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	<title>BE:Crews/Wochenendpiraten/Protokolle/Francis Drake 2013-03-14 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-05T09:25:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
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		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=BE:Crews/Wochenendpiraten/Protokolle/Francis_Drake_2013-03-14&amp;diff=55887426&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Timeless am 14. März 2013 um 17:44 Uhr</title>
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		<updated>2013-03-14T17:44:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein komprimiertes Ergebnisprotokoll der Crew Treffen vom 02.03. und 09.03.2013&lt;br /&gt;
von Martin Michaelis-Seidler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fokus war i.d.R.: Der Blick auf den kommenden Straßenwahlkampf, die vorweg genommene Gesprächs-/ Diskussionssituation mit „dem Bürger“. Insofern ging es in unseren Gesprächen um die nachfolgenden Themen auf Bundes-, Landes-, und Bezirksebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufstellungsversammlung Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbereitung und Nachlese der Aufstellungsversammlung Berlin 2013 (AVB 2013), Würdigung der Kandidatinnen und des Wahlverfahrens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BVV-Fraktion&lt;br /&gt;
BVV-Fraktion; aktuelle Diskussion zum Fraktionsvorsitz (wie ihn alle BVV-Fraktionen festlegen)&lt;br /&gt;
(a)   rotierender Vorsitz = jede/r arbeitet sich von Neuem ein = basisorientiert und nicht-professionell, spontane Wahrnehmung/ Bearbeitung der anstehenden Aufgaben/ Bezirksthemen = mehr politische Bildung für viele = Bürgerertüchtigung/ -ermächtigung&lt;br /&gt;
oder &lt;br /&gt;
(b)   fester Fraktionsvorsitz = ein fester Ansprechpartner für Administration und die anderen Parteien, erarbeitete Kompetenzen, professionelle Wahrnehmung der Aufgabenstellung&lt;br /&gt;
Fazit: Was ist bürgernäher? Was dient mehr der piratischen Idee: Selbstbildung/ Selbstermächtigung oder „kompetente“ Arbeit für die Bürger? Ist das überhaupt ein Widerspruch und wenn ja: wie kommt man da wieder raus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Themen für den Straßenwahlkampf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)	Arm-reich-Schere: BGE – wo soll das Geld denn herkommen&lt;br /&gt;
(2)	Weiterentwicklung von Mitbestimmung und Demokratie: technische tools, Liquid&lt;br /&gt;
(3)	Datenschutz, informationelle Selbstbestimmung&lt;br /&gt;
(4)	Spannungsfeld zwischen repräsentativer Demokratie und Staatsmonopol/ -macht:&lt;br /&gt;
	wie viel bzw. wie wenig vom jeweiligen?&lt;br /&gt;
(5)	Trennung von Staat und Kirche&lt;br /&gt;
(6)	Sexismus-Debatte: Antwort auf Gauck, insbes. Bielefelder Soziologinnen, Kegelclub-	Umfrage, Piratinnen_Kon&lt;br /&gt;
(7)	Diskriminierung/ Migration: Asylgesetzgebung, Residenzpflicht, Arbeitsverbot, 	Unterhalt weniger als Hartz IV etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BuVo-Umfage&lt;br /&gt;
Umfrage BuVo zur BT-Wahl: Themen, die die Wahl beherrschen werden&lt;br /&gt;
vs. Themen, mit denen die Piraten punkten können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschenbild&lt;br /&gt;
Piratisches Menschenbild/ Grundwerte entlang der Diskussionsgrundlage von Rolf Kuhl-Schuemer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diskussionskultur/ programmatische Stagnation&lt;br /&gt;
68er hatten die theoretischen GrundlagenPapiere zu Sozialismus/ Kommunismus als „Geländer“ und Bezugspunkt für die Diskussion/ Auseinandersetzung&lt;br /&gt;
Grüne hatten die entsprechenden ProgrammPapiere/ Untersuchungsergebnisse Prognosen etc zum Umweltbereich als Bezugspunkt.&lt;br /&gt;
Piraten haben nichts entsprechendes. Außer dem Wiki (=egalitär, basis-Autorenschaft, alles andere als stringent) und dem Liquid Feedback – immerhin!&lt;br /&gt;
Es fehlt:&lt;br /&gt;
(a)   an einer theoretischen, programmatischen Grundlage, die die Netzwelt und ihre Wirklichkeits ergänzenden, verändernden Qualitäten in den Mittelpunkt einer „Ideologie“ (für eine post-ideologische Partei !!!) stellt - danach mal suchen, gibt’s bestimmt im anglo-amerikanischen TheorieRaum&lt;br /&gt;
(b)   in Ermangelung eines solchen theoretischen Bezugswerks werden die Angriffe Auseinandersetzungen persönlich! Geradezu folgerichtig: der einzelne steht ohne theoretische Rüstung=Schutz da und wird direkt attackiert (Shitstorm)&lt;br /&gt;
außerdem trifft das umso mehr als&lt;br /&gt;
(c)   mit Mailinglisten, Twitter etc. alles zeitgleich kommuniziert und vervielfacht wird und alle Mitlesenden alle Angriffe und Demütigungen gleichzeitig mitkriegen; das potenziert die Dinge noch (unnötigerweise!)&lt;br /&gt;
(d)   ergänzend: hier stellt sich mit recht und zum Schutz des Einzelnen, die Frage nach einer Art von Begrenzung/en der ansonsten richtig geforderten Transparenz!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Bewegung versus Partei – wie lösen die Piraten das Spannungsfeld auf?  &lt;br /&gt;
Piraten als Partei geraten an die Begrenzungen der Organisationsform Partei, bleiben dem Mechanismus von Parteien verhaftet.&lt;br /&gt;
Besser wäre eine zusätzliche Verankerung in piratischen NROs: sozusagen ein außerparlamenarischer Arm, Spielbein NRO gegenüber Standbein Parlamente/ Partei (oder genau umgekehrt?), breitere Zugangsmöglichkeiten für „die Bürger“, die nicht gleich Piraten sein müssen, um etwas Piratisches zu bewegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprache der Programme&lt;br /&gt;
Partei- und Wahlprogramm in „Leichte Sprache“ umsetzen (Bsp. NRW): dabei werden Überschneidungen, Allerweltssätze, Unstimmiges gut deutlich.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Timeless</name></author>
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