== LD-Umfrage ==
Aufgabe:
http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Christoph_Puppe/Umfrage_LD_Vorbereitung kurz durchgehen; Notizen für Verbesserungsvorschläge aus unserer Sicht machen.
Persönliche Notizen macht erst mal jeder alleine für sich, und das bitte nicht hier in diesem Pad; dieses Pad wird zur Aushandelung eines Gruppenstandpunktes erst in einer Woche, also am 10.12.12, verwendet. (schade, dass man es nicht bis dahin sperren kann...)
Meinungen:
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Marc:
Zum Abschnitt "Vorhandene Software":
Da der Begriff "Meinungsfindungstool" in der Frage verwendet wird, sollte hier auch die Option Eigenentwicklung stehen.
Denn keines der genannten Software Tools ist ein "Meinungsfindungstool" im Sinne der AG MFT, sondern eher Beschlusssysteme. Zu einem Meinungsfindungstool gehört nach Ansicht der AG MFT essentiell die Fähigkeit Diskussionen abzubilden.
Meinungsfindung wird hier mMn mit Beschlussfassung verwechselt.
Als Grundlage für das Wording sollten wir versuchen folgende Übersichtsdarstellung einzubinden:
http://wiki.piratenpartei.de/wiki/images/7/72/MFT_BigPicture_v01.jpg
Eigener Fragenblock DISKUSSIONSKULTUR
1) Ist "Diskussion" Bestandteil der Meinungsfindung oder beschränkt sich Meinungsfindung auf "Abstimmung"? (Ja, Nein, Enthaltung)
2) Falls ja, welche Diskussionsmöglichkeiten sollte ein MFT auf jeden Fall bieten? (Freitexteingabe)
3) Wie wünscht Du Dir den Willensbildungsprozess innerhalb der Piratenpartei?
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Daniel:
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ThomasE:
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/:
- Vor dem Einstieg etwas Grundsätzliches:
- Fakten: 35.000 Leute werden zu Liquid Democracy/LQFB befragt
- Ziele für uns:
- Ausweitung auf komplette E-democracy
- Problembewusstsein für Diskussions- & Informationssysteme schaffen:
- 1. Existenz
- 2. Nutzen:
- quantitative Optimierung:
- qualitative Optimierung:
- Effizienzsteigerung: ressourcenschonend & schnell
- Effektivitätssteigerung: Ausgereiftere Inhalte
- Teil 1 - Die zentralen Fragen
- Grundsatzfragen der Beteiligung - "Wo wollen wir hin?" >>> Ausweiten von "Beschluss-System" auf Willensbildungsprozess; vllt. so in etwa:
- Einerseits unabh. aber andererseits gestaffelt, vllt... "Bist du der Meinung dass...X-System, das evtl dem Beschluss-System vorgeschaltet ist" ?
- (Delegation: Gruppen/Nicht-Mitglieder >>> Ist jetzt nichts AG MFT-spezifisches; grundsätzlich würd' ich persönlich von dieser Frage zum Wohle des Burgfriedens absehen - Stichwort: Flügelkämpfe)
- mindestens würd' ich aber davon absehen, diese Frage ausdrücklich in Verbindung mit Diskussions- und Informationssystemen zu bringen; zumal das ja eh überflüssig ist, wo doch die Mitgliederdatenbanken der 3 Systeme wahrscheinlich systemübergreifend wären bzw. ein und die selbe wären...
- Nutzung und Statistische Daten >>> Ausweitung auf Willensbildung, also Info- und Diskussionssysteme
- Wie bist Du in der Piratenpartei aktiv? >>> + D.-Systeme wie bspw BasDeM, oder WikiArguments
- Abseits davon empfiehlt sich die Erweiterung durch die Option "Pads"
- Nutzung Abstimmungssysteme >>> Systemaufsplittung also nicht alles zusammen, sondern (Informationssystem), Diskussionssystem und Beschlusssystem
- Teil 2 - Detailfragen
- Vorhandene Software >>> auch hier Aufgliedern in Info-, Diskussions- und Beschlusssyteme
- Das ist schon übrigens allein deshalb notwendig, weil bei der nächsten Frage impliziert wird, alle Systeme hätten eine Abstimmungs-Deadline, was ja nun wirklich nicht den Tatsachen entspricht
- Optionaler Teil LQFB-Account Inhaber >>> Ein Sammelsurium leicht detailierterer Fragen zu einem konkreten System; hier könnte man viele Fragen auf für ganz allgemein für ein Diskussionssystem stellen; ich denk' in diesem Abschnitt kann man vor allem ergründen, wie die Befragten den quantitativen und qualitativen Nutzen von Diskussions- und Informationssystemen einschätzen
- Ausschlusskriterien:
- Spezifisches in Bezug auf Beschlusssysteme (Sozialer Druck durch Transparenz, Delegation)
- Wir müssen halt stets bedenken, dass wir mit unserem Ansatz das ganze denkbare Spektrum an Diskussionssystem-Ansätzen umfassen; deshalb macht es keinen Sinn, nach Details in der Hinsich zu fragen, also "anonymität - ja oder nein" oder "Gruppen - ja oder nein", wo es dahingehend doch eh schon beschlossene Sache ist, dass wir alle denkbaren Diskussionssystem-Ansätze unterstützen... somit sind für uns also nur eher allgemeine Fragen zu einem Diskussions-System von praktischem Interesse
- Potential International zu diskutieren einschätzen - wie schätzt du das ein, Befragter?
- Vllt. auch in Hinblick auf EU-Wahlen
- Kannst du dir vorstellen, dass Piraten alle in europa eine Diskussionsplattform verwenden ?
- LQFB:
- Benutzt du regelmäßig LQFB ?
- Falls du LQFB nicht regelmäßig benutzt, aus welchen Gründen tust du das nicht ?
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WS:
Notizen zur LD-Umfrage
Grundsatzfragen
Einige Fragen sind wohl nicht mehr aktuell, z.B. nach „Dezentraler Parteitag“.
Es steht mMn außer Zweifel, dass viele Möglichkeiten genutzt werden sollten, wenn die Anwendungsfälle klar definiert sind. Aber die meisten Fragen sind als „entweder-oder“ gestellt – also falsch gestellt.Das betrifft
- Delegiertensystem
- Verbindliche Entscheidungen
- Personenwahl
-
- SMV u.a.m.
Es ist mMn offensichtlich, dass keine dieser Möglichkeiten aus sich heraus „richtig“ ist.
MMn müssten also die Beziehungen zwischen Verbindlichkeit-Pseudonymisierung-Delegation als Ausgangspunkt genommen werden.
Der entscheidende Punkt ist mMn, dass „verbindlich“ immer mit der Frage verbunden ist „Verbindlich für wen?“ Es muss ganz klar als unakzeptabel erklärt werden, dass irgendjemand unter einem Pseudonym etwas für andere „Verbindliches“ beschließen kann! (Es würde mich freuen, wenn sich dies als Irrtum herausstellen sollte – aber ich habe den Eindruck, dass viele Piraten gerade das wollen...)
Das schließt nicht absolut aus, dass persönlich bekannte Delegierte in geheimer Abstimmung etwas für die „Delegierenden“ verbindliches beschließen. Aber damit sind wir bei der repräsentativen Demokratie – und den damit verbundenen allgemein bekannten Problemen...
Insgsamt gesehen sind für mich die meisten Fragen nicht beantwortbar. Ich müsste immer schreiben: unter den Bedingungen JA, unter den (anderen) Bedingungen NEIN, nur manchmal ENTHALTUNG. Die Fragen erscheinen mir als technisch dominiert – und das eigentlich wesentliche umgehend. Ich sage das aus der Lebenserfahrung eines Systemingenieurs – also als Techniker!
Eine kollaborative Willensbildung, wie wir sie mit qProbble anstreben, kommt in dem Fragebogen nur ganz am Rande vor („zu erarbeiten / zu finden“). Ich sehe aber nur auf diesem Weg eine grundsätzliche Alternative zum Politikbetrieb der etablierten Parteien. Es mag ja sein, dass ich darin irre. Leider ist qProbble noch nicht vorführbar. Aber wenn Ihr mich fragt: Die Perspektive des Fragebogens läuft momentan darauf hinaus, gerade den Zustand zu perfektionieren, den wir mit qProbble überwinden wollen. Denn der Eintrag „Andere“ unter „Vorhandene Software“ wäre gewiss völlig wirkungs- und also sinnlos.
Langer Rede kurzer Sinn: die Umfrage würde zum gegenwärtigen Zeitpunkt ihrem strategischen Ziel (wenn ich dieses richtig verstanden habe!) eher abträglich sein ( „Energievernichtung“?).
Das spricht also dafür, die Umfrage vorrangig an die LQFB-Nutzer zu richten. Meine kritischen Bemerkungen zur Strategie sagen nichts gegen eine operative Bewertung zwecks Verbesserung von LQFB!
WS
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DerThomas:
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Melcon:
Fragenkatalog MOST IMPORTANT QUESTIONS
Existenzfrage:
Soll ein System in dem elektronisch Meinungsbilder der Piraten erhoben werden können weiter genutzt werden? [Ja,Nein,Enthaltung]
Authentifikation:
generell:
Pseudoym und/oder Klarnamenpflicht
in der Praxis:
- für Verifikation der Mitglieder: [Ja,Nein,Enthaltung]
- für Verifikation durch: [ Geschäftsstelle, Parteitag, PostIdent, HermesIdent, neuer Personalausweis/AusweisApp, Enthaltung] /Mehrfachnennung möglich/
Quorum
Das Quorum soll betragen [1%, 2%, 5%, 10%, 20%]
Delegationen
ja/nein
wie tief dürfen Delegationsketten werden
Ablaufdatum
Klarnamenpflicht für Delegationempfänger
Delegation an Gruppen
Erfahrung mit Abstimmungssystemen:
Hast Du Erfahrungen mit Online-Abstimmungssystemen? (Nein, LiquidFeedback, Adhocracy, HeliosVoting, Pirate Feedback, Liquidizer, WikiArguments, PiVote, LimeSurvey, Doodle, Andere (Textfeld), Enthaltung) Mehrfachnennung
Intervalle der Abstimmungen
- Sich an den Bundesparteitagen orientieren
- Alle Abstimmungen sollten zur gleichen Zeit sein. Fester Rythmus.
- Regelwerke mit Dauer der Abstimmung ab Beginn.
- Relgewerke wie in LiquidFeedback
- Abstimmungen nicht abschließen, Stimmverhältnis jederzeit sichtbar
Fazit: Fragen behandeln die großen Fragen des Beschlusssystems, die sich natürlich auch in ähnlicher Form für ein MFT stellen.
Was wir abfragen könnten:
- Besteht Bedarf an einem beschlussunabhängigen System zur Sammlung /Zusammenführung von Meinungen?
- Wie hoch ist die Bereitschaft seine persönlichen Meinungen (unabhängig von Alias vs Klarname) transparent zu machen?
- Wie wichtig ist es, dass die Argumente transparent gemacht werden, die zu Meinungen geführt haben ?
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Frauke:
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Alex:
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Torsten:
- Wie wichtig ist es, die Person zu kennen, die ein Argument bringt relativ zur Qualität des Arguments?
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Rudi:
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Standpunkt AG Meinungsfindungstool:
- Grundsätzlichkeiten zus.fassen
- Methode:
- Systemordnung konsequent auf kompletten Willensbildungsprozesses ausweiten, d.h. auf Information und Diskussion
- + Infografik MFT_BigPicture_v01.jpg
- Implizit: sprachlich
- Explizit: Eigene Fragenblöcke für Diskussions- & Informationskultur
- Problembewusstsein für Diskussions- & Informationssysteme schaffen:
- 1. Existenz
- 2. Nutzen:
- quantitative Optimierung:
- qualitative Optimierung:
- Effizienzsteigerung: ressourcenschonend & schnell
- Effektivitätssteigerung: Ausgereiftere Inhalte
- Argumentation
- Konkrete Umsetzung ausarbeiten
1. Argumentation (bis 25.03.2013)
2. Methodik (bis 01.04.2013)
3. Umsetzung (bis 08.04.2013)
Phase 1 - Argumentation:
- Die Umfrage bildet den kompletten Willensbildungsprozess unzureichend ab; durch die Fokussierung auf
Diverses:
- Welche Diskussionstools kennst Du noch ?
- Was stört Dich an bisherigen Diskussionstools ?
- Was für Eigenschaften müßten zukünftige Diskussionstools haben ?
- Kritik:
- Fragebogen nicht zu ausufernd gestalten
- Man muss sich bewusst sein, was man wirklich verwerten kann (Sinn; Einordnen-Barkeit; was konkretes mache können)