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	<title>BW:Karlsruhe/OB-Wahl/2012/Pro-Contra-Zusammenfassung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-07T02:25:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
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		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=BW:Karlsruhe/OB-Wahl/2012/Pro-Contra-Zusammenfassung&amp;diff=55844516&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tadi: Seite angelegt.</title>
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		<updated>2012-07-12T23:03:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Seite angelegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Inhalt dieser Seite wurde in [https://ka-stadt.piratenpad.de/OBWahl-Blog-Eigener-Kandidat diesem Piratenpad] (nun archiviert) erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was spricht für bzw. gegen einen eigenen Kandidaten?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pro===&lt;br /&gt;
*Das  Teilnehmen an einer Wahl ist für jede Partei eine gute Gelegenheit sich  und ihre Positionen in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Kandidaten werden zu Interviews und Diskussionsrunden eingeladen, die Presse berichtet darüber. Dies ist eine Möglichkeit zur Selbstdarstellung, die wir uns nicht entgehen lassen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Natürlich muss der Kandidat dann auch in der Lage sein, fundierte Antworten zu den lokalpolitischen Fragen geben zu können. Die Erfahrung zeigt aber, dass wir am schnellsten zu politischen Aussagen kommen, wenn wir uns selbst unter Druck setzen. Oder  anders formuliert: dadurch, dass wir an dieser Wahl teilnehmen, wird  zwangsläufig auch die Entwicklung eines lokalpolitischen Programms  vorangetrieben. Spätestens bei den kommenden Kommunalwahlen können wir dann auf diese Arbeit zurückgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wann  immer wir Piraten bei einer Wahl angetreten sind, ist es uns gelungen, Wähler zu mobilisieren, die sonst zuhause geblieben wären. Das ist nicht nur ein Gewinn für uns, sondern auch ein Gewinn für die Demokratie, auf den wir stolz sein können. Warum sollte uns das nicht auch bei einer Oberbürgermeisterwahl gelingen? Und  gerade die Situation in Karlsruhe, wo für die CDU mit Ingo Wellenreuter  ein Kandidat antritt, der in vielen Punkten das genaue Gegenteil von  uns Piraten vertritt, sollten wir diese Chance nutzen. Im ersten Wahlgang braucht ein Kandidat mehr als 50% der Stimmen um  gewählt zu sein. Wenn es uns gelingt zusätzliche Wähler zu mobilisieren,  dann wird es für jeden anderen Kandidaten schwieriger, diese Hürde zu  meistern. Im zweiten Wahlgang können wir dann ja neu entscheiden, ob der  eigene Kandidat weiter unterstützt werden soll, oder ob wir einen  anderen Kandidaten empfehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Contra===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die  Aufstellung eines eignen Kandidaten setzt voraus, dass entweder der  Kandidat, oder die Partei, die er vertritt bezüglich der kommunalen  Themen sehr breit aufgestellt sein sollte. Als OB-Kandidat, ist es im  Gegensatz zu Kandidaten für den Landtag wichtig, dass er zu fast allen  kommunalen Themenfeldern gute Antworten geben kann. Sind wir in der Lage  in der kurzen noch verbleibenden Zeit sowohl einen Kandidaten zu  finden, als uns auch genügend breit in kommunalen Themen aufzustellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das  Vorantreiben eines kommunalpolitischen Programms im Zuge der OB-Wahl  wäre auch ohne einen eigenen Kandidaten möglich, wenn wir uns intensiv  mit einer möglichen Empfehlung eines bereits antretenden Kandidaten  beschäftigen. Es könnten Fragebögen für die Kandidaten gestellt werden,  die erst einmal einen Teil kommunalpolitischer Themen aufgreifen und  nicht gleich alle Themen ansprechen müssen. Diese Fragebögen könnten  dann an die Antretenden verteilt werden. Somit würde auch ohne eigenen  Kandidat eine intensive Auseinandersetzung mit der Kommunalpolitik  stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die SPD, die Grünen und die Karlsruher Liste (KAL)  in Karlsruhe haben sich auf Mentrup als gemeinsamen Gegenkandidat zu Wellenreuter verständigt. Dadurch erhoffen sie sich einen Sieg (und  möglicherweise schon im ersten Wahlgang eine Mehrheit von mehr als 50%)  gegen den CDU Kandidaten. Die FDP will die Kandidaten von SPD und CDU einladen und wird möglicherweise einen von beiden unterstützen.  Die CDU scheint was die Entscheidung für Wellenreuter anbetrift auch  nicht ganz geschlossen gewesen zu sein, was möglicherweise zu  Stimmenthaltungen von traditionellen CDU-Wählern führt. Wenn wir einen  eigenen Kandidaten ins Rennen schicken entzeihen wir möglicherweise dem  führenden Kandidaten die notwendigen Stimmen um im ersten Wahlgang über  50% zu kommen. Eine zusätzliche Unterstützung seitens der Piraten würde die Form eines  Lagerwahlkampfes verstärken, wovon die CDU am wenigsten profitieren  dürfte, da sie vor allem bei niedriger Wahlbeteiligung gute Ergebnisse  erzielt. Eine Nicht-Wahl Wellenreuthers wird damit wahrscheinlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das  Engagement, die Ressourcen und das Geld, das die Piraten in die  Unterstützung eines eigenen Bewerbers stechen würden, könnten nicht mehr  benutzt werden, um Intensive Kommunalpolitische Programmarbeit zu  machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bei der Unterstützung eines anderen Kandidaten ist Kooperation mit anderen  Parteien nötig. Dies schafft dort Akzeptanz für eine zukünftige  Zusammenarbeit, auch auf höherer Ebene, die für die Umsetzung einer piratigen Politik notwendig ist (egal ob durch eigene Beteiligung oder  durch Einschleusung von Piratenpositionen in andere Parteien). Insbesondere bei dem zu erwartendem knappen Ausgang könnten wir dabei als wichtiger Partner wahrgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Position, die sich dem sowohl als auch entzieht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ein Inhaltlicher OB Wahlkampf, der der Logik  des Personen Wahlkampfes zu OB Wahl entgegensteht, ist ein Fortschritt gegenüber dem bisherigen System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das  System der Ob-Wahl in BaWü tut so, als würden Kandidaten für dein  Politisches Verwaltungsamt nicht Teil von Politischen Strömungen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Indem  wir uns der Personalisierung einer Politischen Strömung als Piraten  entziehen und Inhalte in den Vordergrund stellen, entziehen wir uns  einer zutiefst undemokratischen Logik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wenn  wir fordern, das die Kandidaten sich mit unseren Inhaltlichen  Forderungen auseinandersetzen, treiben wir die Menschen in Karlsruhe,  die eine Wahlalternative suchen dazu, sich mit uns auseinanderzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wir  sind gleichzeitig dazu in der Lage, einen entpersonifizierten  Wahlkampf, der auf unserem politischen Angebot an die Karlsruher beruht,  zu führen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tadi</name></author>
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