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	<title>Bamberg/KPT2012.1/Inklussion - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-03T10:06:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
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		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=Bamberg/KPT2012.1/Inklussion&amp;diff=55856109&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Just-Ben: /* Positionspapier Inklussion */</title>
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		<updated>2012-09-18T11:13:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Positionspapier Inklussion&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;== Positionspapier Inklusion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Piratenpartei in Bamberg unterstützt ausdrücklich das „Übereinkommen der  Vereinten Nationen über die rechte vom Menschen mit Behinderung“ von  2008. Diese schafft keine Sonderrechte, sondern präzisiert und  konkretisiert vielmehr den allgemeinen Menschenrechtsschutz für die  besonderen Gefährdungen, denen Menschen mit Behinderungen ausgesetzt  sind. Es geht dabei vor Allem um die Achtung, den Schutz und die  Verwirklichung ihrer Rechte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Freistaat Bayern beabsichtigt künftig ein inklusives Bildungssystem auf den Weg  zu bringen, das auf zwei Säulen ruht: der Einzelintegration und der Inklusionsklasse.  Dieser Ansatz wird von uns grundsätzlich begrüßt. Wir bemängeln aber,  dass es bisher dazu noch wenige Handlungsschritte gab und der Ansatz nur  halbherzig verfolgt wird. Im Bezirk Oberfranken gibt es derzeit über 30  Schulen für Schüler/innen mit Behinderung. Ein großer Teil der Kosten  für die Beschulung in diesen Förderschulen wird vom Bezirk getragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir  werden im Bezirk konsequent darauf drängen, bei der Inklusion von  Schüler/innen in den Regelschulen aktiv zu werden und auf  Veröffentlichung von Informationen über den Stand der Inklusion drängen.  Vor allem werden wir die Vorlage eines schlüssigen und  sozialpädagogisch fundiertem Konzept fordern. &lt;br /&gt;
Wir  halten es für dringend erforderlich, dass es bei den geplanten  Inklusionsklassen neben einer zusätzlichen pädagogischen Fachkraft auch  wissenschaftliche Begleitung und Evaluationen gibt. Hierzu ist eine enge  Kooperation mit den Hochschulen im Bezirk aufzubauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir  stellen fest, dass nach wie vor für die Kinder mit einer  Sinnesschädigung (Schüler/innen mit Hör- Sprach oder Sehschädigung) in  den Regelschulen am Heimatort kaum Angebote existieren und sie statt  dessen weiterhin in einer Zentralschule unterrichtet werden müssen. Das  ist für ca. 50 Kinder aus dem Bezirk mit einer Internatsunterbringung in  Bamberg verbunden.  Wir stellen dieses Konzept zur Disposition. Aus  unserer Sicht ist es nicht akzeptabel, dass der Bezirk Kosten von über 2  Millionen Euro jährlich für Internatsunterbringung von Schüler/innen  mit Sinnesbehinderung zahlt und gleichzeitig dezentrale Lösungen  fachlich fundierter Beschulungsmöglichkeiten am Heimatort außer Acht  lässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach  unserer Auffassung können Schulen mit Förderschulen durchaus Sinn  haben. Wir plädieren nicht für deren Abschaffung, wohl aber für einen  Umbau in Richtung von Förder- und Beratungszentren. Wir werden uns im  Bezirk dafür einsetzen, dass die Förderschulen und Regelschulen in ihrer  Neu-Ausrichtung unterstützt werden. Uns ist klar, dass dazu teilweise  erhebliche Investitionen erforderlich sind. Dazu werden wir  Finanzierungskonzepte im Bezirk entwickeln und für eine entsprechende  Umsetzung eintreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für  uns ist es auch vorstellbar, dass Schüler ohne Behinderung  Förderschulen besuchen können, wenn Eltern das wünschen. Inklusion ist  für uns in beide Richtungen denkbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich  sollen Schüler/innen eine bestmögliche Förderung im Rahmen ihrer  ausbaufähigen Möglichkeiten erfahren. Dabei ist der Wunsch der Eltern  ganz entscheidend. Der Elternwunsch ist für uns auch der politische  Auftrag. Wir werden uns dafür einsetzen, dass Eltern immer  Wahlmöglichkeiten bei der Beschulung ihrer Kinder haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Forderungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jedes Kind hat ein Anrecht auf eine Beschulung in einer Schule vor Ort.&lt;br /&gt;
* Der Elternwunsch hat Vorrang.&lt;br /&gt;
* Die Beratung der Eltern soll ergebnisoffen sein (keine Vorgabe für eine bestimmte Beschulungsform)&lt;br /&gt;
* Die Zahl der Schüler mit einem Förderbedarf muss an Regelschulen  erhöht werden.&lt;br /&gt;
* Der  Umbau- und die Neuausrichtung der vorhandenen Förderschulen muss zugig  erfolgen. Dazu muss der Bezirk die Rahmenbedingungen schaffen.&lt;br /&gt;
* Internatsunterbringungen  von Schülern mit Behinderung sind zurückzufahren.&lt;br /&gt;
* Die  Regelschulen sind mit pädagogischem Fachpersonal zusätzlich auszustatten (Erzieher, Sozialpäd. Förderschullehrer) &lt;br /&gt;
* Alle  Schulen im Bezirk müssen entsprechend des Bedarfs der Schülerinnen und  Schüler mit Behinderungen entsprechend Bau technisch ausgerüstet werden.&lt;br /&gt;
* Frühförderung von Kindern mit Behinderung muss finanziell sichergestellt und  langfristig abgesichert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Label|Bitte Kategorie eintragen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bamberg| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Just-Ben</name></author>
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