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	<title>Benutzer:Nobodystranger/Kommunikation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-22T12:55:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
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		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=Benutzer:Nobodystranger/Kommunikation&amp;diff=55776001&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;NadjaB: /* Gewaltfreie Komunikation */</title>
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		<updated>2012-05-12T01:25:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gewaltfreie Komunikation&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;==Gewaltfreie Kommunikation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dokument habe ich hier mal als Denkanstoß eingestellt.  Streitgespräche und Diskussionen in der Gruppe könnten nach diesem  Vorbild geführt werden. Vielleicht bekommen wir es ja hin auch online zu  einem Konsens zu kommen wenn wir zielgerichtet reden möchten .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kollektives Denken==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Das  kollektive  Denken  ist  das  komplette  Gegenteil  vom     aktuellen  System,  das  durch  individuelles  Denken  geprägt  ist.     Deshalb  ist  es schwer  zu  verinnerlichen  und  anzuwenden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Wir  brauchen  Zeit,  es  ist  ein  langer  Prozess.  Wenn  eine     Entscheidung  bevorsteht,  zwei Personen  mit  diametral     unterschiedlichen  Vorstellungen  werden  in  der  Regel  zur     Konfrontation  neigen,  sowie  zur  dezidierten&lt;br /&gt;
Verteidigung der eigenen Vorstellungen, mit dem Ziel zu überzeugen, zu gewinnen, oder höchstens zu einem Kompromiss zu gelangen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Das Ziel vom kollektiven Denken ist der Aufbau. Das heißt: zwei    Personen mit unterschiedlichen Vorstellungen und Ideen stecken ihre&lt;br /&gt;
Kraft darin, etwas aufzubauen. Es geht dann nicht um meine    Vorstellung oder deine Idee. Es sind beide Vorstellungen zusammen, die    zu&lt;br /&gt;
einem neuen Produkt führen, das weder du noch ich vorher kannten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Deswegen ist das aktive Zuhören so wichtig, bei dem wir uns nicht&lt;br /&gt;
ausschließlich  darauf  konzentrieren,  unsere  Antwort     vorzubereiten.  Das  kollektive  Denken  entsteht,  wenn  wir     verstehen,  dass  alle&lt;br /&gt;
Meinungen ‐ unsere und die anderen, alle ‐ sind notwendig, um einen    Konsens herbeizuführen. Eine Idee, die uns nach ihrem Aufbau mittelbar    verändert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Konsens in der Versammlung==&lt;br /&gt;
*Man  sagt,  dass  wahrer  Konsens  mit  &amp;quot;der  Erfüllung  der     Bedürfnisse  aller&amp;quot;  gleichzusetzen  ist.  Die  Entscheidungsfindung  im Konsensverfahren versucht, die Rolle der Fraktionen oder Parteien    herabzusetzen und den Ausdruck der einzelnen Stimmen zu fördern.&lt;br /&gt;
Die  Methode  erhöht  auch  durch  Gegenüberstellung     unterschiedlicher  Ideen  die  Wahrscheinlichkeit  unerwarteter  oder     kreativer Lösungen,  denn  es  wird  angestrebt,  Einwände  zu  minimieren; der  Konsens  ist  ein  komplexes  Thema.  Um  ihn  zu  finden,  müssen  wir wichtige  Hindernisse  unserer  Erziehung  überwinden,  bei  der     auf  Werte  wie  Gehorsamkeit,  das  Delegieren  von  Verantwortung,Individualismus,  Pragmatismus,  etc.  aufgebaut  wurde. &lt;br /&gt;
Nach  einer  funktionierenden  Konsensbildung  im  Rahmen  von     Versammlungen anzustreben, setzt voraus, diese hindernde Erziehung nach    und nach zu bewältigen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Aber das ist etwas, das nicht auf einmal zu schaffen &lt;br /&gt;
ist, sondern es bedarf Zeit und einen Lernprozess.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Konsens  bedeutet  nicht,  dass  jeder  denkt,  dass  eine     getroffene  Entscheidung  zweifellos  die  beste  ist;  nicht  einmal, dass  sie Erfolgsversprechend ist. Konsens bedeutet vielmehr, dass niemand nach    dem Entscheidungsprozess das Gefühl hat, dass ihre bzw. seine Position missverstanden wurde oder dass sie bzw. er keine Gelegenheit hatte, die eigene Position zu verteidigen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Es existieren 4 Konsensstufen:==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
#.‐ &amp;quot;Ich bin einverstanden&amp;quot;.&lt;br /&gt;
#.‐ &amp;quot;Es ist zwar nicht perfekt, aber in Ordnung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
#.‐ &amp;quot;Ich bin nicht dagegen, aber ich fühle mich nicht beteiligt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
#.‐ &amp;quot;Ich bin dagegen&amp;quot;. VETO.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Nur ein Veto blockiert den Prozess und erzwingt einen Neuanfang oder    das Aufgeben. Anderenfalls wird die Entscheidung angenommen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Verhaltensmuster, die Versammlungen aufbauen:== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Den werden wir online wohl nicht brauchen&lt;br /&gt;
#.‐ PÜNKTLICHKEIT:&lt;br /&gt;
die Zeit anderer Teilnehmer ist nicht weniger wertvoll als Deine. Es ist eine große Missachtung, die Anderen warten zu  lassen.  Viele  Versammlungen  scheitern  daran,  dass  sie     nicht  rechtzeitig  begannen.  Zu  Ende  kommt  es  zu  Hektik und sinkender Ernsthaftigkeit, nur weil einige zu spät kamen, und den Eindruck von fehlendem Interesse an die Sitzung erweckten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
#.‐  ZUHÖREN  OHNE  DEN  ANDEREN  INS  WORT  ZU  FALLEN! &lt;br /&gt;
Nur die Person, die die Versammlung moderiert, ist dazu berechtigt, einer Diskussion ein Ende zu setzen, sowie eine Intervention, die zu lang    wird, zu verkürzen. Wenn in einer Versammlung ständig unterbrochen wird, dann kommt man keinen Schritt weiter und die Gruppendynamik kollabiert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
#.‐HÖRE MITFÜHLEND denjenigen zu, die anderer Meinung sind als Du! Andere Ansichten der Dingen zuzuhören ist der beste Weg, die&lt;br /&gt;
eigenen Ideen zu bereichern. So wird es Dir einfacher sein, auf die Lösung des Problems zu kommen, wenn Du wieder dran bist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
#.‐VOR  DER  WORTMELDUNG,  IMMER  NACHDENKEN! &lt;br /&gt;
Durch Deine Worte entsteht bei den Anderen ein bestimmter Eindruck von Dir; also  sollst  Du  dich  möglichst  nie  mit  beleidigenden  oder  den  falschen  Worten  ausdrücken.  Man  kann  sehr  wohl Meinungsverschiedenheiten zum Ausdruck bringen, ohne Andere dabei zu verletzen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
#.‐ KEINE WORTMELDUNG OHNE INTERESSANTE BOTSCHAFT.&lt;br /&gt;
Das bedeutet, dass unnütze Worte uns nicht weiter bringen. Und noch etwas: sich kurz zu fassen ist ein großer Verdienst und es ist schwer, aber sehr nützlich.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
#.‐ KEINE KRITIK OHNE GRUND.&lt;br /&gt;
Kritik auszuüben ist häufig die beste Art und Weise, sich jemanden zum Feind zu machen. Die Kritik muss tadellos sein und stets von einer konstruktiven Lösung gefolgt sein.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
#.‐  VERANTWORTUNG  ZUM  HANDELN. &lt;br /&gt;
Die  Teilnahme  an  Versammlungen  ist das  unwichtigste. Wertvoll  sind  die  Arbeit  und  die Aufgaben, die man sich vornimmt, nach der Versammlung zu erledigen.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
#.‐  EHRLICHKEIT. &lt;br /&gt;
Du  sollst  immer  deine  Gedanken  mit  voller  Ehrlichkeit  entlang  der  gesamten  Versammlung  zum  Ausdruck  bringen.&lt;br /&gt;
Warte nicht auf das Ende um zu sagen, was notwendig wäre, oder um zu kritisieren, was in der Versammlung gesagt wurde. Nach der&lt;br /&gt;
Versammlung kann man nichts weiteres tun, als das Vereinbarte durchzuführen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;NadjaB</name></author>
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