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	<title>Benutzer:JensSeipenbusch/Vorschlag Patrick - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T19:05:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
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		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=Benutzer:JensSeipenbusch/Vorschlag_Patrick&amp;diff=55611578&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JensSeipenbusch: /* Sicherheit in Freiheit */</title>
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		<updated>2009-03-26T15:02:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sicherheit in Freiheit&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;=Sicherheit in Freiheit=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==I. Vorschläge für das Europawahlprogramm aus Sicht der Bürgerrechte==&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Ein angemessener Schutz vor Kriminalität ist eine wichtige staatliche&lt;br /&gt;
Aufgabe. Er ist nach unserer Überzeugung nur durch eine intelligente,&lt;br /&gt;
rationale und evidenzbasierte Sicherheitspolitik auf der Grundlage&lt;br /&gt;
wissenschaftlicher Erkenntnisse zu gewährleisten. Um kluge&lt;br /&gt;
Sicherheitsmaßnahmen fördern und schädliche Maßnahmen beenden zu&lt;br /&gt;
können, wollen wir, dass die Europäische Grundrechteagentur alle&lt;br /&gt;
bestehenden europäischen Befugnisse und Programme der&lt;br /&gt;
Sicherheitsbehörden systematisch und nach wissenschaftlichen Kriterien&lt;br /&gt;
auf ihre Wirksamkeit, Kosten, schädlichen Nebenwirkungen, auf&lt;br /&gt;
Alternativen und auf ihre Vereinbarkeit mit unseren Grundrechten&lt;br /&gt;
untersucht (systematische Evaluierung). Die Grundrechteagentur wollen&lt;br /&gt;
wir so ausstatten, dass sie diese Aufgabe erfüllen kann.&lt;br /&gt;
2. Wir wollen den fortschreitenden Abbau der Bürgerrechte aufhalten, der seit&lt;br /&gt;
2001 dramatische Ausmaße angenommen hat. Wir treten für ein&lt;br /&gt;
Moratorium für weitere Eingriffe in unsere Menschenrechte im Namen&lt;br /&gt;
der inneren Sicherheit ein, solange nicht die systematische Überprüfung&lt;br /&gt;
der bestehenden Befugnisse abgeschlossen ist. Zur Gewährleistung unserer&lt;br /&gt;
Sicherheit brauchen wir keine neuen Gesetze; die vorhandenen Gesetze&lt;br /&gt;
reichen aus.&lt;br /&gt;
3. Wir wollen, dass die Europäische Kommission und der Rat künftig jeden&lt;br /&gt;
Vorschlag für neue Sicherheitsmaßnahmen noch im Entwurfsstadium von&lt;br /&gt;
der Europäischen Grundrechteagentur auf seine Vereinbarkeit mit unseren&lt;br /&gt;
Grundrechten, seine Wirksamkeit, seine Kosten, seine schädlichen&lt;br /&gt;
Nebenwirkungen und auf Alternativen begutachten lassen. Nur durch&lt;br /&gt;
einen solchen „Gesetzes-TÜV“ kann der fortschreitenden Erosion unserer&lt;br /&gt;
Grundrechte und dem Fehleinsatz von Sicherheitsressourcen wirksam&lt;br /&gt;
entgegen gewirkt werden.&lt;br /&gt;
4. Zur Bewahrung unseres historischen Erbes an Freiheitsrechten und zur&lt;br /&gt;
Sicherung der Effektivität der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung treten&lt;br /&gt;
wir dafür ein, dass eine staatliche Informationssammlung, Kontrolle und&lt;br /&gt;
Überwachung künftig nur noch gezielt bei Personen erfolgt, die einer&lt;br /&gt;
Straftat verdächtig sind. Zum Schutz unserer offenen Gesellschaft und im&lt;br /&gt;
Interesse einer effizienten Sicherheitspolitik wollen wir auf anlasslose,&lt;br /&gt;
massenhafte, automatisierte Datenerhebungen, Datenabgleichungen und&lt;br /&gt;
Datenspeicherungen verzichten. In einem freiheitlichen Europa ist eine&lt;br /&gt;
derart breite Erfassung beliebiger Personen ins Blaue hinein nicht&lt;br /&gt;
hinnehmbar und schädlich.&lt;br /&gt;
5. Die europäische Sicherheitsforschung aus Steuergeldern wollen wir&lt;br /&gt;
demokratisieren und an den Bedürfnissen und Rechten der Bürgerinnen&lt;br /&gt;
und Bürger ausrichten. In beratenden Gremien wie dem Europäischen&lt;br /&gt;
Forum für Sicherheitsforschung und Innovation (ESRIF) sollen künftig&lt;br /&gt;
neben Verwaltungs- und Industrievertretern in gleicher Zahl auch&lt;br /&gt;
Volksvertreter sämtlicher Fraktionen, Kriminologen, Opferverbände und&lt;br /&gt;
Nichtregierungsorganisationen zum Schutz der Freiheitsrechte und&lt;br /&gt;
Privatsphäre vertreten sein. Eine Entscheidung über die Ausschreibung&lt;br /&gt;
eines Projekts soll erst getroffen werden, wenn eine öffentliche&lt;br /&gt;
Untersuchung der Europäischen Grundrechtsagentur über die&lt;br /&gt;
Auswirkungen des jeweiligen Forschungsziels auf unsere Grundrechte&lt;br /&gt;
(impact assessment) vorliegt. Die Entwicklung von Technologien zur&lt;br /&gt;
verstärkten Überwachung, Erfassung und Kontrolle von Bürgerinnen und&lt;br /&gt;
Bürgern lehnen wir ab. Stattdessen muss die Sicherheitsforschung auf&lt;br /&gt;
sämtliche Optionen zur Kriminal- und Unglücksverhütung erstreckt&lt;br /&gt;
werden und eine unabhängige Untersuchung von Wirksamkeit, Kosten,&lt;br /&gt;
schädlichen Nebenwirkungen und Alternativen zu den einzelnen&lt;br /&gt;
Vorschlägen zum Gegenstand haben. Weil auch die gefühlte Sicherheit eine&lt;br /&gt;
wichtige Voraussetzung für unser Wohlbefinden ist, wollen wir zudem&lt;br /&gt;
erforschen lassen, wie das öffentliche Sicherheitsbewusstsein gestärkt und&lt;br /&gt;
wie verzerrten Einschätzungen und Darstellungen der Sicherheitslage&lt;br /&gt;
entgegen gewirkt werden kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==II. Vorschläge für das Bundeswahlprogramm aus Sicht der Bürgerrechte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Bewahrung und Ausbau unserer Bürger- und Freiheitsrechte in Zeiten des&lt;br /&gt;
internationalen Terrorismus sind für uns zentrale politische&lt;br /&gt;
Herausforderungen. Die steigende Zahl von Überwachungsgesetzen und&lt;br /&gt;
Überwachungsmaßnahmen, der mangelnde Bestand solcher Gesetze vor&lt;br /&gt;
der Verfassung, die teils für rechtswidrig erklärten Maßnahmen gegen&lt;br /&gt;
Globalisierungskritiker im Zusammenhang mit dem G8-Gipfel in&lt;br /&gt;
Heiligendamm und die wiederkehrenden Rechtsverstöße etwa bei dem&lt;br /&gt;
Bundesnachrichtendienst belegen gravierenden Handlungsbedarf. Als&lt;br /&gt;
Bürgerrechtspartei wollen wir die politische Verantwortung übernehmen,&lt;br /&gt;
indem wir den/die Bundesinnenminister/in und den/die&lt;br /&gt;
Bundesjustizminister/in stellen wollen. Auf diese Weise wollen wir&lt;br /&gt;
unmittelbar eine freiheitsfreundliche Innen- und Justizpolitik in Bund und&lt;br /&gt;
Europa gestalten.&lt;br /&gt;
2. Wir wollen einen Schwerpunkt unserer Sicherheitspolitik auf die Förderung&lt;br /&gt;
von Präventionsmaßnahmen und -projekten legen, deren Wirksamkeit&lt;br /&gt;
wissenschaftlich erwiesen ist. Nur so kann schon den Ursachen von&lt;br /&gt;
Kriminalität entgegengewirkt werden. Besonders wichtig ist uns dies bei&lt;br /&gt;
Jugendlichen. Wir wollen dazu eine nationale Präventionsstrategie&lt;br /&gt;
entwickeln und die bisher zersplitterten Ministerialzuständigkeiten für&lt;br /&gt;
Kriminalprävention auf das Bundesinnenministerium vereinen.&lt;br /&gt;
3. Die gefühlte Sicherheit ist eine wichtige Voraussetzung für unser&lt;br /&gt;
persönliches Wohlbefinden. Forschungsergebnisse zeigen aber, dass das&lt;br /&gt;
hohe Maß an Sicherheit in Deutschland verbreitet unbekannt ist und dass&lt;br /&gt;
das Kriminalitätsrisiko teilweise weit überschätzt wird. Wir wollen ein&lt;br /&gt;
Programm zur Stärkung des Sicherheitsbewusstseins und zur sachlichen&lt;br /&gt;
Information über Kriminalität in Deutschland auflegen, um verzerrten&lt;br /&gt;
Einschätzungen und Darstellungen der Sicherheitslage entgegen zu wirken.&lt;br /&gt;
4. Ein angemessener Schutz vor Kriminalität ist eine wichtige staatliche&lt;br /&gt;
Aufgabe, die nach unserer Überzeugung nur durch eine intelligente,&lt;br /&gt;
rationale und evidenzbasierte Sicherheitspolitik auf der Grundlage&lt;br /&gt;
wissenschaftlicher Erkenntnisse erfüllt werden kann. Um kluge&lt;br /&gt;
Sicherheitsmaßnahmen fördern und schädliche Maßnahmen beenden zu&lt;br /&gt;
können, wollen wir, dass eine dem Bundestag unterstellte Deutsche&lt;br /&gt;
Grundrechteagentur alle bestehenden Befugnisse und Programme der&lt;br /&gt;
Sicherheitsbehörden systematisch und nach wissenschaftlichen Kriterien&lt;br /&gt;
auf ihre Wirksamkeit, Kosten, schädlichen Nebenwirkungen, auf&lt;br /&gt;
Alternativen und auf ihre Vereinbarkeit mit unseren Grundrechten&lt;br /&gt;
untersucht (systematische Evaluierung). Auf dieser Grundlage können&lt;br /&gt;
wir sodann Grundrechtseingriffe aufheben, wo dies ohne Einbußen an&lt;br /&gt;
Sicherheit – also ohne Einfluss auf die Kriminalitätsrate – möglich ist. Wir&lt;br /&gt;
wollen auch auf Maßnahmen verzichten, deren Effizienz so gering ist, dass&lt;br /&gt;
die dadurch gebundenen Mittel an anderer Stelle mehr zu unserer&lt;br /&gt;
Sicherheit beitragen können.&lt;br /&gt;
5. Wir wollen, dass Bundesinnen- und Bundesjustizministerium künftig jeden&lt;br /&gt;
Vorschlag für neue Sicherheitsgesetze noch im Entwurfsstadium von der&lt;br /&gt;
Deutschen Grundrechteagentur auf seine Vereinbarkeit mit unseren&lt;br /&gt;
Grundrechten, auf seine Wirksamkeit, seine Kosten, seine schädlichen&lt;br /&gt;
Nebenwirkungen und auf Alternativen begutachten lassen. Nur durch&lt;br /&gt;
einen solchen „Gesetzes-TÜV“ nach dem Vorbild des Normenkontrollrats&lt;br /&gt;
kann der zunehmenden Rechtsunsicherheit über die Bestandskraft von&lt;br /&gt;
Sicherheitsgesetzen, der fortschreitenden Erosion unserer Grundrechte&lt;br /&gt;
und dem Fehleinsatz von Sicherheitsressourcen wirksam entgegen gewirkt&lt;br /&gt;
werden.&lt;br /&gt;
6. Wir wollen dem fortschreitenden Abbau der Bürgerrechte entgegentreten,&lt;br /&gt;
der seit 2001 dramatische Ausmaße angenommen hat. Unnötige und&lt;br /&gt;
exzessive Überwachungsgesetze der letzten Jahre wollen wir mit&lt;br /&gt;
einem „Freiheitspaket“ wieder aufheben, darunter die&lt;br /&gt;
Totalprotokollierung des Telekommunikationsverhaltens der gesamten&lt;br /&gt;
Bevölkerung (Vorratsdatenspeicherung), die Übertragung von&lt;br /&gt;
Polizeibefugnissen einschließlich Online-Durchsuchung auf das&lt;br /&gt;
Bundeskriminalamt, die gemeinsame Datei aller Sicherheitsbehörden, die&lt;br /&gt;
elektronische Speicherung biometrischer Körpermerkmale in Pass und&lt;br /&gt;
Personalausweis, die Vernetzung der örtlichen Ausweisregister, die&lt;br /&gt;
lebenslängliche Steuer-Identifikationsnummer, das elektronische&lt;br /&gt;
Bankkontenverzeichnis, die verpflichtende elektronische Gesundheitskarte&lt;br /&gt;
sowie die Überwachung von Wohnungen, Ärzten, Rechtsanwälten und&lt;br /&gt;
anderer Vertrauenspersonen.&lt;br /&gt;
7. Solange nicht eine systematische Revision der bestehenden&lt;br /&gt;
Sicherheitsgesetze erfolgt ist, treten wir für ein Moratorium für weitere&lt;br /&gt;
Eingriffe in unsere Rechte im Namen der Kriminalitätsbekämpfung ein.&lt;br /&gt;
Wir sprechen uns insbesondere gegen einen Zugriff der USA auf deutsche&lt;br /&gt;
Datenbanken, gegen bundesweit elektronisch abrufbare&lt;br /&gt;
Einkommensdaten, gegen die Einführung einer elektronischen&lt;br /&gt;
Flugreiseakte für jeden Fluggast, gegen ein Bundesmelderegister und gegen&lt;br /&gt;
die Erprobung sogenannter „Nackt-Scanner“ aus. Zur Gewährleistung&lt;br /&gt;
unserer Sicherheit brauchen wir keine neuen Gesetze; die vorhandenen&lt;br /&gt;
Gesetze reichen aus.&lt;br /&gt;
8. Zur Bewahrung unseres historischen Erbes an Freiheitsrechten und zur&lt;br /&gt;
Sicherung der Effektivität der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung treten&lt;br /&gt;
wir dafür ein, dass eine staatliche Informationssammlung, Kontrolle und&lt;br /&gt;
Überwachung künftig nur noch gezielt bei Personen erfolgt, die einer&lt;br /&gt;
Straftat verdächtig sind. Zum Schutz unserer offenen Gesellschaft und im&lt;br /&gt;
Interesse einer effizienten Sicherheitspolitik wollen wir auf anlasslose,&lt;br /&gt;
massenhafte, automatisierte Datenerhebungen, Datenabgleichungen und&lt;br /&gt;
Datenspeicherungen verzichten. In einem freiheitlichen Rechtsstaat ist eine&lt;br /&gt;
derart breite Erfassung beliebiger Personen ins Blaue hinein nicht&lt;br /&gt;
hinnehmbar und schädlich.&lt;br /&gt;
9. Die Sicherheitsforschung aus Steuergeldern wollen wir demokratisieren&lt;br /&gt;
und an den Bedürfnissen und Rechten der Bürgerinnen und Bürger&lt;br /&gt;
ausrichten. In beratenden Gremien wie dem Wissenschaftlichen&lt;br /&gt;
Programmausschuss sollen künftig neben Verwaltungs-, Wissenschaftsund&lt;br /&gt;
Industrievertretern in gleicher Zahl auch Volksvertreter sämtlicher&lt;br /&gt;
Fraktionen, Kriminologen, Opferverbände und&lt;br /&gt;
Nichtregierungsorganisationen zum Schutz der Freiheitsrechte und&lt;br /&gt;
Privatsphäre vertreten sein. Eine Entscheidung über die Ausschreibung&lt;br /&gt;
eines Projekts soll erst getroffen werden, wenn eine öffentliche&lt;br /&gt;
Untersuchung der Grundrechteagentur über die Auswirkungen des&lt;br /&gt;
jeweiligen Forschungsziels auf unsere Grundrechte (impact assessment)&lt;br /&gt;
vorliegt. Die Entwicklung von Technologien zur verstärkten Überwachung,&lt;br /&gt;
Erfassung und Kontrolle von Bürgerinnen und Bürgern lehnen wir ab.&lt;br /&gt;
Stattdessen muss die Sicherheitsforschung auf sämtliche Optionen zur&lt;br /&gt;
Kriminal- und Unglücksverhütung erstreckt werden und eine unabhängige&lt;br /&gt;
Untersuchung von Wirksamkeit, Kosten, schädlichen Nebenwirkungen und&lt;br /&gt;
Alternativen zu den einzelnen Vorschlägen zum Gegenstand haben. Weil&lt;br /&gt;
auch die gefühlte Sicherheit eine wichtige Voraussetzung für unser&lt;br /&gt;
Wohlbefinden ist, wollen wir zudem erforschen lassen, wie das öffentliche&lt;br /&gt;
Sicherheitsbewusstsein gestärkt und wie verzerrten Einschätzungen der&lt;br /&gt;
Sicherheitslage entgegen gewirkt werden kann.&lt;br /&gt;
10.In den letzten Jahren musste das Bundesverfassungsgericht immer&lt;br /&gt;
häufiger Gesetze aufheben, die unsere Grund- und Freiheitsrechte&lt;br /&gt;
verletzten. Damit solche Grundrechtsverstöße nicht wie bisher sanktionslos&lt;br /&gt;
bleiben, wollen wir dem Bundesverfassungsgericht das Recht geben, den&lt;br /&gt;
zwischenzeitlich von dem verfassungswidrigen Gesetz in ihren&lt;br /&gt;
Grundrechten verletzten Bürgerinnen und Bürgern (nicht nur den&lt;br /&gt;
Beschwerdeführer/innen) eine angemessene Entschädigung&lt;br /&gt;
zuzusprechen.&lt;br /&gt;
11.Zur präventiven Stärkung der Verfassungskonformität der Gesetzgebung&lt;br /&gt;
wollen wir einem Drittel des Deutschen Bundestages oder zwei Fraktionen&lt;br /&gt;
das Recht geben, ein Rechtsgutachten des Bundesverfassungsgerichts zur&lt;br /&gt;
Verfassungskonformität eines Gesetzesvorhabens einzuholen. Der&lt;br /&gt;
Bundespräsident soll darüber hinaus das Recht erhalten, bei&lt;br /&gt;
verfassungsrechtlichen Zweifeln vor der Ausfertigung eines Gesetzes das&lt;br /&gt;
Bundesverfassungsgericht anzurufen.&lt;br /&gt;
12.Den Gerichten kommt eine zentrale Funktion bei der Durchsetzung der&lt;br /&gt;
unserer Grund- und Menschenrechte zu. Wir wollen, dass die&lt;br /&gt;
Durchsetzung der Grundrechte nicht länger allein von dem Engagement&lt;br /&gt;
und den finanziellen Ressourcen einzelner Betroffener abhängt. Nach dem&lt;br /&gt;
Vorbild anderer Verbandsklagerechte wollen wir&lt;br /&gt;
Bürgerrechtsorganisationen die Möglichkeit eröffnen, stellvertretend für die&lt;br /&gt;
Allgemeinheit vor den Fachgerichten und dem Bundesverfassungsgericht&lt;br /&gt;
gegen Grundrechtsverletzungen zu klagen.&lt;br /&gt;
13.Um die schleichende Verlagerung der Gesetzgebung in nichtöffentliche&lt;br /&gt;
Regierungsverhandlungen auf europäischer und internationaler Ebene zu&lt;br /&gt;
beenden, treten wir dafür ein, dass Deutschland Beschlüssen und&lt;br /&gt;
Verträgen auf europäischer und internationaler Ebene, die der Umsetzung&lt;br /&gt;
oder Ratifizierung durch den Bundestag bedürfen, künftig nur nach&lt;br /&gt;
vorheriger Genehmigung der Vertreter des Volkes im Bundestag zustimmen&lt;br /&gt;
darf. Der Bundestag oder sein zuständiger Ausschuss sollen künftig zu&lt;br /&gt;
jedem solcher Vorhaben eine Stellungnahme abgeben. An die&lt;br /&gt;
Stellungnahme des Parlaments soll der deutsche Vertreter bei den&lt;br /&gt;
Verhandlungen und bei der Abstimmung gebunden sein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JensSeipenbusch</name></author>
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