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	<title>BE:Squads/ÖPNV Ökosoziales Projekt Berlin/Informationssammlung/Vortrag/Skript - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-16T14:52:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
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		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=BE:Squads/%C3%96PNV_%C3%96kosoziales_Projekt_Berlin/Informationssammlung/Vortrag/Skript&amp;diff=55887303&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Xazew am 13. März 2013 um 16:20 Uhr</title>
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		<updated>2013-03-13T16:20:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;=Vortragsskript=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ökosozialer Stadtumbau! Was bedeutet das?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hauptthesen - Konzeptionelle Entwicklung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zukunftsfähige Umstrukturierung des städtischen Lebens durch weniger MIV, da dieser in Zukunft durch Ressourcenverknappung teuer wird (Öl)&lt;br /&gt;
*Soziale Teilhabe für alle, Menschen wollen auch in Zukunft mobil sein!&lt;br /&gt;
*Barrierefreiheit, wo immer es möglich ist, technisch &amp;amp; finanziell&lt;br /&gt;
*Netzausbau (Anschlussstellen, Lückenschliessung, Taktfolge)&lt;br /&gt;
*Mobilitätszugang, auf ganz verschiedenen Ebenen (U, S, Tram, Bus, Sammeltaxi, Fahrräder, eCarSharing, Steuererleichterung in ländlichen Gegenden)&lt;br /&gt;
*Intelligente Verknüpfung von Verkehrsmitteln (zB mit Hilfe von OpenData)&lt;br /&gt;
*An Umsteige-, Endhaltestellen jeweils kleinteilige Anschlussmöglichkeiten, kiezgerecht&lt;br /&gt;
* iÖPNV System der Kombination von verschieden Transportsystemen 	(Massentransportmittel, kleinteilige Fahrzeuge und individualisierter 	öffentlicher Verkehr wie Leih-Fahrräder, eAutos etc.)&lt;br /&gt;
* Einfache Kombinationsmöglichkeit von verschiedenen Verkehrsmitteln&lt;br /&gt;
* Öffentliche Verkehrsträger fahrscheinlos, Fahrräder evtl. auch, 	CarSharing nur mit eMobility (Steuervergünstigung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Maßnahmen,  politisch und baulich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* B Rückbau von Parkplätzen, Straßenverengung, Platzgestaltung für städtisches Leben&lt;br /&gt;
* B Mehr Platz für Grünflächen, für Fußgänger, mehr Fahrradwege&lt;br /&gt;
* P B Shared Spaces (Verkehrssicherheit, gemeinsamer Raum, Umdenken, Gleichberechtigung aller Verkehrs-Teilnehmer)&lt;br /&gt;
* P OpenData (intelligente Kombinationsmöglichkeiten, Verfügbarkeitscheck, Pannenmeldungen, Fahrplandaten generell)&lt;br /&gt;
* P Tempolimit generell 30, Hauptstrassen 50 - 70 mit Beschilderung&lt;br /&gt;
** Wesentlich weniger Schilder/Ampeln dadurch erforderlich&lt;br /&gt;
* P ohne B Parkraumbewirtschaftung&lt;br /&gt;
* P CityTax&lt;br /&gt;
* P City Maut (in D wenig sinnvoll, da soziale Segregation)&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ziele===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* soziale Teilhabe, Mobilitätsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
* Höhere Lebensqualität durch weniger Lärm, weniger Abgase&lt;br /&gt;
* Ressourcenbündelung (weniger MIV), mehr Zeit&lt;br /&gt;
* mehr Sicherheit, weniger Unfälle&lt;br /&gt;
* iÖPNV individualisierter öffentlicher Verkehr, besonders Fahrräder,   eAutos, CarSharing, Ruf-Taxen (individuelle Routen). Verknüpfung der    verschiedenen Verkehrsträger via OpenData, dadurch schneller   Verfügbarkeitscheck.&lt;br /&gt;
* Gesünderes, entspannteres Leben durch Aufenthaltsqualität&lt;br /&gt;
* geringere Kosten für Straßenbau, Straßenerhalt, öffentliche Abstellflächen&lt;br /&gt;
* weniger Kosten Bau/Unterhalt Ampeln, Verkehrsschilder&lt;br /&gt;
* wesentlich reduzierte Kosten im Gesundheitswesen&lt;br /&gt;
* Umsatzsteigerung Einzelhandel durch Einsparung Kosten MIV (In Hasselt und in französischen Städten nachgewiesen)&lt;br /&gt;
* Umwelt wird geschont, weniger Verbrennung fossiler Energien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Finanzierung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rein umlagefinanziert über Grundsteuer B&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** Nachteile: Mieterhöhungen durch grössere Steuerbelastung der Eigentümer, aber  	überschaubar: 240€ mehr pro Jahr&lt;br /&gt;
** Vorteil 1: Kein Klein-Klein Gerangel um Posten in der Finanzierung für ÖPNV&lt;br /&gt;
** Vorteil 2: relativ gerecht, da an Faktoren geknüpft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mischkalkulation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Möglichkeiten können beliebig je nach regionalen Vorraussetzungen / politischen Entscheidungsprozessen mit Bürgerbeteiligung kombiniert werden. Es empfiehlt sich eine LqFb Abstimmung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** Parkraumbewirtschaftung (flächendeckend, um keine Nischen zu ermöglichen)&lt;br /&gt;
** bisherige Subventionierung des ÖPNV (rund 50%) bleibt erhalten&lt;br /&gt;
** City-Tax über Hotels, zB in Höhe des Tageskartenpreises Stadtzone&lt;br /&gt;
** DB Beteiligung (Tickets enthalten Tagessätze (4x Tagesticket), nur bei    Fernstrecken ausserhalb von Verkehrsverbünden.&lt;br /&gt;
** Erhöhtes Werbeaufkommen durch mehr Nutzung ÖPNV&lt;br /&gt;
** Transportsteuer (Modell Frankreich) , Jobticketsystem. Arbeitgeber ab 10 Arbeitnehmern (auch TZ!!!) müssen rund 2% des Bruttolohnes als ÖPNV-Abgabe bezahlen. Mitarbeiter erhalten kostenloses Ticket. erhöht zwar die Lohnnebenkosten, rechnet sich aber trotzdem für alle.&lt;br /&gt;
** Studenten/Seniorentickets integriert bei gleichbleibender Bezuschussung&lt;br /&gt;
** geringere Mittel für Individualverkehr / Erhöhung Budget ÖPNV (Ansatzpunkte: Bundesverkehrswegeplan, Priorisierung Schienenverkehr), Landes- mittel mit anderen Schlüssel in Richtung ÖPNV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Effekte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gewerbeeinnahmen erhöhen sich durch Einsparungen beim Auto / mehr Konsum&lt;br /&gt;
* attraktivere urbane Gestaltungsmöglichkeiten durch mehr Platz für Fahrräder und Fussgänger&lt;br /&gt;
* Verringerung des Autoverkehrs, geringere Luftverschmutzung/Lärmbelästigung&lt;br /&gt;
* Mehreinnahmen Einzelhandel&lt;br /&gt;
* zukunftsorientiert, da veränderte Alterspyramide, höhere Energiekosten und Verkehrsinfarkt der Städte absehbar&lt;br /&gt;
* Nationale / Internationale Beispiele&lt;br /&gt;
* Templin Inkonsequent. In Templin mittlerweile Jahrespauschale von 45 € für alle Busse (Stadtbewohner), Touristen zahlen.&lt;br /&gt;
* Hasselt (B), seit 1997 umlagefinanzierter ÖPNV, nur Busse und Fahrräder &lt;br /&gt;
* Talinn (EST), Hauptstadt von Estland, führt umlagefinanziertes Konzept	 	zum 1. Januar 2013 ein. Nur für Stadtbewohner, Touristen &amp;amp; andere 	müssen weiter Tickets kaufen.&lt;br /&gt;
* Portland (USA), eine neue Stadtbahnlinie, fährt in der Innenstadt 	ticketfrei, Aussenbezirke 1$.  Seattle 6-19 Uhr fahrscheinfrei,&lt;br /&gt;
* Frankreich (F): Bordeaux, Cannes, Montpellier, Strasbourg, etc. 	Über Transportsteuer (1,75% Arbeitgeberbrutto) finanziert. 	Grosser Erfolg im Stadtumbau, soziale Teilhabe, Versuchsphasen 	mit fahrscheinlosem Verkehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Politische Steuerungselemente===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In Berlin stärkere Förderung des SQ Stadtquartiermanagements&lt;br /&gt;
* eAutos steuerliche Förderung (bereits passiert: 10 Jahre steuerfrei)&lt;br /&gt;
* CarSharing; Förderung nur, wenn Hybrid, Brennstoffzelle oder eAuto&lt;br /&gt;
* Subventionierung/Förderung Fahrradstationen (Kopenhagen/Wien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* OpenData: kostenlose Bereitstellung Daten für Kleinunternehmen&lt;br /&gt;
* Keine Privatisierung vom ÖPNV&lt;br /&gt;
* Komplette rechtzeitige Offenlegung von Bauplänen mit Bürgerbeteiligung&lt;br /&gt;
(überzeugende Pläne werden kaum Bürgerproteste hervorrufen, nur Trolle)&lt;br /&gt;
* Kooperation Stadtplanung, Umweltplanung, Universitäten,      Gesundheitssektor, Grünflächenamt&lt;br /&gt;
* Belastung Autofahrer in gut erschlossenen ÖPNV Sektoren&lt;br /&gt;
* Entlastung Autofahrer in Randgebieten, ländlichen Zonen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kritische Punkte, die Umsetzung erschweren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Staat vorläufig nur geringes Interesse an Verminderung Einnahmen durch Benzinsteuer&lt;br /&gt;
* Lobbyismus der Großkonzerne mit halbherzigen eAuto-Entwürfen    verhindert notwendige Entwicklung&lt;br /&gt;
* Legislaturperiodendenken behindert planerische und nachhaltige    Weitsicht. Mehr Zukunftsplanung dringend notwendig.&lt;br /&gt;
* Umdenken auf ökologische, soziale und nachhaltige Entwicklung stört    kurzfristige shareholder-value Strategie neoliberaler Führungskräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dieser Vortrag wurde von Michael Melter (bereits vor der Gründung des Squads) als Landesbeauftragter ÖPNV erarbeitet und durch gemeinsame Arbeit im Squad ständig erweitert. ====&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Xazew</name></author>
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