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	<title>AG Geldordnung und Finanzpolitik/Gesellschaftliche Problemstellungen/Wachstumszwang - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-07T09:26:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Piratenwiki Mirror</subtitle>
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		<id>https://wikimirror.piraten.tools/wiki/index.php?title=AG_Geldordnung_und_Finanzpolitik/Gesellschaftliche_Problemstellungen/Wachstumszwang&amp;diff=55833411&amp;oldid=prev</id>
		<title>Anonymous am 20. Januar 2013 um 09:25 Uhr</title>
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		<updated>2013-01-20T09:25:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:Geldsystem-Coin-Logo.png | 150px]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste AG Geldordnung}}&lt;br /&gt;
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{|&lt;br /&gt;
|[[Bild:Quill-Nuvola.svg|80px|Vorbemerkung]]&lt;br /&gt;
|'''Vorbemerkung:'''&amp;lt;br /&amp;gt;Dies ist eine Meinung, die derzeit von dem Mitglied [[Benutzer:hueisner|hueisner]] vertreten wird und spiegelt nur die Meinung einiger Mitglieder der Piratenpartei oder der AG Geldordnung und Finanzpolitik wider. Wer Anmerkungen/Fragen hat schreibt diese bitte auf die {{Diskussionsseite}} zu diesem Artikel.&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wachstumszwang==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wachstumszwang, dem unser heutiges Wirtschaftsmodell unterliegt, resultiert aus dem Zusammenwirkungen von drei Phänomenen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ungleichverteilung von Vermögen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Rendite auf Vermögen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- positiver Sparquote/Vermögenswachstum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich wird das Volkseinkommen zwischen Arbeitseinkommen und Vermögenseinkommen aufgeteilt. Vermögenseinkommen sind gleich Vermögen x Renditesatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt: Volkseinkommen = Arbeitseinkommen + (Vermögen x Renditesatz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Volkseinkommen und das BIP sind sehr eng korreliert (vgl.http://de.wikipedia.org/wiki/Volkseinkommen); daher ist ein nennenswertes Wachstum des Volkseinkommens ohne Wachstum des BIP nicht möglich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzicht auf Wachstum des BIP erfordert also eine Konstanz von Arbeitseinkommen, Vermögen und Renditesatz, oder – wenn einer der Faktoren ansteigt – ein Absinken mindestens eines der anderen Faktoren, der den Anstieg kompensiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sparquote in Deutschland liegt relativ konstant bei über 10%, d.h. Vermögen in obiger Gleichung steigt in der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(http://www.bundesbank.de/Navigation/DE/Statistiken/Zeitreihen_Datenbanken/Makrooekonomische_Zeitreihen/its_details_charts_node.html?startDate=&amp;amp;tsId.HASH=b39b9acf63e3c66e6513&amp;amp;searchIssued=0&amp;amp;frequency.HASH=cefb7c959612403496e2&amp;amp;comparedTo.GROUP=1&amp;amp;pageLocale=de&amp;amp;endDate=&amp;amp;frequency=Q&amp;amp;input_=9180&amp;amp;searchIssued.HASH=bf42787df29614519866&amp;amp;resourceId=9220&amp;amp;listId=&amp;amp;tsId=BBK01.JAA327&amp;amp;comparedTo=diffToPrevYearRel&amp;amp;listId.HASH=625682cb3d615e6a3991)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergeben sich für ein BIP ohne Wachstum folgende 2 Optionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Wenn Renditesatz konstant bleiben (oder steigen) soll, muss Arbeitseinkommen fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Wenn  Arbeitseinkommen konstant bleiben (oder steigen) sollen, muss Renditesatz fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Option 1 über einen längeren Zeitraum führt zu zunehmender Verarmung bis Verelendung immer größerer Teile der Bevölkerung, bis das System politisch instabil wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Option 2 führt zu Abwanderung von immer größeren Kapitalmengen in spekulative Blasen, die das System ökonomisch destabilisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das bestehende System stabil zu halten, ist daher Wachstum alternativlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da seit geraumer Zeit kein ausreichendes Wachstum mehr zu generieren ist, ist faktisch eine Mischung der Optionen 1 und 2 zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Gesellschaftlich besteht noch die Option, das System durch externe Maßnahmen zu stabilisieren (Umverteilung durch Steuern, dadurch Vermeidung der Folgen von Option 1).)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AG Geldordnung und Finanzpolitik:Thema|Gesellschaftliche Problemstellungen|Wachstumszwang]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anonymous</name></author>
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