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	<title>Antragsportal/Anträge BPT2011.1/PA042 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-27T21:41:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
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		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=Antragsportal/Antr%C3%A4ge_BPT2011.1/PA042&amp;diff=55696250&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AlBern am 1. Mai 2011 um 06:15 Uhr</title>
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		<updated>2011-05-01T06:15:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Programmantrag BPT&lt;br /&gt;
|bundesparteitag=2011.1&lt;br /&gt;
|titel=CCS-Technologie &lt;br /&gt;
|autor=Stemke&lt;br /&gt;
|antragstyp=Positionspapier&lt;br /&gt;
|antragsgruppe=Umwelt &amp;amp; Energie&lt;br /&gt;
|text=Die Piratenpartei lehnt die Einleitung von CO2 in Gewässer und Untergrund  zum Zwecke der Lagerung ab (sogenannte CCS-Technologie). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Abscheiden und Einbringen von CO2 in Gewässer oder Gesteinsschichten zu Lagerzwecken erfordert enorme Mengen von Energie und birgt erhebliche Gefahren und Risiken, auch für Leib und Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CSS-Technologie konkurriert zudem mit generativen Energiequellen. Die Piratenpartei möchte Forschungsgelder nicht in Versuche zur CO2-Umlagerung stecken, sondern Technologien zur generativen Energiegewinnung fördern. Indem sie CO2-intensive Energieträger ablösen, helfen generative Technologien effektiv und nachhaltig CO2 zu vermeiden. &lt;br /&gt;
|begruendung=Versicherer haben festgestellt, dass die Risiken bei der CCS-Technologie nicht durch Versicherungen abgedeckt werden können. Großanlagen in anderen Ländern haben bereits mit ernsten Problemen zu kämpfen, unter anderem mit vor Kohlensäure sprudelnde Gewässer und tote / erstickte Tiere in der Natur über dem Lager. CO2 ist schwerer als Luft und verdrängt beim Austreten die bodennahe Atemluft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CCS-Technologie bietet unter anderem folgende Nachteile:&lt;br /&gt;
* Das Fernhalten des CO2 aus der Biosphäre ist nicht gewährleistet, obwohl dies die eigentliche Intention des Verfahrens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Anwendung der Technologie erfordert etwa 30% erhöhten Einsatz von Brennstoff. Der Gesamtwirkungsgrad verringert damit den Wirkungsgrad auf etwa 30%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* CO2 ist geruchlos und austretendes Gas gefährdet Menschen und Tiere. Eine Anreicherung in der Luft von 5 % führt zur Bewusstlosigkeit, ein Anteil von 8 % führt innerhalb kurzer Zeit zum Tode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Gefahren werden nicht von Versicherern gedeckt. Damit würden diese zu Lasten der Allgemeinheit gehen. &amp;lt;br&amp;gt;Eine Betreiber GmbH wird im Schadensfall nicht für die Schäden aufkommen können, ähnlich wie Betreiber GmbHs von Kernkraftwerken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Großanlagen in anderen Ländern (Kanada) haben bereits mit ernsten Problemen zu kämpfen, unter anderem mit vor Kohlensäure sprudelnde Gewässer und tote / erstickte Tiere in der Natur über dem Lager. CO2 ist schwerer als Luft und verdrängt beim Austreten die bodennahe Atemluft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Endlagerung von CO2 im Meer könnte dortiges Leben durch eine Übersäuerung des Wassers auslöschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* CO2 kann chemische Reaktionen im Gestein auslösen und dieses verspröden. Dies kann zu unkontrollierten Austritt des Gases führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Erforschung der CCS-Technologie verschlingt erhebliche Forschungsgelder, die bei Investitionen in nachweislich funktionierenden Verfahren wie erneuerbare Energieträger wesentlich sinnvoller angelegt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Speicherkapazitäten in Deutschland würden gerade einmal für einen Zeitraum von 30 Jahren den CO2-Ausstoß von 5-7 Kraftwerken aufnehmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es entstehen Folgekosten für den Staat über mehrere 1000 Jahre zur Überwachung und Sicherung des Lagers. 30 Jahre nach Stillegung gehen alle Kosten und Risiken vom Betreiber auf den Bund über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nutzungskonflikt mit Geothermie-Kraftwerken. Wo CCS eingelagert wird kann man kein Geothermie-Kraftwerk errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kohlekraft wird subventioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hohe direkte Subventionskosten für CCS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fehlende Raumordnung und Einflussnahme vor Ort &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist in den betroffenen Gebieten in der Regel nicht gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gefahren auch durch CO2-Pipelines. Lecks können nicht zuverlässig genug festgestellt werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Risiken sind noch nicht vollständig erforscht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Antrag ist konkurrierend zum Antrag PA041 der AG-Energie. Mir ist der Antragstext der AG Energie Thüringen nicht weitgehend genug. Zudem fehlt mir dort die positive Perspektive und ich halte meinen Antrag PA042 für besser formuliert.&lt;br /&gt;
|konkurrenz=Antragsportal/Anträge_BPT2011.1/PA041&lt;br /&gt;
|prüficon=2&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AlBern</name></author>
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