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	<title>BE:SMV/Beschluss/00006 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T17:18:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
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		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=BE:SMV/Beschluss/00006&amp;diff=55930355&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DerPUPE am 25. April 2015 um 19:43 Uhr</title>
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		<updated>2015-04-25T19:43:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{SMVBErgebnis&lt;br /&gt;
|ID=00006&lt;br /&gt;
|Antragstitel=Renaturierung und Gedenkort am Teufelsberg verbinden, Rückkauf anstreben &lt;br /&gt;
|Themenbereich=Politische Themen&lt;br /&gt;
|Regelwerk= Stellungnahme &amp;amp; Beschlussempfehlungen&lt;br /&gt;
|Ja=32&lt;br /&gt;
|Nein=0&lt;br /&gt;
|Enth=1&lt;br /&gt;
|Ergebnis=angenommen&lt;br /&gt;
|Eingestellt=2014-12-23&lt;br /&gt;
|Diskussion=2014-12-23&lt;br /&gt;
|Eingefroren=2015-01-07&lt;br /&gt;
|Abstimmung=2015-01-15&lt;br /&gt;
|Ende=&lt;br /&gt;
|Schulzesieger=&lt;br /&gt;
|Abgebrochen=&lt;br /&gt;
|Zurückgezogen=&lt;br /&gt;
|Antragstext=------&lt;br /&gt;
= Antragstext =&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gelände der ehemaligen Militär-Abhörstation auf dem Berliner Teufelsberg, das 1996 aus&lt;br /&gt;
dem Landesbesitz an private Investoren   verkauft wurde, ist wieder in den Berliner&lt;br /&gt;
Landesbesitz zurückzuführen.  Dazu sollen mit der Eigentümergemeinschaft IGTB  GmbH &amp;amp; Co.&lt;br /&gt;
KG  intensive Verhandlungen über einen baldigen Rückkauf geführt werden.&lt;br /&gt;
Dies soll Voraussetzung für Planungen zu Erhaltung, baulicher  Sicherung und Ausbau des&lt;br /&gt;
zentralen Turms als Aussichtsturm mit  Aussichtsplattform, Café und Ausstellung/Museum zur&lt;br /&gt;
Geschichte dieses  besonderen Ortes sowie zur sonstigen kulturellen Nutzung werden. Die&lt;br /&gt;
Renaturierung des übrigen Geländes auf dem Teufelsberg soll der  Landschaftsgestaltung als&lt;br /&gt;
attraktives Ausflugs- und Naherholungsziel  unter Wahrung des Natur- und&lt;br /&gt;
Landschaftsschutzes für das angrenzende  Schutzgebiet des Grunewaldes dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Antragsüberschrift und Antrag können dem Abschnitt Stadtentwicklung im Wahlprogramm&lt;br /&gt;
zugefügt werden, wenn die LMVB das will)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
= Begründung =&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im  Jahr 1996 wurde das 4,8 Hektar große historische Militärgelände auf dem Berliner&lt;br /&gt;
Teufelsberg vom Berliner Senat an die private  Investorengemeinschaft IGTB GmbH &amp;amp; Co. KG&lt;br /&gt;
für 5,2 Mio. D-Mark  verkauft. Die Investoren planten damals die Errichtung von&lt;br /&gt;
Eigentumswohnungen, Restaurants, Sportanlagen, eines Fünf-Sterne-Hotels,  sowie eines&lt;br /&gt;
Spionagemuseum unter Beibehaltung der markanten  Kuppeltürme. Ursprünglich vorgesehener&lt;br /&gt;
Baubeginn war 1998. Aber außer  einigen Fundamenten und einer Musterwohnung wurde nichts&lt;br /&gt;
realisiert. Die  ursprüngliche Baugenehmigung verfiel schließlich 2004. Verfall und&lt;br /&gt;
Vandalismus prägten nunmehr das Areal. Seit 2012 veranstaltet ein  Pächter Führungen,&lt;br /&gt;
vermietet die Location und engagiert sich für die  Sicherung und gegen einen weiteren&lt;br /&gt;
ungebremsten Verfall des schon jetzt  maroden Geländes. Auch einige Künstler nutzen&lt;br /&gt;
derzeit einige Räume. Das  gesamte Areal ist aber derzeit nicht öffentlich zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits  kurz nach Verkauf des Geländes bildete sich ein breites Bündnis aus&lt;br /&gt;
Naturschutzverbänden und Vertretungen der anliegenden Wohngebiete  (Aktionsbündnis&lt;br /&gt;
Teufelsberg), welches sich gegen Bauvorhaben und für  eine wald- und naturverträgliche&lt;br /&gt;
endgültige Gestaltung des Teufelsberges  inmitten des Grunewalds einsetzt, aber die&lt;br /&gt;
Erhaltung und bauliche  Sicherung des zentralen Turms als Aussichtsturm mit&lt;br /&gt;
Ausstellung/Museum  zur Geschichte des Ortes befürwortet – jedoch den Abriss der übrigen&lt;br /&gt;
Bauten zugunsten der ursprünglich geplanten endgültigen  Landschaftsgestaltung als&lt;br /&gt;
attraktives Ausflugs- und Naherholungsziel  vorschlägt. Die Gestaltung und&lt;br /&gt;
Erholungsnutzung des Teufelsberg-Areals  müssen dem Bündnis zufolge unbedingt mit den&lt;br /&gt;
Zielen des Natur- und  Landschaftsschutzes für das angrenzende Schutzgebiet Grunewald&lt;br /&gt;
vereinbar  sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingegen  fordert der erst im Herbst 2013 neugegründete Verein „Initiative&lt;br /&gt;
Kultur-DENK-MAL Berliner Teufelsberg“, dass das Teufelsberg-Areal in  seiner Gesamtheit&lt;br /&gt;
unter Denkmalschutz gestellt wird und zu einer  modernen, überregionalen&lt;br /&gt;
Austauschplattform und Denkfabrik für Kultur,  Kunst, Geschichte, Technik, Natur und neue&lt;br /&gt;
Wirtschaftsmodelle  weiterentwickelt wird. Auch die derzeitigen Eigentümer haben den&lt;br /&gt;
„Denkmalschutz“ für das Gelände beantragt, um möglicherweise eine neue  Baugenehmigung zu&lt;br /&gt;
erwirken. Allerdings wurden schon 2005 eine  Denkmalschutzanfrage durch die damalige&lt;br /&gt;
Senatorin für Stadtentwicklung  und Umweltschutz, Junge-Reyer (SPD), abschlägig&lt;br /&gt;
beschieden, da die  Prüfung der Militärbauten durch das Landesdenkmalamt im Jahr 1995&lt;br /&gt;
keine  Denkmalschutzeigenschaften ergeben hätten. Derzeit ist das Areal  planungsrechtlich&lt;br /&gt;
wieder als „Wald“ klassifiziert, wodurch Neubauten  verboten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein  Runder Tisch, der seit 2013 nunmehr viermal tagte und beim dem die  verschiedenen&lt;br /&gt;
Interessen von Nutzern, Naturschützern, Anwohnern,  Eigentümern und Politik erörtert&lt;br /&gt;
wurden, brachte bislang noch keine  Einigung. Bei den Naturschutzvertretern sollen aber&lt;br /&gt;
kaum noch Bedenken  gegen eine behutsame Nutzung des Geländes, also auch dem Erhalt und&lt;br /&gt;
Gestaltung des Hauptturmes, bestehen. Breite Sympathien wurden zuletzt  für einen&lt;br /&gt;
vollständigen Rückerwerb des Teufelsberg-Areals durch den  Senat geäußert. Lediglich die&lt;br /&gt;
Eigentümer zeigte hieran bislang wenig  Interesse – höchsten zu einem satten und deutlich&lt;br /&gt;
höherem Rückkaufpreis  als der einstige Kaufpreis. Verhandlungen hierüber sollen vom&lt;br /&gt;
Senat,  allen voran vom gleichfalls als Befürworter der Rückerwerbs-Variante  geltenden&lt;br /&gt;
Michael Müller (SPD), fortgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daran  anschließende Planungen zu einer Erhaltung, baulichen Sicherung und  Ausbau des&lt;br /&gt;
zentralen Turms als Aussichtsturm mit Aussichtsplattform,  Café und Ausstellung/Museum zur&lt;br /&gt;
Geschichte dieses besonderen Ortes sowie  zur Renaturierung des übrigen Geländes auf dem&lt;br /&gt;
Teufelsberg zugunsten  einer Landschaftsgestaltung als attraktives Ausflugs- und&lt;br /&gt;
Naherholungsziel unter Wahrung des Natur- und Landschaftsschutzes für  das angrenzende&lt;br /&gt;
Schutzgebiet des Grunewaldes können ein guter Kompromiss  für die Zukunft des Teufelsberg&lt;br /&gt;
Berlin sein. &lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DerPUPE</name></author>
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