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	<title>AG Sport/Anträge/Die Unschuldsvermutung gegenüber Fußballfans stärken - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Wiskyhotel am 1. Februar 2013 um 01:45 Uhr</title>
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		<updated>2013-02-01T01:45:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die Unschuldsvermutung gegenüber Fußballfans stärken, gleich bedeutend  mit der Verringerung des Polizeiaufgebots gegenüber  Gästefangruppierungen, die weder gewaltbereit sind, noch  Konfliktpotential mit sich bringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/1997.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Bundesparteitag möge als Ergänzung des Parteiprogramms beschließen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Antrag soll in das Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2013 eingetragen und in der Rubrik Sport eingeordnet werden. Der Antrag beschäftigt sich mit weiteren Themen, so z.B. die Freiheit des Einzelnen stärken, die Unschuldsvermutung in den Vordergrund stellen, Kennzeichnungspflicht von Polizei, Bundespolizei und Ordnungshütern generell.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Antrag: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Wir, die Piratenpartei Deutschland, fordern, dass den Gästeanhängern der deutschen Profifußballvereine, egal welcher Liga und welcher Region, zuerst die Gastfreundschaft und die Unschuldsvermutung entgegen gebracht  und nicht das ihre Anwesenheit durch Schikanen und Ablehnung seitens  der Ordnungshüter bestimmt wird. Um dies zu bewerkstelligen, fordern wir bei Spielen, die offensichtlich keine Problemspiele sind bzw. bei Spielen ohne Problemfans, also Fans, die polizeilich nicht bekannt sind, eine geringere Anzahl von Polizisten (inkl. Hundertschaften) und Bundespolizisten.&lt;br /&gt;
Dadurch soll allen Fußballanhänger eine friedliche Anreise gewährleistet werden. Durch diese neuen Maßnahmen könnten die Länder problemlos mehrere Millionen Euro im Jahr sparen. Es gibt genügend Beispiele, bei denen Fans beider Vereine problemlos miteinander Fußball genießen können und keine große Ausgabe an Polizeiaufwand nötig ist. Die anwesenden Polizisten und Hundertschaften sind nur in Bereitschaft und nicht direkt im Kontakt mit den Anhängern. Für die Fans werden sogenannte „Konflikt-Manager‘‘ bereitgestellt, die die Fans Richtung Stadion begleiten. Bei  Schwierigkeiten können die Ordnungshüter sofort und effektiv eingreifen, wobei der Einsatz von Pfefferspray und Schlagstock erst nach Absprache erlaubt ist. Sollte es trotzdem Übergriffe geben, muss für den Fan das Recht gewahrt bleiben, dass er sich über Mitglieder des hiesigen  Staatsorganes beschweren kann bzw. selbst eine Anzeige wegen  Körperverletzung u.ä. einleiten darf. Daher fordern wir allgemeine  Kennzeichnungspflicht für Polizisten und keine Vermummung auf beiden Seiten. Damit wollen wir die Rechte der friedlichen Fußballbegeisterten stärken und die Geschehnisse innerhalb und außerhalb der Stadien beruhigen, denn hohes Aufkommen von Polizei und Hundertschaft hat nachweisbar keine Beruhigung der Situation bewirkt. Deshalb setzen wir uns für freie Emotionen ein und wollen damit eine Begrenzung von Übergriffen und Gewalt seitens der Fußballanhänger bewirken.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zur Begründung:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Immer häufiger wird man in der Presse mit Bildern von Gewalt  innerhalb und außerhalb von Fußballstadien konfrontiert. Probleme  kommen, laut Behörden, immer von Seiten der Fußballfangruppen. In der  Bundesliga und der Zweiten Bundesliga ist es daher seit 2005 die Regel  geworden tausende Polizisten, Bundespolizisten und Angehörige der  Hundertschaften abzustellen, was die Länder mehrere Millionen Euro  kostet, um jede Art von Fußballfans außerhalb der Stadien ruhig zu  halten. Doch eben seit 2005 lässt sich eine gegenteilige Entwicklung  feststellen. Immer mehr Auseinandersetzungen zwischen Polizei und  Fans führen auf beiden Seiten zu Verletzten. Immer mehr Fans werden  häufiger einer Straftat bezichtigt, erhalten Strafen ohne irgendeine Art  von Verteidigung. Daher werden die Stimmen der Fans, auf Grund dieser  oft zu Unrecht getroffenen Beschuldigungen, auch lauter und rauer. Deshalb  kommt es immer häufiger zu unnötigen Auseinandersetzungen, die erst  durch die erhöhte Anzahl von Beamten der Polizei, Bundespolizei und  Hundertschaften begünstigt werden. Darum muss bei Spielen, die seit  Jahren keine schwerwiegenden Fälle von Gewalt gezeigt haben, mit einem  geringeren Ordnungshüteraufgebot ein klares Zeichen in Richtung  &amp;quot;friedliches Miteinander&amp;quot; gezeigt werden. Denn die Vereine, die ansässigen  Ordnungshüter und auch die ansässige Politik, sollten Gästefans eher  als Gäste ansehen, anstatt nur mit Gewalt und ablehnender Haltung ihnen  gegenüberzustehen. Diese Haltung und die dazugehörigen Schikanen seitens der Polizei gegenüber den Gästefans führt unweigerlich bei vielen Anhängern, egal wo sie herkommen, zu einer Ablehnung und negativen Wahrnehmung. Daher fordern wir eine Abrüstung der Polizei, Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken nur nach Absprache mit der Veranstaltungsleitung, mehr Kommunikation zwischen Fans und Polizei bzw. Vereinen und eine Einführung von Konfliktmanagern (basierend aus den positiven Beispielen Hannover, Magdeburg, Halle u.s.w.), von welchen eine Deeskalation seitens fußballinteressierter Polizisten von vielen Fans wohlwollend begrüßt wird. In diesem Zusammenhang fordern  wir ebenfalls, dass jedem Fußballanhänger die Unschuldsvermutung als  Grundrecht zu Teil wird. Auch polizeiliche Willkür, im Fußballstadion  immer häufiger Realität, muss durch Kennzeichnungspflicht und  Abschaffung der Vermummung mindestens eingeschränkt werden. Auch das  Mitfilmen der Polizei von Märschen in Richtung Stadion oder in die  jeweiligen Blöcke der Stadien erfüllt für uns eher den Begriff  Kontrolle, Überwachung und Einschränkung der freien Entfaltung anstatt  einem freien, unkomplizierten und friedlichem Fußballnachmittag. Somit fordern wir ebenfalls spätere Nachvollziehbarkeit von Übergriffen  seitens der Polizei bzw. nach ausgesprochenen Strafen, wie  Stadionverboten oder diesbezüglichen Anklagen. Beweise müssen  offengelegt werden und Einzelpersonen müssen das Recht auf Verteidigung  haben, wie am Beispiel des Fürther Anhängers Kai Jaksch, der nur helfen wollte  und Stadionverbot erhielt, welches Monate später auf Grund der  Akten-und Beweislage und einem Einspruch eingestellt wurde.&lt;br /&gt;
Ausgenommen von einem Teil dieser Forderungen sind Vereine, die schon  seit Jahren immer wieder durch Übergriffe, Ausschreitungen und  Sachbeschädigungen auf sich aufmerksam machen. Auch Spiele, die immer  Probleme mit sich gebracht haben, wie Derbys oder Rivalenspiele, müssen  weiterhin alle Sicherheitsstandards erfüllen, denn bei diesen Spiel geht  es um die Sicherheit der Zuschauer aus neutralen Bereichen und Familien  mit Kindern bzw. älteren Mitbürgern. Trotzdem muss auch hier zuerst  die Unschuldsvermutung im Vordergrund stehen und keine polizeiliche  Willkür / Aufstachelung stattfinden. Am Ende sind alle Fußballfans  berechtigt ein Stadion zu besuchen. Sollte es aber von Einzelnen zu  Straftaten kommen, müssen diese bestraft werden. Notfalls auch mit  Sanktionen, die über den Fußball hinaus gehen. Deswegen müssen wir uns alle  bewusst werden das diese öffentlich gewordenen Ausschreitungen und  Übergriffe, nicht alleine ein Problem des Fußballs sind, sondern auch  die Politik betreffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antrag von [[Benutzer:Stewie_xD|Steven Franke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AG Sport Anträge|Unschuldsvermutung gegenüber Fußballfans stärken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wiskyhotel</name></author>
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