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	<title>AG Text/Aktuelle Artikel/BID Prüfsteine - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-26T09:06:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
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		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=AG_Text/Aktuelle_Artikel/BID_Pr%C3%BCfsteine&amp;diff=55620480&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fussfall am 8. Oktober 2009 um 17:09 Uhr</title>
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		<updated>2009-10-08T17:09:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Entwurf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Piraten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
über die Mailingliste INETBIB (Internet in Bibliotheken, &lt;br /&gt;
mehr als 5000 Teilnehmer) hat die Bundesvereinigung &lt;br /&gt;
Deutscher Bibliotheks- und Informationsverbände (BID)&lt;br /&gt;
im Hinblick auf die bevorstehende Bundestagswahl &lt;br /&gt;
Wahlprüfsteine zu zentralen Anliegen des Bibliotheks- &lt;br /&gt;
und Informationssektors an CDU, CSU, SPD, FDP, &lt;br /&gt;
Bündnis 90/Die Grünen und die Linkspartei gesandt, vgl.&lt;br /&gt;
http://www.ub.uni-dortmund.de/listen/inetbib/msg39939.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider nicht an die Piratenpartei. Ich (Wiss. Bibliothekar&lt;br /&gt;
an der UB Stuttgart und Mitglied der Kommission für &lt;br /&gt;
Erwerbung und Bestandsentwicklung des Deutschen&lt;br /&gt;
Bibliotheksverbands (dbv)) habe dies im Reply kritisiert, &lt;br /&gt;
leider bisher ohne Reaktion des BID. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde es sehr begrüßen, wenn die Piratenpartei &lt;br /&gt;
diese Fragen trotzdem beantwortet. Falls der BID die &lt;br /&gt;
Antworten nicht auf seiner Homepage veröffentlicht (ich&lt;br /&gt;
wüsste allerdings nicht, warum er dies ablehnen sollte), &lt;br /&gt;
würden wir sie ggf. auf Inetbib, Archivalia etc. veröffentlichen&lt;br /&gt;
und breitmöglichst streuen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die BID-Klientel dürfte den Anliegen der Piraten eigentlich&lt;br /&gt;
sehr sympathisch gegenüberstehen und wenn die anderen&lt;br /&gt;
Parteien durch die Antworten der Piratenpartei etwas unter&lt;br /&gt;
Druck geraten, wäre dies durchaus erwünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit freundlichen Grüßen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wahlprüfstein 1:'''&lt;br /&gt;
1. Wie steht Ihre Partei zu Förderaktivitäten des Bundes zu Gunsten der Länder hinsichtlich&lt;br /&gt;
einer Verankerung der Informationskompetenz-Vermittlung in den Bildungsstandards&lt;br /&gt;
und in der Lehrerausbildung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Die Piratenpartei sieht sich als Partei der Informationsgesellschaft. Deswegen halten wir die&lt;br /&gt;
Vermittlung von Informationskompetenz für eine zentrale Bildungsaufgabe.&lt;br /&gt;
Standards sowohl hierfür als auch für eine entsprechende Lehrerausbildung halten wir für wichtig.&lt;br /&gt;
Eine Förderung des Bundes ist wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Wie steht Ihre Partei zu Initiativen der Kommunen für die Schulen – in Partnerschaft mit&lt;br /&gt;
Informationsfachleuten und Bibliotheken – zur Durchführung erfolgreicher Entwicklungsprojekte&lt;br /&gt;
von Informationskompetenz im Unterricht, der Begabtenförderung und bei Exzellenzwettbewerben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A:Solche Initiativen sind zu begrüßen und zu fördern. Nur durch eine Vernetzung der&lt;br /&gt;
entsprechenden Wissensträger kann unsere Gesellschaft die Chancen der&lt;br /&gt;
Informationsgesellschaft nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Welche zentralen Förderaktivitäten des Bundes auf diesen Gebieten unterstützt Ihre&lt;br /&gt;
Partei?&lt;br /&gt;
?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wahlprüfstein 2'''&lt;br /&gt;
1. Wie steht Ihre Partei zu einem bundesweiten Initiativprogramm zur Digitalisierung von&lt;br /&gt;
gedrucktem und handschriftlichem Kulturgut?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A:Wenn ein freier, kostenloser Zugang zu den digitalisierten Beständen für alle gewährleistet ist, wird&lt;br /&gt;
die Piratenpartei jede geeignete Form der Digitalisierung unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Wie steht Ihre Partei zu einer nationalen Bestandserhaltungskonzeption zugunsten von&lt;br /&gt;
Büchern, Handschriften und Archivalien aus historischen Sammlungen der wissenschaftlichen&lt;br /&gt;
Bibliotheken und Informationseinrichtungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A:Auch wenn die Piratenpartei das Internet und die Digitalisierung als einen zentralen Beitrag zur&lt;br /&gt;
Wissensgesellschaft sieht, kann eine Digitalisierung nicht der alleinige Weg sein.&lt;br /&gt;
Deswegen halten wir die Erhaltung von physischen Bibliotheks- und Archivbeständen für wichtig&lt;br /&gt;
und förderungswürdig. Eine zentrale Koordination und Konzeption ist wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wie steht Ihre Partei zu einem bundesweiten Initiativprogramm zugunsten der langfristigen&lt;br /&gt;
Zugänglichkeit von digital erzeugten Netzpublikationen in wissenschaftlichen Bibliotheken&lt;br /&gt;
und Informationseinrichtungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A:Der freie Zugang zu Wissen ist eine der zentralen Forderungen der Piratenpartei. Wenn ein&lt;br /&gt;
bundesweites Initiativprogramm die langfristige Zugänglichkeit von digital erzeugten&lt;br /&gt;
Netzpublikationen fördern kann, so wird die Piratenpartei dies unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Wie steht Ihre Partei zum Ausbau von Nationallizenzen in wissenschaftlichen Bibliotheken&lt;br /&gt;
und Informationseinrichtungen? Wird sie sich für eine zentrale Finanzierung einsetzen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A:Sofern ein diskriminierungsfreier Zugang zu den lizensierten Informationen gewährleistet&lt;br /&gt;
ist, können Nationallizenzen ein Weg sein. Primär sollte jedoch darauf hingearbeitet&lt;br /&gt;
werden, dass Lizensierungen erst gar nicht notwendig sind und die Inhalte einer möglichst&lt;br /&gt;
breiten Masse zugänglich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wahlprüfstein 3'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Wie beabsichtigt Ihre Partei, die Rechte des Urhebers wieder zu stärken und zugleich&lt;br /&gt;
für einen gerechten Interessensausgleich bei der Nutzung urheberrechtlichen Schaffens&lt;br /&gt;
im Rahmen von Schranken für Bildung und Wissenschaft herzustellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A:Die Piratenpartei strebt eine grundsätzliche Neuorientierung des gesetzlichen Regelungen des&lt;br /&gt;
Urherberrechtes an. Hierzu ist eine breiter gesellschaftlicher Diskurs notwendig, an dem alle&lt;br /&gt;
Beteiligten (Urheber, Rechteverwerter, Nutzer, Bildung und Wissenschaft usw.) gleichberechtigt&lt;br /&gt;
teilnehmen können.&lt;br /&gt;
Nur so kann ein gerechter Interessensausgleich stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Zurzeit werden einzelne Tatbestände der Nutzung im Rahmen von Bildung und Wissenschaft&lt;br /&gt;
in unterschiedlichen Schranken geregelt (§§ 52a, 52b, 53, 53a UrhG).&lt;br /&gt;
Würde Ihre Partei eine gesetzliche Schranke für Bildung und Wissenschaft, in der alle&lt;br /&gt;
Anwendungen geregelt sind, präferieren, und, wenn ja, würden Sie sich dafür einsetzen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A:Die Piratenpartei setzt sich für den freien Zugang zu Wissen ein. Deswegen ist anzustreben, daß&lt;br /&gt;
die Schranken des Urheberrechts beibehalten, bzw. weiter ausgeweitet werden.&lt;br /&gt;
Nur durch einen möglichst freien Zugang zu Wissen können wir die Anforderungen der&lt;br /&gt;
Informationsgesellschaft meistern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Open Access bedeutet nicht, dass der Urheber auf seine Rechte aus dem Urheberrechtsgesetz&lt;br /&gt;
verzichtet. Vielmehr wendet er sein exklusives Recht, Dritten Nutzungen zu&lt;br /&gt;
gestatten, bewusst an (§ 31 ff UrhG). Das Renommee eines Wissenschaftlers hängt maßgeblich&lt;br /&gt;
von seinen Veröffentlichungen in namhaften wissenschaftlichen Zeitschriften ab.&lt;br /&gt;
Deren Verlage verlangen in der Regel die Einräumung von ausschließlichen Nutzungsrechten.&lt;br /&gt;
Das Recht, nach Fristablauf anderen ein einfaches Nutzungsrecht zu nichtkommerziellen&lt;br /&gt;
Zwecken einzuräumen (§ 38 UrhG), kann vertraglich abbedungen werden.&lt;br /&gt;
Wie steht Ihre Partei zur Stärkung des Urhebers, indem in § 38 UrhG das Recht zwingend&lt;br /&gt;
ausgestaltet wird und eine vertragliche Abbedingung als nichtig erklärt wird?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A:Die Piratenpartei setzt sich für eine zwingende Ausgestaltung des § 38 UrhG ein. Eine&lt;br /&gt;
ausschließliche kommerzielle Nutzung seitens Verlage oder anderer Rechteverwerter widerspricht&lt;br /&gt;
unseren Forderungen für einen freien Zugang zu Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wahlprüfstein 4'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Wie will Ihre Partei die Öffentlichen Bibliotheken in kommunaler Trägerschaft in Programmen&lt;br /&gt;
und Einzelmaßnahmen des Bundes zur Kulturellen Bildung und zur Erwachsenenbildung&lt;br /&gt;
strategisch verankern und konkret fördern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A:Die Piratenpartei sieht die Öffentlichen Bibliotheken als einen zentralen Baustein der&lt;br /&gt;
Informationsgesellschaft an. Sie sind in jeder Hinsicht zu fördern und zu unterstützen. Dabei ist&lt;br /&gt;
eine solide, langfristig angelegte Förderung sinnvoller als vereinzelte „Leuchtturmprojekte“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Wie steht Ihre Partei zu der Errichtung einer Bibliotheksentwicklungsagentur, wie sie im&lt;br /&gt;
Abschlussbericht der Enquête-Kommission „Kultur in Deutschland“ empfohlen wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A:Für wichtiger als die Einrichtung einer Agentur hält die Piratenpartei eine solide Finanzierung&lt;br /&gt;
sowie eine starke politische Lobby der Bibliotheken und Informationseinrichtungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wie steht Ihre Partei zu unseren Forderungen für eine nationale Bibliotheksstrategie&lt;br /&gt;
bzw. ein Bibliotheksrahmengesetz auf Bundesebene, worin die Aufgaben und Funktionen&lt;br /&gt;
der Bibliotheken sowie Finanzierungsmodalitäten definiert werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A:Die Piratenpartei unterstützt die Forderungen für eine nationale Bibliotheksstrategie und ein&lt;br /&gt;
nationales Bibliotheksrahmengesetz. Bibliotheken sind zu wichtig, um sie den Schwankungen des&lt;br /&gt;
kommunalen oder regionalen „Tagesgeschäfts“ auszusetzen.&lt;br /&gt;
Allerdings sollte die nationale Bibliotheksstrategie in den größeren Rahmen der Bildungsstrategie&lt;br /&gt;
eingebettet sein, bzw. damit abgestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Wie steht Ihre Partei zu einer strategischen Bibliotheksförderung des Bundes?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A:Es benötigt eine nationale Kraftanstrengung, um den jahrelangen Kahlschlag im Bereich von&lt;br /&gt;
Bildung, Wissenschaft und Kultur wieder auszugleichen.&lt;br /&gt;
Demzufolge ist eine zentrale, strategische Bibliotheksförderung ein möglicher Weg, um dies zu&lt;br /&gt;
erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Name ist [[Benutzer:Ennomane|Ennomane]] bekannt, keine bestimmte Deadline)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AG Text]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archiv der AG Text]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fussfall</name></author>
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