität zielte darauf, sie in der Abhängigkeit von&lt;br /&gt;
Governance zu halten. Sie ist schon jetzt zum Zerreißen gespannt. Da&lt;br /&gt;
die inhomogene Zusammensetzung durch noch so große Rettungspakete&lt;br /&gt;
nicht zu beheben ist, ist der Umbau dieser Währungszone unabweisbar.&lt;br /&gt;
Überfällig ist ein Kerneuropa, das als handlungsfähiger Player in der&lt;br /&gt;
globalen Auseinandersetzung auftreten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ausgangspunkt-2:  PIRATEN wollen das Europa der Bürger  zurückerobern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weit haben wir uns in den letzten 50 Jahren treiben lassen. Die Mängel&lt;br /&gt;
einer Demokratie sind zwar unübersehbar. Aber es ist die einzig&lt;br /&gt;
politische Organisationsform, die überhaupt eine Vertretung der&lt;br /&gt;
Interessen von Bürgerinnen und Bürgern zulässt.&lt;br /&gt;
Zur Verteidigung schwindender Rechte und zur Wahrnehmung unserer&lt;br /&gt;
Interessen muss Europa wieder einen starken Pol von Bürgerinteressen&lt;br /&gt;
darstellen. Diesen kann es nur in demokratisch verfasster Form geben.&lt;br /&gt;
Wir PIRATEN treten dafür an, Europa aus der einseitigen Vorherrschaft&lt;br /&gt;
des Völkerrechts herauszuführen. Als strategischen Kern einer&lt;br /&gt;
multipolaren Weltordnung begreifen wir, in Brüssel die&lt;br /&gt;
Bürgerdemokratie durchzusetzen.&lt;br /&gt;
Entert Brüssel! Occupy BRUX!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. PIRATEN für ein demokratisch verfasstes Europa===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ökonomisch gesehen ist die EU zwar ein Pol, aber sie ist kein&lt;br /&gt;
eigenständiger globaler Machtakteur. Ihre völkerrechtliche&lt;br /&gt;
Konstruktion begünstigt vielmehr die immer tiefere Einbettung Europas&lt;br /&gt;
in eine globalisierte Machtstruktur. Immer weitere „Vertiefung“ führt&lt;br /&gt;
schließlich zur Versenkung.&lt;br /&gt;
Um Europa zu einem politischen Pol zu formen, der die Bürgerinteressen&lt;br /&gt;
gegen die globalen Akteure überhaupt erst bündeln kann, muss es sich&lt;br /&gt;
aus dieser Einbettung  lösen. Dafür zwingend ist, Europa demokratisch&lt;br /&gt;
zu verfassen. Ist das überhaupt machbar? Die EU hat infolge ihrer&lt;br /&gt;
völkerrechtsanalogen Basis zwar ein „strukturelles Demokratiedefizit“,&lt;br /&gt;
das dort auch nicht auflösbar ist. Dieses strukturelle&lt;br /&gt;
Demokratiedefizit lässt sich aber über die Neuschöpfung einer&lt;br /&gt;
Verfassung heilen, so das Bundesverfassungsgericht.&lt;br /&gt;
Zwei Grundanforderungen stellen die Piraten an eine  solche Verfassung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Konstruktionsmerkmal: Demokratie durchgängig auf allen Ebenen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der entscheidende Punkt einer solchen Verfassung ist, die notwendigen&lt;br /&gt;
Strukturen nicht fernab der Völker zu bauen. Vielmehr müssen die&lt;br /&gt;
Regierungen gleich nah am Volk platziert werden - auf allen Ebenen.&lt;br /&gt;
Auch auf der europäischen!&lt;br /&gt;
In Deutschland sieht der föderale Aufbau immer die Stufen vor:&lt;br /&gt;
Volk   --&amp;gt;   Parlament    --&amp;gt;   Regierung&lt;br /&gt;
o  In den Gemeinden werden die Aufgaben nach dem&lt;br /&gt;
„Allzuständigkeitsprinzip“ definiert; kommunales Parlament und&lt;br /&gt;
Bürgermeister werden gewählt.&lt;br /&gt;
o  In den Ländern sind die Aufgaben gemäß eigener Verfassung festgelegt;&lt;br /&gt;
eigene Souveränität; Landesparlamente werden gewählt - eigene&lt;br /&gt;
Legislative,  Exekutive und Judikative;&lt;br /&gt;
o  Im Bund sind die Aufgaben gemäß Grundgesetz festgelegt;&lt;br /&gt;
Souveränität; Bundesparlament wird gewählt – eigene Legislative,&lt;br /&gt;
Exekutive und Judikative;&lt;br /&gt;
In Europa kann es also nur um die Hinzufügung eines Handlungsstrangs&lt;br /&gt;
nach demselben föderalen Muster gehen:&lt;br /&gt;
o  Aufgaben gemäß neuer europäischer Verfassung; eigene Souveränität;&lt;br /&gt;
Wahl Europaparlament - Legislative,  Exekutive und Judikative;&lt;br /&gt;
Hinzuzufügen wären Elemente der direkten Demokratie. Der konventionell&lt;br /&gt;
und allein indirekt aufgebaute Einfluss des Volkes hat in den letzten&lt;br /&gt;
60 Jahren gezeigt, dass es den gewählten Abgeordneten zu leicht&lt;br /&gt;
gemacht worden ist, sich erstaunlich weit vom Volkswillen unabhängig&lt;br /&gt;
zu machen. In eine Verfassung sind deshalb politische&lt;br /&gt;
Entscheidungsverfahren mit direkter Beteiligung der Bevölkerung&lt;br /&gt;
einzubauen (Volksabstimmungen über Kernbestandteile der Verfassung,&lt;br /&gt;
z.B. Erweiterungen des europäischen Staatsgebietes, Auslagerung der&lt;br /&gt;
Währung, unverbrüchliche Grundzüge eines jeden Finanzausgleichs,&lt;br /&gt;
Schutz des Staatsgebietes usw. Volksabstimmungen auch über aus dem&lt;br /&gt;
Volk heraus initiierte Vorlagen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Konstruktionsmerkmal: Vertikale Gewaltenteilung zur Sicherung der Souveränität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens ist die Souveränität der Mitgliedsländer verfassungsrechtlich&lt;br /&gt;
festzuschreiben (vertikale Gewaltenteilung). Die Konstruktion muss&lt;br /&gt;
dauerhaft verlässlich sein. Zu den in die EU von vornherein&lt;br /&gt;
eingebauten Bösartigkeiten gehörte vor allem eine fehlende Regel, die&lt;br /&gt;
die vertikale Gewaltenteilung klar definiert hätte. Genau dieser&lt;br /&gt;
Mangel führte zur schleichenden Abtretung  des überwiegenden Anteils&lt;br /&gt;
aller Rechtsakte nach Brüssel. Das hat zu der heute allerorts&lt;br /&gt;
beklagten Exekutivlastigkeit geführt.&lt;br /&gt;
Dieser Mangel ist im neuen Europa zu beheben. Die Geltungskraft&lt;br /&gt;
unseres Grundgesetzes kann nicht schleichend und zuletzt unter offenem&lt;br /&gt;
Bruch völkerrechtlicher Verträge immer weiter demokratischem Einfluss&lt;br /&gt;
entzogen werden. Dann bleibt am Ende in der Tat nur noch Markt statt&lt;br /&gt;
Staat.&lt;br /&gt;
Allenthalben ist das „Subsidiaritätsprinzip“ als grundlegendes Prinzip&lt;br /&gt;
der EU vertreten worden. Ihm zufolge sollen staatliche Eingriffe und&lt;br /&gt;
öffentliche Leistungen auf der tiefst möglichen hierarchischen Ebene&lt;br /&gt;
erfolgen. Das wurde zwar stets als wichtiges Prinzip für die EU&lt;br /&gt;
herausgestellt, allein – gerichtet hat sich danach niemand. Im&lt;br /&gt;
Gegenteil. Auch die deutschen etablierten Parteien haben 50 Jahre lang&lt;br /&gt;
dazu beigetragen, dass sich eine schwere Exekutivlastigkeit&lt;br /&gt;
herausbilden konnte. Wir PIRATEN wollen das ändern.&lt;br /&gt;
Die zeitgemäße Option zur Weiterentwicklung Europas ist eine&lt;br /&gt;
demokratische Föderation. In ihr müssen die beiden Ziele&lt;br /&gt;
„Souveränität“ und „Rolle in der Welt“ neu ausbalanciert werden. In&lt;br /&gt;
der Föderation sind jeder Ebene klar voneinander abgegrenzte Aufgaben&lt;br /&gt;
zuzuweisen. Der europäischen Ebene sind vor allem solche&lt;br /&gt;
Kompetenzfelder zuzuweisen, die diese für eine bürgerorientierte&lt;br /&gt;
Globalisierung benötigt. Hierzu stehen zwei Felder im Vordergrund:&lt;br /&gt;
- die gemeinsame Außenwirtschaftspolitik und&lt;br /&gt;
- die gemeinsame Außenpolitik.&lt;br /&gt;
Hinzu treten Aufgaben, die zur zeitgemäßen Formierung des europäischen&lt;br /&gt;
Kontinents gehören, wie z. B. die Mitarbeit an einer internationalen&lt;br /&gt;
Friedensordnung.&lt;br /&gt;
Ein wirksames Mittel gegen ein Zerfleddern dieses Erstzuschnitts in&lt;br /&gt;
den danach folgenden Jahren ist die verfassungsrechtliche&lt;br /&gt;
Festschreibung der Verteilung der Aufgaben zwischen der Europäischen&lt;br /&gt;
Föderation und den Mitgliedstaaten. Die Europäische Föderation muss&lt;br /&gt;
bei Zugriffsversuchen auf Barrieren stoßen, wie etwa auch der Bund,&lt;br /&gt;
wenn er sich Bildungsaufgaben der Bundesländer anzueignen versucht.&lt;br /&gt;
Veränderungen der Grundstruktur müssen vom Volk gewollt sein, also nur&lt;br /&gt;
über Volksabstimmungen möglich sein.&lt;br /&gt;
Die Föderation löst die ihr zugewiesenen Aufgaben gemäß dieser Verfassung.&lt;br /&gt;
Die Mitgliedstaaten lösen die ihnen zugewiesenen Aufgaben souverän&lt;br /&gt;
gemäß ihrer jeweiligen Verfassungen. So ist Vielfalt und&lt;br /&gt;
Einheitlichkeit zusammenzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grundzüge des Modells einer Europäischen  Föderation====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die demokratische Föderation ist multipolar handlungsfähiger als der&lt;br /&gt;
einzelne Staat. Sie ufert aber nicht zu einer global kraftlosen und&lt;br /&gt;
damit bürgerfeindlichen Völkerrechtsunion aus.&lt;br /&gt;
Vier Grundzüge stellen wir PIRATEN in den Mittelpunkt:&lt;br /&gt;
*In den Mitgliedstaaten werden die nationalen Organe nach ihren bisherigen Verfassungen gewählt.&lt;br /&gt;
*Die Völker Europas wählen das europäische Parlament auf der Basis konkurrierender demokratischer Parteien ebenfalls nach dem Grundsatz der Gleichheit der Wahl (one man, one woman - one vote)&lt;br /&gt;
*Das Parlament der Europäischen Föderation wählt den Ministerpräsidenten/ Kanzler/ Premier, der sein Kabinett zusammenstellt. Dem Parlament steht die Gesetzesinitiative uneingeschränkt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Regierungs- und Staatschefs formen den Europäischen Rat als 2. Kammer.&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Grundprinzipien einer neue Verfassung  wären also:&lt;br /&gt;
*Gleichheit der Wahl und durchgehende Demokratie&lt;br /&gt;
*keine kaskadisch übereinander getürmten, sondern flache Hierarchien&lt;br /&gt;
*mehr Elemente direkter Demokratie&lt;br /&gt;
*Sicherung der nationalen Souveränität durch verfassungsrechtlich festgeschriebene Aufgabenteilung, um vom Volke nicht zugestimmten Strukturänderungen und Transfers zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kann eine solche Verfassung erarbeiten? Das&lt;br /&gt;
Bundesverfassungsgericht hat darauf in seinem Lissabon-Urteil eine&lt;br /&gt;
klare Antwort gegeben. Nicht die EU, nicht die Regierung, nicht die&lt;br /&gt;
Abgeordneten. Sondern: „Die in den Mitgliedstaaten verfassten Völker&lt;br /&gt;
der Europäischen Union sind die maßgeblichen Träger der öffentlichen&lt;br /&gt;
Gewalt, einschließlich der Unionsgewalt“. „Die Verfassungsidentität&lt;br /&gt;
ist unveräußerlicher Bestandteil der demokratischen Selbstbestimmung&lt;br /&gt;
eines Volkes“.&lt;br /&gt;
Angesichts der politischen Herausforderungen, die gerade derzeit durch&lt;br /&gt;
eine nicht regulierte Globalisierung entstehen und die im&lt;br /&gt;
nationalstaatlichen Rahmen nicht mehr adäquat gestaltet werden können,&lt;br /&gt;
rufen wir alle Piratenparteien europaweit dazu auf, gemeinsame&lt;br /&gt;
Eckpunkte für eine solche demokratische europäische Verfassung zu&lt;br /&gt;
erarbeiten.&lt;br /&gt;
Allen anderen Politikern werden wir PIRATEN das D-Wort abverlangen.&lt;br /&gt;
Welche Äußerung er auch immer zu Europa abgibt – er muss gefragt werden:&lt;br /&gt;
Wie stehst Du zur demokratischen Verfassung Europas?&lt;br /&gt;
Und – hallo Frau Ministerin  – wie soll die aussehen?&lt;br /&gt;
Halten wir fest: Mit uns PIRATEN wird im Bundestag das Wegschenken&lt;br /&gt;
unserer Rechte, die Hergabe unserer Einkommen und Vermögen, die&lt;br /&gt;
Untergrabung unserer Alterssicherung und die aus alledem folgende&lt;br /&gt;
Prekarisierung der Arbeitswelt nicht zu machen sein. Keine Transfers&lt;br /&gt;
ohne Gegenwert!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Programmerweiterung zur Thematik Geld und Euro== &lt;br /&gt;
===IV. Die Piraten verstehen den euro als chance - was ist geld ?? und was ist die idee europa ?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.  die wirtschaftspolitische einflussname durch regionalgeld und ein dazugehoeriger Geldsystemfinanzausgleich unter einer europaeischen waehrung&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
2. Die Staatfinanzen und das System Rettungsschirme (Geldschoepfung der EZB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. der globale euro - Piraten denken weiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geldpolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgerinitiative]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demokratie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sebi</name></author>
	</entry>
</feed>