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	<title>BE:Steglitz-Zehlendorf/BVVGrundsatzprogramm - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-07T11:43:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
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		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=BE:Steglitz-Zehlendorf/BVVGrundsatzprogramm&amp;diff=55848017&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wobble am 20. August 2012 um 18:54 Uhr</title>
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		<updated>2012-08-20T18:54:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Wir haben uns in anstrengenden Sitzungen zusammengesetzt und mal aufgeschrieben was unsere grundsätzlichen Positionen zu den groben Themenbereichen der Bezirkspolitik sind. Diese Positionen werden wir als Richtlinie für unsere Entscheidungen nutzen, wenn wir selber persönlich keine starke eigene Meinung haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Grundsatzprogramm ist nicht das Grundsatzprogramm der Piraten aus Steglitz-Zehlendorf, sondern das Grundsatzprogramm der Piratenfraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Piraten aus Teglitz-Zehlendorf sind aufgefordert selber Positionen zu diesen Themen zu erarbeiten und auf Gebietsversammlungen offiziell zu beschließen. Die Piratenfraktion wird solche offiziell beschlossenen Positionen wohlwollend prüfen mit dem Ziel diese Positionen zu übernehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Zeitgründen haben wir es noch nicht geschafft zu den Themenbereichen Kultur, Sondermittel und Gleichstellung Positionen aufzuschreiben. Das wird in einem weiteren Strategietreffen passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Grundsatzprogramm der Piratenfraktion Steglitz-Zehlendorf =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltung==&lt;br /&gt;
=== Transparenz ===&lt;br /&gt;
Der  Bürger finanziert die Verwaltung. Daraus ergibt sich das Recht, dass  sich der Bürger sich über jedes Handeln der Verwaltung informieren kann. Diese Information soll kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Der  Bürger ist dabei kein Bittsteller, sondern Auftraggeber. Die Verwaltung  soll proaktiv den Bürger informieren. Dabei sollen die neuen  Möglichkeiten der elektronischen Komunikation intensiv genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Grundsatz ist, das alles öffentlich zu machen ist, so lange es nicht  Rechte Dritter berührt oder gesetzlich verboten ist. Insbesondere hat das BA alle seine Beschlüsse und TO's zu veröffentlichen.&lt;br /&gt;
Auch  für die BVV gilt der obige Grundsatz. Von daher sind nicht öffentliche   Sitzungen auf das gesetzlich nötige Maß zu beschränken. Auch ist für alle öffentlichen (Ausschuss-)Sitzungen mindestens ein Audiostream zur Verfügung zustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf  kommunaler Ebene soll ein Höchstmaß an Öffentlichkeit und  Transparenz  gerade bei wesentlichen Entscheidungen z.B. über  Privatisierungen,  Grundstücksverkäufe und Nutzungstarife hergestellt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Effizientere Verwaltung ===&lt;br /&gt;
* Alle Verwaltungsakte sollen auch elektronisch beantragbar sein.&lt;br /&gt;
* Das Erfordernis des persönlichen Erscheinens des Bürgers soll auf das Minimum beschränkt werden.&lt;br /&gt;
* Die Antragsteller sollen über den Bearbeitungsstand ihrer Anträge zum Beispiel über ein Ticketsystem benachrichtigt werden und sich informieren können.&lt;br /&gt;
* Die Verwaltung soll ein funktionierendes und echtes Qualitätsmanagement mit allen Konsequenzen einführen und die Ergebnisse des QM veröffentlichen.&lt;br /&gt;
* Prozesskosten sollen detailliert veröffentlicht werden&lt;br /&gt;
* Korruption soll durch Transparenz erschwert werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bürgerbeteiligung ==&lt;br /&gt;
Wir   wollen, dass sich der Bürger bei allen Entscheidungen, die seine  Umgebung  betreffen, beteiligen kann. Wir sind davon überzeugt, das  eine  frühzeitige Beteiligung der betroffenen Bürger im  Entscheidungsprozess  bessere Resultate bringt und darüber hinaus die  Akzeptanz der Resultate  steigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für   uns heißt Bürgerbeteiligung nicht, das wie bisher üblich Verbände,   Vereine, Interessenvertretungen etc. beteiligt werden, sondern alle von  der jewiligen Entscheidung betroffenen Bürger. &lt;br /&gt;
Damit   sich Bürger beteiligen, müssen sie das Gefühl bekommen, dass  sie  Entscheidungen beeinflussen können. Bürgerbeteiligung  ist kein  notwendiges Übel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir fordern, dass das BA proaktiv nach neuen Möglichkeiten sucht, die Bürger am Verwaltungshandeln zu beteiligen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Position von Arne: ===&lt;br /&gt;
Häufig  besteht das Problem, dass eine Entscheidung unterschiedliche  Interessensgruppen betrifft. Z.B. bei der Radweg-Problematik an der  Schorlemerallee gibt es die Gruppe der Anwohner und die Gruppe der  Radfahrer, wo zu erwarten ist, dass beide Gruppen im Wesentlichen  konträre Positionen vertreten. Eine Bürgerbefragung muss alle  Betroffenen befragen und auch für die Interessensgruppen getrennt  Ergebnisse erheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe  der Bezirkspolitik ist die Gewichtung der Ergebnisse zu definieren.  Anhand dieser Gewichtung können die Abstimmungsergebnisse  zusammengeführt und somit eine Entscheidungsempfehlung hergeleitet  werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Position Georg: ===&lt;br /&gt;
Bürger müssen über sie betreffenden Angelegenheiten abstimmen können (verbindlich oder als Meinungsbild)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu sollen die Bürger des ganzen Bzirks oder kleinere Einheiten (z.B. die Stimmbezirke) herangezogen und mit einm Liquid-Systen (oder ähnlich) abstimmen können. Die Beteiligung erfolgt somit über eine Selbstauswahl und nicht fremdbestimmt. Die (Bezirks)Üolitik kann Themen ansetzen, die Bürger auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bürgerhaushalt ==&lt;br /&gt;
Wir  fordern einen  verständlichen Haushalt, der auch die  Entscheidungsspielräume sichtbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In   Steglitz-Zehlendorf sollen die Stimmen  der Bürgerschaft Gewicht   bekommen, indem die gesamte Finanzplanung und  Geldverteilung auf den   Prüfstand gestellt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es  soll die  Priorisierung und  Festlegung geplanter Investitionsprojekte  anhand von  partizipativ  entwickelten Kriterien im Mittelpunkt stehen.   Informationen und  Diskussionen rund um die Haushaltserstellung sollen   als Haushaltsplanung  2.0 schwerpunktmäßig im Internet stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Müll ==&lt;br /&gt;
Die Zeitabstände zwischen den Leerungen der  Mülleimer dürfen nicht reduziert werden, auch wenn das Budgets des  Grünflächenamtes schmal ist. Sonst käme es zu überquillenden Mülleimern und  somit zu Müll, der nicht ordnungsgemäß entsorgt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es reicht nicht, von  den Bürgern zu verlangen, dass sie ihren Müll wieder mitnehmen sollen.  Denn um damit das Problem der  überlaufenden Mülleimer zu lösen, müssten  alle Mülleimer in der Nähe von  Grünflächen abgeschafft werden. Sonst  erhöht sich die Belastung auf  diese Mülleimer erheblich und das Problem  ist nicht gelöst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen  müssen  ausreichend große Mülleimer, die entsprechend der Nutzung  geleert  werden, aufgestellt werden. Zur Gegenfinanzierung sehen wir  folgende  Lösungen (mit absteigender Präferenz)&lt;br /&gt;
* Finanzierung durch Budget-Erhöhung für die Grünflächenpflege&lt;br /&gt;
* Entwicklung innovativer Finanzierungkonzepte auf freiwilliger Spendenbasis&lt;br /&gt;
* Gebühren für die Müllentsorgung in Grünflächen&lt;br /&gt;
* Erhöhtes Müllaufkommen akzeptieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugend ==&lt;br /&gt;
Jugendliche wollen häufig im Freien und öffentlichen Plätzen feiern, was die Ruhe der Anwohner stört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine auf Anordnungen, Verboten und anderen repressiven  Maßnahmen fußende Politik ist hierbei  auf keinen Fall erfolgreich. Bei Konflikten ist eine Lösung  erfolgreicher,  bei der alle sich aufeinander zu bewegen und aufeinander  Rücksicht  nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der   Bezirk muss Plätze/Flächen ausweisen, wo jüngere Menschen gerade in  der  warmen Jahreszeit miteinander feiern können, ohne dabei andere   übermäßig zu stören. Zugleich sollen dabei die Nutzer auf eine   Rücksichtnahme zu Gunsten der Anwohner deutlich aufmerksam gemacht   werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern   es dann Klagen von Anwohnern gibt, sollen Polizei und Ordnungsamt das   überprüfen und gegebenenfalls ein Gespräch mit den Störern (ver)suchen;  Verdrängung wäre nur ein allerletzer Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurückhaltende   Präsenz von Ordnungskräften und die Einbeziehung geschulter Kräfte  wie  Streetworker hat schon an anderen Stellen im Bezirk Erfolge gezeigt.   Dafür muss der Bezirk die Mittel auch aufbringen; ein friedliches,   konfliktarmes Miteinander zu ermöglichen, ist zentrale Aufgabe der   Politik und wird von den PIRATEN entschieden propagiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grünflächen ==&lt;br /&gt;
Nach dem [https://www.berlin.de/imperia/md/content/basteglitzzehlendorf/abteilungen/bau/nga/jahresbericht/jahresbericht_fb_gruenflaechen__2011.pdf?download.html  Jahresbericht des Grünflächenamtes 2012] ist das Grünflächenamt nur mit 10 % des Bedarfs dramatisch unterfinanziert. Grünflächen werden daher nur  mangelhaft gepflegt und mit Radikalschnitten  pflegeleicht gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese unzureichende  Pflege empört immer mehr Bürger, weswegen Bürger  angefangen haben,  ehrenamtlich und in Eigeninitiative die öffentlichen  Grünflächen zu  pflegen. Dazu ist auch schon das Instrument der  Baumpatenschaft  etabliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir  sind dafür, dass dieses  Bürgerengagement weiter gefördert und durch finanzielle Mittel  entsprechend unterstützt wird. Mit dem  beschränkten Budget scheint dies  die einzige Möglichkeit zu sein, schöne  Grünflächen zu erhalten. &lt;br /&gt;
Mit einem Interessebekundungsverfahren soll das Grünflächenamt geeignete Bürgergruppen auswählen. Dabei nehmen wir in Kauf, dass das Bezirksamt auch Einfluss auf die konkrete Gestaltung der Grünflächen verliert. Das Bezirksamt soll Treffen der ehrenamtlich Grünflächenpflegenden veranstalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen nicht, dass der Bürger bei der  Grünflächengestaltung gärtnerisch akkurat und fachmännisch arbeiten muss, wie das Profis können. Selbst eine nicht optimale Pflege ist oft besser als keine Pflege. Das bedeutet, dass man den  Bürgern Entscheidungsspielraum bei der Art der Pflege lassen muss. Die Entscheidung, wie eine Grünfläche gestaltet werden soll, kann auf sehr lokaler Ebene stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Förderung von Sport kann zum einen der Gesundheit der Bürger aus Steglitz-Zehlendorf dienen, aber auch der Prestige des Bezirks, wenn im Spitzensport herausragende Ergebnisse erziehlt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir finden die Gesundheit der Bürger aus Steglitz-Zehlendorf wichtiger als Prestige. Eine Förderung des Breitensports werden wir immer der Förderung des Spitzensports vorziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Jeder  soll selbst entscheiden, welches  Verkehrsmittel er in unserem Bezirk nutzt und wir setzen auf ein Miteinander aller Verkehrsmittel. Die Interessen der Anwohner, Fahrradfahrer, ÖPNV und Autofahrer müssen generell gleichberechtigt gegeneinander abgewogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als   Außenbezirk von Berlin haben wir zudem einen erheblichen Verkehr von   und ins Umland von Berlin, der durch unseren Bezirk geleitet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KFZ ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hauptstraßen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptstraßen sollen für flüssigen KFZ-Verkehr optimiert werden. Der Kfz-Verkehr soll möglichst auf den Hauptstrassen des Bezirks fliessen und nicht auf Nebenstrassen oder Wohngebiete ausweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nebenstraßen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In   Nebenstrassen soll möglichst nur Anliegerverkehr statt finden. Hier ist  der Fahrradverkehr  grundsätzlich auf die Strasse zu verlagern.  Desweiteren soll in Nebenstrassen und Wohngebieten auf der Fahrbahn   geparkt werden, soweit es die Breite der Fahrbahn zulässt und keine   sonstigen  Parkplätze vorhanden sind. In Nebenstraßen soll kein  Lastverkehr über 2,8t fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geschwindigkeit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spielstrassen  oder Geschwindigkeitsbegrenzungen unter 30 km/h befürworten wir nur in  Ausnahmefällen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== CarSharing ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir  setzen uns für (Elektro-)Carsharingmodelle in unserem Bezirk ein, da es  auch einkommensschwachen Bürgern ermöglicht, induviduell mobil zu sein.CarSharing  kann auch von Bezirksbehörden als Verkehrsmittel für dienstliche  Mobilität eingesetzt werden. Im Gegenzug werden  CarSharing-Stationen an  geeigneten Behördenstandorten eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrrad ===&lt;br /&gt;
Fahrradverkehr   muss sicher sein. Das hat für uns höchste Priorität. Deshalb soll  Fahrradverkehr nur auf den Hauptstrassen eingerichtet werden, auf denen  mit mindestens 1,5 Meter Breite die Sicherheit gewährleistet werden  kann. Wenn dies nicht der Fall ist, muss der Fahrradverkehr über  Fahrradwege neben dem Fußweg abgewickelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Kfz-Verkehr auf der Hauptstraße soll niemals eingeschränkt werden, wenn  es dazu eine alternative Fahrradroute über eine Nebenstraße gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In  Nebenstrassen sind wir dafür, dass gegebenenfalls der KFZ-Verkehr zu  Gunsten des Fahrradverkehrs eingeschränkt wird. Radrouten sollen  grundsätzlich auf Nebenstraßen realisiert werden, wofür diese  gegebenenfalls geteert werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ÖPNV ===&lt;br /&gt;
Wir   sind für einen weiteren Ausbau des ÖPNV. Insbesondere die Anbindungen   an das Berliner Umland muss gestärkt werden. Dabei sind insbesondere   Strecken wichtig, welche Bürger nutzen, um zum Arbeitsplatz zu kommen.Ein zuverlässiger ÖPNV hat für uns einen hohen Stellenwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei stark frequentiertem Busverkehr auf einer Hauptstraße soll für diesen Zeitraum eine Busspur eingerichtet werden.&lt;br /&gt;
Stadtentwicklung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtplanung ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der   für die Entwicklung erforderliche Flächenbedarf soll in erster Linie   innerhalb der bestehenden Siedlungsstruktur gedeckt werden, um der   Gefahr einer Zersiedlung vorzubeugen. Wir sind für eine ausgewogene funktionale und soziale Mischung. Der Schutz von Freiräumen ist in unserem grünen Bezirk sehr  wichtig. Wir sind dort für Verdichtung offen, wo es ausreichend umgebende öffentliche Freifläche gibt. Die Piraten wollen nachhaltige Innenentwicklung durch neue Nutzungen an alten Standorten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Einer  der wichtigsten Themenkomplexe der Stadtentwicklung ist für die Piraten  der Wohnungsbau, denn Wohnraum in Ballungszentren wird immer  knapper.  Im Berlin wird es für viele  Bürger immer schwieriger, bezahlbaren und  angemessenen Wohnraum zu  finden. Wir steuern auf schwierige  Verhältnisse zu und brauchen  mehr sozialen Wohnungsbau, der vor allem die soziale  Mischung als Ziel hat. Genauso brauchen wir eine bessere Verteilung der  Mittel und Veränderungen im Planungsrecht.Wenn   Neubau-Projekte von der Stadt gefördert werden,  sollten hier  besonders  genossenschaftliche oder anderweitig auf  Beteiligung vieler  gerichtete  Organisationsformen bevorzugt werden. In  dessen Satzungen  muss die  Verpflichtung auf das Gemeinwohl im  Vordergrund stehen. Dies  stellt  sicher, dass der so gewonnene Wohnraum  auch in vielen Jahren  noch  bezahlbar sein wird.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Da nur weniger als jede fünfte  neue Wohnung für das &amp;quot;untere Preissegment&amp;quot; gebaut wird,  ist eine Lösung,  nicht den Qudratmeterpreis niedrig zu halten, sondern  die Wohnungsgröße.  Wie man in anderen Metropolen der Welt sehen kann,  lässt sich auch  modern und qualitätsvoll bauen, wenn die Wohneinheiten  klein, aber  funktional und durchdacht sind und der Platz optimal  genutzt wird. Auch  kann eine Mischung von größeren und kleineren Wohneinheiten   unterschiedlichen Bedürfnissen und Brieftaschen entsprechen und die so   wichtige soziale Mischung erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen mit allen Beteiligten einen  „Runden Tisch für Wohnraum“ schaffen, um Wohnungsbau schneller voran zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die  Kultur hat einen geringen Anteil am Bezirkshaushalt, ein dezentrales  und vielfältiges Kulturangebot ist aber durchaus wichtig für die  Lebensqualität in einem Bezirk. Die größten kulturellen Einrichtungen,  die vom Bezirk gefördert werden, sind  die Schwarzsche Villa, das Haus  am Waldsee und die Ingeborg-Drewitz-Bibliothek. &lt;br /&gt;
In  Dahlem stehen große Veränderungen an, da bereits entschieden wurde,   die dortigen Museen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz zum   Humboldt-Forum in Mitte zu verlagern. Der Museumsstandort Dahlem darf   auf keinen Fall abgewickelt werden, weil Kultur nicht nur in Mitte   stattfinden soll.  Wir wehren uns dagegen,  dass die  Dahlemer  Grundstücke verramscht und schlicht zu Kasse gemacht werden. Um  eine  sinnvolle Nachnutzung der Dahlemer Museen muss mithilfe der Bürger  gestritten werden.&lt;br /&gt;
Für  uns ist am wichtigsten die bezirklichen Bibliotheken zu fördern, da  Bibliotheken einen kostenlosen Zugang zu Bildung und Wissen für  jedermann darstellen. Das  Bibliotheksangebot  muss erhalten und weitergeführt werden, da die  Nachfrage bei etwa 1.600 Besucher in der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek pro  Tag sehr  hoch ist und zeigt die Wichtigkeit für den Bezirk. Hier sind  Modernisierungen wichtig und  bezirkliche  Investitionen in die  Bibliotheken.&lt;br /&gt;
Kinder- und Jugengerechte Angebote in den bestehenden kulturellen Einrichtungen sind zu fördern, wie zum Beispiel die „Kunstwelt“ mit künstlerischen Kursen in der Werkstatt der Schwartzschen Villa.&lt;br /&gt;
Zur   Sicherung der Weiterentwicklung und des Betriebes des Hauses am   Waldsee  müssen unbedingt finanzielle Konzepte auch ohne das Land   Berlin  gefunden werden. &lt;br /&gt;
Es  ist insgesamt Aufgabe des Bezirksamt, finanzielle Konzepte zur  Unterstützung von Kultureinrichtungen zu entwickeln und langfristig zu  begleiten.&lt;br /&gt;
Erhalt und Ausbau der kulturellen Infrastruktur sind das Ziel, nicht die Schließung von Kultureinrichtungen &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kulturpolitisch   ist bisher ein Schwerpunkt dahingehend gelegt worden,  Regionalgeschichte in Archiven zu sammeln und mithilfe von Infostelen  eine Art Informationssystem aufzubauen. Wichtig wäre es aber auch,  Regionalgeschichte an einem Ort als Museum unter Einbeziehung des  Steleninformationssystems zu bündeln und somit als Heimatmuseum  auszubauen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eine   bezirksbezogene Erinnerungskultur und Auseinandersetzung mit der   Bezirksgeschichte halten wir für unterstützenswert. Die Umbenennung von  Straßen aufgrund von Gesinnungen, die zu  verurteilen hundert Jahre  später immer leicht von der Hand geht,  unterstützen wir nur, wenn die  hier betroffenen Bürger dies ausdrücklich  wünschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sondermittel Vergabekriterien ==&lt;br /&gt;
Sondermittel sollen generell so vergeben werden, dass:&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
* einzigartige Projekte gefördert werden&lt;br /&gt;
* besonders Projekte für Jugend, Senioren und (sozialen) Minderheiten gefördert werden&lt;br /&gt;
* Projekte, die eine außergewöhnliche Notlage beheben, gefördert werden.&lt;br /&gt;
* eine möglichst große Anzahl von Bürgern davon profitieren.    &lt;br /&gt;
Sondermittel sollen nicht für Projekte verwendet werden :&lt;br /&gt;
* die den normalen Betrieb eines Vereins betreffen&lt;br /&gt;
* die den Zielen der Piratenpartei zu wider laufen&lt;br /&gt;
* von denen unmittelbar oder mittelbar Parteien oder ihnen nahestehenden Vereine oder Stiftungen profitieren&lt;br /&gt;
* wenn ein Projekt überwiegend eine Weltanschauung propagiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondermittel für Vereine und Organisationen ===&lt;br /&gt;
Sondermittel sollen im speziellen so vergeben werden:&lt;br /&gt;
Wenn die Sache nur einen Nutzen für die Mitglieder des Vereins/Organisation hat, soll der Antrag abgelehnt werden.&lt;br /&gt;
Dem Antrag soll stattgegeben werden, wenn:&lt;br /&gt;
* Menschen aus S-Z, die nicht Mitglied des Vereins sind oder&lt;br /&gt;
* Kooperationen mit Schulen oder&lt;br /&gt;
* bei Festen Förderung von beruflichen Chancen oder&lt;br /&gt;
* Verbesserung des sozialen Zusammenhalts (gilt nur in sozialen Brennpunkten) oder&lt;br /&gt;
* Städtepartnerschaften oder&lt;br /&gt;
* ehrenamtliche Tätigkeit&lt;br /&gt;
das Ziel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steglitz-Zehlendorf/BVV]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wobble</name></author>
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