Discussion Ontology Network - Projektbeschreibung "One-Pager"
Marc, Paul, Thomas, Jana
Abschnitt Problembeschreibung entfällt beim ersten One-Pager...
Leichterer Einstieg in das Thema!
Zwischenüberschriften einfügen (dienen als Qick-In)!
Was bringt mir das?
Wofür brauche ich das?
Konkreter werden!
Wer sind wir überhaupt!
Claim: "Optimieren von Diskussionen"
via Problemraum-Konsensierung bzw. Konsens-Café: Wer sind wir? Was wollen wir ändern (IST-SOLL)? Wie/Womit/Wodurch?
Wer sind wir? Was stört uns?
...
w
Ziel des Discussion Ontology (d!sco) Networks ist es, ...
... unterschiedliche open-source/free software (brabbl ist z.B. weder Open Source noch Free), bisher voneinander isolierte Diskussionssysteme und -plattformen miteinander zu verbinden, zu vergleichen und modular an den Bedarf anzupassen. Dies geschieht erfolgt anhand theoretischer Überlegungen zu Selbstorganisation und freier Willensbildung einer ganzheitlichen Theorie der freien, selbstorganisierten Willensbildung, Methoden der empirischen Sozialforschung, sowie userorientierter und technischer Aspekte.
Die Tools teilen sich damit [Worauf bezieht sich "damit"?] Daten und Nutzer und treten nehmen durch d!sco in an einem gemeinsamen Prozess der Vernetzung, der empirischen Evaluation [empirisch fundierter gemeinsame Bewertung Überprüfung/Qualitätssicherung] und Evolution [der Weiterentwicklung/Verbesserung] von Diskussionssystemen und -kultur (/Theorie/Methodik/Rituale) ein teil.
[Alternative Zielbeschreibung; Details über die Art, wie wir das Ziel erreichen, werden ausgelassen, aber was neu an d!sco ist, wird hervorgehoben; zum Ziel gehört auch, wer davon profitieren soll
Ziel des Discussion Ontology Project ist...
…die beschleunigte Entwicklung besserer Methoden zur skalierbaren, sachlichen und offenen Online-Diskussion.
Indem wir die Grenzen zwischen unterschiedlichsten, bisher voneinander isolierten Online-Diskussionsplattformen überbrücken, erhoffen wir uns neben einem echten Wettbewerb, dass sich die Feedbackschleife für die Visionäre hinter den Tools verkürzt und die oft sehr theoretischen Überlegungen über Online-Diskurse praktisch untermauert werden können.
Zudem testen wir eine konkrete Methodik, die auf Methoden der empirischen Sozialforschung setzt und aus einer Theorie der freien Willensbildung entstanden ist.
Dadurch wird ein Mehrwert erzeugt für Benutzer, Entwickler und Wissenschaftler.]
Weitere Ziele von d!sco sind...
... die Entwicklung und Kombination Interoperabilität [Kombinierbarkeit] von Strukturen für qualitätsorientierte Basisdemokratie und Bruttosozialglück zu einer dezentralen, integrativen Online-Community-Architektur, die offline-Diskussionen und Abstimmungen in einer soziokratischen Gemeinwohlökonomie sinnvoll ergänzen kann.
Dabei sollen insbesondere nicht-direktive, herrschaftsfreie Methoden und Community-Tools (z.B. Soziokratie, Adhocracy, Brabbl, Systemisches Konsensieren, iP7), die vom Individuum bis eingesetzt werden/zum Einsatz kommen, die über möglichst große Gruppen skalieren (fractal „massive open online deliberation“).
Kurz: Wir wollen mit d!sco die Kombinierbarkeit, Auswählbarkeit und Weiter-/Entwicklung von Mikroservices und den unverzerrten Wettbewerb von Diskussionstools fördern zur optimalen und effizienten Gestaltung von Diskussionen und partizipativen Entscheidungsprozessen...
[.... durch De- und Rekomposition möglichst interoperabler Microservices, offenen Wettbewerb, und empirische Evaluation
.... sowie größtmögliche Neutralität, Skalierbarkeit, Datenschutz, -autonomie und Transparenz....
... unter Berücksichtigung von psychologischen Erkenntnissen, z.B. zum Wissenserwerb und zur freien, selbstgesteuerten Willensbildung]
Details zur methodischen und technischen Umsetzung...
Um diese Ziele zu erreichen, werden die Diskussionssysteme und enthaltene Datenmengen zuerst kategorisiert, in ihre Einzelfunktionen und -elemente - sogenannte in Form von Mikroservices - dekomponiert [zerlegt] und auf Meta-Ebene diskutiert.
Die Mikroservices beziehen sich dabei z.B. auf Formalisierung und Inhalte von Fragestellung, Vorschlägen und Argumenten, Bewertungs- und Feedbackfunktionen bzw. auf verschiedene Methoden und Darstellungsweisen für Informationen, Diskussionen, -verläufe und Ergebnisse.
Anschließend werden die an d!sco teilnehmenden (bottom up und top down-)* Diskussionssysteme bzw. ihre Funktionen und Elemente anhand theoretisch-methodischer, technischer und userorientierter Aspekte zur eierlegenden Wollmilchsau rekomponiert Prozess- und Ergebnisoptimierung neu zusammengesetzt und getestet.
Mit Hilfe einer gemeinsamen Ontologie** [Fußnote zur Erklärung !!!], modularen Workflows [unterteilten Arbeitsabläufen] und einem User-Dashboard*** sollen Mikroservices für Vorinformationen, Kommunikation und Diskussionen, Verläufe und Ergebnisse in d!sco interoperabel, d.h. (übersichtlich, transparent, und nutzerorientiert), auf verschiedenste Weise dar-, zusammenstell- und ineinander überführbar und speziell auf den Bedarf des Nutzers partizipativer Entscheidungsverfahren anpassbar werden. prozess-spezifischen Diskussionsphasen, Vor- und Nachteilen, Funktionen und empirie-gestützten Tests der in d!sco integrierten Tools und Mikroservices). [Satz ist zu lang !!!]
D!sco stellt zudem hohe Anforderungen an Transparenz, Privatsphäre, Daten- und Manipulationsschutz, sowie stabilitäts- und sicherheitstechnischen Aspekten (z.B. Anonymisierung, offene und geschlossene Gruppen, transparente Diskussionsverläufe und -strukturen, dezentrale Speicherung, Datenautonomie, p2p, Verschlüsselung, Quellenschutz, Blockchain) und versucht diese von Anfang an, z.B. durch die Verwendung von P2P- und Blockchain-Technologie, mit einzubeziehen.
[Alternative Umsetzungsbeschreibung: schärfere Trennung von methodischer und technischer Umsetzung, alternative Beschreibung der Ontologie,
Durch eine Diskussions-Ontologie (d!sco) tragen die verschiedenen Plattformen gemeinsam die Daten über registrierte Benutzer und Diskursinhalte zusammen.
Dadurch wird es auch kleinen Plattformen ermöglicht, neue Ansätze auf der Basis vorhandener Daten auszuprobieren, ohne selbst zu Campaignern auf der Suche nach einer befriedigenden Zahl an Testern zu werden. Für User eröffnen sich neue Möglichkeiten, da sie nicht mehr an eine spezielle Plattform gebunden sind, um an großen öffentlichen Diskursen teilzunehmen.
Außerdem erhoffen wir uns durch die Zerlegung der monolithischen Diskussionsplattformen und ihrer Funktionen in austauschbare, möglichst kleine Microservices* Module, diese Idee weiter auf die Spitze zu treiben: Wir wollen, dass die Freiheiten der User, ihre bevorzugte Methodik zu wählen, ebenso gesteigert werden wie die Möglichkeiten, einen Ansatz schnell und fokussiert umzusetzen.
Für die Version 1.0 stellen wir hohe Anforderungen an Transparenz, Privatsphäre und Manipulationsschutz und wir bedenken die Umsetzung eines Peer-to-Peer-Netzwerks und die Verwendung von Verschlüsselung schon jetzt mit, auch wenn sie in den frühen Prototypen noch fehlen.
Um die User bei der Auswahl geeigneter Methoden zu unterstützen, planen wir die Bereitstellung eines d!sco-Guide, der hilft, den eigenen Horizont zu erweitern und bislang unbekannte Methoden auszuprobieren. Die theoretische Forschung möchten wir zudem voranbringen, indem wir innerhalb unseres Projektes eine Methodik namens iP7 einsetzen. Dadurch wird wiederum der d!sco-Guide verbessert werden.]
ENDE
*) zu Microservices Wikipedia: Microservices is a specialisation of an implementation approach for service-oriented architectures (SOA) used to build flexible, independently deployable software systems. Services in a microservice architecture (MSA)[1] are processes that communicate with each other over a network in order to fulfill a goal.
Wen wollen wir ansprechen? Wem nützt es? Was ist bei d!sco anders?
Wir suchen (Tester, Finanzierung und) Kooperativen mit Toolentwicklern, Forschungsinstituten und kommunalen Verbänden, Parteien und Unternehmen.
Der Nutzer (Zielgruppe?) kann durch d!sco zwischen möglichst vielen unterschiedlichen Darstellungsvarianten von Informationen, Diskussionen und Ergebnissen wählen und sich (zunehmend) eigene Online-Diskussions- und Partizipationsmodule aus verschiedenen Mikroservices selbst zusammenstellen können.
Dazu bekommt der Benutzer [Sie] einen d!sco-Guide* an die Hand, mit dem er nach Bedarf...
- Tools testen und optimieren,
- möglichst effizient und sachlich diskutieren,
- sich einen Überblick über ein Thema verschaffen kann,
- werte- und qualitätsorientiert mit anderen Menschen Probleme lösen,
- Pläne/Projekte entwickeln und qualitätssichern kann, oder auch
- um transparent Texte, direkt- oder basisdemokratische Entscheidungen und Beschlüsse mit der Basis oder Bevölkerung vorzubereiten.
Welche Wirksamkeit, welchen Nutzen hat d!sco für Allgemeinheit und Forschung?
D!sco soll den/die Souverän/e [Bevölkerung/Menschen/Benutzer] zunehmend befähigen, systemübergreifend besser Probleme und Widerstände zu kommunizieren und nachhaltig im Konsens zu lösen - auf persönlicher, sozialer und institutionaler Ebene.
Mit „d!sco-Evolution“ besteht zudem die Möglichkeit, Verfahren, Arbeitsabläufe und Mikroservices mit Hilfe von Usern und Experten zu vergleichen, wissenschaftlich zu begleiten, zu evaluieren und im Verbund weiter zu entwickeln. Dies soll Partizipation und freie, selbst organisierte Arbeits-, Diskussions- und Entscheidungsprozesse unterstützen und helfen, diese via Echtzeitkontrolle anhand von Kriterien zum Gemeinwohl zu optimieren.
Das d!sco Network funktioniert wie ein dezentrales, selbstreferenzielles/-lernendes, und empirisches Win-Win-System, das durch Vernetzung, Synergien und universelle, iterative Feedbackprozesse allen Beteiligten mehr Reichweite, Übersicht, Mehrwert/Fortschritt, Bedarfsorientierung, Passung, Power und Entwicklungschancen bringt. [Satz ist zu lang !!! ist P7, d.h. die Operationalisierung und prägnanteste Kurzform(-el) der oben angesprochenen Theorie, Konsens- und Feedbackmethode, gleichzeitig Evaluationskriterien/-ziele/-hypothese]
Dave: ?Expertensystem - da zu schwer für Otto-Normal-User
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Fußnoten aus https://meinungsfindungstool.piratenpad.de/disco-defintions
(*)
*Bottom up- Diskussion / System*
offene W-Fragen + metrische Skalen (Skalierung in Graustufen)
bei mehr als 2 Alternativen & sensiblen oder komplexeren Fragestellungen / Problemen
*Top down- Diskussion / System*
geschlossene Fragen (Entweder-oder) + ja/nein bzw. SW-Antworten (nominale Skalierung)
bei 2 Alternativen & einfachen Fragestellungen / Problemen
(**)
*d!sco Ontology*
meint die Definition der allgemeinen Bedeutung (Semantik) grundlegender Begriffe einer Diskussion sowie eines Diskurses innerhalb von Willensbildungsprozessen.
(***)
*d!sco Dashboard*
meint einen persönlichen Zugangspunkt für den Benutzer über Web-Portal oder Mobile-App zu den d!sco Services.
*d!sco Guide*
meint eine prozessbegleitende Übersicht/Checkliste zur Überprüfung der innerhalb eines Diskurses erreichten Vollständigkeit.
Vollständigkeit meint dabei den Grad der Abdeckung/Erreichung der für diesen Diskurs gewählten Aspekte, Regeln, Grenzwerte, Stationen usw.
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Mailtext für Liquid Democracy e.V. - Adhocracy
Ansprechpartner: Rouven Brues, rouven [dot] brues [at] liqd [dot] de, 030 62984940
Hallo Rouven,
nochmals vielen Dank für dein Interesse am Discussion Ontology (d!sco) Network und das nette, offene Gespräch bzgl. Kooperation und Teilnahme von Adhocracy an d!sco, letzte Woche auf dem Symposium Online-Partizipation in Gelsenkirchen.
- weitere Infos zu unserer AG und der Ausgründung des d!sco networks
- Hinweis/Link auf One-Pager (auf webpage?)
- bisherige Absprachen / Ideen zur Kooperation: TN Adhocracy in d!sco, Unterstützung bei Projektanträgen, ..., Upgrade Liquid Democracy
- Fragen und Gesuche an Liquid Democracy e.V.
Mit besten Wünschen zum neuen Jahr,
Jana Buchmann
evtl. können wir folgende Kontakte einfach mit einer einheitlichen E-Mail ansprechen. Jeder von den Ansprechpartner wünscht sich mehr Informationen über d!sco:
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Mailtext für WeChange
Ansprechpartner:
- Simon Liedtke <simon [at] wechange [dot] de>
- Verena Salomon <verena [at] wechange [dot] de>
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Mailtext für green net project
Ansprechpartner:
- Peter Hartmann <phartmann6 [at] t-online [dot] de>
- Gustav Wall <tech [at] sprechrun [dot] de>
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Mailtext für DIID
Ansprechpartner:
- Dr. Tobias Escher <tobias [dot] escher [at] uni-duesseldorf [dot] de>
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Mailtext für D-Bas
Ansprechpartner:
- Christian Meter <meter [at] cs [dot] uni-duesseldorf [dot] de>
- Tobias Krauthoff <krauthoff [at] cs [dot] uni-duesseldorf [dot] de>
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Mailtext für Zebralog GmbH
Ansprechpartner:
- Konstantin Wolf <wolf [at] zebralog [dot] de>
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Mailtext für Open NRW
Ansprechpartner:
- Björn Fleischer <Bjoern [dot] Fleischer [at] mik [dot] nrw [dot] de>
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Mailtext für Jolocom (Platform Coop)
Ansprechpartner:
- Christian Hildebrand <christian [at] jolocom [dot] com>
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Mailtext für AIFDB (deutsche Kontakte vielleicht individuell anmailen?!)
Ansprechpartner:
- Prof. Dr. Manfred Stede <stede [at] uni-potsdam [dot] de>
- Prof. Dr. Thomas Gordon <Thomas [dot] Gordon [at] fokus [dot] fraunhofer [dot] de>
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Liste für mögliche Kooperationspartner, die wir noch nicht getroffen haben:
- Prof. Welzer, Uni Flensburg, macht Transformationsforschung, Projekt FUTUR2
- Heinrich-Böll-Stiftung hat ein Fördercluster für transdisziplinäre Transformationsforschung
- Prof.Dr. Karsten Weihe TU Darmstadt weihe [at] cs [dot] tu [hyphen] darmstadt [dot] de (fundiert-entscheiden.de)