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	<title>Bundesgeschäftsstelle/virtuelle Bundesgeschäftsstelle/Antwortvorlagen/Reichskonkordate - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-16T23:58:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
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		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=Bundesgesch%C3%A4ftsstelle/virtuelle_Bundesgesch%C3%A4ftsstelle/Antwortvorlagen/Reichskonkordate&amp;diff=55842257&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wiskyhotel am 15. Juli 2012 um 06:24 Uhr</title>
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		<updated>2012-07-15T06:24:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Sehr geehrte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen  Dank für ihre Nachricht. Wenn ich Sie richtig verstanden habe,&lt;br /&gt;
prangern  Sie die Konkordate der katholischen Kirche mit der&lt;br /&gt;
Bundesrepublik  Deutschland bzw. einzelnen Ländern an. Für die Piraten&lt;br /&gt;
hat die Wahrung  der Grundrechte eine hohe Priorität. Das Thema wird&lt;br /&gt;
in mehreren  Landesparteien und im Bund ausführlich diskutiert. Im&lt;br /&gt;
Folgenden möchte  ich Ihnen einige Absätze aus unseren&lt;br /&gt;
basisdemokratisch beschlossenen  Programmen zitieren, die aufzeigen,&lt;br /&gt;
dass wir ebenfalls die Abschaffung  der Konkordate befürworten.&lt;br /&gt;
In unserem Grundsatzprogramm[1] findet sich seit ca. einem Jahr&lt;br /&gt;
folgender Absatz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Für die Trennung von Staat und Religion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiheit  und Vielfalt der kulturellen, religiösen und&lt;br /&gt;
weltanschaulichen  Einstellungen kennzeichnen die modernen&lt;br /&gt;
Gesellschaften. Diese  Freiheiten zu garantieren, ist Verpflichtung&lt;br /&gt;
für  das Staatswesen. Dabei  verstehen wir Piraten unter&lt;br /&gt;
Religionsfreiheit  nicht nur die Freiheit  zur Ausübung einer&lt;br /&gt;
Religion, sondern auch die  Freiheit von religiöser  Bevormundung. Wir&lt;br /&gt;
erkennen und achten die  Bedeutung, die individuell  gelebte&lt;br /&gt;
Religiosität für den einzelnen  Menschen erlangen kann.&lt;br /&gt;
Trotz  der von Verfassungs wegen garantierten Religionsfreiheit  ist&lt;br /&gt;
das  Staatswesen der Bundesrepublik nicht frei von religiöser (und&lt;br /&gt;
weltlicher) Privilegierung der traditionellen christlichen Kirchen.&lt;br /&gt;
Hier  gibt es einen Widerspruch, der durch Immigration und religiöse&lt;br /&gt;
Differenzierung in der Gesellschaft zu größeren Verwerfungen führen&lt;br /&gt;
kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die  weltanschauliche Neutralität des Staates herzustellen, ist  daher&lt;br /&gt;
eine  für die gedeihliche Entwicklung des Gemeinwesens notwendige&lt;br /&gt;
Voraussetzung. Ein säkularer Staat erfordert die strikte Trennung von&lt;br /&gt;
religiösen und staatlichen Belangen; finanzielle und strukturelle&lt;br /&gt;
Privilegien einzelner Glaubensgemeinschaften, etwa im Rahmen&lt;br /&gt;
finanzieller Alimentierung, bei der Übertragung von Aufgaben in&lt;br /&gt;
staatlichen Institutionen und beim Betrieb von sozialen Einrichtungen, sind höchst fragwürdig und daher abzubauen. Im Sinne der&lt;br /&gt;
Datensparsamkeit ist die Erfassung der Religionszugehörigkeit durch&lt;br /&gt;
staatliche Stellen aufzuheben, ein staatlicher Einzug von&lt;br /&gt;
Kirchenbeiträgen kann nicht gerechtfertigt werden. &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Wahlprogramm und dem Grundsatzprogramm der Piratenpartei&lt;br /&gt;
Berlin findet sich ein ähnlicher Absatz.&lt;br /&gt;
Im Wahlprogramm der Piratenparte Rheinland-Pfalz[2] wird es noch konkreter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Staatsleistungen an Kirchen beenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die  Länder zahlen jährlich ca. 400-500 Millionen Euro an die Kirchen,&lt;br /&gt;
hauptsächlich für die Gehälter von Bischöfen und anderen Geistlichen.&lt;br /&gt;
In  Rheinland-Pfalz wurden dafür im aktuellen Landeshaushalt etwa 50&lt;br /&gt;
Millionen Euro veranschlagt. Viele Kommunen in Rheinland-Pfalz müssen&lt;br /&gt;
darüber hinaus aufgrund jahrhundertealter Verträge eigene Zahlungen an&lt;br /&gt;
Kirchengemeinden leisten. Wir möchten diese Zahlungsverpflichtungen&lt;br /&gt;
von  Land und Kommunen gesetzlich beenden und die Mittel in anderen&lt;br /&gt;
Bereichen  einsetzen. &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Piratenparte Thüringen hat ebenfalls einen ausfühlichen Absatz in&lt;br /&gt;
ihren Leitlinien[3]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;  Trennung von Staat und Religion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Piraten setzen sich für einen pluralistischen, freiheitlichen und&lt;br /&gt;
weltanschaulich neutralen Staat ein.&lt;br /&gt;
Freiheit  und Vielfalt an kulturellen, religiösen und&lt;br /&gt;
weltanschaulichen  Einstellungen und Sichtweisen kennzeichnen die&lt;br /&gt;
modernen Gesellschaften.  Wir sehen den Staat in der Pflicht, diese&lt;br /&gt;
Freiheiten zu garantieren.  Dabei verstehen wir unter&lt;br /&gt;
Religionsfreiheit  nicht nur die Freiheit zu  einem persönlichen&lt;br /&gt;
Glauben und zur Ausübung  einer Religion, sondern  auch die Freiheit&lt;br /&gt;
von religiöser Bevormundung.  Wir erkennen und achten  die Bedeutung,&lt;br /&gt;
die individuell gelebte  Religiosität für den einzelnen  Menschen&lt;br /&gt;
erlangen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die  weltanschauliche Neutralität des Staates ist eine notwendige&lt;br /&gt;
Voraussetzung für die gedeihliche Entwicklung des Gemeinwesens. Ein&lt;br /&gt;
säkularer Staat erfordert die strikte Trennung von religiösen und&lt;br /&gt;
staatlichen Belangen. Finanzielle und strukturelle Bevorzugungen&lt;br /&gt;
einzelner Glaubensgemeinschaften sind daher abzubauen.&lt;br /&gt;
Verträge  zwischen Staat und Religionsgemeinschaften, die  finanzielle&lt;br /&gt;
Vorteile  oder direkte Leistungen an religiöse Institutionen&lt;br /&gt;
enthalten, sollen  beendet und abgelöst werden. Weil die&lt;br /&gt;
diskriminierungsfreie Regelung  eines staatlichen Einzugs von&lt;br /&gt;
Kirchenbeiträgen nicht möglich ist, sind  die Regelungen über die&lt;br /&gt;
Kirchensteuer abzuschaffen. Das sorgt auch  dafür, dass staatliche&lt;br /&gt;
Stellen im Sinne der Datensparsamkeit die  Religionszugehörigkeit&lt;br /&gt;
nicht  mehr erfassen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatliche  Einrichtungen müssen religionsneutral auftreten.  Deshalb&lt;br /&gt;
dürfen  religiöse Symbole dort nicht von Amts wegen angebracht&lt;br /&gt;
werden. Wo  möglich, sollen schon existierende religiöse Symbole in&lt;br /&gt;
staatlichen  Einrichtungen entfernt werden. Individuelle&lt;br /&gt;
Religionsausübung von  Beamten oder staatlichen Angestellten (etwa&lt;br /&gt;
tageszeitgebundene Gebete  oder das Tragen von religiösen Symbolen am&lt;br /&gt;
Körper) ist im Sinne der  Religionsfreiheit auch in staatlichen&lt;br /&gt;
Einrichtungen zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatlicher  Unterricht muss den Schülern die Möglichkeit geben,&lt;br /&gt;
einen eigenen  Zugang zu den ethischen Grundlagen einer humanen&lt;br /&gt;
Gesellschaft zu  finden. Das kann auch ein religiöser Zugang sein. Im&lt;br /&gt;
Mittelpunkt muss  aber die gemeinsame Auseinandersetzung mit den&lt;br /&gt;
Weltanschauungen,  Glaubensrichtungen und Werten unserer Gesellschaft&lt;br /&gt;
stehen, um  gegenseitiges Wissen und Verständnis zu fördern und&lt;br /&gt;
religiöse  Toleranz  in der Gesellschaft zu verankern. Die PIRATEN&lt;br /&gt;
Thüringen setzen  sich  hierbei für einen gemeinsamen und für&lt;br /&gt;
religiöse sowie  nicht-religiöse  Schüler verbindlichen&lt;br /&gt;
Ethik-Unterricht ein, der nicht in  Wahlkonkurrenz  zum&lt;br /&gt;
Religionsunterricht steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit  Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften Aufgaben im&lt;br /&gt;
Bildungs- und  Sozialbereich übernehmen, sollen für sie die gleichen&lt;br /&gt;
Regelungen  gelten wie für weltanschaulich neutrale Einrichtungen.&lt;br /&gt;
Kirchen  und Glaubensgemeinschaften sind Bestandteil der&lt;br /&gt;
Rechtsordnung. Sie  haben staatliche Gesetzgebung insbesondere auch zu&lt;br /&gt;
den Grundsätzen der  Gleichberechtigung und Gleichachtung aller&lt;br /&gt;
Menschen  zu beachten. Auch  die allgemeinen gesetzlichen Regeln der&lt;br /&gt;
Koalitionsfreiheit und der  Mitbestimmung ist in vollem Umfang&lt;br /&gt;
einzuhalten. &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Beitrag zum Grundsatzprogramm der Piratenpartei Deutschland wurde&lt;br /&gt;
hauptsächlich durch die Arbeitsgruppe &amp;quot;Staat und Religion&amp;quot;[4]&lt;br /&gt;
erarbeitet. Im Moment ist die Arbeitsgruppe Glaubensfreiheit[5] jedoch&lt;br /&gt;
aktiver, sie setzt sich inhaltlich weiter mit dem Thema auseinander.&lt;br /&gt;
Die  Arbeitsgruppe kann noch Unterstützung gebrauchen. Wir sind eine&lt;br /&gt;
Mitmachpartei und möchten Sie einladen, ihre Ideen einzubringen! Zur&lt;br /&gt;
Zeit wird in diesem Bereich auch an der Vorbereitung des Programms für&lt;br /&gt;
die Bundestagswahl 2013 gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Sie mitarbeiten möchten, können Sie sich in folgendem Forum&lt;br /&gt;
anmelden: http://news.piratenpartei.de/forumdisplay.php?fid=549&lt;br /&gt;
oder auf der folgenden Mailingliste eintragen und eine&lt;br /&gt;
Vorstellungs-eMail schreiben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://service.piratenpartei.de/listinfo/ag-glaubensfreiheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forum und Mailingliste werden synchronisiert, die Beiträge stimmen also überein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich  hoffe dass ich Ihnen die Position der Piratenpartei Deutschland&lt;br /&gt;
und  ihrer Landesverbände verständlich machen konnte. Falls Sie noch&lt;br /&gt;
weitere  Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, uns wieder zu&lt;br /&gt;
kontaktieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn  Sie sich persönlich und vor Ort einen Eindruck von uns&lt;br /&gt;
verschaffen  möchten, können Sie gerne einen unserer offenen&lt;br /&gt;
Stammtische besuchen. Im  [Kreis] findet der nächste am&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Datum und Uhrzeit] im [Ort und Adresse]&lt;br /&gt;
statt. Weitere Termine finden Sie unter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Stammtischseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit freundlichen Grüßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
XXX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag der Geschäftstelle der Piratenpartei Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1]http://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#F.C3.BCr_die_Trennung_von_Staat_und_Religion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2] http://wiki.piratenpartei.de/RP:Landtagswahl_2011/Wahlprogramm/Offiziell#Staatsleistungen_an_Kirchen_beenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[3]http://wiki.piraten-thueringen.de/TH:Leitlinien#Trennung_von_Staat_und_Religion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[4]http://wiki.piratenpartei.de/AG_Staat_und_Religion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[5]http://wiki.piratenpartei.de/AG_Glaubensfreiheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesgeschäftsstelle:Virtuelle Bundesgeschäftsstelle|Antwortvorlagen Reichskonkordate]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wiskyhotel</name></author>
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