<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=BW%3AArbeitsgruppen%2FLandespolitik%2FBildung%2FMedienkompetenz</id>
	<title>BW:Arbeitsgruppen/Landespolitik/Bildung/Medienkompetenz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=BW%3AArbeitsgruppen%2FLandespolitik%2FBildung%2FMedienkompetenz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=BW:Arbeitsgruppen/Landespolitik/Bildung/Medienkompetenz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-10T17:50:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.35.14</generator>
	<entry>
		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=BW:Arbeitsgruppen/Landespolitik/Bildung/Medienkompetenz&amp;diff=55665649&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;--. .- ... -: hat „Landesverband Baden-Württemberg/Arbeitsgruppen/Landespolitik/Bildung/Medienkompetenz“ nach „BW:Arbeitsgruppen/Landespolitik/Bildung/Medienkompetenz“ verschoben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=BW:Arbeitsgruppen/Landespolitik/Bildung/Medienkompetenz&amp;diff=55665649&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2011-08-12T13:11:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;hat „&lt;a href=&quot;/Landesverband_Baden-W%C3%BCrttemberg/Arbeitsgruppen/Landespolitik/Bildung/Medienkompetenz&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Landesverband Baden-Württemberg/Arbeitsgruppen/Landespolitik/Bildung/Medienkompetenz&quot;&gt;Landesverband Baden-Württemberg/Arbeitsgruppen/Landespolitik/Bildung/Medienkompetenz&lt;/a&gt;“ nach „&lt;a href=&quot;/BW:Arbeitsgruppen/Landespolitik/Bildung/Medienkompetenz&quot; title=&quot;BW:Arbeitsgruppen/Landespolitik/Bildung/Medienkompetenz&quot;&gt;BW:Arbeitsgruppen/Landespolitik/Bildung/Medienkompetenz&lt;/a&gt;“ verschoben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{BW Landespolitik Vorschlag &lt;br /&gt;
 |Status          = Angenommen2010.1&lt;br /&gt;
 |Ansprechpartner = [[Benutzer: JW|Jasenka]], [[Benutzer:Hartmut_R.|Hartmut]]&lt;br /&gt;
 |Sub-AG          = Bildung &lt;br /&gt;
 |Titel           = Medienkompetenz&lt;br /&gt;
 |Padlink         = http://bildungbawue.piratenpad.de/5&lt;br /&gt;
 |Kommentar = Alternativantrag zu [[Ludwigsburg/Landesprogramm/1.2.10|neues Fach „Medienverantwortung“]]&lt;br /&gt;
|SortKey = BEAA &lt;br /&gt;
|Volltext = '''Medienkompetenz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internet und moderne Medien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wir möchten, dass staatliche Bildungseinrichtungen auch auf diese Veränderungen reagieren und wollen daher die fächerübergreifende Vermittlung von Medienkompetenz in allen Bildungs- und Erziehungsbereichen einführen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forderungen:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Fächerübergreifende  Vermittlung von Medienkompetenz in allen Bildungs-  und  Erziehungsbereichen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Zusätzlich: Neues Fach  &amp;quot;Medienverantwortung als Lehrfach im Schulbereich&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Medienkompetenz  ist als neues Fach in der Lehrerausbildung verpflichtend.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Zusammenhang:&lt;br /&gt;
Medienkompetenz ist im Blick auf neue  Medien eine Schlüsselqualifikation des 21. Jahrhunderts, die für alle  Lebensbereiche von grundlegender Bedeutung ist. Nach OECD-Bericht 2006, setzt sich  das Dreieck der Medienkompetenz aus den gleichberechtigten Bereichen:  Medienwissen, Medienhandeln und Medienbewertung zusammen.  Dabei geht es um so unterschiedliche   Bereiche wie Wissensvermittlung, sozialen Austausch, Arbeitsbeziehungen,  Unterhaltung, Kulturteilhabe, Gesundheitsvorsorge, Konsum und den Umgang mit Medien selbst.  Sei es im historischen Sinne, bezogen auf Text und Buch oder im  technokratischem Wandel betrachtet, als elektronisches Medienangebot..&lt;br /&gt;
Der Umgang mit  den &amp;quot;alten&amp;quot; Printmedien wird weiterhin als Schlüsselkompetenz benötigt,  da sie eine wichtige Basis der neuen Medien darstellen, da sie  eigenständige Qualitäten haben (&amp;quot;The Medium is the Message&amp;quot; - Marshall  McLuhan), um unabhängig von aufwendigen technischen Hilfsmitteln  Informationen beschaffen zu können, um an einem weiteren Feld der  Wissensvermittlung und der kulturellen Ressourcen teilhaben zu können  und um Wahlmöglichkeiten der Lebensführung offen zu halten.&lt;br /&gt;
Basis  heutiger Medienkompetenzdiskussionen ist das &amp;quot;Bielefelder Modell nach  Baacke 1999&amp;quot;, indem die Förderung von Medienkritik, Medienkunde,  Mediennutzung und auch die Mediengestaltung selbst, als Notwendigkeit  des Wirkungskreises positiven Lernens und des kompetenten Umgang mit  Medien aller Art im Vordergrund steht.&lt;br /&gt;
Dieser  Förderung soll im Bildungs- und Erziehungsbereich durch Angebote   besserer Zugangsbedingungen der Institutionen,&amp;quot;fächerübergreifende&amp;quot;  Lerninhalte, Informationsveranstaltungen für Leher und Eltern durch  &amp;quot;MIBs&amp;quot; (Medien und Informationstechnische Berater) und die  Berücksichtigung des Faches Medienkompetenz in der Lehrer- Aus-, und  Weiterbildung gesellschaftlich langfristig umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
Durch  die Schaffung einer Transparenz zur Medienlandschaft und die Steigerung  der individuellen Medienkompetenz, wird gleichsam ein Rahmen  geschaffen,die Gefahr ungewusster Beeinflussung durch Medien und  einseitiger gesellschaftlicher Steuerung des einzelnen Bürgers  zu  minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativen  zum Angebot entfallen, denn:&lt;br /&gt;
Das  Fach Medienkompetenz/Medienverantwortung, muss derart in die  Leherfortbildung und  den Unterricht eingebunden werden, dass es als  Kernkompetenz der  menschlichen Kommunikation verstanden wird. Es wird  als verpflichtende  Bildung, bzw. Kernkompetenz als Kulturfertigkeit  -neben Sprache und  dem mathematischen Verständnis angeboten. &lt;br /&gt;
Es  fördert neben der Möglichkeit am gesellschaftlichen, demokratischen   Prozess gleichberechtigt teilzunehmen, die Fähigkeiten der persönlichen   Teilnahme an der Demokratie und des Verständnisses zu: Zusammenhängen  von  Sprache-, Wahrnehmung, Medien und Kommunikation auch komplexe  Zusammenhänge menschlicher Kommunikationsformen. Es dient  dazu diese  Kommunikationsformen global erkennen und individuell  verwenden zu  können.&lt;br /&gt;
Medienkompetenz und der  selbstverantwortliche Umgang mit Medien aller  Art ist ein lebenslanger  Prozess, der auch lebensbegleitend in allen  Bereichen der privaten- und  institutionalisierten Erziehungs- und  Bildungsangebote verankert  werden muss. Medienkompetenz muss sogleich  aktiv den gesellschaftlichen  Strukturen und menschlichen  Errungenschaften Rechnung tragen. &lt;br /&gt;
Die  fachliche Vermittlung sollte  sich den technischen Möglichkeiten und  Anforderungen in der Gesellschaft  in spätestens 4-jährlichem Zyklus  technisch und dem entsprechend  inhaltlich permanent anpassen lassen,  ohne die Grundlagen nicht  technischer, historisch gegebener  Kommunikationsformen zu vernachlässigen. Die Berücksichtigung der  Aufgabe von Bildung- und  Erziehungsinstitutionen zur Vermittlung von   Medienkompetenz als  gesellschaftliche Kulturfertigkeit, soll neben den  bisherigen  curricularen Kernforderungen zu Sprache, mathematischem  Verständnis und  sozialer Reife, in allen Schulformen und im  Erziehungswesen und den  entsprechenden Landes-Gesetzen mit aufgenommen  werden. In seiner gesamtgesellschaftlichen Bedeutung der  selbstverantwortlichen  Befähigung an demokratischen Prozesses teilhaben  zu können, ist es auch  langfristig auf Bundesebene in den Standards zu  Lerninhalten (KMK, IQB,  OECD etc.) auf Dauer zu verankern. Die  aktuellen http://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2004/2004_12_16-Bildungsstandards-Konzeption-Entwicklung.pdf  [bundesweiten Bildungsstandards  der KMK aus dem Jahr 2004], sind um das  Fach Medienkompetenz  entsprechend zu erweitern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erklärung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die  Forderung von Medienkompetenz auf ein Schulfach und die   Leherfortbildung allein reduziert -reicht nicht aus, da die Erlangung   von Medienkompetenz nur die Momentaufnahme eines Augenblicks im   Lebenszyklus und damit nur die Basis eines  lebenslangen   gesellschaftlichen Lern- und Anpassungs- Prozess ist. Es muss der  gesellschaftlichen Veränderung in technokratischer und   kommunikationspraktischer Entwicklung ebenso Rechnung tragen, wie auch   der Fortbildung der Erzieher und Lehrer, um dieser Aktuallität des   lebnenslangen Lernens gerecht zu werden. Neue technische Möglichkeiten,  die sich aktuell bieten müssen ebenso auf  ihre Auswirkung der  menschlichen Kommunikation berücksichtigt werden,  wie auch die  &amp;quot;Vergänglichkeit&amp;quot; dieser Möglichkeiten durch veränderbare   gesellschaftliche Strukturen und den Neuaufbau sozialer, auf den   gesamten Globus ausgeweiteten kommunikativer Netzwerke. Die &amp;quot;alten&amp;quot;  soziologischen und entwicklungspsychologischen Modelle des  Lernens an  Nah- und erweiterten Lebenszonen und damit stufenweise  erreichbarer  sozialer Kompetenz und Persönlichkeitsfindung (siehe  entsprechende  Gegenüberstellung und Zusammenfassung in hier:Oerter Montadea  -vergleichender Skriptauszug  -&amp;quot;Original in Quellen&amp;quot;), muss auf den  Sozialisationsbereich:  &amp;quot;Erleben in globalen Räumen&amp;quot; bereits ab  mindestens dem 3. Lebensjahr  entsprechend angepasst werden, da sich mit  der Erreichbarkeit globaler  Strukturen, auch die Entwicklung des  &amp;quot;Weltbildes&amp;quot; eines Kindes und  seiner eigenen Positionierung in sicheren  Lebensumfeldern verändert.&lt;br /&gt;
Lernstrukturen nach &amp;quot;Piaget&amp;quot; und  anderen historischen Modellen, die  immer noch die Grundlage unserer  heutigen Curricula bilden, müssen  dementsprechend neue überdacht  werden´-und somit auch die Strukturen der  heute in den Schulen  verwendeten Lehrmodelle. Erste Modelle bilden sich hierzu z.B. in der  &amp;quot;internetbezogenen  Jugendarbeit&amp;quot;, im &amp;quot;modularen&amp;quot; Unterricht, der auch  fächer- und  ländergrenzenübergreifend (z.B. Erasmus)stattfinden kann  und der  Berücksichtigung neuer Medien und dem Umgang damit in  Kindergärten und  Spielfreiräumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorspann==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kurzfassung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Medienkompetenz ist Kernkompetenz menschlicher Kommunikation.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie ist fächerübergreifend für den Schulbereich zu entwickeln.&lt;br /&gt;
Medienkompetenz tangiert alle Lebensbereiche und ist entsprechend im Landesprogramm als Kernkompetenzmodell für Erziehung, Schule, und Soziales mit zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bearbeiter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In verschiedenen Vorschlägen und Klausurdiskussionen angesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Hartmut_R.|Hartmut]] erweitert von: [[Benutzer:JW|Jasenka]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorschlag==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langfassung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begründung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Medienkompetenz ist im Blick auf neue Medien eine Schlüsselqualifikation des 21. Jahrhunderts, die für alle Lebensbereiche von grundlegender Bedeutung ist. Dabei geht es um so unterschiedliche Bereiche wie Wissensvermittlung, sozialen Austausch, Arbeitsbeziehungen, Unterhaltung, Kulturteilhabe, Gesundheitsvorsorge, Konsum und den Umgang mit Medien selbst. Sei es im historischen Sinne, bezogen auf Text und Buch oder im technokratischem Wandel betrachtet, als elektronisches Medienangebot..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umgang mit den &amp;quot;alten&amp;quot; Printmedien wird weiterhin als Schlüsselkompetenz benötigt, da sie eine wichtige Basis der neuen Medien darstellen und eigenständige Qualitäten haben (&amp;quot;The Medium is the Message&amp;quot; - Marshall McLuhan), um unabhängig von aufwendigen technischen Hilfsmitteln Informationen beschaffen zu können und an einem weiteren Feld der Wissensvermittlung und der kulturellen Ressourcen teilhaben zu können, sowie um Wahlmöglichkeiten der Lebensführung offen zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basis heutiger Medienkompetenzdiskussionen ist das &amp;quot;Bielefelder Modell nach [http://www.teachsam.de/medien/medienpaed/medienpaed_erz_3_1_3_3_2_4-Dateien/image002.gif Baacke Grafik aus: &amp;quot;Handbuch zur Medienkompetenz 1999&amp;quot; ]&amp;quot;, indem die Förderung von Medienkritik, Medienkunde, Mediennutzung und auch die Mediengestaltung selbst, als Notwendigkeit des Wirkungskreises positiven Lernens und des kompetenten Umgang mit Medien aller Art im Vordergrund steht.&lt;br /&gt;
Dieser Förderung soll im Bildungs- und Erziehungsbereich durch Angebote  besserer Zugangsbedingungen der Institutionen,&amp;quot;fächerübergreifende&amp;quot; Lerninhalte, Informationsveranstaltungen für Leher und Eltern durch &amp;quot;MIBs&amp;quot; [http://www.kopaed.de/kopaedshop/index.php?PRODUCT_ID=541 (Medien und Informationstechnische Berater)] und die Berücksichtigung des Faches Medienkompetenz in der Lehrer- Aus-, und Weiterbildung gesellschaftlich langfristig umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
Durch die Schaffung einer Transparenz zur Medienlandschaft und die Steigerung der individuellen Medienkompetenz, wird gleichsam ein Rahmen geschaffen,die Gefahr ungewusster Beeinflussung durch Medien und einseitiger gesellschaftlicher Steuerung des einzelnen Bürgers  zu minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alternativen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenes Fach &amp;quot;Medienkompetenz&amp;quot; o.ä.&lt;br /&gt;
-entfällt, da keine Alternativen möglich- [[Benutzer:JW|Jasenka]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forderungen===&lt;br /&gt;
&amp;quot;Fächerübergreifende Vermittlung von Medienkompetenz in allen Bildungs- und Erziehungsbereichen&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zusätzlich: &amp;quot;Neues Fach &amp;quot;Medienverantwortung&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Medienkompetenz ist als neues Fach in der Lehrerausbildung verpflichtend.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verantwortungsbewusster und kompetenter Umgang mit Medien ist wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens und muss dementsprechend im gesamten Leben bereits von Anfang an und somit auch in Elternhaus, KIGA und in der Schule vermittelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Medienkompetenz spielt im demokratischen Prozess für den Bürger eine bedeutende Rolle. Doch die Vermittlung von Inhalten wie Chancen, Risiken, Bedienung, Bedeutung von Datenschutz und die Eröffnung von Möglichkeiten zur Selbstbildung kommt in der Bildungslandschaft Deutschlands zu kurz. Neben der gesellschaftlichen, und schulisch, -fächerübergreifenden Berücksichtigung von Medienkompetenz, kommt der Vermittlung von Medienhandeln in diversen schulischen Fachbereichen aber auch eine besondere Bedeutung der Vermittlung sowohl von Lerninhalten zum Fachbereich, als auch zum kompetenten Umgang mit Informationen zu. Daher &amp;lt;strike&amp;gt;sollen andere Fächer Unterrichtszeit abgeben, um&amp;lt;/strike&amp;gt; muss auch ein neues Fach &amp;quot;Medienkompetenz&amp;quot;  sowohl an Schulen, als auch in der Lehrerausbildung etabliert werden. So wird gewährlleistet, dass Medien- und Informationskompetenz - nicht nur im Internet - in den Mittelpunkt gestellt wird, sondern Medienkompetenz als Kulturfertigkeit und Grundlage der Denmokratie realisiert werden kann. Das neue Fach &amp;quot;Handlungsfelder der Medienpädagogik -kurz &amp;quot;Medienverantwortung&amp;quot; &amp;quot;soll zusätzlich zur unterrichtsübergreifenden Berücksichtigung von Medienkompetenz über alle Lehrbereiche, als inhaltliches Angebot zur Medienpädagogik, durch Vermittlung &amp;quot;medientechnischen und inhaltlichen Handelns&amp;quot; in und mit Medien in zusätzlichem Kern-Unterricht&amp;lt;strike&amp;gt;mindestens für ein Schulhalbjahr jeweils in der Grundschule sowie Sekundarstufe I und II &amp;lt;/strike&amp;gt; Schuljahresbegleitend (mindestens halbjahresweise) unterrichtet  werden. Dieses Fach bereitet zugleich, durch den motorischen,technischen und konstruktiv inhaltlichen Umgang (z.B. Erstellen einer Schulseite) den kompetenten Umgang mit allen Informationsdiensten und Medien dieser Gesellschaft vor und leitet durch den Schullaufbahnbegleitenden Charakter der Integration von ON- und OFFlineangeboten, zum selbstverantwortlichen Umgang mit Medien in allen Lebensbereichen über.&amp;lt;br&amp;gt;a)Die Aus- und Fortbildung der Lehrer muss so angepasst werden (, dass es zum einen Fachlehrer für Medienverantwortung gibt, zum anderen aber zusätzlich alle Lehrer fähig sind, Grundkenntnisse von Medienkompetenz zu vermitteln.&amp;quot; - Ludwigsburger Vorschlag.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
a- allein, ist m.E. zur Berücksichtigung der Medienkompetenz in der deutschen Bildiungslandschaft zu wenig und zu eingeschränkt in Hinblick auf Schulorganisation [[Benutzer:JW|Jasenka]] -deshalb Ergänzung durch b:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
b) Das Fach Medienkompetenz/Medienverantwortung, muss derart in die Leherfortbildung und den Unterricht eingebunden werden, dass es als Kernkompetenz der menschlichen Kommunikation verstanden wird. Es wird als verpflichtende Bildung, bzw. Kernkompetenz als Kulturfertigkeit, neben der Sprache und dem mathematischen Verständnis angeboten.&lt;br /&gt;
Es fördert neben der Möglichkeit am gesellschaftlichen, demokratischen Prozess gleichberechtigt teilzunehmen, die Fähigkeiten der persönlichen Teilnahme an der Demokratie und des Verständnisses zu Zusammenhängen von Sprache-, Wahrnehmung, Medien und Kommunikation&lt;br /&gt;
auch komplexe Zusammenhänge menschlicher Kommunikationsformen. es dient dazu diese Kommunikationsformen global erkennen und individuell verwenden zu können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Medienkompetenz und der selbstverantwortliche Umgang mit Medien aller Art ist ein lebenslanger Prozess, der auch lebensbegleitend in allen Bereichen der privaten- und institutionalisierten Erziehungs- und Bildungsangebote verankert werden muss. Medienkompetenz muss sogleich aktiv den gesellschaftlichen Strukturen und menschlichen Errungenschaften, Rechnung tragen. &amp;lt;br&amp;gt;Die fachliche Vermittlung sollte sich den technischen Möglichkeiten und Anforderungen in der Gesellschaft in spätestens 4-jährlichem Zyklus technisch und dementsprechend inhaltlich permanent anpassen lassen, ohne die Grundlagen nicht technischer, historisch gewachsener Kommunikationsformen zu vernachlässigen.&lt;br /&gt;
Die Berücksichtigung der Aufgabe von Bildung- und Erziehungsinstitutionen zur Vermittlung von  Medienkompetenz als gesellschaftliche Kulturfertigkeit, soll neben den bisherigen curricularen Kernforderungen zu Sprache, mathematischem Verständnis und sozialer Reife, in allen Schulformen und im Erziehungswesen und den entsprechenden Landes-Gesetzen mit aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
In seiner gesamtgesellschaftlichen Bedeutung der selbstverantwortlichen Befähigung an demokratischen Prozesses teilhaben zu können, ist es auch langfristig auf Bundesebene in den Standards zu Lerninhalten (KMK, IQB, OECD etc.) auf Dauer zu verankern. Die aktuellen http://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2004/2004_12_16-Bildungsstandards-Konzeption-Entwicklung.pdf [bundesweiten Bildungsstandards der KMK aus dem Jahr 2004], sind um das Fach Medienkompetenz entsprechend zu erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diskussion===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Medienkompetenz ist im schulischen Kontext sinnvoll nur an sachlichen Inhalten zu entwickeln, nicht in einem eigenen Fach. Unser Ansatz ist zudem, den Pflichtfachbereich zu entrümpeln und zu modernisieren, nicht weitere Fächer einzuführen. Medienpraktische AGs und schulexterne Angebote etwa in den Stadtbibliotheken (die längst schon nach skandinavischem Vorbild als Medienzentren zu entwickeln waren und teilweise auch schon sind) müssen ausgebaut werden. - Hartmut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forderung von Medienkompetenz auf ein Schulfach und die Leherfortbildung allein reduziert -reicht nicht aus, da die Erlangung von Medienkompetenz nur die Momentaufnahme eines Augenblicks im Lebenszyklus und damit nur die Basis eines  lebenslangen gesellschaftlichen Lern- und Anpassungs- Prozess ist.&lt;br /&gt;
Es muss der gesellschaftlichen Veränderung in technokratischer und kommunikationspraktischer Entwicklung ebenso Rechnung tragen, wie auch der Fortbildung der Erzieher und Lehrer, um dieser Aktuallität des lebnenslangen Lernens gerecht zu werden.&lt;br /&gt;
Neue technische Möglichkeiten, die sich aktuell bieten müssen ebenso auf ihre Auswirkung der menschlichen Kommunikation berücksichtigt werden, wie auch die &amp;quot;Vergänglichkeit&amp;quot; dieser Möglichkeiten durch veränderbare gesellschaftliche Strukturen und den Neuaufbau sozialer, auf den gesamten Globus ausgeweiteten kommunikativer Netzwerke.&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;alten&amp;quot; soziologischen und entwicklungspsychologischen Modelle des Lernens an Nah- und erweiterten Lebenszonen und damit stufenweise erreichbarer sozialer Kompetenz und Persönlichkeitsfindung (siehe entsprechende Gegenüberstellung und Zusammenfassung in [http://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;source=web&amp;amp;ct=res&amp;amp;cd=3&amp;amp;ved=0CBYQFjAC&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.skriptenforum.net%2Fimages%2Ff%2Ffa%2FZusammenfassung_Oerter-Teil1.doc&amp;amp;ei=LVq3S-j1OZuJOKCRjFM&amp;amp;usg=AFQjCNHaLuvJ4O2lRA5HPNyvW_CAFzYmdw&amp;amp;sig2=tgIUi8xJaqTHJ-Eh56a6DA hier:Oerter Montadea -vergleichender Skriptauszug -&amp;quot;Original in Quellen&amp;quot;]), muss auf den Sozialisationsbereich: &amp;quot;Erleben in globalen Räumen&amp;quot; bereits ab mindestens dem 3. Lebensjahr entsprechend angepasst werden, da sich mit der Erreichbarkeit globaler Strukturen, auch die Entwicklung des &amp;quot;Weltbildes&amp;quot; eines Kindes und seiner eigenen Positionierung in sicheren Lebensumfeldern verändert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lernstrukturen nach &amp;quot;Piaget&amp;quot; und anderen historischen Modellen, die immer noch die Grundlage unserer heutigen Curricula bilden, müssen dementsprechend neue überdacht werden´-und somit auch die Strukturen der heute in den Schulen verwendeten Lehrmodelle.&lt;br /&gt;
Erste Modelle bilden sich hierzu z.B. in der &amp;quot;internetbezogenen Jugendarbeit&amp;quot;, im &amp;quot;modularen&amp;quot; Unterricht, der auch fächer- und ländergrenzenübergreifend (z.B. Erasmus)stattfinden kann und der Berücksichtigung neuer Medien und dem Umgang damit in Kindergärten und Spielfreiräumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=2924 Medienkompetenz auf dem Deutschen Bildungsserver]&lt;br /&gt;
* [http://www.mpfs.de/ Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest]&lt;br /&gt;
* Handbuch Medien: Medienkompetenz (1999): hrsg. v. Dieter Baacke u.a., Bundeszentrale für politische Bildung 1999 &lt;br /&gt;
* [http://www.hgb-leipzig.de/ARTNINE/competence/lit.html eiterführende Links zur Medienkompetenz Uni Leipzig]&lt;br /&gt;
* [http://www.teachsam.de/medien/medienpaed/medienpaed_erz_3_1_3_3_2_4.htm Grafik zum Medienkompetenzmodell nach Baacke 1999]&lt;br /&gt;
* [http://www.kopaed.de/kopaedshop/index.php?PRODUCT_ID=541 Internet und Bildungschancen Schäfer, kopaed 2007]&lt;br /&gt;
* [http://www.produktive-medienarbeit.de/ressourcen/bibliothek/fachartikel/thiele_anmerkungen.shtml  Produktive Medienarbeit &amp;quot;Thiele&amp;quot; PROMPT 2004]&lt;br /&gt;
* [http://www.media.nrw.de/media2/site/index.php?id=739 &amp;quot;medi@ NRW&amp;quot; Lässt sich Medienkompetenz messen?] (aus der Expertenkommission der Staatskanzlei NRW)&lt;br /&gt;
* [http://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2004/2004_12_16-Bildungsstandards-Konzeption-Entwicklung.pdf KMK 2004 zu bundesweiten Bildungsstandards]&lt;br /&gt;
* [http://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;source=web&amp;amp;ct=res&amp;amp;cd=3&amp;amp;ved=0CBYQFjAC&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.skriptenforum.net%2Fimages%2Ff%2Ffa%2FZusammenfassung_Oerter-Teil1.doc&amp;amp;ei=LVq3S-j1OZuJOKCRjFM&amp;amp;usg=AFQjCNHaLuvJ4O2lRA5HPNyvW_CAFzYmdw&amp;amp;sig2=tgIUi8xJaqTHJ-Eh56a6DA Modellvergleiche zu Lern- und Spieltheorie aus Oerter, Montada]&lt;br /&gt;
* Entwicklungspsychologie. Ein Lehrbuch , von Rolf Oerter (Autor), Leo Montada (Autor) , Verlag: BeltzPVU; Auflage: 5., vollst. überarb. A. (2002),  ISBN-10: 3621274790&lt;br /&gt;
* [http://gmkpb.de/bibliothek/rezension_six_07.html Förderung von Medienkompetenz im Kindergarten, Modellprojekt Berlin Projektbericht GMK]&lt;br /&gt;
* [http://www.keine-bildung-ohne-medien.de/ Medienpädagogisches Manifest -Keine Bildung ohne Medien- GMK]&lt;br /&gt;
* [http://gmkpb.de/materialien.html Quellen und Materialien der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie ==&lt;br /&gt;
Wenn der Status geändert wird, bitte hier eintragen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Datum || Status || Begründung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 22.03.2010 || In Arbeit || Eingestellt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 03.04.2010 || In Arbeit || Inhalte und Quellen ergänzt ||[[Benutzer:JW|Jasenka]] LANGFASSUNG KOMMT NOCH...&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 05.04.2010 || Ostern || Volltext aus Ostermumble ergänzt, Pad-Inhalte eingefügt.&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;--. .- ... -</name></author>
	</entry>
</feed>