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	<title>BY Diskussion:Fachgruppen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T21:59:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
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		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=BY_Diskussion:Fachgruppen&amp;diff=55679878&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wigbold: Die Seite wurde neu angelegt: „== ~~~: Mein Senf ==  === Wirtschaftspolitik und Sozialpolitik zu vermischen ist Unsinn ===  Es ist eine Frage des Modells der &quot;Sozialen Marktwirtschaft&quot; bzw. des…“</title>
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		<updated>2010-08-11T13:07:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „== ~~~: Mein Senf ==  === Wirtschaftspolitik und Sozialpolitik zu vermischen ist Unsinn ===  Es ist eine Frage des Modells der &amp;quot;Sozialen Marktwirtschaft&amp;quot; bzw. des…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;== [[Benutzer:Wigbold|wigbold]]: Mein Senf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftspolitik und Sozialpolitik zu vermischen ist Unsinn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine Frage des Modells der &amp;quot;Sozialen Marktwirtschaft&amp;quot; bzw. des&lt;br /&gt;
&amp;quot;sozialen Staates&amp;quot;. - Diese Ordnungen gilt es differenziert (!)&lt;br /&gt;
wiederzuentwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Keynessche Wirtschaftspolitik rechtfertigt einen direkten Eingriff&lt;br /&gt;
des Staatswesens in die Martwirtschaft der Bürger über das Umsetzen&lt;br /&gt;
einer Ordnung hinaus. Dieser Anspruch der ''Wirtschaftsführung''&lt;br /&gt;
in einer Marktwirtschaft wurde ebenfalls von einigen Verfassern&lt;br /&gt;
der grundlegenden Wirtschaftsordnung (1949) umgesetzt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Müller-Armack[http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_M%C3%BCller-Armack] (NSDAP|CDU) entwarf in seinem Buch&lt;br /&gt;
Wirtschaftslenkung und Marktwirtschaft die Idee und den Begriff der&lt;br /&gt;
„Sozialen Marktwirtschaft“. - Es ist in diesem Zusammenhang&lt;br /&gt;
dokumentiert, daß Ehrhart sich gerade gegen diese Einflußnahme der&lt;br /&gt;
freiheitlichen sowie christlichen Sozialisten wehrte, indem er&lt;br /&gt;
diplomatisch bekundetet &amp;quot;Je freier die Wirtschaft, umso sozialer ist&lt;br /&gt;
sie auch.“[http://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Marktwirtschaft#Phase_der_Dominanz_des_Ordoliberalismus_.281948-1966.29]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verzerrung der Ideen Ehrhards wurde in der herrschenden Politik&lt;br /&gt;
fortgesetzt. &amp;quot;Erhard jedenfalls erklärte im Jahre 1974 enttäuscht,&lt;br /&gt;
die Epoche der Sozialen Marktwirtschaft sei längst beendet,&lt;br /&gt;
das, was aus seiner Sozialen Marktwirtschaft geworden sei, sei von&lt;br /&gt;
seinen Vorstellungen von Freiheit und Selbstverantwortung weit&lt;br /&gt;
entfernt.[http://www.gkpn.de/reichel.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Führungsanspruch des Staatswesens bzw. der Politischen Elite&lt;br /&gt;
ist grundsätzlich in Frage zu stellen, wenn eine freiheitliche&lt;br /&gt;
Gesellschaftsordnung angestrebt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Art20 GG (aka: Sozialstaatsgebot) gebietet nicht die Einflußnahme des&lt;br /&gt;
Staatswesens auf die Bürgerliche Gesellschaft, sondern es gliedert das&lt;br /&gt;
Staatswesen (die Republik) in die Bürgerliche Gesellschaft ein: Ein&lt;br /&gt;
sozialer Bundesstaat - Eine gesellschaftliche Verpflichtung des&lt;br /&gt;
Staatswesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;Soziale Marktwirtschaft&amp;quot; drückt aus, daß durch geeignete&lt;br /&gt;
Ordnungspolitik des sozial verpflichteten Staatswesens eine&lt;br /&gt;
Marktwirtschaft &amp;quot;sozial&amp;quot; gemacht werden kann. Beabsichtigt ist nicht&lt;br /&gt;
ein klassischer Sozialstaat zur nachträglichen Korrektur der&lt;br /&gt;
sozialen Probleme einer freien Marktwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sehe ich auch innerhalb der PIRATEN große Differenzen im&lt;br /&gt;
Verständnis: &amp;quot;sozialer Staat&amp;quot;  vs. &amp;quot;Sozialstaat&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sinne einer Bürgerbezogenen Wirtschaftspolitik allerdings muß man &lt;br /&gt;
den Anspruch des Staatswesens in Frage stellen, die Wirtschaft zu&lt;br /&gt;
_lenken_. Das Staatswesen ist beschränkt auf das Schaffen und&lt;br /&gt;
Umsetzen einer Wirschaftsordnung, die dem Bürger - im Sinne seiner&lt;br /&gt;
Freiheitsrechte - ein Freies Wirtschaften zusichern muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Vermischung von Wirtschaftspolitik mit Sozialpolitik wird nicht&lt;br /&gt;
der Verpflichtung des Staatswesens zum sozialen Wesen gerecht sowie&lt;br /&gt;
einer Abgrenzung der Bürgerlichen Gesellschaft vom Staatswesen durch die&lt;br /&gt;
Grundrechte der Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenteil: Im Sinne der Staatsräson wird das Staatswesen die Bürger&lt;br /&gt;
in die Pflicht nehmen. Es nimmt aktiv Einfluß auf das Wirtschaften der&lt;br /&gt;
Bürger, um willkürlich geschaffene Soziale Verflichtungen zu erfüllen:&lt;br /&gt;
Ein merkantilistischer Sozialismus! Der durch den Sozialindusriellen&lt;br /&gt;
Politischen Komplex entsprechender PrivatPublic-Partnerschaften&lt;br /&gt;
entsprechende Zwänge schafft.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe es als notwendig an, Wirtschaftspolitik sowie Sozialpolitik&lt;br /&gt;
für sich zu gestalten. Sonst entsteht eine strukturelle&lt;br /&gt;
Machtkonzentration, die massiven Einfluß auf die Bürgerliche&lt;br /&gt;
Gesellschaft und das individuelle Wirtschaften nimmt über die Schranken&lt;br /&gt;
der Grundrechte hinweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der /soziale Staat/ sowie die politisch willkürliche Tragweite&lt;br /&gt;
des /Sozialstaates/ ist eine grundgesetzliche Verpflichtung des&lt;br /&gt;
Staatswesens und nicht der Bürgerlichen Gesellschaft, der Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier müß im Sinne des Wahlprogrammes 2009 sowie der&lt;br /&gt;
inhaltlichen Grundsätze eine klare Abgrenzung zwischen Staat und Bürger&lt;br /&gt;
erfolgen bzw. zwischen Wirtschafts- und Sozialpolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ich möchte bitten, die Fachgruppe FG-Soziales entsprechend zu gründen. - Und deutlich zu machen, daß es in den Fachruppen um die Gestaltung des Staatswesens (Politik) basierend auf dem Grundgesetz geht und nicht um die sittliche/ethische/religiöse Gestaltung der Gesellschaft, etc.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Wigbold|wigbold]] 15:07, 11. Aug. 2010 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wigbold</name></author>
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