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	<title>BE:Grundsatzprogramm/Wissenschaft - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
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		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=BE:Grundsatzprogramm/Wissenschaft&amp;diff=55692266&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MrHan: /* Wissenschaft */  typo: sämliche -&gt; sämtliche</title>
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		<updated>2012-01-14T15:03:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wissenschaft: &lt;/span&gt;  typo: sämliche -&amp;gt; sämtliche&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;==Wissenschaft==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaft ist die Erweiterung des Wissens durch Forschung, dessen&lt;br /&gt;
Weitergabe durch Lehre bzw. Veröffentlichung, der gesellschaftliche,&lt;br /&gt;
historische und institutionelle Rahmen, in dem dies organisiert&lt;br /&gt;
betrieben wird, sowie die Gesamtheit des so erworbenen Wissens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildung und Wissenschaft sind die zentralen Antriebskräfte des sozialen,&lt;br /&gt;
politischen und wirtschaftlichen Fortschritts, auf dem unser materieller&lt;br /&gt;
und geistiger Wohlstand beruht. Sie versetzen uns in die Lage,&lt;br /&gt;
Herausforderungen zu meistern, Problemlösungen zu finden und, wenn&lt;br /&gt;
nötig, den Kurs zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Freiheit von Wissenschaft, das heißt von Lehre und Forschung, ist ein Individualrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Freier Zugang zu Wissenschaft'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vielfalt der Forschungseinrichtungen in Berlin und die Breite ihres&lt;br /&gt;
wissenschaftlichen Spektrums bilden die Grundlage für freies und&lt;br /&gt;
fruchtbares Forschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wert wissenschaftlicher Erkenntnisse hängt in erheblichem Maße von&lt;br /&gt;
ihrer freien und öffentlichen Zugänglichkeit ab. Deshalb ist ein freier&lt;br /&gt;
Zugang zu wissenschaftlicher Tätigkeit, wissenschaftlichen Diskursen und&lt;br /&gt;
Forschungsergebnissen unabdingbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wert von Wissenschaft lässt sich nicht auf wirtschaftliche oder&lt;br /&gt;
infrastrukturelle Aspekte reduzieren. Um ihre Vielfalt und Freiheit zu&lt;br /&gt;
wahren, darf wissenschaftliche Tätigkeit keinen politischen, kulturellen&lt;br /&gt;
oder wirtschaftlichen Zwängen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vernetzung von Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen muss gezielt&lt;br /&gt;
gefördert werden. Forschungseinrichtungen sollen Kooperationen mit&lt;br /&gt;
Bildungsinstitutionen anstreben und sich für Lernende aus allen anderen&lt;br /&gt;
Bildungsbereichen öffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Freier Zugang zu wissenschaftlichen Ergebnissen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die technische Entwicklung hat die praktischen und wirtschaftlichen&lt;br /&gt;
Bedingungen für die Verbreitung von wissenschaftlichen Erkenntnissen und&lt;br /&gt;
kulturellem Erbe grundlegend verändert. Insbesondere das Internet&lt;br /&gt;
ermöglicht erstmals eine umfassende und interaktive Repräsentation des&lt;br /&gt;
menschlichen Wissens, einschließlich des kulturellen Erbes, bei&lt;br /&gt;
gleichzeitiger Gewährleistung eines weltweiten Zugangs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir fühlen uns verpflichtet, die Chancen neuer technischer&lt;br /&gt;
Möglichkeiten, insbesondere des Internets als dem zunehmend an Bedeutung&lt;br /&gt;
gewinnenden Medium der Wissensverbreitung, aufzugreifen. Die genannten&lt;br /&gt;
Entwicklungen werden das Wesen wissenschaftlichen Publizierens erheblich&lt;br /&gt;
verändern und einen Wandel der bestehenden Systeme wissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Qualitätssicherung einleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zugänglichmachung des wissenschaftlichen und kulturellen Erbes der&lt;br /&gt;
Menschheit nach dem Prinzip des Open Access ist unerlässlicher&lt;br /&gt;
Bestandteil gegenwärtigen und zukünftigen Wissenschaftsbetriebs. Wir&lt;br /&gt;
sehen es als Aufgabe des Staates an, für dieses Prinzip zu werben,&lt;br /&gt;
sämtliche Umsetzungshürden zu beseitigen und die nötige Infrastruktur zu&lt;br /&gt;
fördern oder gegebenenfalls bereitzustellen. Die hierfür aufzuwendenden&lt;br /&gt;
Mittel dürfen nicht zu Lasten sonstiger Wissenschafts- und&lt;br /&gt;
Forschungsförderung gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßnahmen zur Förderung von Open Access sind mit der Unabhängigkeit der Universitäten und der Forschungsfreiheit vereinbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Medizintechnik, Impfstoffe, essentielle Medikamente und existenzsichernde Technologien müssen auch für bedürftige Menschen in Ländern geringer Wirtschaftsleistung verfügbar sein. Die Berliner Forschungseinrichtungen müssen alle Optionen prüfen, um dieses Ziel zu erreichen: von freien Lizenzen bis hin zu positiven Handlungspflichten der Industrie.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MrHan</name></author>
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