WELCOME!
* Aktuelle Begriffe/Definitionen, die zur DisKussion stehen: *
- Word-Café
- TOTE-Einheit
- Microservices
- Module
- Self-contained System
- Diskussionsmethodik/Diskussionsmethode
- Diskussionssystem
- multi-modulares Diskussionssystem
- Bottom up- Diskussionssystem
- Top down- Diskussionssystem
- ...
J: Vorinfo zur Methode/Padstruktur:
Die formalen und semantischen Bestandteile der Definitionen sind Unterfragestellungen im (d!sco-Modul?) Word-/Definitionscafé. Das Definitionscafè ist eine multiple P-Konsensierung dieser Definitionsbestandteile:
- Was es ist.
- Was es nicht ist.
- Was es kann, wozu es dient, welche Eigenschaften es hat.
- Ggf. welchen theoretischen, sprachlich, historischen Hintergrund es dazu gibt etc.
- ...
Bei einer P-Konsensierung erfolgen Bewertung, Optimierung und Auswahl der Vorschläge anhand P-Kriterien: http://wiki.piratenpartei.de/Relaunched_LiquidFeedback-iP7_aus_der_agDF
..., wobei man zwischen unterschiedlichen Microservices, z.B. zur Problem-, Textdarstellung und Skalierung (P [-5...0...+5], [0...10], [Ampel]) etc. auswählen kann.
Fertig konsensierte Definitionen bitte ins Definitionen-Pad übertragen: https://meinungsfindungstool.piratenpad.de/disco-defintions
================================================================
================================================================
* +3 Wörter- / +5 Word- / +3 Definitionscafé / +3 Buchstabencafé *
Was es ist:
J: Das Word-Café ist eine multiple P-Konsensierung, um qualitätsorientiert eine gemeinsame Sprache zu finden und gemeinsam Begriffe oder Werte zu definieren. Das Word-DefinitionsCafé ist abgeleitet von der Vorform des KonsensCafés, dabei speziell auf die Bestandteile und Herausforderungen gemeinsamer Werte- und Begiffsdefinitionen angepasst und wird als Modul über verschiedene Mikroservices realisiert, zwischen denen der User zum Teil auswählen kann.
Was es nicht ist:
J. Das Definitionscafé ist bei disco kein einzelner Mikroservice (sondern ein Makroservice bzw. ein Modul oder eine Diskussionsmethode, die durch Kombination verschiedener, z.T. auswählbarer Mikroservices oder Workflow zum "Word-Cafè" realisiert wird).
Wozu es dient:
J: Ein Word-/Definitions-Café ist ein spezielles Diskussionsmodul für besondere Bedarfe von Usern zur Entwicklung einer gemeinsamen Sprache, das aus in Einzelteile zerlegbaren Mikroservices besteht. Diese Mikroservices werden anhand eines verfahrensspezifischen Workflows durchlaufen und können via disco-evolution mit dem User weiterentwickelt/adaptiert werden zu userspezifischen Workflows/Diskussions-Modulen, z.B. vom Konsens-Café zum Word-Café.
Wo es herkommt:
J: Das Word-Café ist abgeleitet von der Methode des Konsens-Cafés, was die/der Voreinstellung/BasicWorkflow für multiple P-Konsensierungen wäre, die/der zum Word-Café hin adaptiert wird. Das Konsens-Cafè ist eine neu entwickelte Diskussionsmethode für vielschichtige Probleme/multiple Konsensierungen und ist im Ursprung eine Synthese der Methoden des World-Cafés und des systemischen P-Konsensierens.
J: Ein Definitionscafé hat im Vergleich zur Vorform des gemeinen Konsens-Cafès spezifische Anforderungen (z.B. hinsichtlich Bestandteilen und Format einer Definition), d.h. der Frame kann genau spezifiziert werden, z.B. welche konkreten Teilfragestellungen (Bestandteile) eine Definition enthält und welchen (Qualitäts-) Kriterien diese am Ende entsprechen soll. Dadurch wird aus einem Konsens-Cafè ein Word-Cafè = ein user- und zweckadaptierter/s Workflow/Diskussionsmodul für d!sco.
================================================================
================================================================
* TOTE-Einheit *
Was es ist:
TOTE steht für die Sequenz „Test – Operate – Test – Exit“
https://de.wikipedia.org/wiki/TOTE-Modell: "In der Prüfphase wird ein Ist- mit einem Soll-Wert verglichen (Test). Ist der Soll-Wert nicht realisiert, wird die Handlungsphase durchlaufen, während der eine Aktivität [/Diskussion] ausgeführt wird (Operate). Die Handlungsphase führt auf Grund der Handlung [/Diskussionsergebnisse] zu einer Aktualisierung des Ist-Wertes, der in einer weiteren Prüfphase mit dem Soll-Wert verglichen wird (Test). Ist der Soll-Wert [angestrebte Konsens- oder Ergebnisqualität] weiterhin nicht realisiert, wird die Handlungsphase erneut durchlaufen, andernfalls wird der Rückkopplungskreis verlassen (Exit)."
- P: Das ist ein sinnvolles Modell, aber ich halte es für nicht universell: Bei "wicked problems", mit denen wir es ja meist zu tun haben, wird sich nie ein abschließender Soll-Zustand einstellen. Es geht dabei z.B. nicht darum, einen absoluten Konsens oder 100% Qualität zu erreichen. Man kann hierbei auch Zwischen- oder Teilziele festlegen.
- J: Es ist universell, stammt aus der Kybernetik und ist theoretisch Grundlage allen intelligenten, zielgerichteten Handelns. Das Modell ist zentral für alle Selbstregulations-, selbstorganisations- und Selbstmanagementprozesse. Es findet disziplin und paradigenübergreifenden Einsatz.
- P: Die Diskussion wird sich immer fortsetzen lassen. Das ist bei einer TOTE-Regelung nicht ausgeschlossen, zumal wir es mit dynamischen Systemen zu tun haben, bei denen sich IST und SOLL immer wieder ändern können.
- P: Denk nur an die Dauerbrennerthemen, die schon seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland diskutiert werden. Zwar wird immer wieder ein verbindliches Meinungsbild abgefragt, aber die Diskussion ist damit nicht beendet und das Meinungsbild wird abgefragt unabhängig vom Diskussionsstand, wenn Entscheidungen getroffen werden sollen. Dabei handelt es sich aber m.E. um eine Zersplitterung. Außerdem ist ausreichend Information Grundlage für verbindliche Meinungsbilder. Man kann die TOTE-Einheit auch top-down zur Manipulation nutzen, z.B. in aktuell üblichen Mehrheits-Konformitätsexperimenten, inklusive der Umfragen vor Wahlen.
- P: Ich würde deshalb gerne noch ein ergänzendes Modell einbringen: Die Diskussion läuft parallel zu der Umsetzung ab, Reflexion findet ständig parallel zur Umsetzung statt.
- Paul: Die Trennung würde ich dann "räumlich" vollziehen: Die Diskussion auf der einen Webseite (in entsprechendem Umfeld passend fürs "scout mindset"), Abstimmungen/Beschlüsse/Wahlen finden in anderem Umfeld statt. Wie stark treten die von die benannten Effekte denn auf? Worauf möchtest du mit dem Parlamentarier und dem Polizisten hinaus?
- J: Es handelt sich hier um ein zentrales Modell, dass Abweichungen im Sinne von Leerstellen z.B. für open end-Disussionen durchaus zulässt. Die Bedeutung der TOTE-Einheit ist hinsichtlich der Relevanz jeder einzelnen Station dabei m.E. unumstritten! Sie ist eine der zentralsten Grundlagen, um intelligentes Verhalten zu erklären und zu simulieren. Eine effektive Steuerung inklusive Lernen und Selbstmanagement halte ich ohne TOTE-Einheit nicht für (geordnet) möglich.
- Darüber hinaus Reflektion, Planung versus operative Umsetzung sind im menschlichen Gehirn 2 zueinander antagonistische Prozesse/Phasen/Systeme. Während der Reflektion ist das mit der Umsetzung betroffene Handlungssteuerungssystem gehemmt. Es handelt sich dabei um eine synergetische Ent- und Verkopplung von Wahrnehmungs-/Planungs- und Handungssystem im Zielbildungs- vs. Zielumsetzungsmodus. Auch in einer Demokratie gibt es hier eine strikte Trennung von Legislative (Zielbildung) und Exekutive (Umsetzung). Beide können als getrennte oder zusammengeschaltete TOTE-Einheiten konzeptionalisiert werden.
Was es nicht ist:
Wozu es dient:
Die TOTE-Einheit ist eine zentrale Grundlage, um intelligentes, zielorientiertes Verhalten zu erklären, zu simulieren und zu fördern. Eine effektive Steuerung inklusive selbstgesteuertes Lernen und Selbstmanagement ist ohne nicht (geordnet) möglich (mir denkbar).
In einer Demokratie gibt es eine strikte Trennung von Legislative (Zielbildung) und Exekutive (Umsetzung). Beide können auf Mikro- oder Makroebene als getrennte oder zusammengeschaltete TOTE-Einheiten konzeptionalisiert werden.
================================================================
* Microservice *
Was es ist:
J: Microservices sind Funktionen und Elemente von Informations-, Diskussionssystemen oder -modulen, die sich auf die Formalisierung und Inhalte von Fragestellung, Vorschlägen und Argumenten, Bewertungs- und Feedbackfunktionen bzw. auf verschiedene Methoden und Darstellungsweisen für Informationen, Diskussionen, -verläufe und Ergebnisse beziehen. Diese Mikroservices werden anhand von einem für die jeweilige Diskussionsmethode spezifischen Workflow durchlaufen und können via disco mit dem User weiterentwickelt oder auf ihren Bedarf angepasst werden zu benutzerorientierten Workflows und Diskussions-Modulen.
M: aus Wikipedia - Microservices sind ein Architekturmuster der Informationstechnik, bei dem komplexe Anwendungssoftware aus kleinen, unabhängigen Prozessen komponiert wird, die untereinander mit sprachunabhängigen Programmierschnittstellen kommunizieren. Die Dienste sind klein, weitgehend entkoppelt und erledigen eine kleine Aufgabe. So ermöglichen sie einen modularen Aufbau von Anwendungssoftware. https://de.wikipedia.org/wiki/Microservices
Marc, da steht, dass Microservices aufgrund ihrer Struktur und Eigenschaften einen modularen Aufbau ermöglichen. Das kann m.E. natürlich auch bedeuten, dass man daraus Module erstellt.
Daraus folgt für mich: ein Microservice ist
kein Modul,- klein, d.h. er braucht nur wenig Resourcen,
- entkoppelt, d.h. er bildet einen eigenständigen Prozess oder fachlichen Aspekt ab, ich habe hierzu eine konkrete Definition abgeliefert (s.o.) im Rahmen des 1-Pagers auf die ihr überhaupt nicht eingeht!
- unabhängig, d.h. er hat keine "harten" Abhängigkeiten zu anderen Software-Systemen und ist daher
- über sprachunabhängige Programmierschnittstelle mit anderen Microservices verbunden,
- nur über Open Source Repositories an einer gemeinsamen Codebasis beteiligt.
- P: hier melde ich Verständnisprobleme an...
P: Ich bin etwas skeptisch, ob deine, Janas, Aufzählung von Zuständigkeiten von Microservices vollständig ist. Außerdem: Was verstehst du unter "Formalisierung"? Hier verliere ich die Vorstellung davon, was du meinst.
J: Kann sein, dass es unvollständig ist. Ich hab versucht, dabei sowohl alle mir bekannten Stationen als auch Unterschiede in Textbausteinen und Feedback zu berücksichtigen. Bzgl. Mikroservices unterscheide ich nochmal zwischen formatbezogen und inhaltlich. Es gibt Mikroservices, die Text- und Argumentation in bestimmtem Format darstellen, oder anhand unterschiedlicher Skalenniveaus bewerten lassen, es gibt aber auch Mikroservices, die sich auf Inhalte (sprachlich, numerisch) beziehen, und diese sortieren oder analysieren etc.
P: Mir fehlt darin weiter der Teil von dem, was man gemeinhin unter Microservices versteht. Wir können einen Begriff nicht einfach umdefinieren und daher sollte in dem Begriff auch drinstecken, dass ein Microservice über einen Server läuft und man mit ihm über ein Protokoll kommuniziert.
J: Wir definieren ihn nicht um m.E., sondern wenden ihn auf unser/e Idee, Anwendungs- und Forschungsgegenstand an. Wollen wir deine Idee und zusätzlichen Aspekte da irgendwo unterbringen? Wie wichtig ist es, das hier unterzubringen?
P: Wenn wir es aber schaffen, einen Oberbegriff für die von dir aufgezählen Zuständigkeiten zu finden, dann wäre diese Definition mein Verständnis von Modul (in Abgrenzung zu oben genannter Bedingung dafür, dass ein Modul ein Microservice wird).
J: Microservice "Manuelle Zwischenzusammenfassung & Synthese":
- Ein Microservice kann ein Modul sein, wenn es sich um ein einfaches Problem/System handelt, z.B. ein Knauf an dem man drehen kann und daraufhin plumst Kaugummi aus dem Automat. Das ist dann der Fall, wenn nur ein Element der TOTE-Einheit zum Modul erklärt wird, z.B. eine Methode Knauf zum Ausführen von "Operate". Kurz: Auf der technischen Mikroebene oder bei einfachen Problemen entspricht ein Modul einem Microservice und umgekehrt.
- Ein Microservice kann, wenn es sich um ein komplexes Problem oder Diskussionssystem handelt jedoch auch nur eine Funktion oder ein Element, also ein Teil eines Moduls = eines übergeordneten Makroservices sein, der eine bestimmte Diskussionsmethode oder die TOTE-Einheit realisiert. Damit wird ein Modul zu einem Makroservice, sobald z.B. die TOTE-Einheit dadurch zunehmend komplett abgebildet wird oder in Form eines Workflows durchlaufen werden kann. Bei komplexen Problemlösungen muss also meist bischen mehr in einem oder mit einem Modul passieren, damit es gelöst wird, als nur auf einen Knopf zu drücken, UND ein Diskussionsmodul bildet bei Vollständigkeit auf Makroebene möglichst die gesamte TOTE-Einheit ab, um Selbstregulationsprozesse oder intelligentes Handeln zu ermöglichen.
- Fazit >> Synthese möglich anhand Selbstorganisationsansatz und Chaostheorie: Dass wir in unserem Kontrast von These und Antithese (Modul als Micro- vs. Makroservice) und dem hier diskutierten Verhältnis/Präposition von Microservice und Modul ("das gleiche wie" vs. "Teil von") trotzdem alle recht haben, liegt daran, dass der Begriff Modul im Sinne selbstorganisierender Systeme fraktal ist und seine Bedeutung kontextbezogen (einfaches vs. komplexes Problemlösen/Diskussionssystem) erhält.
Wie seht ihr das?
***Bitte um eine Bottom up- Zwischenabstimmung**********************************************
* Mitgliederbefragung *
Die Frage, die sich hier m.E. bzgl. der naheliegensten Verwendung des Begriffs "Modul" zur Darstellung/Prüfung unseres Konsens bzgl. Methode/Theorie stellt, ist, ob es sich bei d!sco um ein einfaches oder ein komplexes Problem / Diskussionssystem handelt...
P = Präzision via Skala von [-5 bis +5]
1. Ist d!sco ein einfaches oder komplexes Diskussionssystem? ... und 2. ggf. sogar multi-modal?
- einfach
- J: trifft nicht zu (P = -2), soll aber möglichst einfach zu verstehen/zu bedienen sein
- ...
- komplex
- J: trifft stark zu (P = +3), d!sco ist eine komplexere ggf. multi-modulare Software-Lösung, die es ermöglichen unterstützen soll, dass (via Selbstorganisation unter komplexen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, in komplexen sozialen Systemen, von komplexen psychologischen Systemen) Menschen komplexe Probleme im Kollektiv bedarfsorientiert, effizient und nachhaltig gelöst werden können.
- ...
Ergebnis: ...
2. d!sco ist...
- uni-modal:
- J: trifft eher nicht zu (P = -1), jedoch es basiert aktuell auf 1 ganzheitlichen "Theorie der selbstorganisierten Willensbildung"
- ...
- multi-modal:
- J: trifft extrem stark zu (P = +5), denn
Module/Theorien sind ... wie happy hippos;), und wir wollen ggf. nicht nur Mikrosservices, sondern auch Module/Theorien in Form von Workflows auf Ebene von Meso- und Makroservices vergleichen/prüfen; und modular ist Grundlage für Interoperabilität, ... - ...
Ergebnis: ...
**********Ende Abstimmung*****************************************************************************
P: Für mich ist ein Microservice
- ein atomares Modul,
- ein komponierbarer Webservice mit sprachunabhängiger Programmierschnittstelle
- unabhängig, d. h. er hat keine harten Abhängigkeiten zu anderen Systemen
Was es nicht ist:
J: Mikroservices sind keine Module, sondern sind Bestandteile von Modulen (Makroservices).
- P dazu: siehe unten zu Modulen
M: ein Microservice ist kein
- komplexes Software-System.
J: Ein Modul ist eine neu zusammengestellte, funktional geschlossene Komposition von Microservices - Das Produkt der De- und Rekomposition von Informationen und Microservices. Es ist daher kein einfaches Softwaresystem, weil dem eine Theorie, sowie methodisch De-/Rekomposition und Evaluation im Rahmen von disco-Evolution zugrunde liegt.
Kleine Analogie/Wo es bei mir beruflich herkommt: In meinem letzten Job haben wir ein multi-modulares Rehaschulungsprogramm für Rückenschmerzpatienten zusammengestellt und evaluiert, das aus verschiedenen kleinen Einheiten (quasi Schulungsmikroservices mit bestimmter Infovermittlung) für unterschiedliche Berufsgruppen bestand. Diese kleinen Einheiten haben zusammen Module ergeben. Es gab dann im Endeffekt Module für Sozialarbeiter, Ärzte, Physiotherapeuten, Psychologen etc., die auf die jeweilige Berufsgruppen und die Patientenproblematik angepasst wurde.
P: Danke, jetzt kann ich nachvollziehen, auf welcher Ebene du von Modulen sprichst. Es ist die theoretisch-methodische Ebene.
Wozu es dient:
P: Das sollen Module/Microservices drauf haben/Eigenschaften der Ontologie?: P+ (Prägnanz) = -1 Passung: -1, da die Frage schon impliziert, dass Microservices das Mittel der Wahl für d!sco sind
- Schnelles Zusammenstecken
von zu Diskussionsmethodiken bzw. Modulen/Makroservices - Wiederverwendbarkeit häufiger Funktionen und damit schnellere Umsetzbarkeit neuer Methodik-Ideen
M: ein Microservice dient
- dem modularen Aufbau komplexer Software-Systeme.
- J: in der Kombination mit anderen Mikroservices der Umsetzung von Diskussionsmethoden
================================================================
* Modul *
Was es ist:
J: Ein Modul ist eine Zusammenstellung von Mikroservices nach einer bestimmten Diskussionsmethode, das entweder als fertige Voreinstellung oder bedarfsorientierte Diskussionsanwendung zu einem spezifischen Zweck erstellt bzw. angepasst wurde.
J: Alternativ2: Ein Modul ist eine bestimmte "Zusammenstellung von Mikroservices", die auch konkret an den individuellen Bedarf des Benutzers adaptiert werden kann.
J: Alternativ3: Ein Modul ist ein Makroservice, der eine bestimmte Diskussionsmethode anhand unterschiedlicher Microservices realisiert. Diese Microservices werden anhand eines verfahrensspezifischen Workflows durchlaufen und können via disco mit dem User weiterentwickelt/adaptiert werden zu userspezifischen Workflows und Diskussions-Modulen.
P: Zu den drei Vorschlägen muss ich leider erstmal mein Veto einlegen, weil ich sie (wie gleich unten nochmal erläutert) für sehr missverständlich halte. Mein Vorschlag: Meiden wir den Begriff "Modul" insgesamt.
J: Ein Modul im Kontext komplexer Diskussionssysteme basiert auf einem bedarfsspezifischen Workflow, der eine bestimmte Handlungssequenz abbildet, um gemeinsam ein Problem zu analysieren, zu diskutieren und zu lösen. Ein Modul bildet vor dem Hintergrund komplexer Systeme/Problemlösungen einzelne Stationen oder die gesamte TOTE-Einheit ab, je nachdem, wie zielorientiert und vollständig ein Diskussionssystem sich den Anforderungen intelligenten, effizienten Problemlösens und kollektiver/partizipativer Entscheidungsfindung widmet. Fraktale, multi-modulare Diskussionssysteme wie d!sco bieten in meiner Vision mehrere voreingestellte Workflows bzw. Module und ein Dashboard an, die/das sich für die Erstellung und Bearbeitung unterschiedlicher Problem-, Diskussions- und Entscheidungszsenarien eignet, wobei unterschiedliche Diskussionsmethodiken, also Microservices und Module auf Meso- bis Makroebene betrachtet, verglichen und kombiniert werden können, und immer wieder ähnliche Funktionen/Algorithmen und Workflows durchlaufen werden, wie z.B. die TOTE-Einheit.
M: aus Wikipedia - Ein Modul ist eine abgeschlossene funktionale Einheit einer Software, bestehend aus einer Folge von Verarbeitungsschritten und Datenstrukturen (= bedarfsspezifischer Workflow) Definition von Microservices als einzelne Verarbeitungsschritte und/von Datenstrukturen - ich denke, das passt ungefähr. Allerdings, diese Modul-Definition ist auch noch etwas unspezifisch/wenig passgenau für unseren Bedarf, da halte ich meine teilweise für besser, da auf unseren Zweck/Vokabulary angepasst. Es wird klar gesagt, dass Module Diskussionsmethodiken (eben d!sco auf Micro- bis Makroebene) abbilden und daher sind sie jeweils eine eigene funktionale Einheit). Aufgabe eines Moduls ist eine Berechnung oder Bearbeitung von Daten, die mehrfach durchgeführt werden muss (z.B. TOTE-Einheit wird immer wieder durchlaufen). Das Modul liefert bei der Rückkehr an das aufrufende Programm Daten als Ergebnis zurück. https://de.wikipedia.org/wiki/Modul_(Software) Das passt m.E. sehr gut in obige Definition.. In Gelsenkirchen hatten wir ja darüber noch gesprochen und da schien es euch zu passen. Ich halte die alleingültige Gleichsetzung von Mikroservices und Modulen für einen einzeldisziplinären Irrweg.
P: Mit "einzeldisziplinär" meinst du die Informatik, oder? Vielleicht sollten wir dann den Begriff "Modul" komplett meiden, weil ich ihn für die Zielgruppe der Entwickler für extrem missverständlich halte, so wie du ihn verstehst. Mein Verständnis davon (mehr wie ein Microservice, wenn auch nicht zwangsläufig Service) ist wiederum für dich ein "einzeldisziplinärer Irrweg".
J: Jein (betrifft das intuitive Verhaltenssteuerungssystem mit einzelnen Verhaltensautomatismen, passt auch bzgl. Hardware auf Meso- bis Mikroebene). Ein Modul kann einerseits für einen Techniker ein einfacher Knauf sein kann, an dem man drehen kann, um ein einfaches Problem zu lösen. Andererseits kann es auch eine größere theoretisch/methodische Einheit bestehend aus Mikro(Verhaltens-)einheiten sein, die zu Modulen/Plan/Workflow kombiniert worden und wieder zu etwas größerem (z.B. d!sco, Bürgerthemenwahlen, Verfassung konsensieren etc. s.u.) kombiniert werden können, um komplexe gesell- oder gemeinschaftliche Probleme (der Repräsentation) zu lösen.
J: Die Verwendung des Begriffs Modul ist also kontextabhängig. Der Begriff Modul selbst ist fraktal: Wenn es sich um ein einfaches, technisches Problem handelt, kann auch schon ein Knauf eine entsprechende funktionale Einheit, ein Microservice gleich einem Modul sein, um ein Problem zu lösen. Wenn wir allerdings komplexe Probleme lösen/abbilden wollen anhand von komplexeren Diskussionssystemen, sind die Module eher Meso- bis Makroservices, d.h. die funktional, abgeschlossene Einheit Test, Operate oder auch die gesamte TOTE-Einheit, entsprechen Modulen oder einer Diskussionsmethode oder einem bedarfsspezifischen Workflow, einer Sequenz von (Verhaltens-) Funktionen und Elementen aus dem TOTE-Sortiment, um zu einer Problemlösung zu kommen, oder eine strukturierte Diskussions zu führen.
J: Ich definiere Modul daher eher mehr auf Meso- bis Makroservice-Ebene. Adhocracy z.B. haben ihr Angebot in unterschiedliche Module für verschiedene Diskussionsmethoden und Abstimmungszwecke aufgeteilt. Modularer Aufbau bedeutet hier für mich, dass sie ihr Angebot bedarfsorientiert strukturiert haben. Jedes Modul ist dabei eine in sich geschlossene Diskussionsmethode. In meinem vorhergehenden Job waren Module größere Schulungseinheiten für einzelne Reha-Disziplinen auf Makroebene, die wiederum aus etlichen Einzelschulungseinheiten aufgebaut waren, die inhaltlich modulübergreifend auf einander Bezug genommen haben.
J: Es wird hier m.E. erforderlich, jeweils genau zu spezifizieren, in welchem Kontext der Begriff Modul verwendet wird. Wenn wir also sagen, ein Diskussionssystem ist multi-modular, dann sagt mir das vor dem Hintergrund der Berücksichtigung der Komplexität von Diskussionssystemen, dass es sich bei der d!sco-Methode um die De- und Rekombi von Microservices zu verschiedenen Diskussionsmodulen-, -Methoden, Anwendungen auf der Meso- bis Makroebene handelt, die im Sinne eines userorientierten Angebots verschiedene Probleme, Situationen und Diskussions-/Bedarfe abdecken/realisieren sollen.
Daraus folgt für mich: ein Modul ist
- ein funktional abgeschlossener Teil eines komplexen Software-Systems.
- funktional abgeschlossen deswegen, weil damit eine konkrete Diskussionsmethode oder die TOTE-Einheit realisiert und wiederholt durchlaufen wird. Da dafür mehrere Mikroservices kombiniert werden müssen, ist das, was dann jeweils neu durch Rekomposition entsteht, ein Modul. Schaut euch mal bitte Adhocracy an. Da gibt es mehrere Diskussionsmodule (u.a. eher bottom up oder eher top down) für verschiedene Anlässe, die der User vorgefertigt für seine Diskussionsbedarf anwenden kann.
Wikipedia: Modularität (auch Baustein- oder Baukastenprinzip) ist die Aufteilung eines Ganzen in Teile, die als Module, Komponenten, Bauelemente oder Bausteine bezeichnet werden. Bei geeigneter Form und Funktion können sie zusammengefügt werden oder über entsprechende Schnittstellen interagieren.
Diese Definition passt auch in mein Bild einer multi-modularen Konzeption von Diskussionssystemen, wenn man sich überlegt, dass die Gesamtheit möglicher Diskussionen und -method(ik)en aufgeteilt wird in einzelne Bausteine/Mikroservices bis m.E. etwas größeren Modulen auf Meso-, bis Makroebene, die insgesamt dazu dienen, möglichst viele Situationen, Bedarfe und Methoden abzudecken, die man zur Komunikation und partizipativen Entscheidungsbildung in einer selbst-, direkt- oder basisdemokratisch organisierten Gesellschaft / Gemeinschaft / Ökonomie braucht. Um z.B. eine Bürgerthemenwahl mit disco zu machen oder eine Verfassung zu konsensieren, braucht man ein Modul "Konsens-Café" und ein Modul "Basisbefragung", wobei man qualitative und quantitative Erhebungsformen/-methoden (Module) baukastenmäßig (siehe wikipedia-Definition) zu einer Gesamtheit zusammenfügt, die über entsprechende Schnittstellen verfügen, d.h. Ergebnisse der kommunalen Konsens-Cafés werden als Ausgangspunkt für überregionale Bürgerbefragungen zu konkreten Politikzielen verwendet, die vorher in den Konsens-Cafes extrahiert, gewichtet und selektiert wurden. Bei Kombi von KonsensCafé und (Bürger-)Befragung zur Bürgerthemenwahl wären die Diskussions- und Abstimmungsmethodiken in KonsensCafès und Bürgerbefragungen Mikroservices und Diskussionsmodule auf Mikro- bis Mesoebene, und d!sco, eine Bürger-/Kernthemenwahl oder VV/SMV als Ganzes wären ein Service auf Makroebene.
Was es nicht ist:
J: Ein Modul ist kein Mikroservice, sondern ein Makroservice, der global als Workflow bereits vorhanden oder als userorientierter Workflow/Diskussionsmethode erstellt/angepasst wird.
M: ein Modul ist (k)ein
Makroservice impliziert keine Größenbegrenzung, sondern eine abgeschlossene, funktionale Einheit (DIskussionsmethode), die bei uns aus gegebenen Mikrosservices neu zusammengestellt wird.
Ein Modul ist auf Makroebene kein Mikroservice, weil Microservices dann die Funktionen und Elemente von Diskussionen sind und keine funktional abgeschlossene, sondern interaktive, interoperable Einheiten.
Wozu es dient / welche Eigenschaften es hat:
P: Meine Bewertungen beziehen sich jetzt auf das, was ein Informatiker unter Modul versteht.
P: Die Module sollten so portioniert/[nicht portioniert, sondern] zusammengestellt sein, dass sie jeweils eine kleine Zuständigkeit, einen Aspekt einer Diskussionsmethodeik umfassen/abbilden.
- P+ = -1-1(zu der Variante ohne die durchgestrichenen Passagen)
P: Es gibt Module, die aus einenm Filteralgorithmus für Diskussionsbeiträge bestehen enthalten.
P: Es gibt aber auch Module, die einen Diskussionsbeitrag, einen Diskussionsstrang oder eine Bewertung auf verschiedene Weisen darstellen
- J: P- = +2 VETO: Das bezieht sich nicht auf Modul, sondern Mikroservices. (P- = Umkehrung der Logik) ; P+ = -3 Definition unscharf
M: ein Modul dient
- der formalen, technischen und fachlichen Strukturierung komplexer Software-Systeme. Dieser Satz beinhaltet, dass ein Modul eine Diskussionsmethode realisiert, also der formalen, technischen und fachlichen Strukturierung von Microservices dient. Wie wollen wir denn ganze Diskussionsmethodiken realisieren und anpassen lassen, wenn wir dafür keine Module oder einen Begriff haben???
- P: Ich sehe das Problem nicht, zu definieren, wann eine Methode vorliegt und wann nur ein Website, die nur ein Teil einer Methode ist. Eine Methode kann dann eben unvollständig sein. Auch kann ich mir vorstellen, dass zwei Methoden im Splitscreen-Modus, also durch parallele Nutzung zu einer neuen Methode vereinigt,? verwendet werden. Außerdem ist doch schon der Begriff Diskussionsmethodik da, warum brauchen wir denn etwas anderes dafür?
- J: Es geht um die technische Realisierung unterschiedlicher Diskussionsmethoden und Einsatzzwecke unter einer in der Informatik neuen Methode. In anderen Disziplinen ist das aber nicht neu.
- Worin siehst du die Neuerungen der Methode? Rekomponierbarkeit? Ich glaub ich steh gerade auf dem Schlauch
- Wollten wir disco nicht multimodular anhand verschiedener auch userspezifischer Workflows gestalten, die ggf. auch verschiedene Diskussionsmethoden abbilden?
- Meine Auffassung zum disco-Vorgehen ist: Wir stellen anhand von Mikroservices Diskussionsmethoden/-module zusammen, wie es auch schon bei Adhocracy und Brabbl der Fall ist, d.h. ein Modul ist hier eine bestimmte Diskussionsmethode, die anhand von verschiedenen Funktionen und Elementen realisiert wird, sogenannten Microservices. Die Realisierung einer rekomponierten Diskussionsmethodik ist eine eigene Einheit - ein Modul - und entspricht bei der TOTE-Einheit (der Grundstruktur für intelligentes Problemlösen), dem "Operate". Das ist vielleicht der Grund, weswegen hier ein Techniker denken kann, es handelt sich um ein einzelnes Werkzeug/Element im Sinne eines Microservice, wobei dann ein greifbarer Knauf auch schon ein Modul ist. Allerdings befinden wir uns hier mit d!sco in einer etwas komplexeren Neuentwicklung, wo mehr Differenzierung und eine adaptierte Definition/Einbindung des Begriffs Modul notwendig wird, und wo der Begriff Modul vor dem Hintergrund von Ansätzen zur Selbstorganisation quasi selbstähnlich/fraktal (verwendet) werden kann.
- Nach meinem Verständnis bedeutet der letzte Satz: "Ein Modul lässt sich aus anderen Modulen zusammensetzen und kann damit nicht nur ein Micro-* sondern auch ein Meso-* und ein Macro-* sein." Stimmt das? Ja P+3, jedoch ist für mich die Unterscheidung von Microservices und deren Kombi zu Modulen (Kommt von dul, wie Tool;) auf Meso- bis Makroebene stimmiger.
- Wenn man Modul fraktal denkt, kann ein Modul sowohl ein Mikro-, Meso- als auch ein Makroservice sein :) +1. Wir bekommen hier allerdings durch unsere neue Methode für disco den Bedarf, Microservice und Modul zu differenzieren und sollten dazu auch den Mut haben. Ich sehe aktuell keinen besseren Begriff, der im Sinne des "Operates" in der TOTE-Einheit fraktal verwendet werden kann.
- Hier hab ich noch Verständnisschwierigkeiten bei "der im Sinne [...] verwendet werden kann"... Kannst du das noch etwas genauer erklären (und dann diesen Vermerk gerne entfernen? später Auch in Bezug auf die Zeile 167. Vielleicht hilft es mir, wenn du erklärst, wo die T-TE dann verortet sind, wenn sich alle Methodiken im Operate-Bereich befinden. Das tun sie ja eben nicht, vor allem nicht im eigentlichen Bottom up -Bereich...
- Wenn Diskussionssysteme multi-modular aufgebaut sind, heißt das für mich, sie bieten unterschiedliche Workflows/Module/Methoden an für unterschiedliche, zielgruppenspezifische Zwecke und Bedarfe. Das ist von der Entwicklung her auch bei Diskussionssystemen schon der Fall, z.B. Adhocracy/Brabble seit vielleicht 1-2 Jahren? In anderen Kontexten/Disziplinen gibt es das schon länger, halte ich für einen passenden Trend.
================================================================
- (Online-?)Diskussionsmethode/ >> -system -
Was es ist:
Theoretisch/Methodisch:
Architektur/technisch:
Eine kollaborative Software, mit der Diskussionen zwischen mindestens zwei, aber oft sehr vielen Beteiligten so strukturiert werden, dass eine sachliche, inhaltlich tiefe Diskussion möglich wird und als Ergebnis
- die Beteiligten ein fundierteres Verständnis, eine fundiertere Meinung zu einem Thema haben, (inklusiv-)oder
- Texte, Argument-Maps o.ä. entstehen, die die bisherige Diskussion übersichtlich zusammenfassen.
Beispiele und Kategorien:
- Massive Open Online Deliberation:
- Def: Über Größenordnungen von mindestens 1000 Teilnehmern skalierende nicht-direktive (in der Diskussionsführung möglichst freie?) Diskussionsmethoden, deren Teilnahme (bis auf evtl. moderierende Einschränkungen) jedem offen steht.
- Zeitlich oder personell klar abgegrenzte Methoden:
- Zeitlich und personell unbegrenzte Methoden (auch in abgegrenzte integrierbar):
- Aggregationsmethoden (fassen die wesentlichen Inhalte/Argumente zu einem Diskussionsthema inhaltlich strukturiert dar, um für Überblick zu sorgen und zu verhindern, dass in einer Diskussion später alte, vergessene Argumente wiederholt werden):
Was es nicht ist:
- Eine juristisch und sicherheitstechnisch wasserdichte Möglichkeit, Online-Beschlüsse zu fassen
Wozu es dient:
================================================================
==== REIN TECHNISCHE BETRACHTUNG DER BEGRIFFE ====
- Self-contained System -
Was es ist:
M: aus Wikipedia - Self-contained Systems (SCS) sind ein Architekturmuster der Informationstechnik, bei dem Funktionen in mehrere unabhängige Systeme separiert werden. So wird das logische Gesamtsystem zu einer Kollaboration mehrerer kleiner Software-Systeme. https://de.wikipedia.org/wiki/Self-contained_Systems
Daraus folgt für mich: ein Self-contained System ist
- ein eigenständiges Software-System,
- Teil eines komplexen Software-Systems,
- möglicherweise die "Komposition", also die Gesamtheit der Zusammenstellung und des Zusammenwirkens, von Microservices.
- Entscheidend für mich ist die Bezeichnung von disco und Diskussionssystemen als multimodular. Da kann man sich ganz einfach drunter vorstellen, dass mehrere Module bzw. bedarfsspezifische Workflows am Start sind. Wir verlassen hier ohne den Begriff Modul/multimodular m.E. den Bereich eines einfach zu erklärenden methodischen Vorgehens, dass zumindest in meinem vorhergehenden Arbeitsfeld schon auf Verständlichkeit geprüft wurde.
Was es nicht ist:
M: ein Self-contained System ist kein
Wozu es dient:
M: ein Self-contained System dient
- der vertikalen Dekomposition von komplexen Software-Systemen,
- der weiteren vertikalen Dekomposition von Self-contained Systems.
================================================================
- Komplexes Software-System -
Was es ist:
M: ein komplexes Software-System ist
- möglicherweise die "Komposition", also die Gesamtheit der Zusammenstellung und des Zusammenwirkens, von Self-contained Systems und/oder Microservices.
J: Bedenkt bitte, das wir hier eine neue Methode der De- und Rekomposition verwenden, also eine neue innovative Technologie verwenden, durch die sich erst die Notwenigkeit zur Differenzierung des in der Informatik vs. anderen Disziplinen bisher wenig trennscharf verwendeten Begriffs des Moduls ergibt.
- Ich halte Unschärfe an dieser Stelle noch gar nicht für schlimm, weil man sowieso nicht gleich mit dem Big Design Up-Front aufwarten kann. Lasst uns den passenden Begriff suchen, wenn wir wissen, was das zu Benennende überhaupt ist. Bis dahin:
- 1. Festlegen der Ziele der Komponierbarkeit einzelner Bausteine
- 2. Praktisches Ausloten der Umsetzungsmöglichkeiten
- 3. Begriffsfindung für das, wofür wir uns entscheiden
- Unsere Methode der Komposition ist innerhalb der Informatik mit dem Begriff "Modul" durchaus sehr trennscharf beschrieben. Wie gesagt bin ich aber bereit dazu, einen konsensfähigeren Begriff zu finden.
- Ich sehe hier v.a. auch Bedarf zur Einsicht, dass unsere Methode der De- und Rekomposition von Microservices zu xxx (Modulen), zu disco in der Informatik neu ist, in anderen Diziplinen zur Erstellung von Diskussionsmethoden oder bedarfsorientierten, interdisziplinären Schulungen aber schon geläufiger. Da nennt man von einander abgegrenzte Einheiten, die wieder aus kleineren, spezifischen Einheiten bestehen Modul, und das Gesamtangebot ist dann multi-modular. Besser kann man es m.E. nicht allgemeinverständlich ausdrücken. Vor allem auch ein Techniker auf Mikroebene versteht hier wahrscheinlich unter Modul auch schon mal einen Knopf, an dem er drehen kann, was klassisch dem OPERATE in der TOTE-Einheit entspricht. Das der Techniker ggf. unter Modul auch schon Microservices wie einen Knopf oder eine Skala versteht, ist m.E. der Sache geschuldet, dass man versucht etwas in einfache Probleme runter zu brechen, und dass es disco bisher noch nicht gibt, also unser Vorgehen neu ist und der Begriff Modul in der Informatik (im Gegensatz zu anderen Disziplinen) für unseren Zweck auf Meso- und Makroebene erst noch zu konkretisieren und zu definieren ist.
- Ein Diskussionssystem kann nur einen Modus/Workflow haben, oder aber mehrere Module, und zwar dann, wenn mehrere Workflows oder Vorgehensweisen/Diskussionsmethoden für unterschiedliche Zwecke angeboten und getestet/evaluiert werden, die nach disco-Methode ja erstmal in Mikroservices zerlegt würden. Ein Diskussionssystem, das mehrere Module anbietet oder disco sind dementsprechend multi-modular. Ein userspezifisches Modul ist m.E. ein Service von disco, wodurch der User sich via Dashboard seine eigenen Diskussionsmethoden/Module zusammenstellen und anpassen kann.
- Mir geht es darum, dass man eben auch diese Eigenschaft von disco und anderen bestehenden Diskussionssystemen einfach benennen, abbilden und evaluieren kann. Nach dieser Auffassung hätte es zum Bsp. für`s echtes oder relauchedLiquidFeedback auch mehrere Module gegeben, z.B. für Mitgliederbefragungen, einfache Konsensierungen, Konsens Café, Planungszellen, Beschlusskontrolle, Bürgergutachten etc., die man auch wiederum miteinander kombinieren kann, z.B. für komplexes, kollektives Problemlösen, Bürgerthemenwahlen, Revidierungsverfahren, VV's etc..
Was es nicht ist:
Wozu es dient:
M: ein komplexes Software-System dient
- der Implementierung z.B. eines Diskussionssystems.
================================================================
* Bottom up- Diskussionssystem *
Was es ist:
offene W-Fragen + metrische Skalen (Skalierung in Graustufen)
bei mehr als 2 Alternativen & sensiblen oder komplexeren Fragestellungen / Problemen
- @Paul: Meine Assoziationen mit Bottom-Up sind außerdem:
- Struktur entsteht "emergent" durch [Selbstorganisation/] die Beteiligung sehr vieler - Prozesse gelten auf Individual- und kollektiver Ebene (Musterbildung)
- Community-basierte? [non-direktive] Moderation
Was es nicht ist:
Wozu es dient. Welche Eigenschaften es hat:
Wo es herkommt:
* Top down- Diskussionssystem *
Was es ist:
geschlossene Fragen (Entweder-oder) + ja/nein bzw. SW-Antworten (nominale Skalierung)
bei 2 Alternativen & einfachen Fragestellungen / Problemen
Was es nicht ist:
Wozu es dient. Welche Eigenschaften es hat:
Wo es herkommt:
================================================================
* Begriff / Wort *
Was es ist:
Was es nicht ist:
Wozu es dient. Welche Eigenschaften es hat:
Wo es herkommt:
================================================================
* Begriff / Wort *
Was es ist:
Was es nicht ist:
Wozu es dient. Welche Eigenschaften es hat:
Wo es herkommt:
================================================================
Nachtisch;)
https://www.youtube.com/watch?v=XPd9be8R5bA&index=3&list=RD4pF5bai_44s