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	<title>Benutzer:TheTJ/bildung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-12T04:32:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
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		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=Benutzer:TheTJ/bildung&amp;diff=55883452&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TheTJ: Die Seite wurde neu angelegt: „==Präambel Bildungspolitik (Modul 1 P077)==  Die PIRATEN Bayern verstehen Bildung als eine der wichtigsten  Ressourcen in Deutschland und als Grundlage für das …“</title>
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		<updated>2013-02-15T22:45:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „==Präambel Bildungspolitik (Modul 1 P077)==  Die PIRATEN Bayern verstehen Bildung als eine der wichtigsten  Ressourcen in Deutschland und als Grundlage für das …“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;==Präambel Bildungspolitik (Modul 1 P077)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PIRATEN Bayern verstehen Bildung als eine der wichtigsten  Ressourcen in Deutschland und als Grundlage für das soziale Gefüge der Gesellschaft. Sie soll ohne übermäßigen Leistungsdruck  auskommen und Schülerinnen und Schüler individuell fördern. Grundsätzlich soll jedem Bürger  möglich sein, sich selbstbestimmt zu bilden und entwickeln. Die PIRATEN Bayern haben kurz-, mittel- und langfristige bildungspolitische Ziele. Diese werden im  Folgenden definiert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Kurzfristige Ziele:==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Schulkultur (Modul 2 P077)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Antrag====&lt;br /&gt;
Die PIRATEN Bayern setzen sich für eine moderne und offene Schulkultur ein. Dies setzt den vertrauensvollen und partner­schaftlichen Umgang aller Beteiligten miteinander voraus und schließt neben Schülerinnen und Schülern, Lehrenden und  Eltern auch das nicht-pädagogische Personal ein. Toleranz  und gegenseitiger Respekt sind Grundvoraussetzungen für das Gelingen von Schule. Hier müssen Schulen gestärkt und zeitliche, finanzielle sowie personelle Res­sourcen zur Verfügung ge­stellt werden. Menschen verbringen viel Zeit in der Schule. Da­her ist uns die Umgestaltung der Schulen von bloßen Lernorten zu ech­ten Lern- und Lebens­räumen ein zentrales Anliegen.  Mensen, Aufenthaltsräume, Ruhezonen, Sportbereiche, Bibliotheken und gestaltete Außenbereiche sollen weiter ausgebaut wer­den. Schule kann auf diese Weise zu  verschiedensten Aktivitäten einladen, was wiederum positiv auf das Lernklima zurückwirkt. Gemeinsame Unternehmungen wie Fahrten und Feiern sollten wieder einen höheren  Stellenwert erlan­gen. Die finanzielle Situation der  Erziehungsberechtigten darf dabei keine Rolle spielen. Bei Bedarf müssen Schülerinnen und Schüler finanziell durch den Staat unterstützt werden. In der unterrichtsfrei­en Zeit können in nicht genutzten Räumen Veranstaltungen der Schulgemeinschaft statt­finden. Das Thema  Schulkultur muss in der Aus- und Fortbildung von Lehrpersonal mehr  Berücksichti­gung finden. Diese Maßnahmen zielen auch darauf ab, Mobbing zu unterbinden und Schulverweigerung zu minimieren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Begründung==== &lt;br /&gt;
Vor allem in großen Systemen ist es notwendig, für alle Schülerinnen  und Schüler überschaubare Strukturen zu schaffen, die ein positives  Lernklima begünsti­gen. Hilfreich sind dazu verschiedene, feste  Lehrer­teams, die sich austauschen und koordinieren und den Schülerinnen  und Schülern als Ansprechpartner zur Seite stehen. Ne­ben den äußeren  Strukturen wird die soziale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler durch  den Einsatz vielfältiger Unterrichtsformen gefördert. Interna­tionale  Themenprojekte, auch in Kooperation mit Ländern außer­halb Europas,  können mit Hilfe der Medien und des Internets verstärkt Ein­gang in den  Unterricht finden und die Ori­entierung in einer globalisierten Welt  erleichtern. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Individuelle Förderung (Modul 3 P077)===&lt;br /&gt;
====Antrag====&lt;br /&gt;
Die PIRATEN Bayern setzen sich für eine individuelle Förderung aller  Schülerinnen und Schüler ein. Um einen Unterricht zu gewährleisten, der  allen gerecht wird, darf die Klassen- beziehungsweise Kurs­größe in der  Sekundarstufen I und II maximal 25 Schüler betragen. Wo es pädagogisch notwendig ist, wie beispielsweise in speziellen Fördergruppen, muss  diese Zahl entspre­chend niedriger sein. Die Un­terstützung des  Lehrpersonals durch nicht-lehrendes Personal ist eine wesentli­che  Voraussetzung für die Um­setzung der individuellen Förderung. Der Einsatz von nicht-lehrendem Personal hat sinnvoll und gezielt so stattzufinden, dass sich das Lehrpersonal wieder auf dessen Kernkompetenzen konzentrieren kann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Begründung==== &lt;br /&gt;
Durch den Aufbau eines schulinternen Fördersystems sollen  Schülerinnen und Schüler, deren Leistung nicht befriedigend oder von  überdurchschnittlicher Leistung ist, individuell unter­stützt werden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Informationen==== &lt;br /&gt;
Die Klassengröße von 25 wird ob der folgenden Studie angeführt: http://bit.ly/RCDyfz (Seite 3, Absatz 3)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Abschaffung der ausbildungsbedingten Zweigpflicht an Beruflichen Oberschulen (Modul 4 P077)===&lt;br /&gt;
====Antrag====&lt;br /&gt;
Die PIRATEN Bayern setzen sich für die Abschaffung der  ausbildungsbedingten Zweigpflicht an Beruflichen Oberschulen ein. Grundsätzlich sollte der Ausbildungsweg eines Menschen ausschließlich ihm selbst überlassen bleiben, was durch die Zuordnung nach  Ausbildungsberufen an den BOS nicht möglich ist. Erfahrungsgemäß ist es zum Teil so, dass Schülerinnen und Schüler der BOS ihre Hochschulreife  nachholen wollen, um sich nach ihrer beruflichen Ausbildung und dem  Abschluss an der BOS neu zu orientieren oder auf den Beruf aufzubauen.  Daher sollte der Zweig der Wahl für alle Schülerinnen und Schüler der  BOS offen stehen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Begründung==== &lt;br /&gt;
Das bisherige Schulsystem zwingt Menschen dazu, sich sehr früh für einen beruflichen Werdegang zu entscheiden. Es sollte dann zumindest  nach der beruflichen Ausbildung möglich sein, einen anderen Weg zu wählen und bis zur Aufnahme des Studiums oder der neuen Ausbildung, entsprechende Vorbildung zu  erlangen. So kann zum Beispiel eine ausgebildete KFZ-Mechanikerin nur  den technischen Zweig besuchen, obwohl sie ihren Fokus im Studium z.B. auf Wirtschaftswissenschaften legen will. Wenn die Schülerinnen und  Schüler jedoch auch auf der BOS noch in diesen Zweig gezwungen werden, ist die Motivation entsprechend niedriger, gute Leistungen zu erbringen. Das Argument, dass dann im entsprechenden Studiengang die berufliche  Praxis fehlt, entkräftet sich mehrfach: Zum einen kann auch ein  Absolvent oder eine Absolventin des Gymnasiums keinerlei berufliche  Vorbildung nachweisen und trotzdem jeden Studiengang an jeder beliebigen  Hochschule studieren. Zum anderen ist auch Absolventen der BOS (je nach  Hochschulzulassungsform) jeder Studiengang an einer  Hochschule zugänglich. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Zurück zum G9 (Modul 5 P077)===&lt;br /&gt;
====Antrag====&lt;br /&gt;
Die PIRATEN Bayern fordern die Abschaffung des achtjährigen  Gymnasiums in Bayern (G8). Der Leistungsdruck, der auf die Schülerinnen  und Schüler ausgeübt wird, ist unverhältnismäßig hoch. Weiterhin ist das  Behalten der Lehrinhalte kaum mehr möglich, da innerhalb kurzer Zeit  ein hohes Lernpensum zu erbringen ist, das schnell wieder verworfen  wird. Auch ein freiwilliges Wiederholen einer Klasse ist keine Option,  da Schülerinnen und Schüler, die nach dem Abitur z.B. eine betriebliche  Ausbildung anstreben, in der Regel nach ihrem Zeugnis in die nähere  Bewerberauswahl fallen. Es ist anzunehmen, dass Arbeitgeber die  Absolventen bevorzugen, die ihr Abitur in kürzerer Zeit absolviert  haben, da eine höhere Leistungsbereitschaft impliziert wird. Eine Teilnahme zum Beispiel an einem Verein, Chor oder ähnlichem ist  Schülerinnen und Schülern des G8 außerdem ob der intensiven Lernphasen  kaum mehr möglich.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Begründung==== &lt;br /&gt;
Studien, die belegen, dass das G8 zu einer besseren Leistung der  Schülerinnen und Schüler führt, vergleichen meist auf nicht  nachvollziehbare Weise. Aufgrund neuer Möglichkeiten können Schüler im  G8 andere Fächerkombinationen wählen als im G9. Wenn man also überhaupt  einen Vergleich anstellen möchte, was ob der G8 Bewertung von 1:1 im  Unterschied zur G9 Bewertung 2:1 (je schriftlich:mündlich) ohnehin kaum  möglich ist, muss man dies in den Pflichtfächern Deutsch und Mathematik  tun. Hier zeigt sich, dass die G8 Abiturienten im Schnitt schlechter  abschneiden als im G9 (Verschlechterung in Mathematik um bis zu 11%). Im  Fach Deutsch konnten keine messbaren Unterschiede festgestellt werden. ¹&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Informationen==== &lt;br /&gt;
¹ Studie der NIW: http://bit.ly/UJsBVd&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Stephan Lothar Thomsen: http://bit.ly/RCFhBB&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Mittelfristige Ziele:==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Frühkindliche Bildung (Modul 6 P077)===&lt;br /&gt;
====Antrag====&lt;br /&gt;
Die PIRATEN Bayern setzen sich für eine umfangreiche und zielführende  frühkindliche Bildung ein. Ihre Aufgabe ist es, alle Kinder, ungeachtet  der beste­henden Unterschiede in den persönlichen Kompetenzen und unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Her­kunft, so zu fördern,  dass sie mit möglichst guten Grundvoraussetzungen ihre Schullauf­bahn  beginnen. Wir fordern deshalb die flächendeckende  Möglichkeit eines beitragsfreien Besuches und einer beitragsfreien  Verpflegung in wohnort­nahen Kindertagesstätten mit kind- und  elterngerechten Öffnungszei­ten für Kinder ab dem ersten Lebensjahr. Das  Recht darauf ist gesetzlich festzu­schreiben. Eltern können die  Kindertagesstätte für ihre Kinder frei wählen. Konfessionelle, soziale,  kulturelle oder sonstige Zugangsbeschränkungen sind in Einrichtungen,  die öffentlich finanziert werden, nicht zulässig.  Kommu­nen, die aus eigener Kraft die notwendigen Plätze in  Kindertagesstät­ten nicht bereitstellen können, werden vom Land  finanziell un­terstützt. Die Ver­besserung der Ausstattung der  Kindertagesstätten und die gesellschaftliche Aufwertung des Erzieherberufes ist anzustreben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Begründung==== &lt;br /&gt;
Es ist wichtig, dass wir das Fundament für Bildung und soziale  Kompetenz so früh wie möglich und so vielen wie möglich zugänglich  machen. Dazu ist erforderlich, die Hürden für die Inanspruchnahme der  Kinderbetreuung so niedrig wie möglich anzusetzen. In Institutionen, die  durch öffentliche Gelder gefördert werden, dürfen keine konfessionellen  Unterschiede gemacht werden. Ebenfalls soll nicht passieren, dass  finanziell schwächere Familien die Möglichkeit einer Kinderbetreuung  nicht in Anspruch nehmen können.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Mittel- langfristige Ziele:==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Hochschulfinanzierung (Modul 7 P077)===&lt;br /&gt;
====Antrag====&lt;br /&gt;
Die PIRATEN Bayern sehen die Gesellschaft in der Pflicht, jedem  Menschen die Chance auf eine Hoch­schulbildung zu ermöglichen.  Studiengebühren lehnen wir in jeder Form ab. Wir betrachten die Förderung der Grundlagenforschung und die  wissenschaftliche Lehre als eine öffentliche Aufgabe. Deshalb muss die  öffentliche Hand stärker an der Finanzierung der Hochschulen beteiligt  werden. Es ist Aufgabe der Landespolitik zu gewährleisten, dass den  Hochschulen verlässlich ausreichend Mittel zur Verfügung stehen, um sowohl  Grundla­genforschung als auch akademische Ausbil­dung wirksam betreiben  zu können.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Begründung==== &lt;br /&gt;
Unsere Gesellschaft befindet sich im Wandel hin zu einer  Informations- und Wissensgesell­schaft. Auf die Herausforderungen, die  mit diesem Wandel einhergehen, muss sich die Gesellschaft einstellen. In  unserem bildungspoli­tischen Konzept spielen die Hochschulen eine  wichtige Rolle, denn an den Universitäten und Fachhoch­schulen wird neues Wissen geschaffen, bestehende Wissensbestände an die nächsten  Generationen vermittelt und diese in Wissenschaft und Forschung  eingewiesen. Die Verschlechterung der Studien­bedingungen, wach­sende  Belastungen der Professoren und Dozenten im Bereich der Lehre und ein enormer Innovationsstau sind Folgen der aktuellen Politik. Diese  Entwicklung muss gestoppt und umgekehrt werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Angebot von Ganztagsschulen in allen Sekundarstufen (Modul 8 P077)===&lt;br /&gt;
====Antrag====&lt;br /&gt;
Die PIRATEN Bayern setzen sich für das Angebot der Ganztagsschulen  in allen bestehenden Sekundarstufen ein. Dieses Angebot ist nicht  verpflichtend, sofern es nicht den Pflichtunterricht am Nachmittag betrifft. Für alle Schülerinnen und Schüler ist eine Ganztagsbetreuung mit  Mittagessen und individuel­len Lerngrup­pen oder einer Hausaufgabenhilfe  am Nachmittag vorzusehen. Wir setzen uns dafür ein,  dass die schulische Ganztagsbetreuung Familien in der Gestaltung ihrer  Lebensentwürfe und Freizeit nicht unangemes­sen einschränkt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Begründung==== &lt;br /&gt;
Ein Ganztagsschulangebot soll ein echtes Angebot sein, das Familien  Raum für Familienleben, Vereine, Hobbys, Hausaufgaben im Familienkreis  und unverplante Kinderfreizeit lässt. Das Lehrpersonal ist in der Arbeit  durch nicht-lehrendes Personal, wie Verwaltungspersonal, Assistenten,  Psycholo­gen oder Sozialpädagogen, soweit zu unterstützen, dass sie sich  auf den eigentli­chen Un­terricht als Kernaufgabe konzentrieren können.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung von Kurssystemen an bayerischen Schulen (Modul 9 P077)===&lt;br /&gt;
====Antrag====&lt;br /&gt;
Die PIRATEN Bayern setzen sich für eine Einführung von Kurssystemen  an bayerischen Schulen ab der Sekundarstufe I ein.  Kurssysteme erlauben  eine Flexibilisierung der bestehenden Angebote. Der Vorteil liegt nicht  nur darin, dass sich alle Schülerinnen und Schüler mit bestimmten  Neigungen (mathematisch, linguistisch o.ä.) in den Fächern  spezialisieren können, sondern auch darin, dass man idR. nur noch Kurse  statt Klassen wiederholen muss, wenn man sie nicht bestanden hat. Häufig  fallen Schülerinnen und Schüler in einer Klasse durch, weil sie in zwei  Fächern mangelhafte Leistungen erzielen, obwohl sie in anderen Fächern  sehr gut sind. Das ist nicht nur demotivierend, sondern auch zeitlich  benachteiligend. Umgekehrt werden be­sonders leistungsfähige  Schülerinnen und Schüler nicht mehr unterfordert oder zum Übersprin­gen  einer ganzen Klasse gezwungen, sondern können Kurse wählen, die ihrer  Leistungsfähigkeit entsprechen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Begründung==== &lt;br /&gt;
Schulabschlüsse wie der Hauptschulabschluss, die Fachoberschulreife  oder das Abitur wer­den durch den erfolgreichen Abschluss einer  bestimmten Zahl von Kursen mit einer beson­deren, weiteren Prüfung  erlangt, solange das gegliederte Schulsystem besteht. Um das  Leistungsni­veau innerhalb einer Schule und lan­desweit vergleichbar zu  machen, müssen während der gesamten Schullaufbahn bestimmte Kurse oder  Abschnitte durch eine externe, zentrale Prüfung abgeschlossen werden.  Gleichzeitig wird garantiert, dass wichtige Grundkompetenzen im Sinne  eines umfassen­den Bildungsideals an alle Schülerinnen und Schüler  vermittelt werden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Vom gegliederten Schulsystem zum eingliedrigen Schulsystem (Modul 10 P077)=== &lt;br /&gt;
====Antrag====&lt;br /&gt;
Die PIRATEN Bayern setzen sich dafür ein, dass vom gegliederten  Schulsystem mittel- bis langfristig Abstand genommen und ein  eingliedriges Schulsystem eingeführt wird. Das bedeutet, dass die  Schülerinnen und Schüler nicht wie bisher nach der vierten Klasse  getrennt werden, sondern z.B. die ersten neun Schuljahre zusammen  unterrichtet werden. Über die genaue Verfahrensweise soll mit allen  Beteiligten diskutiert werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Begründung==== &lt;br /&gt;
Es gibt genügend Beispiele, die darauf hinweisen, dass eine Trennung  nach der vierten Klasse kontraproduktiv ist. Finnland, laut OECD das  erfolgreichste Land beim Thema Bildung, handhabt dies bereits so.¹&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Informationen==== &lt;br /&gt;
¹ http://de.wikipedia.org/wiki/Bildungssystem_in_Finnland#Einheitsschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==BYPF-Initiativen:==&lt;br /&gt;
Der Gesamtantrag und alle Module, mit Ausnahme der Präambel, wurden vorher im Bayernfeedback zur Abstimmung gestellt. Mit Ausnahme eines Antrags wurde allen zugestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesamtantrag: https://feedback.piratenpartei-bayern.de/initiative/show/439.html (angenommen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modul 2 - Schulkultur: https://feedback.piratenpartei-bayern.de/initiative/show/99.html (angenommen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modul 3 - Individuelle Förderung: https://feedback.piratenpartei-bayern.de/initiative/show/98.html (angenommen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modul 4 - Abschaffung der ausbildungsbedingten Zweigpflicht: https://feedback.piratenpartei-bayern.de/initiative/show/104.html (angenommen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modul 5 - Zurück zum G9: https://feedback.piratenpartei-bayern.de/initiative/show/168.html (angenommen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modul 6 - Frühkindliche Bildung: https://feedback.piratenpartei-bayern.de/initiative/show/97.html (angenommen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modul 7 - Hochschulfinanzierung: https://feedback.piratenpartei-bayern.de/initiative/show/102.html (angenommen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modul 8 - Ganztagsschulen in allen Sekundarstufen: https://feedback.piratenpartei-bayern.de/initiative/show/96.html (angenommen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modul 9 - Einführung von Kurssystemen an bayerischen Schulen: https://feedback.piratenpartei-bayern.de/initiative/show/100.html (angenommen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modul 10 - Vom gegliederten Schulsystem zum eingliedrigen Schulsystem: https://feedback.piratenpartei-bayern.de/initiative/show/430.html (abgelehnt)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TheTJ</name></author>
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